Argentinien verlor das Finale gegen Spanien
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Argentinien verlor das Finale gegen Spanien

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WM-Ticker: Ex-Bayern-Star Kroos stichelt gegen Argentinien

WM-Ticker: Ex-Bayern-Star Kroos stichelt gegen Argentinien

Ex-Bayern-Star Toni Kroos feiert den spanischen Sieg im WM-Endspiel mit einer Spitze gegen Argentinien. Im kleinen Finale schlägt das englische Nationalteam rund um FCB-Star Harry Kane Frankreich. Alle News zur Fußball-WM 2026.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Montag, 20. Juli

7.41 Uhr: Ex-Bayern-Star Kroos stichelt gegen Argentinien

Toni Kroos hat sich nach dem Sieg Spaniens im WM-Finale gegen Argentinien eine Spitze gegen die unterlegenen Südamerikaner nicht verkneifen können. Auf seinem X-Account postete der ehemalige Star des FC Bayern München die Worte: "Der Fußball hat gewonnen." Eine Anspielung auf die aggressive Spielweise der Argentinier um Lionel Messi, bei denen im Endspiel Enzo Fernandez in der zweiten Halbzeit mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Argentinien hatte sich in der K.o.-Phase immer wieder durchgesetzt, obwohl das Team von Trainer Lionel Scaloni mehrfach spät zurückgelegen hatte. Dabei hatte der dreimalige Weltmeister ein ums andere Mal von strittigen Schiedsrichterentscheidungen profitiert.

Das WM-Finale am Sonntagabend

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 19. Juli

14.20 Uhr: Ex-FCB-Trainer Magath kritisiert DFB: "Klopp macht jetzt, was er will"

Der ehemalige FC-Bayern-Trainer Nationalspieler Felix Magath hat nach dem frühen WM-Aus massive Kritik an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes geübt. Der frühere Meistertrainer nennt zwar explizit keine Namen aus der DFB-Führung. Auch hält er Jürgen Klopp für die richtige Wahl als neuen Bundestrainer. Aber Klopp sei als designierter Nachfolger von Julian Nagelsmann "eine rein politische Entscheidung", meinte der 72-Jährige. "Alle sind begeistert. Alle sagen: Jürgen Klopp muss es machen. Aber wie kann ich mich in eine so alternativlose Situation begeben wie der DFB?", kritisierte Magath. "Klopp macht jetzt, was er will."

Der einstige FCB-Kapitän Effenberg forderte in der Sport1-Sendung "Doppelpass" sogar die Ablösung des DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf. "Die ducken sich weg. Weil ganz Fußball-Deutschland redet über Klopp. Das haben sie clever gemacht", sagte 57-Jährige. "Aber im Endeffekt steht Neuendorf genauso in der Verantwortung. Und da müsste eigentlich auch bei den nächsten Wahlen die Konsequenz gezogen werden."

09.45 Uhr: Schwabe Tuchel lobt Englands Mentalität

Am Ende eines aufwühlenden Turniers, nach einer herben Pleite im WM-Halbfinale gegen Argentinien (1:2) und einem positiven Abschluss gegen Frankreich (6:4), im kleinen Finale hat der gebürtige Krumbacher Thomas Tuchel die Mentalität seiner Mannschaft gelobt. Der England-Trainer sagte nach dem letzten WM-Auftritt seiner Mannschaft: "Massives Kompliment für die Mentalität", sagte Tuchel: "Das war absolut brillant."

Nach dem furiosen Spiel der beiden Top-Teams sagte Tuchel: "Es ist schwierig, das reicht für vier Spiele." Am Ende stand mit Bronze das beste WM-Ergebnis Englands seit 60 Jahren. Argentinien am Sonntag im Finale gegen Europameister Spanien zu sehen, werde "schmerzen", gab Tuchel zu: "Und das wird auch noch eine Weile dauern."

01.00 Uhr: 6:4 gegen Frankreich: Versöhnliches Ende für FCB-Star Kane und Tuchel

Der FC-Bayern-Star Harry Kane und Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel (gebürtig aus Krumbach) haben ein versöhnliches Ende einer zuletzt enttäuschenden WM erlebt. Die "Three Lions" konnten sich im kleinen Finale mit 6:4 (4:0) gegen Frankreich durchsetzen und sich damit den dritten Platz sichern.

Nach einem wahren Offensivspektakel feiern die Engländer ihr bestes WM-Ergebnis seit 60 Jahren. Im Stadion von Miami legten Declan Rice (3. Minute), Ezri Konsa (18.) und Bukayo Saka (37./45.+1) schon vor der Halbzeit so vor, dass das Spiel eigentlich bereits entschieden war. Doch so einfach gab sich Frankreich nicht geschlagen. Mbappé (48./66.) mit einem Doppelpack und Bradley Barcola (54.) brachten Frankreich bis auf ein Tor heran. Saka (87.) traf per Foulelfmeter zum 5:3, der Treffer von Ousmane Dembélé (90.+6) sorgte nochmal für Spannung ehe Jude Bellingham mit dem zehnten Tor der Partie alle Zweifel beseitigte (90.+8).

Im Video: England schlägt Frankreich im kleinen Finale

Harry Kane nach dem Sieg gegen Frankreich im kleinen Finale
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Harry Kane nach dem Sieg gegen Frankreich im kleinen Finale

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Samstag, 18. Juli

08.15 Uhr: Schwabe Tuchel kontert Kritik: "Bei Sieg beste WM seit 60 Jahren"

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. "Wenn wir morgen gewinnen, ist es das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive", sagte der Schwabe. Der Weltmeister von 1966 trifft heute in Miami Gardens im Spiel um Platz drei auf Frankreich.

Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. "Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen."

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Freitag, 17. Juli

7.55 Uhr: Bayerns Kane nach WM-Scheitern emotional: "Wieder fehlt das letzte Puzzleteil!"

Stürmerstar Harry Kane hat sich nach dem geplatzten Traum vom WM-Titel mit bewegenden Worten an die England-Fans gewandt. "Keine Worte sind im Moment stark genug, um dieses Gefühl der Leere im Magen zu überwinden", schrieb der 32 Jahre alte Fußballprofi des FC Bayern auf seinen Social-Media-Accounts. Er wisse um die berechtigten hohen Erwartungen, "wir klopfen nun schon seit acht Jahren an die Tür, aber wieder fehlt uns das letzte Puzzlestück"!

Durch das 1:2 gegen Argentinien verpassten die Engländer den erhofften zweiten WM-Titel nach 1966. Wie 2018 scheiterten sie im Halbfinale. "Wir haben in den letzten sieben Wochen alles gegeben, und dass es nicht gereicht hat, ist schwer zu verkraften", schrieb Kane. Für England geht es am Samstag (23.00 Uhr/MESZ) gegen Frankreich noch um Platz drei. Die EM 2028 findet dann in England, Schottland, Wales und Irland statt.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 16. Juli

7.50 Uhr: "Coaching-Katastrophe" - Tuchel steht in der Kritik, soll aber Trainer bleiben

Der frühere Bundesligatrainer Tuchel soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge trotz des Scheiterns weiter das Vertrauen des englischen Verbands FA haben. Es werde erwartet, dass der deutsche Coach das Team auch zur Heim-EM 2028 führen werde, schrieb unter anderem die BBC kurz nach der Niederlage. Tuchel werde wahrscheinlich Trainer bleiben, schrieb die "Times".

Tuchel steht nach der Niederlage gegen Argentinien in der Kritik mehrerer Experten. Sie werfen dem früheren Bundesligatrainer vor, nach der 1:0-Führung auf eine zu defensive Taktik gesetzt zu haben. Ex-Stürmer Chris Sutton unterstellte Tuchel eine "Coaching-Katastrophe".

Harry Kane
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Harry Kane

7.42 Uhr: Alternative zu Klopp - Schweinsteiger wünscht sich van Gaal als Bundestrainer

Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger kann sich seinen ehemaligen Bayern-Chefcoach Louis van Gaal als Bundestrainer vorstellen. Der 74 Jahre alte Niederländer sei für ihn eine echte Option, sollte der geplante Deal mit Jürgen Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann doch nicht zustande kommen, sagte Schweinsteiger nach dem WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England (2:1) in der ARD.

"Also wenn Louis van Gaal gesundheitlich die Energie hat, ja, hundertprozentig. Der würde auch gut passen. Das ist einer, der kann etwas Neues aufbauen und hat eine Struktur", erklärte Schweinsteiger. Der langjährige Weltklasse-Profi und Weltmeister von 2014 arbeitete beim FC Bayern mit van Gaal zusammen und wurde von dem Niederländer unter anderem ins zentrale Mittelfeld versetzt. "Er hat bei den Holländern schon bewiesen, dass er die immer weit gebracht hat. Wenn Jürgen Klopp es nicht machen würde, wäre er bei mir ganz oben", sagte Schweinsteiger.

Im Video: Schweinsteigers Klopp Alternative Louis van Gaal als Bundestrainer

Bastian Schweinsteiger (l.) mit Louis van Gaal
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Bastian Schweinsteiger (l.) mit Louis van Gaal

WM-Spiel am Mittwochabend

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Mittwoch, 15. Juli

  • Historische Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne FCB-Profi (23.25 Uhr)
  • England verpasst mit FCB-Star Kane den Finaleinzig (23.15 Uhr)
  • Infantino-Wiederwahl: DFB hat nicht unterschrieben (16.15 Uhr)
  • Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier

23.25 Uhr: Historische Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne FCB-Profi

Die stolze Finalserie des FC Bayern ist gerissen: Erstmals seit 1978 steht kein Spieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Endspiel der Weltmeisterschaft. Am Mittwochabend scheiterte auch Torjäger Harry Kane mit England im Halbfinale gegen Titelverteidiger Argentinien (1:2). Zuvor hatten bereits die Münchner Michael Olise und Dayot Upamecano nach dem 0:2 Frankreichs gegen Spanien ihre Träume vom Endspiel am Sonntag in East Rutherford begraben müssen. 

Letztmals war 1978 beim Duell von Argentinien mit den Niederlanden kein FCB-Profi im WM-Endspiel dabei gewesen. 2014 beim deutschen WM-Triumph waren es gar sieben Münchner, 1990 fünf.

Die FCB-Profis in den WM-Finals von 1982 bis 2022 im Überblick:

1982: Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Wolfgang Dremmler

1986: Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß, Norbert Eder

1990: Klaus Augenthaler, Stefan Reuter, Jürgen Kohler, Hans Pflügler, Raimond Aumann

1994: Jorginho

1998: Bixente Lizarazu 

2002: Oliver Kahn, Thomas Linke, Jens Jeremies, Carsten Jancker

2006: Willy Sagnol

2010: Mark van Bommel, Arjen Robben, Edson Braafheid 

2014: Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger, Jerome Boateng, Manuel Neuer 

2018: Corentin Tolisso 

2022: Dayot Upamecano, Benjamin Pavard, Kingsley Coman

23.15 Uhr: Englands Titeltraum erneut geplatzt: FCB-Star Kane und Co. verpassen Finaleinzug

In einem aufgeheizten WM-Halbfinale hat die englische Nationalmannschaft rund um FC-Bayern-Star Harry Kane gegen Argentinien verloren. Die "Three Lions" unter dem Krumbacher Thomas Tuchel unterlagen 1:2 (0:0). England war zunächst durch einen Treffer von Anthony Gordon (55.) in Führung gegangen. Kurz vor Schluss drehten die amtierenden Weltmeister aus Argentinien jedoch die Partie: Erst traf Enzo Fernandez zum Ausgleich, dann machte Lautaro Martinez den Sack zu und ließ Kanes und Tuchels Titelträume platzen.

Bastian Schweinsteiger
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Bastian Schweinsteiger

20.30 Uhr: Ex-FCB-Trainer Tuchel gibt Startelf für WM-Halbfinale bekannt

Der gebürtige Krumbacher Thomas Tuchel nimmt beim Halbfinal-Kracher gegen Argentinien drei Wechsel in der Startelf der englischen Fußball-Nationalmannschaft vor. In der englischen Nationalmannschaft beginnen Reece James, Djed Spence und Morgan Rogers in Atlanta anstelle von Ezri Konsa, Nico O'Reilly und Noni Madueke, die beim zähen 2:1 n.V. gegen Norwegen im Viertelfinale von Miami gestartet waren.

Trainer Tuchel will die Engländer rund um FCB-Star Harry Kane ins erste WM-Finale seit 60 Jahren führen. 1966 hatten diese bei der Heim-WM ihren einzigen Titel geholt.

16.15 Uhr: Infantino-Wiederwahl: DFB hat nicht unterschrieben

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sein Präsident Bernd Neuendorf gehen offenbar immer mehr auf Distanz zum umstrittenen FIFA-Boss Gianni Infantino. Laut der Bild-Zeitung hat Neuendorf seine Unterschrift unter ein Unterstützerschreiben mit Blick auf die von Infantino angestrebte Wiederwahl beim Kongress des Weltverbandes am 18. März 2027 in Rabat/Marokko verweigert.

"Der DFB hat kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl von Gianni Infantino unterzeichnet", teilte der DFB auf SID-Anfrage mit: "Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten."

13.00 Uhr: Nach Verhandlungen in München werden DFB-Gremien über Klopp-Deal informiert

Die Entscheidung für Jürgen Klopp als Bundestrainer geht in die finale Phase. Nach dem Spitzentreffen von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und seinem Stellvertreter Hans-Joachim Watzke mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff werden heute die entscheidenden Verbandsfunktionäre über den Stand der Verhandlungen informiert.

Nach dpa-Informationen werden den 14 Mitgliedern des Aufsichtsrats und der vierköpfigen Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG am späten Nachmittag Ergebnisse der Unterredungen mit Klopp Ende vergangener Woche in New York und mit dessen aktuellem Arbeitgeber Red Bull gestern in München präsentiert. Nur mit der Zustimmung der Funktionäre kann Klopp letztlich zum Nachfolger von Julian Nagelsmann als Bundestrainer berufen werden. Eine Entscheidung muss allerdings heute noch nicht fallen.

Jürgen Klopp
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Jürgen Klopp

9.55 Uhr: Geht es jetzt schnell? Klopp-DFB-Deal "auf Zielgeraden"

Das Werben des DFB um Jürgen Klopp als Nachfolger des gebürtigen Landsbergers Julian Nagelsmann steht vor einem Happy End. "Wir sind auf der Zielgeraden", sagte ein DFB-Funktionär dem SID über die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), Klopps Noch-Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer. Demnach hat die Verbandsspitze mit Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke am Dienstag in München beim Treffen mit RB-Vertretern den erhofften Durchbruch erzielt.

Der DFB lehnte eine offizielle Stellungnahme zu den Entwicklungen auch am Mittwoch ab. Zumal ein Gespräch zwischen Klopp und Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff dem Vernehmen nach noch aussteht. Dies soll noch in dieser Woche in den USA stattfinden, wo Klopp als Experte für "MagentaTV" im Einsatz ist. Sollte es auch dort eine Übereinkunft geben, steht der Unterschrift von Klopp beim DFB bis 2030 nichts mehr im Wege.

Bei dem Treffen ging es um die Frage, unter welchen Bedingungen der Wunsch-Bundestrainer aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag als "Head of Global Soccer" beim Brause-Giganten aussteigen kann. Zuletzt hieß es, Klopp könnte dem Konzern als Berater erhalten bleiben. Eine millionenschwere Ablöse will sich der DFB sparen.

7.53 Uhr: Setzt Tuchel gegen Messi auf Manndeckung?

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat der gebürtige Krumbacher Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. "Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen", sagte der 52-jährige Trainer der englischen Nationalmannschaft über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.

Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. "Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als andere. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht", sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht. Messi hat bei dieser WM bereits acht Tore geschossen. "Es ist unglaublich, wie er das Team trägt", befand Tuchel. "Er ist der Anführer und Schlüsselspieler dieser Mannschaft. Man kann sehen, dass das Team schon lange zusammen ist und viel Turniererfahrung hat."

Im Audio: Vor dem WM-Halbfinale England - Argentinien

Thomas Tuchel
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Die wichtigsten WM-Nachrichten am Dienstag, 14. Juli

  • Olise und Upamecano schwach - Frankreich scheitert im WM-Halbfinale (23.00 Uhr)
  • Argentinien im Halbfinale in Blau - böses Omen für FCB-Star Kane und Co.? (7.30 Uhr)
  • Wegen Klopp: DFB verhandelt nach Sportschau-Infos mit Red Bull (14.49 Uhr)
  • Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier

WM-Spiel am Dienstagabend

23.00 Uhr: Olise und Upamecano schwach - Frankreich scheitert im WM-Halbfinale

Frankreich um die Münchner Michael Olise und Dayot Upamecano hat den Einzug ins WM-Finale verpasst. Die Franzosen scheiterten im Halbfinale überraschend an Spanien. Beim 0:2 (0:1) enttäuschte Les Bleus auf ganzer Linie.

Im Audio: DFB verhandelt mit Red Bull wegen Klopp

Jürgen Klopp
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Jürgen Klopp

14.49 Uhr: Wegen Klopp: DFB verhandelt nach Sportschau-Infos mit Red Bull

Aktuell ist Jürgen Klopp "Head of Global Soccer" beim Konzern von Red Bull. Insofern stand ohnehin fest, dass der DFB irgendwann mit dem österreichischen Brausehersteller verhandeln muss, will er ihn als Bundestrainer verpflichten. Nach Sportschau-Infos (externer Link) soll dieses Treffen an diesem Dienstag in München stattfinden.

Der DFB ist nach eigenen Angaben "in wesentlichen Eckpunkten" einig mit Klopp. In München soll es auch um die Frage gehen, ob Klopp möglicherweise in anderer Funktion bei Red Bull weiterarbeiten könnte. Spekuliert wurde zuletzt, dass er Markenbotschafter bleiben könnte.

Im Video: Maradonas "Hand Gottes" und Jahrhunderttor gegen England im WM-Halbfinale 1986

England-Coach Thomas Tuchel (l.) und Harry Kane
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England-Coach Thomas Tuchel (l.) und Harry Kane

7.30 Uhr: Argentinien im Halbfinale in Blau - böses Omen für FCB-Star Kane und Co.?

Vor dem WM-Halbfinale gegen Argentinien dürfte die Festlegung der Trikotfarben keine guten Erinnerungen bei England, seinem Nationaltrainer Thomas Tuchel aus Krumbach und dem Nationalstürmer Harry Kane vom FC Bayern wecken. Wie schon im legendären WM-Viertelfinale 1986 als auch im Achtelfinale 1998 spielt Argentinien in den dunkelblauen Auswärtstrikots. Das bestätigte der argentinische Fußball-Verband der dpa. England trifft am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD) in Atlanta auf den Titelverteidiger.

Maradona-Show mit "Hand Gottes" und Jahrhunderttor - und Beckham-Platzverweis

In Mexiko-Stadt hatte Diego Maradona vor 40 Jahren die Führung mit der "Hand Gottes" erzielt, später legte er mit dem vom Weltverband FIFA zum Jahrhunderttor gekürten 2:0 nach. Am Ende hieß es 2:1. 1998 in Frankreich hatte sich David Beckham zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und die Rote Karte gesehen. Nach der Verlängerung stand es 2:2, Argentinien siegte im Elfmeterschießen.

Bei den WM-Niederlagen 1966 und 2002 gegen England hatte Argentinien in den klassischen Farben himmelblau und weiß gespielt. Bei dieser WM hatten Lionel Messi und Co. im Gruppenspiel gegen Jordanien das Auswärtstrikot getragen und 3:1 gewonnen.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Montag, 13. Juli

  • 9,4 Millionen Euro minus: Finanzelle Lücke beim DFB (11.30 Uhr)
  • FC-Bayern-Angreifer Kane verteidigt England-Trainer Tuchel (7.10 Uhr)
  • Nach Kritik des Ex-Ingolstädters Nyland: FIFA weist Spider-Cam-Gerücht zurück (7.59 Uhr)
  • Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier

Im Audio: WM ein finanzieller Rückschlag für DFB

DFB-Team beim WM-Aus in den USA
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DFB-Team beim WM-Aus in den USA

11.30 Uhr: DFB macht Miese bei der WM: 9,4 Millionen Euro minus - ohne Nagelsmann-Abfindung

Keine Prämien für die früh gescheiterten Profis, dennoch ein WM-Minus von 9,4 Millionen Euro: Die Endrunde in Nordamerika war für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch finanziell ein Turnier zum Vergessen. Schatzmeister Stephan Grunwald hat den Sonderposten in der Bilanz allerdings mit Weitsicht konservativ geplant. Das Aus im Sechzehntelfinale war die Grundlage seiner Berechnungen.

"Ich habe die Aufgabe, so zu planen, dass auch im schlechten Falle niemand in Panik ausbrechen muss", sagte Grunwald im kicker: "Sportliche Prämien hätte es erst ab dem Achtelfinale gegeben. Ins Plus wären wir erst ab dem Finale gekommen. Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist-Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können."

Die Trennung von Bundestrainer Julian Nagelsmann und seinen Assistenten (angeblich 6,8 Millionen Euro an Abfindungen) als Folge des blamablen Scheiterns gegen Paraguay ist in dem dicken Minus allerdings noch nicht einkalkuliert: "In dieser Rechnung sind Sondereffekte nicht inkludiert, also Abfindungen für unsere bisherigen Trainer oder mögliche Ablösen für neue", erläuterte Grunwald.

7.59 Uhr: Nach Kritik des Ex-Ingolstädters Nyland am England-Tor: FIFA weist Spider-Cam-Gerücht zurück

Der Fußball-Weltverband hat bekräftigt, dass beim Ausgleichstor der Engländer im Viertelfinale der WM gegen Norwegen alles rechtens gewesen sein soll. Die These, dass wackelnde Kamerabilder beweisen könnten, dass der Ball vor dem Treffer das Kabel einer sogenannten Spidercam berührt habe, wies die FIFA zurück. Auf dem Bildmaterial der Spidercam sei "klar zu sehen, dass die Kamera weder wackelt noch sich bewegt", teilte die FIFA "sportschau.de" mit.

Die Debatten hatten sich an einer Szene nach einem Abschlag von Norwegens Torwart Orjan Nyland entzündet. Der Ball war bei Englands Anthony Gordon gelandet, dieser hatte dann Jude Bellinghams Treffer zum 1:1 vorbereitet. Norwegens Trainer Stale Solbakken hatte gesagt: "Der Ball fiel gerade herunter direkt vor unserer Bank. Ich selbst habe es nicht gesehen, dass das Kabel berührt wurde, aber unsere Bank reagierte sofort. Es ist eigentlich eine klare Sache."

Die FIFA bestritt jedoch erneut einen Kontakt zu dem Kamerakabel. Und versicherte auch, der Ball habe trotz der Höhe des Abschlags weiter ein konstantes Signal gesendet. "Das Ballsignal, der 'Herzschlag' des Balls, war die gesamte Zeit verfügbar", erklärte der Weltverband.

Im Video: Englands Viertelfinal-Sieg gegen Norwegen

Örjan Nyland übt Kritik
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Örjan Nyland übt Kritik

7.10 Uhr: FC-Bayern-Angreifer Kane verteidigt England-Trainer Tuchel

Nach dem 2:1 nach Verlängerung im WM-Viertelfinale gegen Norwegen hatte Englands Coach Thomas Tuchel gesagt, seine Mannschaft habe Glück gehabt, sei nachlässig gewesen und habe viele technische Fehler gemacht. Die Kritik des Krumbachers konterte der Doppeltorschütze Jude Bellingham mit der Aussage, dass man nicht jedes Spiel mit 1.000 Pässen, sondern auch mal schmutzig gewinnen müsse.

"Er versucht, das Beste aus uns herauszuholen und wir wissen, dass wir noch ein Level besser spielen können", meldete sich nun Kane als Kapitän zu Wort. "Wir haben das gegen Norwegen nur in Ansätzen gezeigt." Kane äußerte Verständnis für Tuchels Ansprüche.

Im Halbfinale trifft England am Mittwoch (21.00 Uhr) in Atlanta auf Argentinien. "Wir spielen gegen eines der besten Teams der Welt. Das Gute ist doch, dass wir in einem Halbfinale stehen und immer noch das Gefühl haben, wir können es noch besser", sagte Kane.

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