Die St.-Ignatius-Kirche in Landshut. 18 Jahre lang wurde sie renoviert.
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Die St.-Ignatius-Kirche in Landshut. 18 Jahre lang wurde sie renoviert.
Bildrechte: Franz Joseph Baur/Stiftspropst
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Jesuitenkirche in Landshut nach 18 Jahren Renovierung fertig

Jesuitenkirche in Landshut nach 18 Jahren Renovierung fertig

Nach jahrelanger Renovierungsarbeit ist die Jesuitenkirche St. Ignatius in Landshut wiedereröffnet worden. Zum Festgottesdienst kam Münchens Kardinal Reinhard Marx. Die Renovierung des Renaissance-Baus hat rund elf Millionen Euro gekostet.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

18 Jahre lang war sie wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten komplett geschlossen. Am Dienstag ist die unter internationalem Schutz stehende Jesuitenkirchen Sankt Ignatius in Landshut mit einem Festgottesdienst wiedereröffnet worden – zelebriert vom Münchner Kardinal Reinhard Marx. Ab Mittwoch steht sie wieder für Besucher offen – zur Freude von Einheimischen und Touristen.

Kirche brauchte neues Fundament

Seit 2008 war die fast 400 Jahre alte Landshuter Jesuitenkirche – ganz in der Nähe der Pfarrkirche Sankt Martin mit dem höchsten Backsteinturm der Welt – wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Das Gotteshaus brauchte dringend ein neues Fundament, da es wie die gotische Stiftsbasilika Sankt Martin auf Holzpfählen in sumpfigem Untergrund errichtet wurde und sich die Isar sowie das Grundwasser seither abgesenkt hatten.

Auch Dachstuhl und Gewölbe wurden nach Angaben der Diözese München-Freising im Zuge dieser Maßnahmen statisch gesichert. Zudem wurde die 1640 geweihte Kirche ohne Turm innen und außen renoviert. Insgesamt wurden rund elf Millionen Euro investiert.

Gottesdienste, Konzerte und das Heilige Grab

In Zukunft sollen dort nicht nur wieder Gottesdienste, sondern auch Konzerte stattfinden. Zudem werde das Heilige Grab der Landshuter Stiftsbasilika, das größte seiner Art im deutschsprachigen Raum, wieder seinen Platz in der Jesuitenkirche finden. Nach Angaben der Erzdiözese ist das Heilige Grab zum nächsten Mal vom 1. März bis 18. Juli 2027 zu sehen.

Sankt Ignatius steht unter besonderem Schutz

Die Jesuitenkirche ist ein einschiffiger Bau der späten Renaissance. Die Grundsteinlegung erfolgte 1631, die Weihe 1640. Das bedeutende Kirchengebäude steht nach der 1. Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut unter besonderem internationalem Schutz. Dieses humanitäre Völkerrechtsabkommen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg verabschiedet. Es verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, historisches Erbe, Kunstwerke, Museen und religiöse Stätten in Kriegs- und bewaffneten Konfliktzeiten zu schützen.

Bildrechte: picture-alliance/ dpa | Armin Weigel
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Archivbild aus dem Jahr 2007: So sieht es im Inneren der Kirche aus.

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