Der Jahn Regensburg empfing am 23. Spieltag der 3. Liga Viktoria Köln. Die Partie war lange Zeit auf Augenhöhe, mit Vorstößen auf beiden Seiten. Die erarbeiteten Chancen spielten beide aber nicht konsequent genug aus, die Gäste aus Köln einen etwas schöneren Fußball. Nach dem Seitenwechsel schlief die Partie ein wenig ein. Erst in der Schlussphase wurde es nochmal spannend, doch auch diese brachte nichts Zählbares ein. Regensburg verpasste einen Dreier gegen Köln und ein Vorbeiziehen in der Tabelle.
Nur drei Punkte trennten den Jahn Regensburg vor dem Spiel von Viktoria Köln in der Tabelle. Mit einem hart erkämpften 1:0-Sieg über Schweinfurt konnte sich das Heimteam am vergangenen Wochenende mit fünf Punkten ein bisschen Luft zu den Abstiegsplätzen erarbeiten. Am Samstag gegen Köln wollten sie also nachlegen. Für Trainer Michael Wimmer war es vor allem wichtig, von Beginn an direkt Zugriff auf das Spiel zu erlangen.
Die Regensburger mussten weiterhin einige Ausfälle von Stammspielern verkraften: Julian Pollersbeck, Lucas Hermes, Robin Ziegele, Jakob Seibold und Florian Dietz. Zudem fehlte Felix Strauss gesperrt. Für ihn rückte Leo Mätzler in die Verteidigung, außerdem ersetzte Nicolas Oliveira auf der rechten Außenbahn Oscar Schönfelder.
Regensburg und Köln auf Augenhöhe
Die Heimmannschaft kam gut ins Spiel, in den Anfangsminuten sogar in den Strafraum mit Torabschluss (3.), die Abstimmungen passten allerdings noch nicht, es war Abseits. Die Viktoria hatte mehr Kontrolle über das Spiel, ging es ruhiger an und erarbeitete sich die erste dicke Chance (20.). David Otto steckte auf Benjamin Zank auf der rechten Seite durch, bei seinem Abschluss legte Felix Gebhardt aber eine reaktionsschnelle Fußparade hin.
Nach einer knappen halben Stunde ging die Partie munter hin und her, beide Mannschaften hatten Chancen und Druckphasen. Die Regensburger Noel Eichinger (34.) und Eric Hottmann (37.) zwangen den Gästekeeper Arne Schulz zu wichtigen Paraden. Auch Kölns Meiko Sponsel zeigte sich aktiv, traf mit seinem Distanzschuss (39.) aber nur das Außennetz.
Regensburger Frust
Ereignislos war die erste Hälfte nicht, torlos aber schon, genauso wie alle anderen Drittligapartien zur gleichen Zeit. In den zweiten Durchgang starteten die Gastgeber wieder engagiert, bauten auch ihren Ecken-Vorsprung weiter aus. Keeper Gebhart rettete seinem Team die Null, als er einen wuchtigen Abschluss von Otto (54.) parierte.
Der Rest des Spiels gestaltete sich als wenig ereignisreich, bei beiden Mannschaften war die Luft ein wenig raus. Beim Jahn machte sich eine wachsende Unzufriedenheit über den Spielstand und Frust über den Schiedsrichter bemerkbar, der aber bis auf einen falsch gegebenen Abstoß keine groben Fehler begangen hatte.
Last-Minute-Chancen nicht genutzt
Trotzdem hatten die Regensburger Hoffnung auf einen Last-Minute-Treffer. Die Nachspielzeit war schon herum, da köpfte Posselt nochmal zentral aus kurzer Distanz, Keeper Schulz war zur Stelle. Somit endete eine frustreiche, umkämpfte Partie mit einem torlosen Unentschieden. Der SSV Jahn Regensburg verpasste es, mit einem Sieg an den Gästen aus Köln vorbeizuziehen.
Regensburg bei Defensivarbeit | Archivbild vom 31.01.2026
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