Spielszene: Liam Omore (l.) gegen El Mala
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"Ärgert immens": Würzburger Kickers beklagen El-Mala-Schubser

"Ärgert immens": Würzburger Kickers beklagen El-Mala-Schubser

Die Würzburger Kickers waren im DFB-Pokal nah an der Überraschung. Am Ende sorgten auch eine strittige Szene und jede Menge Pech für einen bitteren Pokalabend. Besonders eine Situation – ausgerechnet mit Kölns Shootingstar El Mala – hallt nach.

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Die Würzburger Kickers waren ganz nah dran an der Pokal-Überraschung. Gegen den 1. FC Köln gingen die Unterfranken zunächst in Führung und hielten den Vorsprung sogar bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Erst ein bitterer Doppelschlag des Bundesligisten brachte die Wende. In der Nachspielzeit fehlte den Kickers dann nur noch ein Quäntchen Glück: Liam Omore traf den Pfosten, und auch die allerletzte Aktion der Partie blieb ohne Happy End.

Doch der wohl bitterste Moment aus Würzburger Sicht ereignete sich bereits vor dem Kölner Ausgleich – und dürfte noch für Diskussionen sorgen. Kölns Shootingstar Said El Mala soll Liam Omore vor dem Treffer geschubst haben. Der Würzburger ging daraufhin zu Boden. "Ich spürte einen Kontakt, deswegen geh ich runter, einfach so geh ich nicht runter", erklärte Omore nach der Partie gegenüber BR24Sport.

Kickers-Trainer Schiele: "Dann ärgere ich mich immens"

Würzburgs Trainer Schiele war bei der Szene zu weit entfernt, um sie selbst beurteilen zu können. Sollte es tatsächlich ein Foul gewesen sein, "dann ärgere ich mich immens", sagte Schiele später und fügte hinzu: "Weil unsere Schubser haben sie auch immer abgepfiffen. Wenn das wirklich ein Schubser war und so das Tor fällt, ist das für mich noch mehr schade."

Für Omore war es ohnehin ein Abend zum Vergessen. Erst der mögliche Schubser vor dem Ausgleich, dann der Pfostentreffer in der Nachspielzeit. "Ekliges Gefühl", beschrieb der 23-Jährige die Szene nach dem Spiel. Viel mehr als ein Wort fiel ihm dazu nicht ein: "Einfach Enttäuschung."

Abrangao sieht viel Positives

Dabei hatten die Kickers dem Bundesligisten über weite Strecken einen starken Kampf geliefert. Torschütze David Abrangao war entsprechend stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: "Ich finde, wir haben einen super Fight geliefert." Die Würzburger hätten bis zum Schluss an ihre Chance geglaubt. "Es war nie klar, dass Köln unbedingt gewinnt, es war immer noch der Glaube da, dass wir das drehen können. Ich fand nie, dass Köln dominiert hat – das können wir positiv in die Liga mitnehmen."

Dort ist der Start für den Drittliga-Aufsteiger ohnehin vielversprechend verlaufen. Nach zwei Spielen stehen bereits vier Punkte auf dem Konto. Das Pokal-Aus dürfte dennoch schmerzen. Eine erste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am Samstag, wenn die Kickers in der Liga auf den MSV Duisburg treffen.

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