In Oberfranken sind seit vergangenem Dezember immer wieder betrügerische Spendensammler in Erscheinung getreten. Der jüngste Fall ereignete sich in Lichtenfels. Ein Mann wurde auf dem Parkplatz eines Baumarktes von zwei Männern angesprochen und um eine Spende für eine Taubstummeneinrichtung gebeten. Als er fünf Euro in bar geben wollte, lehnten die angeblichen Spendensammler ab und bestanden auf Kartenzahlung. Dabei präsentierten sie ein Kartenlesegerät, mit dem der Mann die Zahlung autorisierte. Später stellte das Opfer anhand der Kontoauszüge fest, dass fast 1.000 Euro abgebucht worden sind.
Bisher sechs Betrugsfälle in Oberfranken
Seit Dezember 2025 registriert die oberfränkische Polizei vermehrt solche Fälle. Insgesamt sollen die Betrüger bereits 4.000 Euro erbeutet haben. Die Geschädigten bestätigen einen kleinen Betrag. Die Betrüger geben auf dem Display jedoch höhere Summen oder zusätzliche Nullen ein, ohne dass die Betroffenen das vor der Bestätigung bemerken.
Nach Polizeiangaben sind in Oberfranken bisher sechs solcher Fälle bekannt geworden. Die Polizei rät, vor jeder Kartenzahlung den Betrag auf dem Display zu überprüfen und sich dabei nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen.
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