Der TSV 1860 München hat bei der DJK Vilzing einen Sieg in letzter Sekunde aus der Hand gegeben. Die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar musste sich im Regionalliga-Duell nach einem Gegentor in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem 2:2 (1:0) begnügen.
Niederlechner trifft früh
Bei den Löwen kehrte Felix Weber an seine frühere Wirkungsstätte zurück und stand in der Startelf. Vilzing setzte den nach langer Verletzungspause zurückgekehrten Markus Ziereis zunächst auf die Bank.
Die Gastgeber begannen engagiert, das erste Tor erzielte aber 1860: Florian Niederlechner ließ in der 9. Minute einen Gegenspieler aussteigen und traf aus 17 Metern zum 1:0. Danach kontrollierten die Münchner die Partie, Vilzing wurde erst Mitte der ersten Halbzeit gefährlicher. Der Ausgleich gelang den Oberpfälzern vor der Pause jedoch nicht.
Deniz mit Traumtor
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Vilzing für eine stärkere Phase. Nik Leipold traf in der 55. Minute zum 1:1. Die Antwort der Löwen folgte wenig später spektakulär: Tunay Deniz erkannte in der 63. Minute, dass Vilzings Torhüter Andreas Eutinger weit vor seinem Kasten stand, und traf aus rund 60 Metern zur erneuten Führung.
1860 hatte anschließend mehrfach die Chance, die Partie zu entscheiden. Niederlechner traf unter anderem nur die Latte.
Ziereis trifft spät
Weil die Münchner ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen, blieb Vilzing im Spiel. In der vierten Minute der Nachspielzeit flankte Alexis Alban Fambo von links in den Strafraum. Dort köpfte Ex-Löwe Markus Ziereis zum 2:2-Endstand ein.
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