Lindsey Vonn
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Lindsey Vonn hat sich via X in der Diskussion um ihr Karriereende zu Wort gemeldet
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Lindsey Vonn hat sich via X in der Diskussion um ihr Karriereende zu Wort gemeldet

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Wintersport-Ticker: Alle News vom 12. bis 15. März

Wintersport-Ticker: Alle News vom 12. bis 15. März

Lindsey Vonn schießt gegen ihre Kritiker. Johannes Rydzek feiert seinen Abschied mit einer Aufholjagd. Emma Aicher hat im Weltcup das nächste herausragende Ergebnis erzielt. Alle News vom Wintersport-Wochenende im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: Sportschau am .

Die wichtigsten Wintersport-News von Sonntag, 15. März

  • Ski Alpin: Vonn schießt gegen Kritiker (22.20 Uhr)
  • Snowboard: Hofmeister fährt erneut aufs Podest (18.35 Uhr)
  • Ski Alpin: Beste Slalom-Platzierung: Aicher bleibt an Shiffrin dran (13.35 Uhr)
  • Nordische Kombination: Rydzek feiert Abschied mit Aufholjagd (14.30 Uhr)
  • Snowboard: Leon Ulbricht wird Zweiter im Montafon (12.30 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

22.20 Uhr: Vonn schießt gegen Kritiker

Lindsey Vonn hat sich auf X mit klaren Worten gegen eine Diskussion um ein Ende ihrer Karriere verwehrt. "Nein, ich bin nicht bereit, über meine Zukunft im Skifahren zu sprechen", schrieb die 41-Jährige: "Mein Fokus liegt darauf, mich von meiner Verletzung zu erholen und zurück in ein normales Leben zu kommen. Ich bin bereits für sechs Jahre im Ruhestand gewesen und hatte ein tolles Leben außerhalb des Skifahrens."

Vonn hatte sich kurz vor den Olympischen Spielen 2026 das Kreuzband gerissen, war in Norditalien trotzdem an den Start gegangen, in der Abfahrt aber schwer gestürzt und hatte sich dabei das Bein gebrochen.

Die US-Amerikanerin bestand darauf, dass sie das letzte Wort bei ihrem Rücktritt haben wird. "Es war unglaublich mit 41 Jahren wieder die Nummer eins der Welt zu sein und neue Rekorde in meinem Sport aufzustellen, aber in meinem Alter bin ich die Einzige, die über meine Zukunft entscheidet. Ich brauche von niemandem Erlaubnis, um zu tun, was mich glücklich macht. Vielleicht heißt das, Rennen zu fahren, vielleicht heißt es das nicht. Nur die Zeit wird das zeigen", ärgerte sich Vonn.

Ihren Post schloss sie mit einem Appell: "Bitte hört auf, mir zu sagen, was ich machen oder lassen sollte. Ich werde euch wissen lassen, wenn ich mich entschieden habe."

18.35 Uhr: Snowboarderin Hofmeister fährt erneut aufs Podest

Snowboarderin Ramona Hofmeister hat ihre starke Form zum Ende des Weltcup-Winters bestätigt, den Doppelsieg bei der vorletzten Station jedoch verpasst. Einen Tag nach ihrem Triumph im ersten Parallel-Riesenslalom im kanadischen Val St. Come fuhr die 29-Jährige den nächsten Podestplatz ein und wurde Dritte. Im Kleinen Finale setzte sich Hofmeister gegen die Kanadierin Kaylie Buck durch.

"Ein sehr cooles Wochenende. Die Piste war am Ende richtig schwierig. Harte, tiefe Spuren. Da musste man sich voll durchkämpfen. Umso schöner, nochmal auf dem Podium zu stehen", sagte Hofmeister.

Der Sieg ging an die Olympia-Dritte Lucia Dalmasso aus Italien vor ihrer Landsfrau Jasmin Coratti. Das Weltcupfinale steigt am kommenden Wochenende in Winterberg.

Im Video: Aicher brilliert im Slalom - Rydzek gibt seinen Abschied

Emma Aicher
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Emma Aicher

17.40 Uhr: Hoffmann stürzt fast, Abbruch am Holmenkollen

Beim Skisprungweltcup in Oslo machten enorm schwierige Wind- und Wetterverhältnisse einen fairen sportlichen Wettkampf fast unmöglich. Trotz gesundheitsgefährdenden Bedingungen zog die Jury einen Durchgang am windumtosten Osloer Hausberg durch und bekam im Japaner Tomofumi Naito einen Sieger. Der Oberstdorfer Philipp Raimund verweigerte seinen Sprung im ersten Durchgang, nachdem er einen Beinahe-Sturz von Teamkollege Felix Hoffmann beobachtet hatte. "Ich bin freiwillig hier, ich will Spaß am Skispringen haben und muss mir dann nicht noch Sorgen machen, ob ich heil unten ankomme", sagte der Olympiasieger.

Hoffmann war sehr erleichtert: "Ich habe nicht ganz die Kontrolle, aber der Ski hat schon gemacht, was er wollte. Ich bin froh, dass ich auf beiden Füßen ausgefahren bin."

Einen irregulären Wettkampf brach die Jury erst nach dem ersten Durchgang und kurz vor dem geplanten Start der zweiten Runde ab. Außenseiter Naito lag vorne und feierte seinen ersten Weltcup-Sieg vor dem Slowenen Anze Lanisek und dem Finnen Antti Aalto. Beste Deutsche waren Karl Geiger und Andreas Wellinger auf den Plätzen elf und zwölf.

Video: Philipp Raimund im Interview nach Abbruch am Holmenkollen

Philipp Raimund im Interview
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Philipp Raimund im Interview

16.15 Uhr: Deutsche Mixed-Staffel verschießt in Estland Podest

Die deutsche Mixed-Staffel hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups in Estland den fünften Platz belegt. Philipp Nawrath, Philipp Horn, Selina Grotian und Julia Tannheimer waren nach insgesamt vier Strafrunden und 18 Nachladern im Kampf um die Podestplätze chancenlos. Nach den erneut schwachen Schießleistungen mit drei Extrarunden von Horn und einer von Tannheimer betrug der Rückstand auf Sieger Schweden 1:11,7 Minuten. Platz zwei sicherte sich das Quartett aus der Schweiz knapp vor den USA. 

Zuvor hatte es im Single-Mixed für Justus Strelow und Vanessa Voigt zum vierten Rang gereicht. Insgesamt drei Strafrunden von Strelow verhinderten früh den Sprung auf das Podest, beim Sieg Norwegens sorgte Voigt für eine Aufholjagd. Das Duo benötigte insgesamt 17 Nachlader.

15.55 Uhr: Nur Agnes Reisch springt in Oslo in die Top-Ten

Beim Skisprung-Einzel in Oslo schafft nur Agnes Reisch den Sprung in die Top-Ten. Beim japanischen Doppel-Podest von Yuki Ito auf Platz eins und Nozomi Maruyama auf Rang zwei erreicht die Allgäuerin den achten Platz. Am Samstag war die Allgäuerin als Vierte knapp am Podium vorbeigesprungen. Die Norwegerin Anna Odine Strøm komplettiert das Podest. Juliane Seyfarth, Katharina Schmid und Selina Freitag belegen die Plätze zwölf bis 14. Für Rekordweltmeisterin Schmid, die in der Vorwoche in Lahti zum ersten Mal seit zehn Jahren im Weltcup in einem ersten Durchgang ausgeschieden war und am Saisonende aufhört, war es ein Schritt nach vorne. Die deutschen Springerinnen sind seit elf Springen ohne Top-drei-Ergebnis, auch bei Olympia hatten sie enttäuscht.

14.30 Uhr: Rydzek feiert Abschied mit Aufholjagd und Sekt

Der siebenmalige Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat sich mit einer seiner berühmten Aufholjagden in den sportlichen Ruhestand verabschiedet. In seinem letzten Wettkampf am legendären Holmenkollen in Oslo stürmte der Oberstdorfer nach Platz 14 im Springen noch auf Platz acht und war damit beim Sieg des Österreichers Johannes Lamparter bester Deutscher. Zum 48. Einzel-Podest reichte es für den 18-maligen Weltcupsieger nicht mehr.

"Zwischendurch lief mir Gänsehaut den Rücken hinunter, es war sehr ergreifend", sagte der 34 Jahre alte Doppel-Olympiasieger in der ARD: "Es macht immer noch Spaß. Aber ich bin mir sicher, dass das der richtige Zeitpunkt ist, um das für immer positiv in Erinnerung zu behalten." Lamparter, der den Gesamtweltcup bereits sicher hatte, feierte seinen fünften Saisonsieg. Zweiter wurde der viermalige Olympiasieger Jens Luraas Oftebro vor seinem Bruder Einar. 

Video: "Immer im Herzen" - Johannes Rydzek nach dem letzten Rennen seiner Karriere

Johannes Rydzek im Interview
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Johannes Rydzek im Interview

14.00 Uhr: Kombinierinnen bei Hagen-Sieg chancenlos

Die Norwegerin Ida Marie Hagen dominierte im Nebel von Oslo die Konkurrenz. Spannend war der Kampf um den Platz hinter Hagen, die ihren 28. Weltcupsieg feierte. Es kämpften die Amerikanerin Tara Geraghty-Moats und Minja Korhonen (Finnland) um Platz zwei. Am Ende musste das Zielfoto entscheiden. Und das zeigte: Geraghty-Moats war einen Bruchteil schneller.

Nathalie Armbruster startete als 13. mit 2:11 Minuten Rückstand auf Laate in das Rennen. In der Loipe holte die beste DSV-Kombinierin stark auf und kam als Fünfte 1:14,8 Minuten nach Siegerin Hagen ins Ziel.

13.35: Beste Slalom-Platzierung: Aicher bleibt an Shiffrin dran

Im Kampf um den alpinen Gesamtweltcup hat Mikaela Shiffrin ihren Vorsprung auf die deutsche Skirennfahrerin Emma Aicher wieder etwas ausgebaut. Dank ihres achten Slalom-Siegs in diesem Winter liegt die Amerikanerin nun 140 Punkte vor ihrer Verfolgerin. Aicher wurde in Are mit einem Rückstand von 0,94 Sekunden starke Zweite und büßte nur 20 Zähler ein. Für die 22-Jährige war es die beste Weltcup-Platzierung im Slalom ihrer Karriere.

In der bevorstehenden Finalwoche im norwegischen Lillehammer stehen noch vier Rennen auf dem Programm. Technik-Spezialistin Shiffrin dürfte auch Starts in den Speedrennen erwägen. Andernfalls hätte Allrounderin Aicher größere Chancen, den Rückstand noch wettzumachen und als erste Deutsche seit Maria Höfl-Riesch 2010/11 den Gesamtweltcup zu gewinnen. Lena Dürr erreichte ebenfalls den zweiten Durchgang, musste sich aber mit Platz 15 begnügen. Jessica Hilzinger schied als 44. nach dem ersten Lauf aus.

Video: Der zweite Lauf von Emma Aicher in Are

Emma Aicher gewinnt Silber beim Slalom in Are
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Emma Aicher gewinnt Silber beim Slalom in Are

13.30: Nach Aufholjagd: DSV-Duo auf Platz vier im Single Mixed

Die deutsche Single-Mixed-Staffel hat beim Biathlon-Weltcup in Otepää das Podest verpasst, mit einer Aufholjagd aber zumindest den wichtigen fünften Platz in der Nationenwertung der Frauen verteidigt. Beim überlegenen Tagessieg von Norwegen (0 Strafrunden + 8 Nachlader) belegten Justus Strelow und Vanessa Voigt am Sonntag nach drei Strafrunden und 17 Nachladern Rang vier (+2:09,9 Minuten). "Das war mit Abstand das schlechteste Rennen, das ich jemals gemacht habe", sagte Strelow, der dem Duo gleich alle drei Strafrunden einhandelte, am ARD-Mikrofon: "Vanessa hat es extrem stark gemacht." Das Rennen sei "sehr hektisch" gewesen, ergänzte Voigt: "Alles in allem hat es doch Spaß gemacht."

Für Strelow begann das Rennen denkbar schlecht. Nach einem Sturz auf der ersten Runde handelte er dem Duo des Deutschen Skiverbandes (DSV) bei seinen ersten zwei Schießeinlagen ganze drei Strafrunden ein. Mit zwei weiteren Nachladern hielt Voigt den Schaden vorerst in Grenzen und übergab an Position 18 liegend wieder an Strelow. Im Rennen um den sechsten Startplatz bei den Frauen in der kommenden Saison liegt Deutschland (5298 Punkte) zwei Rennen vor Schluss 124 Punkte vor Finnland (1+15/+1:45,7), das im Single Mixed hinter Norwegen und Schweden (3+13/+1:38,1) den dritten Platz belegte.

12.30 Uhr: Leon Ulbricht wird Zweiter im Montafon (12.30 Uhr)

Snowboardcrosser Leon Ulbricht hat seine herausragende nach-olympische Form erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim vorletzten Weltcup der Saison im Montafon fuhr der 21 Jahre alte Olympia-Pechvogel auf Rang zwei hinter Jakob Dusek aus Österreich. Es war seine dritte Podiumsplatzierung nacheinander nach Platz eins und zwei bei den beiden Rennen im türkischen Erzurum.

Ulbricht übernahm damit hauchdünn die Führung im Gesamtweltcup: In das finale Rennen im kanadischen Mont-Sainte-Anne am 28. März geht der Sportsoldat mit einem Punkt Vorsprung auf den Olympiadritten Aidan Chollet aus Frankreich, der bisherige Spitzenreiter Adam Lambert aus Neuseeland liegt 32 Punkte zurück. Ulbricht wäre der zweite deutsche Gesamtweltcupsieger nach Martin Nörl (2022 und 2023).

Im Video: Leon Ulbricht Zweiter im Montafon

Leon Ulbricht
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Leon Ulbricht

10.15 Uhr: Aicher überzeugt im 1. Lauf in Are

Emma Aicher steht vor ihrem nächsten herausragenden Ergebnis im Weltcup. Beim Slalom im schwedischen Are liegt die zweifache Olympia-Zweite nach dem ersten Lauf hinter Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin auf Rang zwei. Die Amerikanerin hat einen Vorsprung von 0,51 Sekunden auf Aicher, die 22 Jahre alte Deutsche wiederum trennen 0,06 Sekunden von der drittplatzierten Katharina Truppe aus Österreich. 

Aicher, die am Vortag als Vierte im Riesenslalom ihr bestes Ergebnis in dieser Disziplin erreicht hatte, fuhr in diesem Winter im Slalom bereits dreimal als Dritte auf das Podest. Teamkollegin Lena Dürr liegt im Zwischenklassement auf Rang elf (+1,45 Sekunden)

9.30 Uhr: Nächste Absage - und Kugel für Odermatt

Der Schweizer Skirennläufer Marco Odermatt hat auch seine dritte Weltcup-Kugel in diesem Winter sicher - ohne dafür etwas tun zu müssen. Nachdem am Samstag zunächst der erste Super-G im französischen Courchevel wegen starken Schneefalls abgesagt werden musste, strich der Weltverband FIS aus Sicherheitsgründen auch das zweite Rennen am Sonntag. Die Strecke könne nach den starken Niederschlägen nicht in einen rennfertigen Zustand versetzt werden, hieß es.

Nach dem Gesamtweltcup und dem Abfahrtsweltcup ist Odermatt damit auch die kleine Kristallkugel im Super-G nicht mehr zu nehmen. In das letzte Rennen beim Finale im norwegischen Kvitfjell geht er mit einem Vorsprung von 158 Punkten vor Vincent Kriechmayr (Österreich) und ist damit nicht mehr einzuholen. Der 28 Jahre alte Weltcup-Dominator gewann die Gesamtwertung im Super-G zum vierten Mal nacheinander. Den Riesenslalom-Weltcup kann er sich beim Finale (ab 21. März) zum fünften Mal in Serie sichern. Von der Absage der beiden Rennen in Courchevel profitiert auch der Garmischer Simon Jocher. Er bleibt auf Rang 22 der Weltcupwertung im Super-G und ist damit in dieser Disziplin beim Weltcup-Finale startberechtigt. Beim Saisonabschluss dürfen nur noch die besten 25 im Weltcup starten. 

Im Video: Neureuther und Othmer über die Absage und Odermatt

Felix Neureuther und Markus Othmer
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Felix Neureuther und Markus Othmer

Alle Wintersport Termine am Samstag, 15. März

  • Ski Alpin: Weltcup in Are, Slalom Frauen, 1. Lauf (9.30 Uhr)
  • Nordische Kombination: Weltcup in Oslo, Frauen, HS 134, 5km (10.30 Uhr)
  • Ski Alpin: Weltcup in Courchevel, Super-G Männer (abgesagt)
  • Nordische Kombination: Weltcup in Oslo, Männer, HS 134, 10km (11.20 Uhr)
  • Snowboard: Weltcup in Ratschings, Parallel-Riesenslalom Frauen und Männer (11 Uhr)
  • Ski Alpin: Weltcup in Are, Slalom Frauen, 2. Lauf (12.30 Uhr)
  • Biathlon: Weltcup in Otepää, Staffel single mixed, (12.35 Uhr)
  • Skispringen: Weltcup in Oslo, Frauen (14.20 Uhr)
  • Biathlon: Weltcup in Otepää, Staffel mixed, (14.40 Uhr)
  • Skispringen: Weltcup in Oslo, Männer (16.10 Uhr)

Die wichtigsten Wintersport-News von Samstag, 14. März

Im Video: Hofmeister gewinnt in Val St. Come

Ramona Hofmeister
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Ramona Hofmeister

20.20 Uhr: Hofmeister jubelt in Kanada

Snowboarderin Ramona Hofmeister hat kurz vor dem Ende des Weltcup-Winters noch einmal ein Glanzlicht gesetzt. Die 29-Jährige triumphierte beim ersten Parallel-Riesenslalom im kanadischen Val St. Come, im Großen Finale setzte sie sich mit zwölf Hundertstelsekunden Vorsprung gegen die in diesem Winter dominierende Japanerin Tsubaki Miki durch.

"Es fühlt sich so gut an, zurück zu sein", sagte Hofmeister: "Ich liebe es hier einfach." Bereits im vergangenen Jahr hatte sie beim Doppel-Weltcup in Quebec zweimal gewonnen. Für Stefan Baumeister war am Samstag im Achtelfinale gegen den Italiener Maurizio Bormolini, den Führenden im Gesamtweltcup, nach einem Fehler im unteren Streckenabschnitt Schluss. Bei den Olympischen Spielen war Baumeister bereits in der Qualifikation gescheitert.

18.55 Uhr: Raimund scheitert beim Wetter-Roulette in Oslo

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund hat beim Weltcup in Oslo gepatzt und sich nicht für den Final-Durchgang qualifizieren können. Der 25-Jährige kam am berühmten Holmenkollen bei schwierigen Wetter-Bedingungen lediglich auf den 36. Platz. "Oslo ist eine nicht so einfache Schanze. Ich habe voll daneben getreten", sagte Raimund in der ARD. 

Der 35 Jahre alte Schweizer Gregor Deschwanden siegte bei kompliziertem Wind und aufkommendem Nebel erstmals in einem Weltcupspringen. Er setzte sich vor Maximilian Ortner (Österreich) und dem Japaner Naoki Nakamura durch. Am Sonntag (16.10 Uhr/ARD und Eurosport) folgt das zweite Springen in Oslo. Auch Gesamtweltcupsieger Domen Prevc (42. Platz) aus Slowenien scheiterte erstmals in dieser Saison nach dem Durchgang. "Das war klassisch Oslo", erklärte der in diesem Jahr dominierende Prevc. "Man muss hier immer mit dem Unerwarteten rechnen."

16.40 Uhr: Voigt beste DSV-Biathletin in der Verfolgung

Elfter Weltcupsieg für Lisa Vittozzi. Die italienische Verfolgungs-Olympiasiegerin setzte sich am Samstag (14.03.2026) in der Biathlon-Verfolgung von Otepää gegen die Konkurrenz durch. Die 31-Jährige Sprint-Zweite von Freitag gewann nach zwei Strafrunden nach Schießfehlern überlegen. Den Dreikampf um die weiteren Podestplätze gewann die Finnin Suvi Minkkinen vor Lou Jeanmonnot aus Frankreich. Als beste Deutsche kam Vanessa Voigt auf Rang zehn. Sie machte 18 Plätze gut. Die Sprint-Vierte Janina Hettich-Walz kam nach sieben Strafrunden abgeschlagen ins Ziel.

16.02 Uhr: Reischs Super-Sprung reicht nicht für das Podest

Skispringerin Agnes Reisch hat beim Weltcup am legendären Holmenkollen in Oslo das Podest nach einer starken Aufholjagd knapp verpasst. Die Allgäuerin machte im zweiten Durchgang neun Plätze gut und wurde beim 17. Saisonsieg von Nika Prevc Vierte.

Reischs 125,5 m im Finale wurden nur von der Slowenin übertroffen, die mit 127,0 m noch von Rang fünf nach ganz vorne sprang. Bereits in der Vorwoche hatte Prevc mit Saisonsieg Nummer 16 einen Rekord aufgestellt.

Prevc lag mit 228,5 Punkten knapp vor der Japanerin Nozomi Maruyama (226,1) und Norwegens Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström (224,1). Reisch (216,4) fehlten rund vier Meter zum Podest.

Zweitbeste Deutsche war Vizeweltmeisterin Selina Freitag als Achte. Rekordweltmeisterin Katharina Schmid, die in der Vorwoche in Lahti zum ersten Mal seit zehn Jahren im Weltcup in einem ersten Durchgang ausgeschieden war, erlebte mit Platz 25 eine erneute Enttäuschung.

Im Video: Highlights mit Ski Alpin und Skispringen

Emma Aicher
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Emma Aicher

14.15 Uhr: Biathlet Nawrath verpasst weiteres Top-Ergebnis

Beim Verfolgungs-Weltcup im estnischen Otepää feierte Sturla Holm Laegreid in überlegener Manier seinen 19. Weltcupsieg. Der 29-Jährige lief am Samstag (14.03.2026) zum zehnten Mal in Serie in einem Einzelrennen auf das Podest. In 34:41,0 Minuten und mit nur einer Strafrunde siegte Laegreid vor dem Franzosen Emilien Jacquelin (5 Strafrunden nach Schießfehlern/+ 2:33,4 Minuten) und dem Norweger Martin Uldal (5 / +2:46,7 Minuten). Der Allgäuer Philipp Nawrath, der im Sprint von Donnerstag noch Dritter war, wurde mit sechs Strafrunden Achter.

14 Uhr: Aicher mit bestem Riesenslalom-Ergebnis

Beim Riesenslalom im schwedischen Are hat Emma Aicher ihr bestes Resultat in dieser Disziplin erreicht. Die 22-Jährige beendete das Rennen als Vierte und machte dabei auch ein paar Punkte im Gesamtweltcup auf die Führenden Mikaela Shiffrin gut. Die US-Amerikanerin lag einen Platz hinter Aicher. Der Sieg ging an die Österreicherin Julia Scheib, die auch die kleine Kristallkugel gewinnen konnte.

Emma Aicher
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Emma Aicher

12.35 Uhr: Auch ohne Kläbo - Norwegische Langläufer dominieren am Holmenkollen

Auch in Abwesenheit von Rekord-Olympionike Johannes Hösflot Kläbo haben Norwegens Skilangläufer das traditionelle 50-km-Rennen am Holmenkollen in Oslo dominiert. Doppel-Olympiasieger Einar Hedegart setzte sich bei einem Achtfach-Sieg der Norweger in der 129. Auflage des Evergreens vor Harald Östberg Amundsen und Martin Löwström Nyenget durch. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 20.

11.05 Uhr: Aicher vor Shiffrin beim Riesenslalom in Are

Emma Aicher ist auf einem guten Weg, im Gesamtweltcup ein paar Punkte auf Mikaela Shiffrin (USA) gutzumachen. Beim Riesenslalom im schwedischen Are liegt die 22-Jährige nach dem ersten Lauf auf einem guten sechsten Rang. Shiffrin unterlief nach mehreren Zwischenbestzeiten kurz vor dem Ziel ein schwerer Fehler, sie belegt im Zwischenklassement mit 1,03 Sekunden Rückstand auf Aicher Rang zwölf.

Im Kampf um den Sieg haben die in Führung liegende Schweizerin Camille Rast und Julia Scheib aus Österreich (+0,11 Sekunden) die beste Ausgangsposition. Rast (471 Punkte) ist zudem die erste Verfolgerin von Scheib (560) im Kampf um den Gesamtsieg im Riesenslalom-Weltcup. Lena Dürr liegt nach dem ersten lauf auf Rang 17.

10.45 Uhr: Schnee und Nebel: Super-G in Courchevel abgesagt

Der erste von zwei geplanten Super-G beim Weltcup der alpinen Skirennfahrer in Courchevel ist abgesagt worden. Als Grund nannte der Weltverband Fis starke Schneefälle, Nebel und die Vorhersage, dass es den ganzen Tag über weiter schneien soll. Das Rennen, das als Ersatz für den ausgefallenen Super-G von Garmisch-Partenkirchen in den Kalender gerückt war, werde nicht nachgeholt, hieß es weiter.

Am Sonntag (10.45 Uhr) steht ein weiterer Super-G auf dem Programm, bei dem der Schweizer Star Marco Odermatt die Disziplin-Wertung für sich entscheiden könnte. Der 28-Jährige gewann in dieser Saison bereits vorzeitig den Gesamtweltcup sowie die Abfahrtswertung.

Alle Wintersport Termine am Samstag, 14. März

  • Ski Alpin: Weltcup in Are, Riesenslalom Frauen, 1. Lauf (10 Uhr)
  • Langlauf: Weltcup in Oslo 50 km Männer (10 Uhr)
  • Langlauf: Weltcup in Oslo 50 km Frauen (10.45 Uhr)
  • Ski Alpin: Weltcup in Courchevel, Super-G Männer (abgesagt)
  • Biathlon: Weltcup in Otepää, 12,5 km Verfolgung, Männer (13.30 Uhr)
  • Ski Alpin: Weltcup in Are, Riesenslalom Frauen, 2. Lauf (13 Uhr)
  • Skispringen: Weltcup in Oslo, Frauen (14.30 Uhr)
  • Biathlon: Weltcup in Otepää, 10 km Verfolgung Frauen (16 Uhr)
  • Skispringen: Weltcup in Oslo, Männer (16.40 Uhr)
  • Snowboard: Parallel-Riesenslalom in Val St. Come, Frauen und Männer (19 Uhr)

Die wichtigsten Wintersport-News von Freitag, 13. März

Video: Wintersport kompakt

Marco Odermatt gewann in Courchevel den Gesamtweltcup
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Marco Odermatt gewann in Courchevel den Gesamtweltcup

20.52 Uhr: DSV-Frauen meistern Qualifikation

Alle sechs deutschen Frauen haben die Qualifikation von Großschanze beim Skisprung-Weltcup in Oslo überstanden. Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) war als Achte mit 117,5 Metern beste DSV-Starterin. Dahinter folgten Agnes Reisch (WSV Isny) auf Rang zehn und Juliane Seyfarth (TSG Ruhla) auf Platz 18. Katharina Schmid (SC Oberstdorf) landete durch 106 Meter an Position 19.

19.21 Uhr: Raimund mit blasser Quali in Oslo

Philipp Raimund (SC Oberstdorf) ist in der Qualifikation des Skisprung-Weltcups in Oslo blass geblieben. Der Olympiasieger von der Normalschanze landete bereits nach 110 Metern und startet am Samstag als 42. in den Wettkampf. Karl Geiger (SC Oberstdorf) konnte dagegen überzeugen und wurde mit 124,5 Metern guter Sechster. Aus deutscher Sicht erfreulich: Alle sechs DSV-Männer schafften die Qualifikation.

16.29 Uhr: Nur Hettich-Walz in Otepää in Top 20

Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) ist als einzige Deutsche im Sprint der Frauen in Otepää unter die besten 20 gelaufen. Die 29-Jährige schrammte als Vierte nur um 1,7 Sekunden am Podest vorbei. Die Französin Julia Simon gewann das Rennen vor Lisa Vittozzi (Italien, + 2,9 Sekunden) und Lou Jeanmonnot (Frankreih, +22,9 Sekunden). Nach Hettich-Walz wurde Marlene Fichtner (SC Traunstein) ohne Schießfehler auf Rang 23 zweitbeste DSV-Starterin.

14.23 Uhr: Kläbo droht Saisonaus nach Gehirnerschütterung

Langlauf-König Johannes Hösflot Kläbo muss eine unfreiwillige Wettkampfpause einlegen und die Saison womöglich vorzeitig beenden. Der Rekord-Olympiasieger aus Norwegen hat sich bei seinem Sturz im Sprintrennen beim Weltcup in Drammen am Donnerstag eine "leichte Gehirnerschütterung" zugezogen. Das berichtete der norwegische Teamarzt Ove Feragen am Freitag.

Das bedeute zunächst, dass Kläbo beim traditionsreichen 50er am Samstag am Holmenkollen in Oslo nicht antreten werde, ergänzte der Arzt. Kläbos Kopf war bei einem Sturz hart auf der Loipe aufgeschlagen. Er wurde nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht. "Ich habe nur einen Kopf, also muss ich gut darauf aufpassen", schrieb Kläbo bei Instagram. Er werde nun ein paar Tage pausieren - "vom Training und vom Internet, um sicherzugehen, dass alles wieder in Ordnung kommt".

14.11 Uhr: Speed-Spezialist Hintermann tritt wegen Panikattacken zurück

Er hat den Krebs besiegt, sein Leben auf der Piste will Niels Hintermann jetzt aber nicht mehr aufs Spiel setzen. Der Schweizer Skirennläufer hat seine Karriere mit sofortiger Wirkung beendet und unter anderem Panikattacken als Grund dafür angegeben.

"Ich bin nicht mehr bereit, mein Leben zu riskieren, wie ich es tun müsste", sagte der dreimalige Weltcupsieger, der nach überstandener Krebserkrankung erst zu dieser Saison zurückgekehrt war, im Schweizer Fernsehen: "Ich habe ein zweites Leben geschenkt bekommen, und damit will ich nicht spielen."

Sein Entschluss sei über Wochen gereift und habe sich zuletzt beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen verfestigt. Dort habe er "eine Panikattacke nach der anderen" gehabt. Sein ganzer Körper habe gezittert, er habe Szenarien im Kopf gehabt, die man am Start nicht haben wolle. Hintermann verzichtete damals auf einen Start im Rennen.

In dieser Verfassung, erläuterte er, sei ein Weitermachen unmöglich. "Wenn man nicht Vollgas gibt, wird's gefährlich." Er wolle aus eigenen Stücken aufhören - und zwar "ohne, dass ich irgendwo in einem Netz zapple".

Um doch noch einmal die Kurve zu bekommen, habe er zu verschiedenen Maßnahmen wie Hypnose gegriffen, erläuterte der 30-Jährige. Das habe für den Alltag gut funktioniert, "aber wenn ich dann an den Start gehe, sagen mein Körper und mein Kopf: Nein".

Hintermann hatte im Oktober 2024 bekanntgegeben, an Lymphdrüsenkrebs erkrankt zu sein. In seiner Comeback-Saison schaffte er es nicht mehr aufs Podium, überzeugte aber etwa in Kitzbühel als Sechster.

12:23 Uhr: Kriechmayr feiert ersten Abfahrtssieg - Odermatt Gesamtweltcupsieger

Vincent Kriechmayer war bei der Abfahrt in Courchevel der Schnellste - und beschert seiner Heimat Österreich den ersten Abfahrtssieg im Weltcup seit drei Jahren. Vor dem Italiener Giovanni Franzoni und dem Schweizer Überflieger Marco Odermatt kam der 34-Jährige mit nur 0,09 Sekunden Vorsprung ins Ziel und kann seinen ersten Abfahrtssieg der Saison und seinen insgesamt 20. Weltcupsieg bejubeln.

Für die Schweizer ist es ungewohnt, diesmal nicht ganz oben zu stehen, kamen doch in der aktuellen Saison alle Abfahrtssieger aus der Schweiz. Trotzdem darf Marco Odermatt feiern: Mit dem dritten Platz sichert er sich den Gesamt- sowie den Abfahrtsweltcupsieg. Mit neun Weltcupsiegen diese Saison, vier davon in der Abfahrt, gewinnt der Schweizer die fünfte große Kristallkugel in Folge, sowie zum dritten Mal in Folge die kleine Kristallkugel für den Gesamtsieg in der Abfahrtswertung.

Odermatt, der bei Olympia in Bormio zweimal Silber und einmal Bronze gewonnen hatte, hat im Gesamtweltcup bei noch sechs ausstehenden Rennen uneinholbare 632 Punkte Vorsprung auf Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien). Die kleine Kristallkugel in der Abfahrt gewann er vor Teamkollege Franjo von Allmen - der Dreifach-Olympiasieger kam nicht ins Ziel und hat beim Finale keine Chance mehr auf den Gesamtsieg.

Odermatt wiederum kann schon am Samstag im ersten von zwei Super-G auch den Gesamtsieg in dieser Disziplin einfahren. Es wäre sein vierter nacheinander.

Im Video: Marco Odermatt feiert doppelten Triumph bei Kriechmayr-Sieg

Marco Odermatt aus der Schweiz jubelt im Ziel.
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Marco Odermatt aus der Schweiz jubelt im Ziel.

Alle Wintersport Termine am Freitag, 13. März

  • 10.50 Uhr: Ski Alpin: Weltcup in Courchevel, Abfahrt, Männer
  • 15.05 Uhr: Biathlon: Weltcup in Otepää, Sprint, Frauen
  • 16.30 Uhr: Para-Eishockey: Halbfinale
  • 16.45 Uhr: Skispringen: Weltcup in Oslo, Qualifikation, Männer

Die wichtigsten Wintersport-News von Donnerstag, 12. März

18.00 Uhr: Gimmler verpasst Podest in Drammen

Laura Gimmler (SC Oberstdorf) hat das Podest beim Langlauf-Sprint im klassischen Stil beim Weltcup im norwegischen Drammen verpasst. Die 32-Jährige lief im Finale nach zwischenzeitlicher Führung zu Rang fünf (+4,01 Sekunden). Der Sieg ging an die Schwedin Jonna Sundling vor Lokalmatadorin Kristine Staväs Skistad (+0,77 Sekunden) und der Schweizerin Nadine Fähndrich (+1,59 Sekunden). Coletta Rydzek (SC Oberstdorf) war bereits im Viertelfinale ausgeschieden.

Bei den Männern gab es dagegen eine Überraschung. Superstar Johannes Hösflot Kläbo stürzte im Halbfinale heftig und verpasste die Endausscheidung, in der Ansgar Evensen aus Norwegen triumphierte. Der einzige deutsche Starter Jan Stölben (SLV Ernstberg) war bereits im Viertelfinale gescheitert.

16.13 Uhr: Nawrath lässt DSV-Team in Otepää jubeln

Philipp Nawrath (SK Nesselwang) ist beim Sprint der Biathlon-Männer über zehn Kilometer auf Rang drei gelandet. Der 33-Jährige (+17,8 Sekunden) blieb ohne Fehler am Schießstand und landete als einziger deutscher Starter unter den besten 25. Der Tagessieg ging an den Norweger Sturla Holm Lägreid vor dem Franzosen Emilien Jacquelin (+10,7 Sekunden).

Im Video: Philipp Nawrath nach Rang drei zufrieden

Philipp Nawrath
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Philipp Nawrath

14.50 Uhr: Skicrosserin Maier stark unterwegs im Montafon

Olympiasiegerin Daniela Maier (SC Urach) hat dem dezimierten Team des Deutschen Skiverbands (DSV) beim Skicross-Weltcup im Montafon/Österreich den einzigen Podestplatz beschert. Die 30-Jährige musste sich nach einer Aufholjagd in einem engen Finale nur knapp der Peking-Olympiasiegerin Sandra Näslund geschlagen geben. Die Schwedin baute ihre Gesamtweltcupführung vor Maier damit bei noch vier ausstehenden Rennen auf 165 Punkte aus.

Dritte wurde im Montafon, wo 2027 die Weltmeisterschaften steigen, die Italienerin Jole Galli. Veronika Redder (WSV Glonn) landete im kleinen Finale auf Rang drei, Leonie Bachl-Staudinger (TV Schierling) scheiterte im Viertelfinale.

Bei den Männern mischten in der Medaillenentscheidung keine Deutschen mit, nachdem Florian Wilmsmann (Riss der Syndesmose im linken Fuß) und Tim Hronek (Teilanriss des Innenbandes im linken Knie) nicht an den Start gehen konnten. Kilian Himmelsbach (SC Sonthofen) und Jonas Bachl-Staudinger (SC Schoeneck) schieden als beste Deutsche im Viertelfinale aus. Den Sieg holte sich Reece Howden (Kanada).

Im Video: Maier starke Zweite im Montafon

Daniela Maier (links) mit Sandra Näslund
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Daniela Maier (links) wurde Zweite im Montafon

9.45 Uhr: Strelow kehrt zurück - ein Ausfall bei den Frauen

Justus Strelow kehrt zum Weltcup in Otepää/Estland in das deutsche Biathlon-Aufgebot zurück. Der Olympia-Bronzemedaillengewinner mit der Mixed-Staffel hatte den ersten Weltcup nach den Winterspielen vergangene Woche im finnischen Kontiolahti mit einem gebrochenen Finger nach einem Trainingssturz verpasst.

Bei den Frauen muss Anna Weidel weiter krankheitsbedingt passen, soll aber zum Weltcup-Finale in Oslo eine Woche später wieder fit sein. Für sie rückt Julia Kink, die zuletzt im IBU-Cup aktiv war, ins Aufgebot. Ansonsten werden bei den Männern Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel, Lucas Fratzscher und Leonhard Pfund sowie bei den Frauen Vanessa Voigt, Selina Grotian, Janina Hettich-Walz, Marlene Fichtner und Julia Tannheimer an den Start gehen.

9.30 Uhr: DSV-Talent Unglaube erklärt Rücktritt

Biathlon-Talent Rosalie Unglaube aus dem Erzgebirge hat im Alter von nur 20 Jahren ihren Rücktritt erklärt. Unglaube verabschiedete sich mit einem emotionalen Statement auf ihrem Instagram-Kanal. "Es fällt mir unglaublich schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist einer der schmerzhaftesten und traurigsten Momente meines Lebens, denn ich beende meine Karriere als Biathletin", schrieb sie. Die Gründe für ihre frühzeitige Abkehr vom Leistungssport ließ sie offen.

8.25 Uhr: DSV-Coach verkündet Krebsdiagnose

Sverre Olsbu Roiseland, Co-Trainer der deutschen Biathlon-Frauen, hat bekannt gegeben, dass bei ihm Hodenkrebs diagnostiziert wurde. "In den Tagen nach den Olympischen Spielen habe ich eine Neuigkeit bekommen, die alles auf den Kopf gestellt hat. Bei mir wurde Hodenkrebs festgestellt. Die beängstigendste Nachricht, die ich in meinem Leben bisher erhalten habe", erklärte der Norweger.

Der 35-Jährige ist mittlerweile operiert worden. Der Eingriff verlief gut. Anzeichen dafür, dass der Tumor gestreut hat, gibt es laut nicht, versicherte Olsbu Roiseland und blickte nach vorne: "Jetzt freue ich mich darauf, bald wieder mit dem Team im Weltcup zu sein. Ein bisschen reduziert, aber bereit für die Aufgabe."

Sein Statement schloss der Mann der ehemaligen Biathletin Marte Olsbu Roiseland mit einer wichtigen Botschaft: "Untersucht euch. Wenn es frühzeitig entdeckt wird, ist die Prognose sehr gut."

Alle Wintersport-Wettbewerbe am Donnerstag, 12. März