Eine Mitarbeiterin der Bundespolizei hält an der Flugsteigkontrolle einen Beutel mit Fläschchen hoch
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Wer vom Münchner Flughafen abfliegt, darf in Zukunft Getränke und sonstige Flüssigkeiten auch in größeren Mengen im Handgepäck mitnehmen.
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Wer vom Münchner Flughafen abfliegt, darf in Zukunft Getränke und sonstige Flüssigkeiten auch in größeren Mengen im Handgepäck mitnehmen.

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Strenge Flüssigkeiten-Regelung am Flughafen München aufgehoben

Strenge Flüssigkeiten-Regelung am Flughafen München aufgehoben

Wer vom Münchner Flughafen abfliegt, darf künftig Getränke, Shampoo, Parfum und sonstige Flüssigkeiten auch in größeren Mengen im Handgepäck mitnehmen. Die teilweise noch gültige 100-Milliliter-Regelung wird komplett aufgehoben.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Viele Jahre lang durften Flugreisende Shampoo, Gesichtswasser und sonstige Flüssigkeiten grundsätzlich nur noch in 100-Milliliter-Behältern im Handgepäck mitnehmen. Am Flughafen München galt die Regelung zumindest noch teilweise. Doch nun wird sie komplett aufgehoben. Das hat das Bayerische Verkehrsministerium mitgeteilt.

Computertomographen sollen Sprengstoff automatisch erkennen

Die Regelung war vor 20 Jahren EU-weit eingeführt worden. Terroristen in Großbritannien hatten damals versucht, flüssigen Sprengstoff mit Softdrink-Behältern in Flugzeuge zu schmuggeln. Inzwischen gibt es aber moderne Computertomographen, die flüssigen Sprengstoff automatisch erkennen sollen und auch größere Flüssigkeitsmengen erfassen können. Bei Ferienbeginn waren bereits 40 Kontrollspuren entsprechend ausgestattet – inzwischen sind alle 60 Kontrollspuren umgerüstet. Die zumindest noch teilweise gültige 100-Milliliter-Regelung soll deshalb am Freitag, 18. September, komplett aufgehoben werden.

Bis zu zwei Liter erlaubt

Rechtzeitig zum Beginn des Oktoberfests werde das Reisen damit noch komfortabler, teilt das Bayerische Verkehrsministerium mit. Behälter mit bis zu zwei Litern können künftig im Handgepäck mitgenommen werden. Größere Behälter müssen dagegen weiter in die normalen Koffer, die die Reisenden beim Einchecken abgeben. Die Umrüstung auf die CT-Technologie hat nach Ministeriumsangaben rund 45 Millionen Euro gekostet.

Flughafen Nürnberg hat vorgelegt

Am Flughafen Nürnberg wurde die Flüssigkeiten-Beschränkung bereits im Mai aufgehoben. Am Flughafen Memmingen soll die Ausstattung mit CT-Technologie "im Rahmen der nächsten Terminalerweiterung" erfolgen, wie es heißt.

Aber egal wie die Regeln hierzulande sind: Reisende mit Anschlussflügen sollten sich vor dem Packen erkundigen, welche Bestimmungen es am Umsteigeflughafen gibt. Denn dort gelten womöglich andere Regelungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck - und dann könnte es trotz der Lockerungen in der Heimat doch noch Probleme geben.

Dieser Artikel ist erstmals am 14. September 2026 auf BR24 erschienen. Das Thema ist weiterhin aktuell. Daher haben wir diesen Artikel aktualisiert und erneut publiziert.

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