Franziska Preuß und Philipp Nawrath (Archivbild vom 28.12.2024)
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Franziska Preuß und Philipp Nawrath (Archivbild vom 28.12.2024)
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Franziska Preuß und Philipp Nawrath (Archivbild vom 28.12.2024)

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Olympia 2026: Hier haben bayerische Athleten Medaillen-Chancen

Olympia 2026: Hier haben bayerische Athleten Medaillen-Chancen

Bei den letzten Olympischen Spielen in Peking 2022 holte Team Deutschland 27 Medaillen und damit Rang zwei im Medaillenspiegel. Auch Olympia 2026 soll ähnlich erfolgreich verlaufen - nicht zuletzt wegen der bayerischen Medaillenkandidaten.

Über dieses Thema berichtet: Bayern 2 Die Welt am Morgen am .

Bei den letzten Olympischen Spielen in China im Jahr 2022 jubelte Team Deutschland über zwölf Goldmedaillen, 10 mal Silber und 5 mal Bronze. Im Medaillenspiegel landete man auf Platz zwei hinter Norwegen, aber noch vor Gastgeber China.

Olaf Tabor, DOSB Vorstand Leistungssport und Chef de Mission, ist zuversichtlich, dass auch die Winterspiele in Italien erfolgreich werden: "Wir haben ein Medaillenpotenzial, das ähnlich zu Peking ist", sagte er zuletzt. Auch mehrere Sportler aus Bayern haben große Medaillenchancen - ein kleiner Überblick.

Diese bayerischen Sportler haben Medaillenchancen bei Olympia 2026

Im Bob will der Berchtesgadener Johannes Lochner Gold-Erfolge feiern. Für Lochner sind es ganz besondere Spiele, denn vor kurzem hat der Oberbayer verkündet, dass die Olympia-Wettkämpfe seine letzten sein werden.

Sein Dauerrivale Francesco Friedrich wird gegen das goldene Ende der Ausnahmekarriere jedoch etwas einzuwenden haben.

Preuß und Nawrath lassen im Biathlon hoffen

Beim Rodeln ruhen die Hoffnungen auf Felix Loch (RC Berchtesgaden), Anna Berreiter (RC Berchtesgaden), Tobias Wendl (RC Berchtesgaden) und Tobias Arlt (WSV Königssee). Doch nicht nur im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo zählen die bayerischen Athleten zu den Topfavoriten.

Auch in der Biathlon-Arena in Antholz könnten Bayern jubeln: Die Oberbayerin Franziska Preuß vom SC Haag und Philipp Nawrath vom SK Nesselwang sind Kandidaten für Einzel-Gold, die Frauen- und Männerstaffeln wollen in Italien ihre souveränen Saisonleistungen unterstreichen.

Aicher und Straßer wollen zu Edelmetall carven

Auf der Skipiste zählt Emma Aicher zum engsten Favoritenkreis - und das gleich in drei verschiedenen Disziplinen. Die Allrounderin konnte diesen Winter schon jeweils einmal im Super-G und in der Abfahrt siegen, im Slalom feierte sie bereits drei Podestplätze. Ihre Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann (SC Starnberg) hingegen wird in den Speed-Disziplinen angreifen, bei den Männern ruhen die Hoffnungen auf Linus Straßer (TSV 1860 München), der nach einer Durststrecke beim schwierigen Slalom in Kitzbühel Dritter wurde.

Beim Skispringen haben gleich drei Athletinnen realistische Medaillenchancen: Katharina Schmid (SC Oberstdorf), die Wahl-Allgäuerin Selina Freitag und Agnes Reisch (WSV Isny). Nach ihrem Blitz-Comeback nach ihrer Verletzung zählt auch die Snowboarderin Ramona Hofmeister wieder zu den Medaillenfavoritinnen.

Medaillenchancen im Eishockey

Die Eishockey-Fans können sich seit langem wieder auf ein echtes Spektakel freuen. Denn erstmals seit 2014 werden auch wieder die NHL-Stars mit dabei sein. Deutschlands größter Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille 2018. DEB-Bundestrainer Harold Kreis hat mit den Topstars Leon Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider durchaus Chancen auf Edelmetall.

Auch für die deutschen Eishockey-Frauen sind es besondere Spiele. Zum ersten Mal seit 2014 ist die Truppe rund um Torhüterin Sandra Abstreiter wieder für Olympia qualifiziert und will für die ein oder andere Überraschung sorgen. Die 27-Jährige aus Freising bei München wird dem Team mit ihrer Erfahrung aus der nordamerikanischen Professional Women's Hockey League bei Victoire de Montréal eine enorme Hilfe sein. Unter anderem die 21-Jährige Katharina Häckelsmiller aus Bobingen bei Augsburg wird sich auf ihre Teamkameradin verlassen können.

Deutschland mit Selbstbewusstsein im Curling

Zum ersten Mal seit den Olympischen Winterspielen 2014 hat sich das deutsche Männerteam wieder für die Spiele qualifiziert. Und das mit ordentlich Selbstbewusstsein im Gepäck: 20 Jahre lang wartete das Team auf den EM-Titel.

Im November war es dann endlich so weit: Deutschland krönte sich zum Europameister. Weniger gut lief es dafür für das Frauenteam, sie verpassten die Qualifikation. Die Medaillenhoffnungen im Curling liegen also auf dem Kemptener Marc Muskatewitz, der vom Youngster-Quartett aus dem Allgäu Johannes Scheuerl (22), Felix Messenzehl (21, beide EC Oberstdorf), Benjamin Kapp (22, CC Füssen) und Ersatzspieler Mario Trevisiol (21, CC Konstanz) unterstützt wird.

Im Video: Die Einkleidung der DSV-Stars

Linus Straßer bei der Einkleidung
Bildrechte: Bayerischer Rundfunk
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Linus Straßer bei der Einkleidung