Enttäuschung beim niederländischen Nationalteam
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WM-Ticker: alle News zur ersten Woche bei der Fußball-WM 2026

WM-Ticker: alle News zur ersten Woche bei der Fußball-WM 2026

Die Niederlande verpassen einen Auftaktsieg gegen Japan. Klopp entschuldigt sich für seine "Noch"-Aussage. Deutschland startet mit einem Kantersieg gegen Curacao in die WM. Alle News zur Fußball-WM 2026.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Zum aktuellen Ticker zur dritten Woche bei der Fußball-WM 2026 geht es hier.

WM-Spiele in der Nacht von Sonntag auf Montag

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 14. Juni

  • Deutschland startet mit Kantersieg in die WM (18.05 Uhr)
  • Hohe Öffi-Preise: Schottische Fans chartern Schulbusse (17.30 Uhr)
  • Scharfe Kritik an Klopp nach Nagelsmann-Kommentar (14.20 Uhr)
  • Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier

23.59 Uhr: Später Ausgleich: Niederlande verpasst Startsieg gegen Japan

Die Niederlande haben einen Auftaktsieg bei der Fußball-WM gegen Japan verspielt. Trotz einer zweimaligen Führung musste sich das Team von Bondscoach Ronald Koeman mit einem 2:2 (0:0) zufriedengeben. Der späte Gegentreffer des Ex-Frankfurters Daichi Kamada (89. Minute) war ein heftiger Stimmungs-Dämpfer für die Oranje-Party im Dallas-Stadion.

Die 1:0-Führung für die Niederlande durch Kapitän und Abwehrchef Virgil van Dijk (50.) hielt nur sieben Minuten, weil Keito Nakamura schnell für Japan ausgleichen konnte. Als Crysencio Summerville (64.) zum 2:1 traf, feierten die vielen niederländischen Fans ausgiebig. Doch Kamada avancierte schließlich zum Party-Crasher.

21.46 Uhr: Klopp bereut "Noch"-Spruch: "Hätte mir aufs Maul hauen können"

Jürgen Klopp hat bei Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann um Entschuldigung für seinen "Noch-Spruch" gebeten. "Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: Das ist 'noch'. Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können", sagte Klopp bei MagentaTV am Sonntag nach dem 7:1 (3:1) der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao in Houston.

Aber, sagte Klopp: "Es war zu spät, ich war im Fernsehen. Es ist flapsig rausgerutscht, hat gar keine Relevanz. Ich werde übermorgen 59 - und bin immer noch dämlich." Er versicherte Nagelsmann: "Wir sind komplett auf eurer Seite. Es kommt nichts, was den Ablauf stören soll."

Vor dem Eröffnungsspiel hatten Thomas Müller und Klopp ihre Wunschaufstellung präsentiert. Klopp merkte an, "noch" stelle ja Nagelsmann die Mannschaft auf, er wiederholte: "noch". Müller gab zurück, Klopp sei gedanklich wohl schon "im September". Klopp wird immer wieder als Nachfolger des Bundestrainers gehandelt, Nagelsmann besitzt aber einen Vertrag bis 2028.

21.10 Uhr: Nur einmal gewann die DFB-Elf höher

Das 7:1 (3:1) gegen Curacao am Sonntagabend in Houston reiht sich ein in die höchsten Siege der DFB-Elf in der WM-Geschichte. Nur beim 8:0 zum Auftakt 2002 gegen Saudi-Arabien gewann eine deutsche Mannschaft höher. 

Ebenfalls 7:1 hatte das Team von Joachim Löw 2014 in Belo Horizonte im legendären WM-Halbfinale gegen Brasilien gewonnen, 1978 gab es ein 6:0 gegen Mexiko. Auf dem Weg zum Wunder von Bern gewannen die späteren Weltmeister von 1954 um Fritz Walter zudem 7:2 gegen die Türkei sowie 6:1 gegen Österreich. 

Im Video: Neuer im Interview nach dem 7:1-Traumstart in die WM

Manuel Neuer
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Manuel Neuer

18.05 Uhr: Deutschland startet mit Kantersieg in die WM

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem Kantersieg in die WM in den USA, Mexiko und Kanada gestartet. Gegen Außenseiter Curacao gewann das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann in Houston mit 7:1 (3:1) und hat das Weiterkommen in der Gruppe E damit bereits so gut wie sicher.

Die Dortmunder Felix Nmecha (6.) und Nico Schlotterbeck (38.) sowie Kai Havertz (45.+5, Foulelfmeter/88.), Jamal Musiala (47.), Nathaniel Brown (68.) und Deniz Undav (78.) erzielten die Treffer für das DFB-Team, das in der Vorrunde noch auf die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire/20. Juni in Toronto) und Ecuador (25. Juni/East Rutherford) trifft. Livano Comenencia hatte für den kleinsten WM-Teilnehmer der Geschichte den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgt (21.).

18.30 Uhr: Deutschland - Curacao live im Audiostream

Ab 19.00 Uhr überträgt BR24Sport die Partie Deutschland gegen Curacao im Audiostream. Verfolgen Sie den Start der DFB-Elf in die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko live.

  • Zum Audiostream
  • Im Video: Kann Musiala bei der WM über sich hinauswachsen?

Jamal Musiala
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Jamal Musiala

18.00 Uhr: Aufstellung steht: Neuer startet gegen Curacao

Die Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach 709 Tagen ist perfekt. Wie von Bundestrainer Julian Nagelsmann angekündigt, steht der 40-Jährige zum WM-Auftakt gegen Curacao in der Startelf. Neuer löst damit Lothar Matthäus als ältesten deutschen Nationalspieler ab, es ist zudem sein 125. Länderspiel.

Nagelsmann verzichtet in Houston auf Überraschungen. Vor Neuer bilden Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown die Viererkette. 

Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha sollen im defensiven Mittelfeld abräumen und das Spiel lenken. Leroy Sané, Jamal Musiala und Florian Wirtz bilden die offensive Dreierreihe hinter Stürmer Kai Havertz. - Die deutsche Aufstellung: Neuer – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown – Pavlovic, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz – Havertz.

17.30 Uhr: Hohe Öffi-Preise: Schottland-Fans chartern Schulbusse

Schottische Fans werden angesichts hoher Preise im öffentlichen Nahverkehr und für die Parkplatz-Tickets kreativ: Sie mieteten zahlreiche amerikanische Schulbusse, um zum ersten Turnierspiel gegen Haiti (1:0) im Boston Stadion zu fahren. Die Arena des American-Football-Teams der New England Patriots liegt etwa 50 Kilometer außerhalb der US-Metropole. Ein Zugticket von Boston und zurück kostet während der WM 80 Dollar (umgerechnet rund 69 Euro), eine reguläre Busfahrkarte sogar 95 Dollar (umgerechnet rund 82 Euro).

16.40 Uhr: Kimmich hofft auf WM-Effekt wie 2006

Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hofft bei der Fußball-WM in Amerika auf einen Effekt, der über das Sportliche hinausweist. "Ich würde mir wünschen, dass in Deutschland wieder ein positiver Patriotismus und gesellschaftlicher Zusammenhalt möglich ist", sagte Kimmich im BILD-Interview, das wenige Stunden vor dem Anpfiff des ersten Gruppenspiels gegen Curacao in Houston veröffentlicht wurde.   

"Wir wollen Deutschland stolz machen!", betonte Kimmich. Die Mannschaft habe "die Riesenchance, in Deutschland für Begeisterung und Freude zu sorgen". Kimmich zog dabei einen Vergleich zum Sommermärchen: "Vielleicht können wir einen ähnlichen Anstoß geben, wie es 2006 der Fall war." Er spüre die Unzufriedenheit in Deutschland, sagte der Kapitän, auch die politische und gesellschaftliche Unruhe: "Der Sport kann hier eine große Chance sein."

14.20 Uhr: Scharfe Kritik an Klopp nach Nagelsmann-Kommentar

Jürgen Klopp und Thomas Müller hatten ihren Spaß, doch ganz so lustig wie das Experten-Duo fanden einige Beobachter die Einlassungen zur Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht. Nach Rekordnationalspieler Lothar Matthäus kritisierten auch die Ex-Nationalspieler Andreas Möller und Stefan Effenberg Klopp für den Auftritt bei MagentaTV.

"Ich finde, das geht nicht. So einen Satz finde ich respektlos. Wir wissen ja, was daraus gemacht wird. Das ist ein No-Go. Wenn Klopp Bundestrainer wäre – und im Hintergrund würden solche Sachen laufen, da wäre er auch nicht amüsiert", sagte Möller (58) im WM-Doppelpass bei Sport1.

Klopp hatte vor laufender Kamera in einem Gespräch mit Thomas Müller über die mögliche deutsche Aufstellung gegen Curacao gesagt: "Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch. Noch." Schon Matthäus hatte in der Bild "mangelndes Feingefühl" angemerkt, weil Klopp und Müller die Aufstellung Jamal Musialas infrage gestellt hatten.

Effenberg (57) pflichtete Möller, wie Matthäus Weltmeister 1990, bei. "Das geht nicht, er spricht vor einem Millionen-Publikum. Auch mit dem Lachen hintenraus", sagte er: "So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionen-Publikum, das ist ein absolutes No-Go." Klopp bringe Nagelsmann so "in die Bredouille. Nagelsmann weiß gar nicht, wie er darauf antworten soll."

Nagelsmann hatte auf der Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel gegen Curacao am Sonntag (19.00 Uhr) souverän reagiert. Deutschland habe "viele Experten, auch Thomas und Jürgen sind coole Jungs", sagte der 38-Jährige: "Sie hatten viel Erfolg in der Fußballwelt. Sie können über alles reden, was sie wollen. So ist das eben."

12.10 Uhr: Portugal ehrt Jota mit Armband

Die portugiesische Nationalmannschaft wird den verstorbenen Diogo Jota bei der Fußball-WM 2026 mit einer besonderen Geste ehren. Premierminister Luis Montenegro hatte jedem Spieler des Teams bei der Abreise ein Armband in den Landesfarben Rot und Grün übergeben, auf dem die Namen aller Team-Mitglieder sowie der von Jota stehen.

PSG-Star Vitinha erklärte auf der ersten Pressekonferenz im WM-Quartier der Portugiesen, dass sich die Mannschaft dazu entschieden habe, die Armbinden sowohl Training als auch bei den Spielen tragen zu wollen, um an Jota zu erinnern. Der Star des FC Liverpool war im vergangenen Juli bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Der Tod des 28-Jährigen hatte international für große Bestürzung gesorgt.

10.56 Uhr: Nagelsmann lässt bei Startelf tief blicken

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat auf Abschlusspressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao einige Details zu seiner Anfangsformation angedeutet. Auf eine Frage von Reporter-Legende Hartmut Scherzer verriet der gebürtige Landsberger, dass wie erwartet der vom FC Bayern umworbene Nathaniel Brown auf der Linksverteidigerposition zum Einsatz kommen wird.

Auch in der Debatte um einen Startplatz für Jamal Musiala oder Deniz Undav auf der Zehn im offensiven Mittelfeld bezog Nagelsmann Stellung und stärkte Musiala den Rücken. Damit gibt es vor dem Duell am Sonntagabend deutscher Zeit (19 Uhr) kaum noch Fragezeichen, wer für das DFB-Team beginnt, da auch Manuel Neuer sich rechtzeitig von seiner Wadenverletzung erholt hat, wie Nagelsmann bestätigte.

Der Weltmeister von 2014 wird damit im Tor stehen. Vor ihm dürften Brown, Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck verteidigen. Das defensive Mittelfeld bilden Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha, während in der Offensive Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz gesetzt sind. Ein kleines Fragezeichen steht lediglich hinter der Besetzung der rechten offensiven Außenbahn, allerdings ist hier zu erwarten, dass Nagelsmann nach dem Ausfall von Lennart Karl seiner Linie aus dem letzten Test gegen die USA (2:1) treu bleibt und auf Leroy Sané setzt.

Die wahrscheinliche DFB-Startelf gegen Curaçao:

Neuer - Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown - Pavlovic, Nmecha - Wirtz, Musiala, Sane - Havertz

10.32 Uhr: Diebe von englischem Equipment gefasst

Nach dem Diebstahl bei Englands Fußball-Nationalmannschaft mit Chefcoach Thomas Tuchel sind zwei Männer festgenommen worden. Dies gab die Staatsanwältin von Jackson County, Melesa Johnson, bekannt. Die beiden Verdächtigen befinden sich demnach in Gewahrsam und seien wegen Hehlerei in einem schweren Fall angeklagt worden.

Zuvor hatten mehrere Medien übereinstimmend berichtet, dass die WM-Mannschaft der Engländer vor ihrer Ankunft im Trainingsquartier in Kansas City bestohlen worden sei. Dabei sei in Fahrzeuge eingebrochen worden, die Trainingsausrüstung für die "Three Lions" transportieren. Der englische Fußball-Verband FA prüfe derzeit, was genau entwendet wurde.

"Jackson County wird keinerlei kriminelle Handlungen dulden, die sich gegen Besucher der Weltmeisterschaft richten, einschließlich der internationalen Mannschaften, die zu diesem Wettbewerb angereist sind", sagte Staatsanwältin Johnson. Die Kaution für die beiden Männer sei auf 75.000 US-Dollar (etwa 64.800 Euro) festgesetzt worden.

8.01 Uhr: Australien gelingt Überraschung gegen Türkei

Australien ist in seinem ersten Gruppenspiel bei der WM 2026 eine Überraschung gegen die Türkei gelungen. Im Duell mit den hochgehandelten Türken gelang den "Scocceroos" ein unerwarteter 2:0-Erfolg. Nestory Irankunda (ehemals FC Bayern) hatte die Australier in der 27. Minute in Führung gebracht. In der zweiten Halbzeit erhöhte St.-Pauli-Profi Connor Metcalfe für den Außenseiter.

7.31 Uhr: Schottland feiert ersten Sieg seit 36 Jahren

Schottland hat seinen WM-Auftakt gegen Haiti dank "Super" John McGinn mit 1:0 gewonnen. Der Mann von Aston Villa traf in der 29. Minute durch einen abgefälschten Schuss, der den "Bravehearts" letztlich den ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft seit 36 Jahren bescherte. Dabei tat sich das von der frenetischen "Tartan Army" angefeuerte Team gegen den Außenseiter aber sehr schwer.

Dennoch zeigte sich Nationaltrainer Steve Clarke zufrieden. "Alle sagten, es sei ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssten – und wir haben gewonnen", erklärte der 62-Jährige.

Im Video: Highlights von Haiti - Schottland

John McGinn
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John McGinn

7.18 Uhr: Brasilien stolpert gegen Marokko

Die brasilianische Nationalmannschaft ist zum Auftakt der Fußball-WM 2026 mit einem Unentschieden ins Turnier gestartet. Im Top-Spiel der Gruppe C trennte die Selecao sich mit 1:1 vom amtierenden Afrikameister Marokko. Ismail Saibari, der vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen soll, hatte die Marokkaner in der 21. Minute mit einem sehenswerten Lupfer in Führung gebracht. Brasilien schlug elf Minuten später durch Vinicius Junior zurück.

"Das war eine schwierige Partie gegen eine starke Mannschaft. In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff auf das Spiel", sagte Trainer Carlo Ancelotti leicht angesäuert. Die zweite Hälfte sei seinem Team zwar "besser gelungen", dennoch forderte er: "Wir müssen besser werden."

Im Video: Highlights von Brasilien - Marokko

Vinicius Junior dribbelt gegen Achraf Hakimi
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Vinicius Junior dribbelt gegen Achraf Hakimi

WM-Spiele in der Nacht von Samstag auf Sonntag

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Samstag, 13. Juni

23.10 Uhr: Historischer Ausgleich: Katar schockt die Schweiz

Katar hat bei der erst zweiten WM-Teilnahme des Landes Historisches geschafft. In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang dem Team der Ausgleich gegen den Gruppenfavoriten Schweiz. Beim 1:1 (0:1) am Samstag in San Francisco erzielte der Schweizer Breel Embolo, der wegen Problemen mit seinem Visum erst mit zwei Tagen Verspätung in die USA einreisen durfte, den Treffer per Foulelfmeter in der 17. Minute. Danach überboten sich die Schweizer im Auslassen von Torchancen und wurden dafür durch einen Treffer von Boualem Khoukhi tief in der Nachspielzeit bestraft.

Torjubel nach dem 1:1
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Torjubel nach dem 1:1

20.50 Uhr: WM-Hype um US-Team: Ticketpreise schießen nach 4:1 nach oben

Kurz nach dem höchsten Sieg einer US-Männer-Nationalmannschaft bei einer Fußball-WM sind die Ticketpreise für die weiteren Vorrundenspiele mit Beteiligung der USA sprunghaft gestiegen. Wie aus Daten der Plattform TicketData, die Preise bei verschiedenen Ticket-Drittanbietern vergleicht, vom Samstag hervorgeht, kosten die günstigsten Eintrittskarten für das kommende US-Gruppenspiel gegen Australien am Freitag in Seattle 1.908 Dollar (rund 1.650 Euro). Im Vergleich zu vor drei Tagen stiegen die Preise nach dem 4:1 des US-Teams gegen Paraguay demnach um 77 Prozent.

18.00 Uhr: Schottische Fans nehmen Boston ein

Rund 300.00 Fans der schottischen Fußball-Nationalmannschaft haben Boston vor dem WM-Auftakt gegen Haiti geflutet und in eine riesige Partyzone verwandelt. "Boston wird zum Mini-Schottland", titelte unter anderem der TV-Sender BBC. In Foxborough unweit von Boston eröffnen die "Bravehearts" am Sonntag ihre WM-Mission. Schottland kehrt nach 28 Jahren auf die WM-Bühne zurück und will erstmals in seiner Verbandsgeschichte in die K.o.-Phase einziehen.

16.55 Uhr: Vor WM-Start: Abschlusstraining mit Neuer

Mit Rückkehrer Manuel Neuer und allen anderen Stars aus dem 26er-Kader hat die DFB-Elf ihr Abschlusstraining für den WM-Auftakt bestritten. Der 40 Jahre alte Keeper dürfte damit am Sonntag in Houston gegen Außenseiter Curacao wie geplant im deutschen Tor stehen.

Neuer hatte sein letztes Länderspiel beim Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM 2024 gegen den späteren Europameister Spanien (1:2 n.V.) bestritten. Danach war er aus der Nationalelf zurückgetreten, zur WM jetzt aber von Bundestrainer Julian Nagelsmann zurückgeholt worden. Mit dem Curacao-Spiel wird er zum ältesten deutschen Nationalspieler der Geschichte.

Im Video: Neuer beim letzten Training

Manuel Neuer und Oliver Baumann beim letzten Training
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Manuel Neuer und Oliver Baumann beim letzten Training

14.25 Uhr: Zwei Deutsche in Toronto festgenommen

Die Polizei von Toronto hat im Rahmen des WM-Spiels zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina (1:1) zwei Deutsche festgenommen und auf Körperverletzung an Beamten angeklagt. Laut Bericht soll es am Freitag rund 40 Minuten vor Anpfiff im Stadion zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, bei der Polizisten beworfen wurden. Zwei erlitten dabei leichte Verletzungen.

Die Deutschen, 27 und 25 Jahre alt, sollen demnach einer bosnischen Fangruppe angehören. Beide müssen noch am Samstag um 10 Uhr Ortszeit vor dem Toronto Regional Bail Centre erscheinen.

13.30 Uhr: Brasilien startet ohne Neymar ins Turnier

Superstar Neymar wird Rekordweltmeister Brasilien erwartungsgemäß zum Auftakt der Fußball-WM gegen Marokko fehlen. Dies bestätigte Trainer Carlo Ancelotti. "Neymar arbeitet sehr hart daran, so schnell wie möglich wieder fit zu werden", sagte der 67-Jährige vor der Partie am Sonntag (0.00 Uhr MEZ) in East Rutherford: "Wir gehen davon aus, dass er sich erholt und nächste Woche wieder in die Mannschaft integriert wird." Damit könnte Neymar (34) am 20. Juni gegen Haiti und fünf Tage später gegen Schottland wieder eine Option sein.

06.30 Uhr: 4:1 gegen Paraguay: USA starten wie entfesselt

Das dürfte auch Donald Trump gefallen haben: Einen Tag nach einem Anruf des Präsidenten ist die Fußball-Nationalmannschaft der USA mit einer eindrucksvollen Leistung als letzter der drei Gastgeber in die WM 2026 gestartet. Bejubelt von einem enthusiastischen Publikum im Football-Tempel von Los Angeles gewann die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino 4:1 (3:0) gegen Paraguay - und musste sich nach dem überzeugenden Auftritt allenfalls vorwerfen lassen, nicht noch höher gewonnen zu haben. Überragender Mann war der zweifache Torschütze Folarin Balogun.

Im Video: Die Highlights der Partie USA - Paraguay

Torjubel der US-Spieler in der WM-Partie gegen Paraguay
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Torjubel der US-Spieler in der WM-Partie gegen Paraguay

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Freitag, 12. Juni

23.00 Uhr: Kanada holt ersten WM-Punkt überhaupt - 1:1 gegen Bosnien

Kanada hat sein WM-Trauma auch im siebten Anlauf nicht überwinden können, eine Auftaktpleite beim XXL-Turnier aber abgewendet. Der Co-Gastgeber verbuchte mit dem 1:1 (0:1) gegen Bosnien-Herzegowina zumindest einen Punkt, wartet bei seiner insgesamt dritten WM-Teilnahme jedoch weiter auf den ersten Endrundensieg. 

Vor 43.002 Zuschauern in Toronto brachte Jovo Lukic Bosnien-Herzegowina in der 21. Minute in Führung, diese glich Cyle Larin (80.) aus. Durch das Remis erhielten sich beide Teams in der Gruppe B die Chance auf den erstmaligen Einzug in die K.-o.-Runde.

20.15 Uhr: Wegen Missbrauchsvorwürfen - Ghanaer Partey darf nicht einreisen

Der ghanaische Fußball-Nationalspieler Thomas Partey wird beim ersten WM-Gruppenspiel nicht auf dem Rasen stehen, weil ihm von kanadischen Behörden die Einreise verweigert wurde. Partey könne wegen Visa-Problemen nicht von Ghanas WM-Quartier von Boston in den USA nach Kanada reisen, bestätigte der Weltverband FIFA der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Zuerst hatte "The Athletic" berichtet.

Partey steht seit April wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht, die nächste Anhörung ist für den Oktober angesetzt. Dem Spieler vom FC Villareal wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben. Vor dem Southwark Crown Court in London plädierte Partey auf nicht schuldig. Ein Urteil soll nicht vor Mitte 2027 fallen. 

17.17 Uhr: Karl drückt DFB-Team die Daumen

Der Traum von seiner ersten Weltmeisterschaft ist für Lennart Karl aufgrund eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel geplatzt. Der 18-jährige Shootingstar des FC Bayern drückt seinen Kollegen bei der deutschen Nationalmannschaft dennoch die Daumen.

"Das Auftaktspiel schaue ich mir natürlich an, so wie jedes weitere selbstverständlich! Ich werde natürlich mitfiebern und der Mannschaft die Daumen drücken. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Team alles reinhauen und eine gute WM spielen wird", meinte Karl in einem Interview mit der "Bild".

17.03 Uhr: "Major Tom" als deutsche Torhymne bei WM

Wie bei Heimspielen der deutschen Nationalmannschaft wird der Kult-Song "Major Tom" von Peter Schilling auch bei der Weltmeisterschaft ertönen, nachdem die DFB-Elf ein Tor erzielt hat. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag mit.

Neben der Tormusik von Peter Schilling hat der DFB mit "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen und "Zeit, dass sich was dreht" von Herbert Grönemeyer noch zwei weitere Songs bei der FIFA eingereicht. Unklar ist noch, zu welchen Zeitpunkten die beiden "Signature Songs" in den Stadien abgespielt werden. Zur WM konnten alle teilnehmenden Nationalverbände eigene Songs bei der FIFA einreichen.

15.37 Uhr: Kimmichs letzte Chance

Joshua Kimmich steht beim FC Bayern für eine Ära des Erfolgs. In der deutschen Nationalmannschaft erlebt der 31-Jährige allerdings Gegenteiliges und steht für eine Zeit, in der das DFB-Team hinter der Erwartung zurückbleibt. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko könnte Kimmich nun seine letzte Chance haben, seine Bilanz zu korrigieren. | Zum Artikel

14.10 Uhr: Österreich träumt vom Titel

An rot-weiß-rotem Selbstbewusstsein mangelt es in der Alpenrepublik offenbar nicht: Wenige Tage vor dem Auftakt der österreichischen Nationalmannschaft am Mittwoch in San Francisco gegen Jordanien macht sich die Euphorie in der Heimat bemerkbar.

Bei einer Umfrage des "ORF" gaben 32 Prozent der Befragten an, dass sie Österreich als kommenden Weltmeister sehen. Auf Platz zwei folgt Europameister Spanien (25 Prozent), dahinter rangiert Vize-Weltmeister Frankreich (16). Von der Auswahl ihres nördlichen Nachbarn halten die Österreicher dagegen kaum etwas. Der viermalige Weltmeister aus Deutschland gehört zu den lediglich fünf Prozent der "Anderen".

13.29 Uhr: Grußbotschaft von Bundeskanzler Merz an DFB-Team

Bundeskanzler Friedrich Merz hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft viel Erfolg auf der Jagd nach dem fünften Stern gewünscht. Der CDU-Politiker übermittelte seine besten Wünsche ins WM-Quartier nach Winston-Salem per Videotelefonat, wie in einem Filmchen im Netz zu sehen ist.

"Hallo, hier ist Friedrich Merz", meldet sich der 70-Jährige bei DFB-Kapitän Joshua Kimmich sowie dessen Kollegen Kai Havertz und Jonathan Tah aus dem Spielerrat. Im Verlauf des Gesprächs stößt auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hinzu. "Sieht gut aus", kommentiert Merz die Lage, Kimmich versichert ihm: "Die Stimmung passt, um Spiele zu gewinnen."

Merz bekräftigt: "Ganz Deutschland hält euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!" Nachdem sich die Stars für die Unterstützung aus der Heimat bedankt haben ("brauchen wir!"), verabschiedet sich Merz mit den Worten: "Viele Grüße, toi, toi, toi. Ich würde mal sagen, Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand der Dinge ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind."

Merz glaubt an ein erfolgreiches Abschneiden. "Unser Team ist stark, hoch motiviert und hat deswegen die besten Chancen im Turnier. Deutschland steht hinter seiner Mannschaft – ich freue mich auf jedes Spiel", sagte er der Bild-Zeitung.

8.34 Uhr: Ecuador senkt Bierpreis während WM

Der ecuadorische Staatspräsident Daniel Noboa hat wenige Tage vor dem ersten Match der Nationalmannschaft seines Landes bei der Fußball-WM 2026 bekannt gegeben, dass der Bierpreis in seinem Land für die Dauer des Turniers gesenkt wird.

"Wir werden die Sonderverbrauchsteuer auf alle in Maßen konsumierten Getränke, einschließlich Bier, während der Weltmeisterschaft abschaffen. Auf diese Weise wird der Bierpreis um mehr als 20 Prozent sinken", verkündete der Politiker und begründete die Maßnahme damit, "dass "sich ohnehin schon alle mehr auf Fußball als auf alles andere konzentrieren".

Ecuador ist Teil der Gruppe D, in die auch die deutsche Nationalmannschaft gelost wurde. Zum direkten Duell zwischen den Südamerikanern und dem DFB-Team kommt es im dritten Gruppenspiel am 25. Juni um 22 Uhr MESZ zum direkten Duell.

8.25 Uhr: Südafrika-Youngster "klaute" offenbar Karls Instagram-Post

Der südafrikanische Fußball-Profi Mohau Nkota hat mit einem Post in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt. Der 21-Jährige der die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko verletzt verpasst, veröffentlichte auf seinem Instagram-Kanal einen Beitrag, der - wenn auch auf englisch - einem Post von Lennart Karl bis aufs Wort glich. Karl hatte sich während der WM-Vorbereitung in der vergangenen Woche einen Muskelbündelriss zugezogen und fehlt der deutschen Nationalmannschaft daher im Turnier.

Seine Niedergeschlagenheit über das Aus brachte Karl in einem Beitrag am vergangenen Samstag zum Ausdruck, der seitdem über 700.000 Likes bekommen hat. Den Post fand offenbar auch Nkota so gelungen, dass er ihn für sich nutzen wollte und kopierte ihn augenscheinlich Wort für Wort, was online Verwirrung und Belustigung auslöste.

8.11 Uhr: Davies fällt aus - Hiobsbotschaft für Gastgeber Kanada

Die kanadische Nationalmannschaft muss bei ihrem WM-Auftakt am Freitagabend deutscher Zeit auf Alphonso Davies verzichten. Der Star des FC Bayern München verpasst die Partie gegen Bosnien-Herzegowina, weil ihn weiterhin eine hartnäckige Oberschenkelverletzung plagt, wie Nationaltrainer Jesse Marsch auf der Abschlusspressekonferenz bekannt gab.

Davies hatte sich Anfang Mai im Champions-League-Halbfinale zwischen den Bayern und Paris Saint-Germain einen Muskelbündelriss zugezogen und kann bisher nur leichte Trainingseinheiten absolvieren. Zwar ist die Prognose für einen Einsatz zu einem späteren Zeitpunkt gut aus, doch das erste Gruppenspiel kommt zu früh.

Alphonso Davies fehlt Kanada zum WM-Auftakt
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Alphonso Davies fehlt Kanada zum WM-Auftakt

8.03 Uhr: Undav sorgt für Spaß im DFB-Team

Deniz Undav sieht sich selbst als legitimen Nachfolger von Thomas Müller in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft - und er zeigt sich auch im WM-Quartier der DFB-Auswahl als Witzbold. Für ein Verbandsvideo führt der Stuttgarter Stürmer die Fans an der Seite seines VfB-Kollegen Jamie Leweling durch das Teamhotel Graylyn Estate und die weitläufige Anlage in Winston-Salem - mit dem ihm eigenen Humor.

Am Pool etwa, wo die Spieler auf zwei Leinwänden auch die WM-Partien oder Filme schauen können, sagt Undav: "Bruder, hier mache ich safe mal eine Arschbombe, wenn das Wetter mitspielt." Als er mit Leweling in ein Fotoshooting der Teamkollegen platzt, bekommt Angelo Stiller zu hören: "Maschine, Alter!" Leon Goretzka ruft er zu: "Was ein Model!"

Den nachnominierten Assan Ouédraogo veräppelt Undav am Esstisch. "Du bist neu hier. Geh mal Wasser holen", sagt er zu dem jungen Leipziger. Der reagiert verdutzt und macht tatsächlich Anstalten, den Auftrag zu erfüllen, ehe ihm Undav zu verstehen gibt: War nur Spaß.

7.57 Uhr: Kims Südkorea dreht Auftakt gegen Tschechien

Die südkoreanische Nationalmannschaft um den FC-Bayern-Star Minjae Kim hat ihr Auftaktspiel in der Gruppe A der Fußball-WM 2026 gegen Tschechien trotz eines Rückstands noch gedreht. Nachdem Ladislav Krejci die Tschechen mit dem Leverkusener Stürmer Patrik Schick in der 59. Minute in Führung gebracht hatte, antworteten die Koreaner acht Minuten später durch In-beom Hwang, bevor Hyeon-gyu Oh in der 80. Minute den Siegtreffer erzielte.

Südkorea belegt damit nach den ersten beiden Partien der Gruppe A den zweiten Platz hinter Gastgeber Mexiko, das im Eröffnungsspiel des Turniers am Donnerstagabend Südafrika mit 2:0 keine Chance gelassen hatte.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 11. Juni

WM-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag

  • 11. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): Mexiko - Südafrika 2:0 (1:0) | Gruppe A
  • 12. Juni, 4.00 Uhr (MESZ): Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0) | Gruppe A

Im Video: Highlights Mexiko gegen Südafrika

Zweikampf bei Mexiko gegen Südafrika
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Zweikampf bei Mexiko gegen Südafrika

23.05 Uhr: Mexiko gewinnt Auftaktspiel – drei Rote Karten

Co-Gastgeber Mexiko hat einen perfekten Start in die Fußball-Weltmeisterschaft hingelegt. Die Mexikaner gewannen im Aztekenstadion gegen Südafrika mit 2:0 (1:0). Julian Quinones erzielte bereits in der neunten Minute das erste Tor des Turniers.

Nach der Pause sah der Südafrikaner Yaya Sithole in der ausverkauften Arena zunächst die erste Rote Karte der WM (50.), dann erhöhte Raul Jimenez für Mexiko auf 2:0 (67.). Am Ende standen die Südafrikaner nur noch mit neun Akteuren auf dem Feld, weil Themba Zwane sechs Minuten vor dem Ende wegen einer Tätlichkeit ebenfalls mit Rot den Platz verlassen musste. In der Nachspielzeit sah auch noch Mexikos Cesar Montes wegen einer Notbremse die Rote Karte.

Mexikos Torschütze Raul Jimenez
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Mexikos Torschütze Raul Jimenez

21.25 Uhr: Mexikaner Quinones erzielt erstes WM-Tor

Der Mexikaner Julian Quinones hat das erste Tor der Fußball-WM 2026 geschossen. Der 29 Jahre alte Angreifer brachte den WM-Gastgeber im Eröffnungsspiel gegen Südafrika im Aztekenstadion bereits in der neunten Minute in Führung. Der Angreifer war nach einem leichtfertigen Ballverlust der Südafrikaner am Strafraum mit einem Flachschuss erfolgreich.

21.10 Uhr: Der Ball rollt: XXL-WM startet mit leichter Verspätung

Die größte WM der Fußball-Geschichte hat mit einer ausgiebigen Eröffnungsfeier und mit leichter Verspätung begonnen. Das Gastgeberland Mexiko führte am Donnerstag um 13.06 Ortszeit im legendären Aztekenstadion den Anstoß aus. Zuvor hatten Shakira, Andrea Bocelli und weitere Musiker die 80.000 Fans in Mexiko-Stadt in Stimmung gebracht.

Die WM wird ein Turnier der Superlative. Nie zuvor gab es 48 Teilnehmer, 104 Spiele, drei Gastgeber. Die USA (am Samstag gegen Paraguay) und Kanada (am Freitag gegen Bosnien-Herzegowina) steigen später als Mexiko ein - sie bekommen jeweils noch ihre eigene Show zur Eröffnung. 

20.45 Uhr: Shakira, Selma Hayek und J Balvin eröffnen die WM-Feier

Shakira, Burna Boy und Reggaeton-Sänger J Balvin haben die Fußball-WM eröffnet. Mit ihren musikalischen Auftritten haben sie die Fans auf die kommenden Wochen eingestimmt. Shakira trug den offiziellen WM-Song "Dai Dai" vor, es ist die erste Live-Aufführung des Tracks.

Nach einer kurzen Ansprach der mexikanisch-US-amerikanischen Schauspielerin Selma Hayek und der Fahnen-Parade aller 48 teilnehmenden Teams gab es dann doch noch einen weiteren Musik-Act. Andrea Bocelli trug gemeinsam mit Sängerin Ejae und dem per Videoleinwand zugeschalteten David Guetta die offizielle WM-Hymne vor.

Vor dem Stadion und an anderen Austragungsorten ist es hingegen zu chaotischen Szenen gekommen: Demonstrationen und tausende Fans, die in die Fanzone drängten, sorgten für Aufregung.

Hier geht's zum Sportschau-Liveticker zur WM-Eröffnungsfeier

Im Video: Geburtstags-Kuchen für Havertz, Regeneration für DFB-Team

Kai Havertz, WM-Training 2026
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Kai Havertz, WM-Training 2026

20.00 Uhr: Chaos vor der WM-Eröffnung: Tausende drängen in Fanzone

Vor der Eröffnung der Fußball-WM ist es in Mexiko-Stadt zu chaotischen Szenen gekommen. Vor dem Anstoß der Auftaktpartie zwischen dem Co-Gastgeber und Südafrika am Donnerstag versuchten Tausende Fans, sich in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo zu drängen. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

"Hört auf, zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, ihr benehmt euch wie Tiere", rief ein Stadtbeamter über ein Megafon in die Menge. Der Zugang zum Fanfest auf dem berühmten Marktplatz wurde durch Metallbarrieren behindert, die in den vergangenen Tagen wegen der Lehrerproteste aufgestellt worden waren.

19.55 Uhr: Proteste, Demos und Blockaden zum WM-Start in Mexiko

Protestierende Lehrer und die Angehörigen von Vermissten haben zum Auftakt der Fußball-WM in verschiedenen Regionen Mexikos für ihre Anliegen demonstriert. In Mexiko-Stadt gingen radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform auf die Straße. 

Angehörige von Vermissten forderten bei einem Protestmarsch schnellere Ermittlungen und Gerechtigkeit für ihre Familienmitglieder. Im Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes strandeten Dutzende Passagiere, weit protestierende Lehrer Teile des internationalen Flughafens nahe der Provinzhauptstadt Tuxtla Gutiérrez besetzten, wie der Fernsehsender Milenio TV berichtete. Im Bundesstaat Oaxaca übernahmen CNTE-Mitglieder die Kontrolle über Mautstationen und ein Logistikzentrum des staatlichen Erdölkonzerns Pemex. 

Im Bundesstaat Guerrero demonstrierten die protestierenden Lehrer auf verschiedenen Landstraßen der Region und kündigten die Blockade von Banken in der Hauptstadt Chilpancingo an. In Tijuana im Norden des Landes blockierten Demonstranten die Zufahrt zum Grenzübergang Otay zu den USA.

19.35 Uhr: DFB-Elf geht als Weltranglisten-Zehnter in die WM

Die deutsche Nationalmannschaft geht als Weltranglisten-Zehnter in die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Das geht aus dem von der FIFA am Eröffnungstag der Weltmeisterschaft veröffentlichten Ranking hervor. Neue Nummer eins der Fußball-Welt ist WM-Titelverteidiger Argentinien. Das Team um Superstar Lionel Messi löste Frankreich ab, gegen das die Südamerikaner im Finale der WM vor vier Jahren gewannen. Die Franzosen rutschten auf Platz drei ab, Ranglisten-Zweiter bleibt Spanien.

Im Video: Geheimtraining beim DFB

Das DFB-Team im Training vor der WM
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Das DFB-Team im Training vor der WM

15.51 Uhr: Marokkaner pfeift DFB-Auftakt

Der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed wird das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 am Sonntagabend um 19.00 Uhr (MESZ) in Houston gegen Curacao leiten. Unterstützt wird Jayed an den Seitenlinien von seinen Landsmännern Zakaria Brinsi und Mostafa Akarkad.

14.53 Uhr: Auch Elfenbeinküste wohl ohne Fans bei der WM

Die Fans aus der Elfenbeinküste sind offenbar das nächste Opfer der restriktiven Einreisepolitik von US-Präsident Donald Trump geworden. Die ivorische Fanvereinigung bekommt laut eigenen Angaben keine Einreiseerlaubnisse. Damit müssten die "Elefanten", die Gegner der deutschen Nationalmannschaft in der Gruppe E sind, ohne die Unterstützung ihrer Anhänger auskommen.

"Die Fans haben die Reise abgesagt, weil die US-Regierung keine Anhänger aus bestimmten Ländern, darunter die Elfenbeinküste, auf ihrem Boden sehen will", sagte Julien Kouadio Adonis, Präsident des National Committee of Elephants Supporters (CNSE): "Die USA haben uns gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, dass sie unsere Fans nicht dort haben wollen."

Im März hatte Kouadio noch gehofft, dass 500 Fans aus Afrika anreisen würden. Aber nun habe nur eine Handvoll CNSE-Funktionäre die Genehmigung erhalten, um sich bei der WM "um die in den USA ansässigen ivorischen Fans zu kümmern". Die Einreisebestimmungen der USA werden langsam aber sicher zum Dauerthema der WM.

Bereits Anfang der Woche hatten die US-Behörden dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise verweigert. Die Entscheidung war mit angeblichen Terrorverbindungen des Unparteiischen begründet worden. Zudem wurden dem iranischen Verband die ihm zustehenden Tickets für seine Partien durch die USA entzogen.

12.04 Uhr: Haiti muss WM-Trikot ändern

Wegen einer aufgedruckten kriegerischen Schlachtszene muss Haiti auf den letzten Drücker seine Trikots für die Fußball-WM ändern. Der kolumbianische Sportartikelhersteller Saeta reagierte auf ein Verbot des Weltverbands FIFA, das ursprüngliche Design zu verwenden. Es werde überarbeitet, obwohl es "nicht als politisches Statement" gedacht gewesen sei, sondern "als Hommage an die Männer und Frauen, die jeden Tag für Haitis Zukunft kämpfen", hieß es.

Auf der unteren Vorderseite des Trikots ist eine Grafik zur letzten Schlacht des haitianischen Unabhängigkeitskrieges von 1803 zu sehen. Sie fand bei Vertières im Norden der Insel statt zwischen einer Armee haitianischer Sklaven und französischen Truppen.

8.45 Uhr: Trump bleibt offenbar US-Auftaktspiel fern

US-Präsident Donald Trump plant übereinstimmenden Medienberichten zufolge keinen persönlichen Besuch des WM-Eröffnungsspiels der USA gegen Paraguay an diesem Freitag. Das berichteten zuerst unter anderem das Nachrichtenportal Politico und das Sportmagazin The Athletic unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Weiße Haus und das Außenministerium reagierten zunächst nicht auf eine entsprechende Anfrage.

Zuvor hatte ein Sprecher des US-Außenministeriums bekannt gegeben, dass Außenminister Marco Rubio zum Spiel südlich von Los Angeles reisen werde. Dieser solle eine Delegation anführen, zu der auch Verkehrsminister Sean Duffy und Heimatschutzminister Markwayne Mullin zählten. Am Rande des WM-Spiels wolle Rubio mit dem Präsidenten von Paraguay, Santiago Peña, über Themen wie «regionale Sicherheit, Handel, Investitionen sowie neue Technologien» sprechen.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Mittwoch, 10. Juni

Im Video: Letzte To-dos vor der WM - Raum und Ouedraogo zuversichtlich

Assan Ouedraogo (l) und David Raum nehmen an einer PK teil
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Assan Ouedraogo (l) und David Raum nehmen an einer PK teil

20.40 Uhr: Raum verliert Stammplatz an Brown - "gebe alles"

Der gebürtige Nürnberger David Raum scheint seinen Stammplatz in der DFB-Elf an Nathanial Brown verloren zu haben. Davon unterkriegen lassen will sich Raum aber nicht: "So ein Turnier ist lang. Ich akzeptiere meine Rolle - und komme ich rein, gebe ich alles. Selbst, wenn ich am Anfang nicht starte, weiß die Mannschaft, dass sie sich auf mich verlassen kann", sagte der Linksverteidiger bei einer Presserunde am Mittwoch in Winston-Salem. 

Raum war in der WM-Qualifikation gesetzt, dann aber leicht angeschlagen, was Nathaniel Brown für sich nutzte. Der Frankfurter spielte zuletzt gegen Ghana, Finnland und die USA, er wird auch am Sonntag gegen Curacao in Houston in der Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann erwartet.

"Nene macht es sehr, sehr gut", lobte Raum. "Er spielt in Frankfurt sehr offensiv und macht das herausragend. Ich hatte körperliche Probleme, komme aber immer besser in Fahrt. Ich werde immer fitter."  

Im Video: David Raum über den verlorenen Stammplatz

David Raum
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David Raum

18.45 Uhr: Urbig sorgt für Novum auf WM-Teamfoto

Torwart Jonas Urbig sorgt bei der Fußball-WM für ein Novum. Bei der Aufnahme des offiziellen Mannschaftsfotos, das einen Tag vor dem Turnierstart vor dem Training der DFB-Auswahl in Winston-Salem aufgenommen wurde, ist der 22 Jahre alte Schlussmann des FC Bayern München als 27. Spieler dabei. Die Kadergröße der 48 teilnehmenden Teams beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA beträgt jeweils 26 Akteure.

Warum ist Urbig dabei? Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Nummer zwei des FC Bayern als vierten Torwart mit nach Amerika genommen. Ein Grund ist, dass Nagelsmann einen vierten Torwart beim Training dabeihaben wollte. 

Im Video: Teamfotos und Trainings: Letzte Vorbereitungen laufen

Letzte Trainingseinheiten vor der WM
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Letzte Trainingseinheiten vor der WM

15.14 Uhr: DFB-Präsident verteidigt Schweigen zu Politik

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Vermeidung einer klaren Verbandsposition zu den politischen Diskussionen um die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko verteidigt. "Wir tun als Fußballverband gut daran, in dieser hektischen Zeit nicht jedes tagespolitische Ereignis und jede Aussage reflexhaft zu kommentieren", erklärte der Funktionär dem RND.

Trotzdem stehe der DFB weiterhin zu seinen Werten. "Was wir aber tun können und müssen, ist, immer wieder und überall auf die Grundsätze hinzuweisen, für die der Sport, der Deutsche Fußball-Bund, seine Nationalmannschaften und auch ich persönlich stehen: für Freiheit und Demokratie, für Respekt und Toleranz, für Vielfalt und Teilhabe. Hass und Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz", befand Neuendorf.

Die Politik von US-Präsident Donald Trump steht international ebenso in der Kritik wie der Weltverband FIFA unter der Führung von Gianni Infantino. Der im FIFA-Council sitzende Neuendorf wurde vor allem dafür gescholten, dass er die Verleihung des FIFA-Friedenspreises an Trump verteidigt hat.

14.39 Uhr: Bayerische Präsenz bei der WM

Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird auch zur Bühne für eine ganze Reihe an bayerischen Fußball-Profis. Neben dem üblichen Bayern-Block in der deutschen Nationalmannschaft finden sich auch in eigenen anderen Teams mehrere Stars mit Verbindungen nach Bayern. | Zum Artikel

11.34 Uhr: USA rechtfertigen verweigerte Einreise von Schiedsrichter

Ein Vertreter der US-Regierung hat gegenüber dem Nachrichtensender CNN die verweigerte Einreise des somalischen WM-Schiedsrichters Omar Artan mit Sicherheitsbedenken gerechtfertigt. Bei der Überprüfung Artans am Miami International Airport sei man auf "Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen" aufmerksam geworden, erklärte der Sprecher ohne Details zu nennen. Somalia gehört zu den Ländern, die auf der Verbotsliste von US-Präsident Donald Trump stehen.

Arten hätte als erster Unparteiischer aus Somalia eine WM-Partie leiten sollen und hatte eigentlich ein gültiges Visum für die USA besessen. Der 34-Jährige war nach der verweigerten Reise zunächst in die Türkei geflogen und ist mittlerweile in sein Heimatland zurückgekehrt, wo er durch mehrere hunderte Fußball-Fans begeistert empfangen wurde. "Ich verspreche euch, so Gott will, dass ich bei der nächsten (WM) dabei sein werde", sagte Artan der wartenden Menge und erklärte sein Ziel, der somalischen Bevölkerung Mut zu machen.

10.46 Uhr: DFB-Stars bezahlen Fans Busfahrt zu Gruppenspiel

Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft spendieren 600 Fans die Anreise zum dritten Gruppenspiel gegen Ecuador nach New Jersey. Die hohen Preise für Bahn- und Busfahrten zum Stadion in East Rutherford in New Jersey von New York aus hatten bereits im Vorfeld des Turniers international für Diskussionen gesorgt.

Nun springen Joshua Kimmich und Co. für die Anhänger in die Bresche und bezahlen die Kosten für Busse zur Arena. Die Gratis-Tickets gehen an Mitglieder des offiziellen Fan-Klubs des DFB-Teams und werden per Los vergeben, sollte es mehr Bewerber als Fahrkarten geben.

Die Verkehrsgesellschaft NJ Transit hatte die Preise für Fahrten zwischen New York und East Rutherford zuvor nach heftiger Kritik zwar wieder gesenkt. Sie sind aber weiterhin deutlich höher als vor und nach dem WM-Turnier. Der Preis für die Sondertickets sank von zunächst 150 Dollar auf nun 98 Dollar für Hin- und Rückfahrt. Regulär kostet die Strecke nach offiziellen Angaben normalerweise rund 12,90 Dollar. Eine Busfahrt soll mittlerweile 20 statt der einst geplanten 80 Dollar für Hin- und Rückweg kosten. 600 DFB-Fans können nun aber gratis fahren.

09.00 Uhr: Elber versteht Neymar-Nominierung bei Brasilien nicht

FC-Bayern-Legende Giovane Elber hat sich verwundert über die Nominierung von Neymar für den WM-Kader Brasiliens gezeigt. "Es tut mir leid, aber ich hätte ihn nicht nominiert. Vielleicht überrascht Neymar mich und spielt wieder so gut wie vor einigen Jahren. Aber daran glaube ich nicht", sagte der Brasilianer im Interview mit der "Sport-BILD".

Für Elber ist Neymar inzwischen nur noch "eine Marketing-Maschine". Dass Ancelotti ihn dennoch nominierte, kann Elber jedoch nachvollziehen. "Eine große Mehrheit forderte die Nominierung von Neymar. Selbst der Staatspräsident (Lula da Silva, Anm. d. Red.) mischte sich ein und sprach sich öffentlich dafür aus. Der Druck auf Ancelotti wurde immer größer, er konnte deshalb nicht anders."

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Dienstag, 9. Juni

20.40 Uhr: Völler optimistisch bei Manuel Neuer: "Ihn bringt nichts aus der Ruhe"

Fünf Tage vor dem ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao ist Manuel Neuers Wade wieder voll belastbar. Obwohl der Torhüter des FC Bayern die letzten Tests gegen Finnland und die USA verpasst hatte, ist Rudi Völler optimistisch. "Ihn bringt nichts aus der Ruhe", sagte der DFB-Sportdirektor am Dienstag.

16.40 Uhr: Kimmich fordert vollen Einsatz für WM-Titel

Joshua Kimmich hat nach dem Einzug ins WM-Quartier in Winston-Salem seine Kollegen eindringlich in die Pflicht genommen. „Ich hoffe, dass jeder, der hier ist, Weltmeister werden möchte“, sagte der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Großer Wille allein würde aber auch nicht reichen, sagte der Bayern-Profi. „Aber das bringt uns auf dem Weg dahin nicht viel, wenn wir das nur möchten, sondern wir müssen jetzt etwas tun, um Spiele zu gewinnen. Damit sollten wir anfangen“, betonte der 31-Jährige.

Das WM-Hotel The Graylyn Estate und die Trainingsanlage auf dem Gelände der nahegelegenen Wake Forest University hat für Kimmich eine große Bedeutung: "Ich gehe davon aus, dass es Gründe gibt, dass wir hier sind, so, dass alles top vorbereitet ist." Garantien biete das WM-Quartier aber nicht. "Ich habe mich auch in Katar sehr heimisch gefühlt. Trotzdem sind wir am Ende nach der Vorrunde rausgeflogen" erinnerte er an das WM-Debakel vor knapp vier Jahren.

Im Video: DFB-aktuell - Neuer zurück im Training

Joshua Kimmich bei der Trainingseinheit der deutschen Nationalmannschaft im Trainingslager in North Carolina teil.
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Joshua Kimmich bei der Trainingseinheit der deutschen Nationalmannschaft im Trainingslager in North Carolina teil.

14.24 Uhr: Iranischen Fans werden Tickets entzogen

Fußball-Fans aus dem Iran werden ihre Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft nicht im Stadion unterstützen können. Wie der iranische Fußball-Verband bekannt gab, haben die USA kurzfristig sämtliche zugewiesenen Eintrittskarten für die Gruppenspiele zurückgezogen. Der iranische Verband wies darauf hin, dass ihm entsprechend der FIFA-Regularien acht Prozent der Tickets für die eigenen Spiele zustehen.

"In einem unerwarteten Schritt wurden die dem iranischen Fußballverband zugeteilten Kontingente jedoch zurückgezogen, und unter den gegenwärtigen Umständen ist der Verband nicht in der Lage, den Fans der Nationalmannschaft auch nur ein einziges Ticket zur Verfügung zu stellen", hieß es in einer Stellungnahme.

Die Teilnahme des Golfstaats an der Weltmeisterschaft stand nach den Angriffen der USA und Israel immer wieder in Frage. Die Mannschaft reist nun zunächst nach Mexiko, bevor am kommenden Montag, 15. Juni, in Los Angeles das erste Gruppenspiel gegen Neuseeland wartet.

9.42 Uhr: WM-Schiedsrichter darf nicht in die USA einreisen

Dem somalischen WM-Schiedsrichter Omar Artan ist trotz gültigem Visum am Miami International Airport die Einreise in die USA verweigert worden. Damit wird der Unparteiische anders als geplant nicht bei der Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen, wie die FIFA bestätigte.

"Die FIFA kann bestätigen, dass der Schiedsrichter Omar Artan nicht an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen und dort Spiele leiten kann, nachdem ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde", erklärte der Weltverband auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Warum genau Artan nicht einreisen durfte, war zunächst nicht klar. Allerdings steht Somilia auf der Liste der Länder, denen die Regierung von US-Präsident Donald Trump die Einreise grundsätzlich verbietet.

Ciise Aden Abshir, leitender Berater des somalischen Ministeriums für Jugend und Sport und ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft, kritisierte die Entscheidung scharf. "Ihm (Artan, Anm. d. Red.) die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verweigern und ihn daran zu hindern, geplante Spiele zu leiten, schadet nicht nur ihm persönlich, sondern untergräbt auch das Bekenntnis des Fußballs zu Fairness, Leistung und dem Geist des Fairplay", erklärte der 40-Jährige,

Artan wäre der erste Schiedsrichter aus Somalia gewesen, der bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz kommt. Insgesamt hat die FIFA 52 Referees für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nominiert.

8.17 Uhr: Neuer zurück im Mannschaftstraining

Manuel Neuer ist wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft ins Mannschaftstraining der deutschen Nationalmannschaft zurückgekehrt. Der Torwart, der seine DFB-Karriere eigentlich nach der Europameisterschaft 2024 beendet hatte, laborierte zuletzt an einer Wadenverletzung und hatte die beiden Testspiele gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) verpasst. Dabei war er von Oliver Baumann vertreten worden.

Bei einer öffentlichen Übungseinheit am Montagabend (Ortszeit) im WM-Quartier in Winston-Salem vor 3000 Fans stand Neuer erstmals wieder auf dem Platz und machte einen guten Eindruck. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte sich bereits nach der Partie gegen die USA festgelegt, dass Neuer rechtzeitig für den deutschen WM-Auftakt am Sonntagabend (14. Juni, 19 Uhr MESZ) gegen Curaçao wieder fit sein wird.

7.23 Uhr: Olise besticht mit Dreierpack gegen Nordirland

Michael Olise vom FC Bayern München hat im Testspiel der französischen Nationalmannschaft gegen Nordirland mit einem Hattrick das Spiel entschieden. Der Flügelstürmer traf bei dem 3:1 (1:0) in der 43., 47. und 74. Minute für die Équipe Tricolore, während Patrick kelly in der 64. Minute für die Nordiren zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzte.

Die Franzosen feierten durch den Sieg eine gelungene Generalprobe im letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, die am Donnerstag beginnt. Im vorangegangenen Freundschaftsspiel hatte der Mitfavorit auf den WM-Titel noch überraschend mit 1:2 gegen die Elfenbeinküste verloren, die bei dem Turnier in der deutschen Gruppe an den Start geht.

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