Ein Mitarbeiter reagiert schnell: Schon kurz nach Ausbruch eines Feuers in einem großen Gebäude mit Autowerkstatt und Teilehändler in Füssen alarmiert er Feuerwehr und Polizei. Verletzt wird niemand.
Über 100 Feuerwehrleute im Einsatz
Mehrere Streifen der Füssener Polizei und der Kriminaldauerdienst Memmingen sind im Einsatz, dazu ein Großaufgebot der Feuerwehr. 120 Feuerwehrleute rücken laut Einsatzleiter Thomas Roth aus Füssen und umliegenden Städten und Gemeinden an. Trotzdem können sie nicht verhindern, dass die Flammen über die Außenwand auf den Dachstuhl und das ganze Gebäude übergreifen.
Bis der Brand gelöscht ist, vergehen mehr als acht Stunden. Erst gegen 4 Uhr nachts beendet die Feuerwehr ihren Einsatz, Straßensperren werden aufgehoben.
Blechdach erschwert Löscharbeiten
Ein Blechdach habe die Löscharbeiten erschwert, erklärt Feuerwehrkommandant Roth. Wegen der Gefahr, dass es herunterkracht, habe niemand ins Gebäude gehen können. Mit schwerem Gerät habe man das Dach an einigen Punkten geöffnet, um zu sehen, wo es brennt. Schließlich habe man es mit einem Bagger heruntergezogen und das Feuer über die Drehleiter gelöscht.
Über eine Million Euro Schaden
Den Schaden schätzt die Polizei auf über eine Million Euro. Mehrere Betriebe haben laut einem Sprecher das Gebäude genutzt, im Inneren hätten sich Fahrzeuge und wertvolle Materialien befunden. Es sei durch das Feuer "stark in Mitleidenschaft gezogen" worden. Ob es renoviert werden kann oder abgerissen werden muss, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.
Auch zur Brandursache konnte der Polizeisprecher bislang keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen übernommen.
Im Audio: Brand in Autowerkstatt
In Füssen hat eine Autowerkstatt gebrannt.
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