Die Polizei Oberfranken warnt vor einer Betrugsmasche, bei der hochwertige Gegenstände per Mail als angebliche Schenkung angeboten werden. Laut den Ermittlern kam es zuletzt in Bamberg zu einem solchen Fall.
Mail verspricht Konzertflügel – hohe Transportkosten
Dabei erhielt der Musiklehrer eines Gymnasiums unaufgefordert eine E-Mail. Darin bot der Absender an, dass ein Konzertflügel des verstorbenen Ehemanns an die Schule verschenkt werden könne. Zur Abwicklung sollten lediglich Transportkosten in Höhe von mehr als 1.000 Euro an ein Speditionsunternehmen überwiesen werden.
Nach Kontaktaufnahme mit der Polizei Bamberg erwies sich das Angebot als betrügerische Masche, der Konzertflügel existierte gar nicht. Ein finanzieller Schaden entstand nicht.
Nach getätigter Überweisung bricht Kontakt zu Betrügern ab
Die Kripo Bamberg ermittelt in dem Fall und ruft Bürger zur Vorsicht auf. Niemand solle Vorauszahlungen für Transportgebühren in Zusammenhang mit Schenkungen leisten. Nach einer getätigten Überweisung breche der Kontakt mit dem Betrüger in der Regel ab. Wer in solchen Fällen bereits Geld gezahlt hat, soll sich an die örtliche Polizeidienststelle wenden.
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