Es ist eine Belohnung für die schwierigen letzten sieben Jahre. Es ging gegen den Abstieg, es war eine finanzielle Herausforderung. Nun belohnen sich die Bamberg Baskets und krönen sich mit dem 72:74-Sieg (37:36) über Rekordsieger Alba Berlin zum BBL-Pokalsieger.
Favorit Alba Berlin zunächst dominierend
Nach dem überraschenden Sieg der Bamberg Baskets über den favorisierten FC Bayern, stand ihnen im Finale nun Rekordpokalsieger Alba Berlin gegenüber. Die Berliner wollten den ersten Titel seit vier Jahren klarmachen.
Gleich zu Beginn wurde die Dominanz der Berliner deutlich, gingen sie doch direkt in Führung und behielten diese stetig bei. Gegen Ende des zweiten Viertels hatten die Gäste bereits elf offensive Rebounds auf dem Konto und waren zwischenzeitig mit neun Punkten in Führung gelegen.
Bamberg dreht das Spiel
Das dritte Viertel war vor allem von der schlechten Freiwurfquote der Bamberger geprägt, während die Albatrosse aus Berlin weiter ihre Turnover ausbauten. Außerdem tat sich Moses Wood mit zwei Dreiern von der Baseline hervor.
Im vierten Abschnitt des Spiels war es dann aus dem Nichts ein Duell auf Augenhöhe. Die Bamberger glänzten mit einem 9:2-Run; Moritz Krimmer brachte sein Team auf einmal in Führung. Bei beiden Teams machten sich aber mittlerweile die intensiven Partien des Vortages sichtbar.
Entscheidung dank Demarcus Demonia
Am Ende ist des Demarcus Demonia, der zum Pokalheld wird. Sein Drive brachte die Entscheidung, die Bamberger gingen 74:72 in Führung, dann war die Zeit abgelaufen und die Bamberg Baskets der BBL-Pokalsieger 2026.
Video: Die BBL-Pokalsieger mit Trainer Anton Gavel im Interview
Bamberg-Trainer Anton Gavel ist BBL-Pokalsieger
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