Ein Beamter hält eine Polizeikelle mit der Aufschrift "Halt Polizei" in die Luft.
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Im Juni will die Polizei verstärkt Präsenz auf Bayerns Landstraßen zeigen. Das Ziel: Unfälle vermeiden und auf ihre Ursachen aufmerksam machen.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Daniel Bockwoldt
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Im Juni will die Polizei verstärkt Präsenz auf Bayerns Landstraßen zeigen. Das Ziel: Unfälle vermeiden und auf ihre Ursachen aufmerksam machen.

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Warum die Polizei auf Bayerns Straßen ab heute mehr kontrolliert

Warum die Polizei auf Bayerns Straßen ab heute mehr kontrolliert

Mehr Kontrollen, mehr Präsenz, mehr Aufklärung: Die Polizei überwacht im Juni verstärkt Bayerns Landstraßen. Im Fokus stehen vor allem Geschwindigkeit, riskante Überholmanöver sowie Alkohol und Drogen am Steuer.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Wer sich im Juni nicht an die Regeln im Verkehr hält, läuft größere Gefahr als sonst, erwischt zu werden. Denn ab Montag kontrolliert die Polizei vermehrt auf den bayerischen Landstraßen. Den gesamten Juni über erfassen und verfolgen die Beamten Geschwindigkeitsüberschreitungen, risikoreiche Überholmanöver sowie Fahrten unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss.

An der Schwerpunktaktion "Landstraßensicherheit" beteiligen sich insgesamt 31 Polizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit jeweils örtlich angepassten Schwerpunktsetzungen. Insgesamt sollen rund 300 Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums für die Aktion im Einsatz sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Landstraßen besonders unfallträchtig

Ziel der landesweiten Schwerpunktaktion "Landstraßensicherheit" ist es, die häufigsten Unfallursachen außerhalb geschlossener Ortschaften zu bekämpfen. Die Landstraßen in Bayern sind nach Angaben der Polizei gefährlicher als die Autobahnen. Im vergangenen Jahr verunglückten dort 60 Prozent der Verkehrstoten. Unfallursache Nummer eins sei dabei zu schnelles Fahren.

Kontrolliert wird deshalb vor allem an Stellen, an denen es in der Vergangenheit besonders häufig Unfälle gab. Im Fokus stehen neben Geschwindigkeitsverstößen auch riskante Überholmanöver. Die Polizei setzt dabei auf verstärkte Präsenz im gesamten Monat Juni. "Wer glaubt, auf Nebenstrecken unbeobachtet zu sein, irrt. Unsere Polizei ist auch dort im Einsatz und greift konsequent durch", sagte Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner.

Junge Fahrer und Motorradfahrer besonders im Blick

Als Hauptrisikogruppen nennt der Polizeisprecher junge Fahranfängerinnen und Fahranfänger, Motorradfahrer, Radfahrer sowie den Schwerverkehr. Auf diese Gruppen zielt die Aktion besonders.

Begleitend zu den Kontrollen setzt die Polizei auch auf Aufklärung. An Ständen in Fußgängerzonen sowie bei Fußstreifen informieren Beamtinnen und Beamte über die spezifischen Gefahren auf Landstraßen und über die Unfallschwerpunkte in ihrem jeweiligen Bereich.

Gewinnspiel begleitet die Aktion

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr richtig beantworten, können im Rahmen eines Gewinnspiels einen Kleinwagen und weitere Preise gewinnen. Die Info-Flyer zur Aktion liegen zusammen mit dem Gewinnspiel an allen Dienststellen aus.

Mit Informationen von dpa.

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