Niels Beintker

Niels Beintker

Redakteur und Autor im Programmbereich Kultur

Zuhören, zusehen, (hinter)fragen und immer auch entdecken: In diesem Sinn ist Niels Beintker in der trimedialen Kulturredaktion des Bayerischen Rundfunks tätig, unter anderem für das Büchermagazin "Diwan" und das "Kulturjournal" auf Bayern 2. Kultur ist seiner Überzeugung nach unverzichtbar für eine demokratische Gesellschaft. Ein Fundament, ohne das wir nicht existieren könnten.

    Alle Inhalte von Niels Beintker

    57 Beiträge
    "Die Aussiedlung" von András Visky

    Kindheit im Lager: András Viskys Roman "Die Aussiedlung"

    Ein großes Zeitdokument: Der ungarische, in Rumänien lebende Schriftsteller András Visky erinnert an ein in Europa kaum bekanntes historisches Kapitel. In den 1950er-Jahren wurden zehntausende Menschen in Arbeitslager an der Donau deportiert.

    Die neue Übersetzung des Decameron vom Münchner Luis Ruby.

    Mammut-Aufgabe: Münchner Luis Ruby übersetzt "Decameron" neu

    Vor 650 Jahren starb der große Renaissance-Dichter Giovanni Boccaccio. Sein berühmtestes Werk, das "Decameron", ist gerade in einer neuen deutschen Übersetzung erschienen, von Luis Ruby aus München. Seine Empfehlung: "Am besten laut lesen."

    Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai

    "Zsömle ist weg" - das neue Buch von László Krasznahorkai

    In "Zsömle ist weg" erzählt der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai die Geschichte eines versuchten Staatsstreichs und spiegelt eine beklemmende Gegenwart mitten in Europa.

    Der Schauspieler und Autor Victor Schefé

    In die Freiheit: Victor Schefés "Zwei, drei blaue Augen"

    In seinem Romandebüt erzählt Victor Schefé von Kindheit und Jugend in der DDR und seiner Ausreise 1986 in die Bundesrepublik. Die Staatssicherheit observierte ihn umfassend. Der Schauspieler schreibt auch an gegen die Verklärung der Vergangenheit.

    Die Autorin Ursula Krechel

    Georg-Büchner-Preis an Ursula Krechel verliehen

    Die Schriftstellerin Ursula Krechel ist mit dem wichtigsten deutschen Literaturpreis geehrt worden. Die Akademie für Sprache und Dichtung würdigte eine Autorin, die Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegensetze.

    Ein Bild aus dem neuen Asterix-Comic "Asterix in Lusitanien". Szenarist Fabcaro und Zeichner Didier Conrad schicken die gallischen Freunde erstmals nach Portugal. Es ist das 41. Abenteuer.

    "Asterix in Lusitanien" - Melancholie und Wirtschaftskrimi

    Im 41. Abenteuer sind unsere gallischen Freunde zum ersten Mal in Portugal unterwegs. Sie müssen einem ehrenhaften Lusitaner helfen, der zum Opfer einer fiesen Intrige wurde. Und finden sich wieder in der Welt der Mächtigen und Superreichen.

    Porträt des türkischen Journalisten Can Dündar im Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 2025. In seinem Buch "Ich traf meinen Mörder" erzählt er vom Ende der Pressefreiheit und der Demokratie in seinem Land.

    "Ich traf meinen Mörder": Can Dündars Buch über die Türkei

    Einem Zeitungsbericht über illegale Waffenlieferungen nach Syrien folgte die massive juristische Kampagne gegen den türkischen Journalisten und seine Kollegen der Zeitung Cumhuriyet. In "Ich traf meinen Mörder" erzählt Dündar nun die Geschichte.

    Menschen in Aleppo verlassen ihre Häuser. In ihrem Buch "Rückkehr nach Syrien" erzählt die Schriftstellerin Ronya Othmann von der schwierigen Lage im Land, nach dem Sturz der Assad-Diktatur im vergangenen Dezember.

    Erschütternde Reportage: Ronya Othmanns "Rückkehr nach Syrien"

    Die Schriftstellerin fuhr nach dem Ende der Diktatur zweimal in das Land und berichtet darüber in einer großen Reportage. Ihre Erfahrungen zeigen: Für den Weg zur Freiheit bräuchte Syrien intensive Unterstützung durch die Internationale Gemeinschaft.

    Porträt des Schweizer Schriftstellers Peter Stamm. Sein neuer Prosaband "Auf ganz dünnem Eis" - das insgesamt sechste Buch mit Erzählungen - schreibt er über Klima, Einsamkeit und ein heftiges Experiment, eine Simmulation zu einem Marsflug.

    "Auf ganz dünnem Eis" – Neue Erzählungen von Peter Stamm

    Der Schweizer Schriftsteller schätzt, neben Romanen, die kurze Prosa sehr. In seinem sechsten Erzählungsband schreibt Peter Stamm über Klima, Einsamkeit und ein heftiges Experiment. Und schickt eine Figur – eine Schauspielerin – nach Ingolstadt.

    Galt schon lange als Favorit für den Preis: Literaturnobelpreisträger 2025 László Krasznahorkai

    Meister des Spiels: Nobelpreisträger László Krasznahorkai

    Seit Jahren galt László Krasznahorkai als Favorit für den Literaturnobelpreis. Nun hat der ungarische Schriftsteller die wichtigste literarische Auszeichnung der Welt bekommen. Geehrt wird ein Autor, der überlange Sätze und dunkle Geschichten liebt.