Ein Seniorenehepaar aus Bayreuth hat mutmaßlichen Telefonbetrügern eine Geldsumme von rund 330.000 Euro übergeben. Wie die Polizei mitteilte, erfolgte die Geldübergabe im Zeitraum vom 20. bis zum 27. Juli abends zwischen 20 und 23 Uhr im Bereich des Asternwegs.
Telefonbetrug: Geschädigte wollten "kranker Tochter" helfen
Die unbekannten Täter hatten telefonisch Kontakt zu dem Seniorenehepaar aufgenommen und vorgetäuscht, dass die Tochter schwer krank sei und dringend Medikamente aus dem Ausland benötige. Im Glauben, ihrer Tochter zu helfen, übergab das Ehepaar das Geld. Der unbekannte Geldabholer, so vermutet die Polizei, soll sich vor der Übergabe auf einer Sitzbank im Bereich der Kreuzung Langen Zeile/Asternweg aufgehalten haben.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Der Geldabholer soll etwa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß sein, hat kurze dunkelbraune Haare und sprach hochdeutsch. Die Kriminalpolizei Bayreuth bittet Zeugen, sich zu melden.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht's zur Anmeldung!
