Die wichtigsten News zu den Unwettern in Bayern im Überblick:
- Tornado bildet sich auf dem Bodensee (Mi., 16.15 Uhr)
- Betrieb am Münchner Flughafen läuft wieder (Mi., 12.54 Uhr)
- Aquaplaning - Cabrio rutscht unter Leitplanke (Mi., 11.39 Uhr)
- Gewitter und Starkregen in Unterfranken - Einsatzkräfte im Dauereinsatz (Mi., 07.58 Uhr)
- Wettervorhersage für Bayern – So wird das Wetter in Ihrem Ort
13.40 Uhr: In Bayern nur noch vereinzelt Schauer
In Bayern ziehen in der kommenden Nacht und am Vomittag letzte Schauer ab. Am ehesten regnet es am Freitag noch in den Alpen. Danach wird es auch dort freundlicher. Am Samstag ist es dann überwiegend sonnig aber nicht mehr ganz so heiß. Tageshöchstwerte liegen laut Deutschem Wetterdienst bei 21 bis 29 Grad.
06.20 Uhr: Wendelstein-Zahnradbahn fährt wieder
Zwei Tage lang musste die Wendelstein-Zahnradbahn wegen des Unwetters wieder instand gesetzt werden. Ab heute fährt sie wieder. Bei Dauerregen mussten die Arbeiter gestern das Gleisbett der Zahnradbahn an den betroffenen Stellen wieder mit Schotter auffüllen. Bei dem Unwetter am Montag waren die Gleisanlagen ausgespült worden. Das kommt allerdings sehr selten vor, heißt es von Bahnleiter Florian Obermair. Das letzte Mal, dass so etwas in dem Ausmaß passiert sei, sei etwa 20 Jahre her.
05.51 Uhr: Deutscher Wetterdienst erwartet entspannten Sommertag für ganz Bayern
Ein entspannter Sommertag dürfte den Menschen in Bayern bevorstehen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet keine übermäßige Hitze, aber auch kein Dauerregen im Tagesverlauf im Freistaat. Von Franken bis in die Alpen soll es dem DWD zufolge Höchsttemperaturen zwischen 30 und 24 Grad geben. Am Himmel zeigen sich Sonne und Wolken, teils weht ein frischer Wind.
Donnerstag, 2. Juli 2026
16.15 Uhr: Tornado bildet sich auf dem Bodensee
Ein Tornado hat sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) auf dem Bodensee vor Friedrichshafen gebildet. Die Wasserhose sei ungefähr 15 Minuten zu sehen gewesen und nach Lindau in Bayern abgezogen, sagte DWD-Meteorologe Kai-Uwe Nerding. Zu Höhe und Durchmesser könne er keine Angaben machen. Die Windgeschwindigkeiten in dem Tornado seien schwer zu schätzen, aber er gehe von 100 bis 150 Kilometern pro Stunde aus.
Da der Tornado sich nur über dem Wasser bildete, gebe es keine Zerstörungen. Laut Wasserschutzpolizei kam es zu keinerlei Notfällen auf dem Wasser. Allerdings warnte Nerding vor weiteren Tornados am Nachmittag in der Region.
Im Video: Tornado fegt über Bodensee
Ein Tornado hat sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) auf dem Bodensee vor Friedrichshafen gebildet.
16.10 Uhr: Nach Wetterumschwung kein Wärme-"Alarm" mehr für die Donau
Der "Alarm" für die Donau zwischen Regensburg und Passau wegen zu hoher Temperaturen und zu wenig Sauerstoff ist vorerst aufgehoben. Der Wetterumschwung hat die Situation in der Donau etwas entspannt, die aktuelle Wassertemperatur bewegt sich um den ökologischen Schwellenwert von 26,5 °C, zu Wochenbeginn lag sie noch deutlich darüber.
Die Hitze der letzten Tage hatte auch die Gewässer belastet. Die gestiegenen Wassertemperaturen und niedrigen Abflüsse machten den Fischen und Gewässerbewohnern teils schwer zu schaffen. Weil ein Fischsterben drohte, war auf Grundlage des "Alarmplans bayerische Donau Gewässerökologie" zu Wochenbeginn "Alarm" für den Abschnitt Regensburg-Passau ausgerufen worden – also die höchste von drei Meldestufen. Das bedeutete, dass die Behörden bestimmte Maßnahmen, wie Schlammräumungen oder auch Baggerarbeiten an der Donau erstmal verbieten konnten. Wie die Regierung der Oberpfalz nun mitteilte, konnte wegen des Wetterumschwungs und der Niederschläge die Alarmstufe wieder abgeschwächt werden, aktuell gilt nur noch eine "Warnung", also Stufe zwei.
14.00 Uhr: Unwetter flutet Modemarkt
Nach dem schweren Gewitter vergangene Nacht in der Region Aschaffenburg bleibt der Modemarkt Adler in Haibach vorerst geschlossen. Das Unternehmen teilte mit, ein genaues Schadensbild liege derzeit noch nicht vor. Deshalb könne noch nicht abgeschätzt werden, wann die Filiale wieder öffnen kann. In den Räumen stehe weiterhin Wasser, das zunächst vollständig abgepumpt werden muss. Auch der gläserne Aufzug in der Stadt Aschaffenburg, der das Mainufer mit der Altstadt verbindet, ist bis auf weiteres außer Betrieb. Die Stadt teilte mit, durch das Unwetter sei Wasser eingedrungen.
13.40 Uhr: Zwei Tote bei Unwettern in Österreich und Rumänien
In Österreich und Rumänien sind zwei Menschen bei Unwettern ums Leben gekommen. In Österreich wurde am Dienstagabend ein Mann von einem herabstürzenden Ast getroffen, wie die Polizei mitteilte. Der 26-jährige Fahrer eines Quads sei in der Ortschaft Reitberg in Oberösterreich tödlich verletzt worden, seine mitfahrende Freundin überlebte.
Auch über Teile Rumäniens zogen in der Nacht Unwetter. In Ganeasa, außerhalb der Hauptstadt Bukarest, wurde laut des Rettungsdienstes ein Toter in einem Auto gefunden, das von einem umstürzenden Baum getroffen worden war.
13.33 Uhr: Rund 300 Einsätze am Bayerischen Untermain
Hunderte Einsatzkräfte sind in Unterfranken in der Nacht wegen Starkregens und Gewitter ausgerückt. Besonders betroffen war ab etwa 3 Uhr der Bayerische Untermain mit rund 300 Einsätzen, von denen noch viele laufen, wie es von der Integrierten Leitstelle (ILS) heißt. Ein Schwerpunkt sei der Markt Stockstadt am Main im Landkreis Aschaffenburg. Allein dort laufen seit den Morgenstunden über 60 Einsätze. Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume sind laut der Feuerwehr vor Ort die häufigsten Ursachen. Bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte.
Ein Einsatz ereignete sich zum Beispiel in der Stadt Aschaffenburg: Dort blieb ein Rettungswagen in einer Unterführung im Wasser stecken. Der Patient sei aufwendig in einen anderen Wagen umgeladen worden, sagte Alexander Herzing, der Leiter der ILS Aschaffenburg. Eine andere Person in Aschaffenburg musste aus ihrem Keller gerettet werden, weil sie wegen der Wassermassen die Tür nicht mehr aufbrachte. Und in Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg fiel wegen eines vollgelaufenen Schultrakts für einige Klassen der Unterricht aus. Die Feuerwehr habe das Gebäude mittlerweile freigepumpt. Aktuell geht der Bürgermeister Marcus Grimm (CSU) davon aus, dass der Unterricht morgen wieder für alle Klassen stattfinden kann.
12.54 Uhr: Betrieb am Münchner Flughafen läuft wieder
Der Abfertigungsstopp am Münchner Flughafen ist mittlerweile wieder aufgehoben. Von den für heute geplanten rund 900 Starts und Landungen wurden laut Airport 100 Flugbewegungen gestrichen, die meisten davon seien Lufthansa-Flüge. Zudem kommt es bei den verbliebenen Starts und Landungen zu Verspätungen bei der Abfertigung.
Wegen eines Unwetters im Erdinger Moos konnten am Vormittag für rund 30 Minuten keine Passagiere in Flugzeuge ein- oder aus Flugzeugen aussteigen. Der Abfertigungsstopp ist bei Unwettern am Münchner Flughafen Routine und dient laut Airport der Sicherheit. Damit will man sowohl Passagiere als auch das Bodenpersonal vor möglichen Blitzeinschlägen schützen.
12.45 Uhr: DWD - Weiterhin einzelne Gewitter möglich
Bis zum Abend sind in Nordbayern laut Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiter einzelne Gewitter mit Starkregen, stürmischen Böen oder Sturmböen und Hagel möglich. In Südbayern können die Gewitter laut DWD bis in die Nacht zum Donnerstag anhalten.
Grafik: Bayernkarte - Wetterwarnungen des DWD
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert über Wetterlagen und gibt auch im Ernstfall amtliche Warnungen heraus. Abgestuft werden diese in vier Kategorien:
Stufe 1 (gelb, Wetterwarnung) / Stufe 2 (orange, Warnung vor markantem Wetter) / Stufe 3 (rot, Unwetterwarnung) / Stufe 4 (dunkelrot, Warnung vor extremem Unwetter) / Lila: Hitzewarnung / Rosa: UV-Warnung / Grün: Keine Warnung / Schraffiert: Vorab-Warnung
11.39 Uhr: Aquaplaning - Cabrio rutscht unter Leitplanke
In Oberfranken ist es in der Nacht und am Morgen zu mehreren unwetterbedingten Einsätzen gekommen. Wie ein Sprecher der Integrierten Leitstelle (ILS) Hochfranken mitteilt, ist unter anderem ein Cabriofahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Demnach war der Mann in seinem Cabrio mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A72 bei Köditz unterwegs. Aufgrund von Aquaplaning rutschte der Wagen unter die Leitplanke. Der Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Kurz darauf kam es einen Kilometer weiter erneut zu einem Unfall.
Insgesamt hatte die Polizei in Oberfranken in der Nacht 80 Einsätze mit Wetterbezug, teilte ein Polizeisprecher mit. Es habe etwa 13 Unfälle gegeben, bei fünf davon gab es Verletzte. Daneben handelte es sich hauptsächlich um Überschwemmungen, Äste auf Fahrbahnen und vollgelaufene Keller. Im Stadtgebiet von Hof seien die Keller einer größeren Schule und eines Altenheims vollgelaufen, so der ILS-Sprecher. Beide Einrichtungen konnten ihren Betrieb aufrechterhalten.
11.01 Uhr: Münchner Flughafen - Abfertigungsstopp wegen Unwetter
Am Münchner Flughafen herrscht wegen des derzeitigen Unwetters ein Abfertigungsstopp. Laut dem Airport können zwar Flieger landen und starten, aus Sicherheitsgründen können aber derzeit keine Passagiere in Flugzeuge einsteigen und aussteigen.
Diese Maßnahme sei notwendig, um Menschen vor möglichen Blitzeinschlägen am Airport zu schützen, so ein Sprecher. Wie lange der Abfertigungsstopp dauert, könne derzeit noch nichts gesagt werden. Dennoch könnte es sein, dass Flüge aufgrund des Unwetters gecancelt werden. Passagiere sollen sich am Besten über die Webseite des Airports oder der jeweiligen Airline informieren.
10.58 Uhr: Bahnstrecken im Raum Main-Spessart waren zeitweise gesperrt
Wegen der Unwetter mit Starkregen in der Nacht auf Mittwoch waren zwei Bahnabschnitte in Unterfranken zeitweise gesperrt. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn dem BR bestätigt, ging zwischen 5.30 Uhr und 7.00 Uhr bei Langenprozelten und auch zwischen Lohr und Partenstein nichts mehr. Ursache waren ein Blitzeinschlag im Stellwerk und ein umgestürzter Baum auf den Gleisen. Mittlerweile seien die Störungen behoben, die Züge fahren wieder. Allerdings sei noch mit Verspätungen zu rechnen.
Die Stadt Aschaffenburg warnt unterdessen vor erhöhter Astbruchgefahr im gesamten Stadtgebiet. Nach den Unwettern in der Nacht sei es möglich, dass heute zum Schutz der Bevölkerung vor abbrechenden Ästen einzelne Einrichtungen wie Friedhöfe oder Spielplätze gesperrt werden.
09.55 Uhr: Weiterhin Gewitter möglich - lokal Unwettergefahr
Nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann es heute tagsüber immer wieder gewittern. Dabei besteht vor allem in der ersten Tageshälfte auch lokal Unwettergefahr. Dem DWD zufolge gibt es zunächst in Schwaben, im weiteren Tagesverlauf von West nach Ost verbreitet kräftige Regenfälle und Gewitter mit Sturmböen. Schwerpunktmäßig im Süden könne es Starkregen mit 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter, teilweise sogar 60 Liter pro Quadratmeter geben.
In Nordbayern lässt sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zwischendurch auch mal die Sonne blicken. Mit maximal 19 bis 23 Grad in Südbayern und 20 bis 25 Grad in Nordbayern, am Untermain bis 28 Grad, bleibe es heute im Vergleich zu den vergangenen Tagen deutlich kühler.
08.06 Uhr: Zugverkehr um Aschaffenburg - Streckensperrung behoben
Der Bahnverkehr im Raum Aschaffenburg war am frühen Morgen wegen Blitzeinschlägen in einem Stellwerk und einer Weichenstörung vorübergehend lahmgelegt. Dadurch wurde laut DB Regio der Zugverkehr zwischen Gemünden, Aschaffenburg und Frankfurt am Main erheblich beeinträchtigt. Die Streckensperrung konnte noch am Morgen behoben werden.
07.58 Uhr: Gewitter und Starkregen in Unterfranken - Einsatzkräfte im Dauereinsatz
In der Nacht haben Gewitter mit Starkregen zu zahlreichen Einsätzen in Unterfranken geführt. Bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte. Im Bereich der Integrierten Leitstelle Schweinfurt waren es insgesamt 100 Einsätze durch Starkregen. Im Gemeindegebiet von Oerlenbach war eine Unterführung mit zwei Autos vollgelaufen. Das hatten die Einsatzkräfte zufällig auf dem Weg zu einem anderen Einsatzort gesehen und konnten die Personen unbeschadet aus den Autos holen, wie ein Sprecher berichtet.
Auch die Integrierte Leitstelle in Aschaffenburg berichtet von einer "ziemlich anstrengenden" Nacht mit 300 Einsätzen. Um 3.30 Uhr sei eine Gewitterzelle über das Gebiet gezogen. 145 Einsätze davon seien alleine im Stadtgebiet Aschaffenburg gewesen. Und im Bereich der Integrierten Leitstelle Würzburg waren es ab 23 Uhr im südlichen Landkreis Würzburg 70 Einsätze. Ab 4.30 Uhr kamen dann nochmals 50 Einsätze im Bereich Main-Spessart dazu. Die Einsatzkräfte mussten in der Nacht vor allem zu vollgelaufenen Kellern und Bäumen auf Bahngleisen oder Straßen ausrücken.
Im Audio: Unwetter in Unterfranken
(Symbolbild) In der Nacht auf Mittwoch haben Gewitter mit Starkregen zu zahlreichen Einsätzen in Unterfranken geführt.
06.17 Uhr: Wetterwarnung für Bayern - Lokale Unwetter
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor lokalen Unwettern. Demnach kann es heute in Teilen von Nord- und Südbayern zu Schauern und Gewittern kommen. Tagsüber bestehe vor allem die Gefahr von Unwettern mit teils heftigem bis extrem heftigem Starkregen, stürmischen Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h und Hagel, wie es vom DWD heißt.
Mittwoch, 1. Juli 2026
22.30 Uhr: Neue Unwetterwarnung für westliches Franken
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter in Teilen Mittel- und Unterfrankens. Hauptgefahr sei heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, daneben könnten stürmische Böen um 70 km/h und Hagel auftreten. Welche Gebiete des Freistaats aktuell betroffen sind, ist auf der DWD-Warnkarte zu sehen.
21.54 Uhr: Unwetterwarnung ist aufgehoben
Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter inzwischen aufgehoben.
19.40 Uhr: Warnung vor schwerem Gewitter in Schwaben und Oberbayern
Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits für Dienstagabend in Oberbayern und Schwaben vor schweren Gewittern mit teils lebensgefährlichen Blitzschlägen.
Auch am Mittwoch soll es heftige Gewitter geben - Starkregen, Hagel und Windböen inklusive. Erst in der Nacht zum Donnerstag beruhigt sich die Lage demnach.
18.05 Uhr: Starkregen in Teilen Bayerns in der Nacht
In der Nacht zum Mittwoch sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erhebliche Regenmengen, vor allem in Nordbayern, voraus. Unwetterartige Gewitter würden sich zu einem größeren Komplex zusammenschließen. In wenigen Stunden könnten örtlich bis zu 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen. Punktuell seien Mengen bis 80 Liter nicht ausgeschlossen.
Ab heute Abend ziehen laut DWD schwere Gewitter "von der Schwäbischen Alb, nördlich der Donau zur Fränkischen Alb, ab Mittwoch früh über den Oberpfälzer Wald und Frankenwald bis zum Lausitzer Bergland sowie südlich der Donau."
17.00 Uhr: Wasserversorgung am Limit – München stellt Brunnen ab
Nach der Rekordhitze der vergangenen Tage und wegen des außergewöhnlichen Trinkwasserverbrauchs hat Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) eine Task Force einberufen, die Maßnahmen zum Wassersparen koordinieren soll. Zugleich kündigt der OB an, dass die Stadt selbst mit gutem Beispiel vorangehen will.
So werden etwa Grünanlagen und Sportflächen weniger oder gar nicht mehr bewässert, Zierbrunnen teilweise abgeschaltet und der Wasserverbrauch in Schulschwimmbädern "auf ein Minimum" reduziert. Gespart wird auch bei der Reinigung städtischer Fahrzeuge, und es soll weniger "wasserintensive Übungen" der Feuerwehr geben.
- Zum Artikel: München zieht Wasser-Notbremse und stellt Brunnen ab
16.15 Uhr: Erste neue Unwetter im Allgäu
"Ab Dienstagnachmittag bilden sich in der schwül-heißen Luft vom Bergland ausgehend erneut einzelne, teils heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen sowie lokalem Unwetterpotenzial" meldet der Deutsche Wetterdienst. Aktuell zeigt die Unwetterwarnkarte erste Gewitter im Allgäu, die allmählich nordostwärts ziehen.
Im Video: Heftige Unwetter zogen über Bayern
Heftige Gewitter ziehen über Marloffstein in Mittelfranken hinweg (29.06.2026)
15.30 Uhr: Wendelstein-Zahnradbahn wegen Unwetter außer Betrieb
Bei der Wendelstein-Zahnradbahn sind durch das gestrige Unwetter mit Starkregen Schäden entstanden. Unter anderem wurden Gleisanlagen ausgespült, sodass derzeit und voraussichtlich bis Mittwoch Schotter aufgefüllt und weitere Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen.
14.50 Uhr: München - Unwetter sorgte für rund 200 Feuerwehreinsätze
Die Folgen des Unwetters gestern Abend haben die Münchner Feuerwehren intensiv beschäftigt. Wie die Feuerwehr in ihrer Einsatzbilanz berichtet, waren zahlreiche Keller und Tiefgaragen voll Wasser gelaufen. Ein Fahrzeug blieb in einer überfluteten Unterführung stecken, die beiden Insassen konnten sich selbst befreien. Außerdem waren durch Sturmböen umgestürzte Bäume und abgerissene Äste zu beseitigen. Kurz vor 22 Uhr geriet im Stadtteil Solln der Dachstuhl eines Wohnhauses durch Blitzschlag in Brand. Durch das Unwetter sei niemand verletzt worden. Insgesamt zählte die Münchner Feuerwehr rund 200 Einsätze.
14.30 Uhr: Regen entschärft Waldbrand im Chiemsee-Moos
Der Waldbrand im Chiemsee-Moos bei Übersee hat sich nach einem Gewitter mit Regen am Montagabend deutlich entspannt. Aktuell seien weder Auffälligkeiten noch Glutnester feststellbar, hieß es nach einer Lagebesprechung am Montagvormittag . Die Warnung an die Bevölkerung wegen der Rauchentwicklung wurde daraufhin aufgehoben.
Ein für Montag ursprünglich geplanter weiterer Großeinsatz mit rund 200 Einsatzkräften konnte dann aber abgesagt werden. Dennoch sind weiterhin rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Übersee und umliegender Feuerwehren im Brandgebiet im Einsatz. Ihre Hauptaufgabe ist die fußläufige Kontrolle der betroffenen Fläche, die in etwa so groß wie sieben Fußballfelder ist.
12.28 Uhr: Für Mittwoch weitere Gewitter erwartet - erst danach entspannt sich die Lage
Die Menschen in Bayern müssen laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes auch am Mittwoch weiterhin mit Unwettern rechnen. Der Tag beginne voraussichtlich oft bewölkt mit schauerartigen, teils gewittrigen und kräftigen Regenfällen, so der DWD, lokal müsse dann auch mit heftigem Starkregen gerechnet werden. Nachmittags und abends wird der Regen laut Prognose südostwärts abziehen, nachfolgend gebe es sonnige Abschnitte, örtlich aber auch noch Gewitter.
Am Donnerstag und Freitag wird der Vorhersage zufolge dann überwiegend freundliches und meist trockenes Wetter herrschen, für den Süden des Freistaates wird sogar "fluffige, zeitweise aber auch starke Quellbewölkung mit Sonnenschein" versprochen, nur an den Alpen soll es Freitagvormittag etwas Regen geben.
12.18 Uhr: Sperrung auf A3 wegen Reparatur von Hitzeschäden
Wegen der Reparatur von Hitzeschäden bleibt die Autobahn 3 auf einem Abschnitt in Niederbayern bis zum Abend gesperrt. Betroffen sei die Fahrbahn in Richtung Regensburg zwischen Iggensbach und Hengersberg im Landkreis Deggendorf, teilte die Polizei mit. Dort könnten voraussichtlich bis 18.00 Uhr keine Autos fahren. Wer dennoch auf der Strecke unterwegs ist, wird bei Iggensbach von der Autobahn auf Staatsstraßen durch die Gemeinde Winzer in Richtung Hengersberg umgeleitet.
Hitzeschäden können laut Autobahn GmbH in Form sogenannter Blow-ups vor allem bei älteren Betonfahrbahnen auftreten. Aber auch bei Asphalt kann Hitze zu Schäden führen, indem das Bindemittel Bitumen weich wird und an die Oberfläche tritt.
11.39 Uhr: Feuerwehr holt bei hohen Temperaturen Kleinkind aus Auto
Feuerwehrleute haben in Unterfranken bei hohen Temperaturen ein Kleinkind aus einem verschlossenen Auto gerettet. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Mutter ihren ein Jahr alten Sohn schon angeschnallt und wollte nach dem Einladen der Einkäufe auf einem Parkplatz in Haßfurt (Landkreis Haßberge) den Kofferraum schließen. Dabei sei der Wagen, mutmaßlich wegen eines Defekts, aber komplett verriegelt worden - mit Schlüssel und Kind darin.
Die Feuerwehr entschloss sich, eine Scheibe einzuschlagen, um das Kleinkind vor den hohen Temperaturen im Wagen zu schützen. Der Rettungsdienst habe den Jungen danach untersucht, aber keine Verletzungen entdeckt. Weil die 32 Jahre alte Mutter sich offenbar nicht falsch verhalten hat, habe sie keine Folgen wegen des Einsatzes zu befürchten, teilte die Polizei mit.
10.24 Uhr: Waldbrandgefahr durch jüngste Regenfälle gesunken
Die Waldbrandgefahr ist in den meisten Regionen Bayerns infolge der Regenfälle und der gesunkenen Temperaturen zurückgegangen. War sie in der vergangenen Woche noch "verbreitet hoch und örtlich sehr hoch", erreicht die Waldbrandgefahr dieses Niveau nun nur nur sporadisch im Südwesten des Freistaates. Zumeist ist sie nur noch mittelhoch oder gering.
Bayernkarte: Wie hoch ist die Waldbrandgefahr?
08.38 Uhr: Warnung vor Starkregen für Teile Oberfrankens
Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Oberfrankens eine Warnung vor markantem Wetter wegen Starkregens herausgegeben. Zu erwarten sind demnach bis 10 Uhr vormittags Niederschlagsmengen von bis zu 15 Litern pro Quadratmeter.
08.28 Uhr: Montag war der bisher blitzreichste Tag des Jahres
Der Montag war der bisher blitzreichste Tag in diesem Jahr in Bayern. Der Blitz-Informationsdienst Aldis/Blids zählte 2.577 Einschläge im Freistaat. Das waren rund 600 mehr als am bisherigen Spitzentag, dem 31. Mai. Betroffen waren vor allem der Süden und Osten Bayerns.
Blitzzahlen können sich je nach Methode unterscheiden. Aldis/Blids zählt nur Wolke-Erde-Blitze und dabei sogenannte Flashes - wenn der Blitz flackert, wird dies dabei nur als ein Blitz gezählt.
08.22 Uhr: Vollgelaufene Keller auch in Ingolstadt
Starke Gewitter haben ab Montagabend in Ingolstadt für zahlreiche Einsätze gesorgt. Innerhalb weniger als einer Stunde entluden sich massive Regenfälle über dem Stadtgebiet, Straßen und Unterführungen wurden überflutet, etliche Keller und Tiefgaragen liefen voll. Bis zum Abend registrierte die Feuerwehr rund 80 wetterbedingte Einsätze. Rund 210 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk waren im Einsatz.
Die Polizei verzeichnete dagegen vergleichsweise wenige Einsätze. Größere Schäden, Verletzte oder schwerwiegende Verkehrsunfälle wurden nicht gemeldet.
08.19 Uhr: Lage in Mittelfranken blieb relativ ruhig
In Mittelfranken verlief die Nachtg zum Dienstag nach Angaben der dortigen Einsatzzentrale relativ ruhig. Im Zusammenhang mit den Gewittern habe es keine nennenswerten Polizeieinsätze gegeben, hieß es.
07.55 Uhr: Im Landkreis Rosenheim keine größeren Schäden
Über dem Landkreis Rosenheim entlud sich laut Deutschen Wetterdienst ab Montagabend eine Gewitterzelle, es kam laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums dort aber zu keinen größeren Schäden, Bäume und herunterhängende Äste hätten einige Straßen blockiert.
In Bernau und Brannenburg waren am Abend zwei Unterführungen überflutet. Zwar seien auch mehrere Blitzeinschläge gemeldet worden, in Brückmühl setzte ein Blitz ein Vordach in Brand, die Polizei brachte das Feuer aber rasch unter Kontrolle.
07.28 Uhr: Meteorologen sagen Gewitter voraus, örtlich Starkregen und Hagel
Für heute sagt der Deutsche Wetterdienst für Bayern teils bewölktes, teils sonniges Wetter voraus. Vormittags könne besonders in Oberfranken und der Oberpfalz vereinzelt teils gewittriger Regen fallen. Ab dem Mittag und abends soll allgemein die Neigung für Gewitter sowie Starkregen, Hagel und Sturm zunehmen, dies gilt vor allem für die Alpen und den Süden und Osten des Landes bis hin zum Bayerwald und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Umfeld der Alb.
In der Nacht kommt es laut DWD von Westen und Südwesten her zu schauerartigen, teils kräftigen Regenfällen und Gewittern. Dabei bestehe weiterhin Unwettergefahr vor allem durch heftigen Starkregen.
Grafik: Bayernkarte – Wetterwarnungen des DWD
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert über Wetterlagen und gibt auch im Ernstfall amtliche Warnungen heraus. Abgestuft werden diese in vier Kategorien:
Stufe 1 (gelb, Wetterwarnung) / Stufe 2 (orange, Warnung vor markantem Wetter) / Stufe 3 (rot, Unwetterwarnung) / Stufe 4 (dunkelrot, Warnung vor extremem Unwetter) / Lila: Hitzewarnung / Rosa: UV-Warnung / Grün: Keine Warnung / Schraffiert: Vorab-Warnung
07.16 Uhr: Pfarrkirchen: Blitz setzte Scheune in Brand
In Pfarrkirchen (Landkreis Rottal-Inn) schlug in der Nacht ein Blitz in eine Scheune ein und setzte diese in Brand. Angehörige der Feuerwehr Altersham, die gerade in ihrem Gerätehaus waren, bemerkten dies und der Brand, der im Bereich des Dachstuhls entstanden war, konnte gelöscht werden, bevor er sich weiter ausbreiten konnte. Der Schaden wird auf 1.000 Euro geschätzt.
06.30 Uhr: Überschwemmungen in und um Schwandorf, Einsätze im Sekundentakt
Das Unwetter in der vergangenen Nacht hat in und um Schwandorf zu zahlreichen vollgelaufenen Kellern und Unterführungen geführt. Kreisbrandrat Christian Demleitner berichtete dem BR in der Nacht von über 300 Einsatzstellen, im Sekundentakt seien die Notrufe aufgelaufen. Schwerpunkt sei die Stadt Schwandorf gewesen. Teilweise steckten auch Autos im tiefen Wasser fest. Mehr als 400 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und den Rettungsdiensten sorgten dafür, dass Keller ausgepumpt wurden und der Verkehr geregelt wurde.
Zur Bewältigung der Lage wurde eine Örtliche Einsatzleitung nach Artikel 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes eingerichtet. Aus den Nachbarlandkreisen Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab wurden Hochwasserpumpen angefordert. "Wir haben jetzt eine herausfordernde Zeit erlebt im Kreis Schwandorf", sagte Landrat Thomas Ebeling (CSU) dem BR. Die Einsatzkräfte seien "bei uns enorm gefordert und von daher kann man sich wirklich nur bedanken bei allen, die mitgeholfen haben, dass diese Einsatzlagen auch bewältigt werden konnten."
06.04 Uhr: Ostbayern kommt bei Gewittern glimpflich davon - bis auf Schwandorf
Über Niederbayern und die Oberpfalz sind am vergangenen Abend und in der Nacht zum Teil Gewitter mit Starkregen hinweggezogen. Laut den jeweils zuständigen Polizei-Einsatzzentralen gab es jedoch keine größeren Einsätze – bis auf den Raum Schwandorf. Dort mussten die Rettungskräfte zu mehr als 300 Einsätzen ausrücken. Sie wurden von einer Örtlichen Einsatzleitung koordiniert.
In der restlichen Oberpfalz seien ein bis zwei Bäume umgefallen, niemand sei verletzt worden, so ein Polizeisprecher. Regensburg sei verschont geblieben. Aus Niederbayern meldete die Einsatzzentrale der Polizei am Dienstagmorgen 35 bis 40 Einsätze in der Nacht. Vor allem in den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau fielen Bäume um und liefen Keller voll. Auch hier wurde kein Mensch verletzt.
04.14 Uhr: 150 Feuerwehr-Einsätze im Landkreis München
Auch im Landkreis München rückte die Feuerwehr wegen des Unwetters zu rund 150 Einsätzen aus. Bei den Einsätzen handelte es sich nach Angaben eines Sprechers vor allem um vollgelaufene Keller sowie um umgestürzte Äste und Bäume. Verletzte oder größere Verkehrsunfälle wurden demnach nicht gemeldet. Außerdem legte das Unwetter den S-Bahn-Verkehr auf einzelnen Linien zwischenzeitlich lahm: Medienberichten zufolge war ein Blitz in ein Stellwerk eingeschlagen.
04.00 Uhr: Heute wieder mancherorts kräftige Gewitter
Nach teils heftigen Gewittern in der Nacht wird es heute in Bayern wieder sommerlich warm. Der Vormittag startet meist freundlich, doch ab Mittag steigt vor allem im Süden, Osten und an den Alpen das Risiko für kräftige Gewitter. Lokal sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Temperaturen erreichen im Süden um die 28 Grad, im Nordwesten sind sogar bis zu 31 Grad drin.
Auf der Zugspitze werden bis zu 12 Grad erwartet. Vielerorts bleibt es zwar trocken, zum Abend nimmt die Gewittergefahr aber auch im Norden zu. In der Nacht auf Mittwoch können von Südwesten erneut teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen aufziehen. Gleichzeitig kühlt es deutlich ab – auf etwa 18 Grad.
03.58 Uhr: Vollgelaufene Keller - 400 Einsatzkräfte in Schwandorf im Einsatz
In der Nacht berichtete das Schwandorfer Landratsamt von zahlreichen Einsätzen rund um Schwandorf. Mehr als 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten waren demnach im Einsatz, unter anderem wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Unterführungen.
Dienstag, 30. Juni 2026
22.57 Uhr: Diverse Gewitterzellen im Süden und Osten Bayerns
Auf den Regenradaren tauchten zeitgleich auch an vielen anderen Orten in Bayern teils dunkelrot gefärbte Gewitterzellen auf - insbesondere im Raum Rosenheim, Passau sowie Regensburg. Die Gewitter zogen von Österreich kommend nach Norden und Nordosten über den Freistaat hinweg.
22.56 Uhr: Flughafen München von Gewitter verschont
Am Flughafen München zog das Gewitter seitlich vorbei, wie ein Sprecher der dpa sagte. Deshalb sei kein Abfertigungsstopp nötig gewesen. Es habe dennoch Verspätungen und Ausfälle gegeben, weil die Deutsche Flugsicherung wegen der Unwetter in vielen Regionen das Programm heruntergefahren habe, zudem hätten Airlines auch Flüge gestrichen.
Vom Gewitter abgerissene Äste auf einem Fußgängerweg in München.
21.55 Uhr: Starkregen sorgt in München für rund 200 Feuerwehreinsätze
Gewitter und Starkregen beschäftigen seit heute Abend die Münchner Feuerwehren. Wie ein Sprecher auf Anfrage sagte, hat der starke Niederschlag vor allem in den südlichen Stadtteilen der Landeshauptstadt zu vollgelaufenen Kellern und Tiefgaragen geführt. Auf der Lindwurmstraße blieb ein Fahrzeug in einer überfluteten Unterführung stecken. Bis kurz vor 22 Uhr zählte die Münchner Feuerwehr rund 200 Einsätze.
Auf der Lindwurmstraße blieb ein Fahrzeug in einer überfluteten Unterführung stecken.
20.15 Uhr: Warnung vor extremem Unwetter in mehreren Teilen Bayerns
Aktuell warnt der DWD in mehreren Teilen Bayerns vor extremem Unwetter. Es treten örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 60 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm. Welche Gebiete des Freistaats aktuell betroffen sind, ist auf der DWD-Warnkarte zu sehen.
20.00 Uhr: "Extreme" Unwetterwarnungen wieder aufgehoben
Die Warnungen vor extremen Unwettern Im Südosten und Osten Bayerns wurden wieder aufgehoben. Allerdings drohen weiter schwere Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.
19.37 Uhr: DWD warnt vor extremen Unwettern in Ostbayern
Der Deutsche Wetterdienst warnt in Ostbayern zwischen Dingolfing, Deggendorf, Straubing und Pfarrkirchen vor "extremem" Unwetter. Dabei gebe es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 60 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.
19.20 Uhr: DWD warnt vor extremen Unwettern im Südosten
Der Deutsche Wetterdienst warnt im Südosten Bayerns zwischen Rosenheim und Bad Reichenhall vor Unwettern mit extremem Starkregen. Daneben drohen Sturmböen mit bis zu 80 km/h und Hagel mit bis zu 2 cm Korngröße.
Gefahr für Leib und Leben besteht durch Blitzschlag, herabstürzende Äste, umherfliegende Gegenstände, rasche und verbreitete Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern sowie weit verbreitet Aquaplaning, mögliche Erdrutsche und Hagelschlag.
18.30 Uhr: Warnung vor "extremem" Unwetter wieder aufgehoben
Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnung vor "extremem" Unwetter in Südbayern wieder aufgehoben. Allerdings gelten weiter Unwetterwarnungen in dem Gebiet zwischen Alpen und Donau. Es drohen örtlich heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.
17.37 Uhr: DWD warnt vor extremem Unwetter in Südbayern
Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor extremem Unwetter für Teile Südbayerns herausgegeben. Es bestehe große Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, Hochspannungsleitungen, Gerüste sowie umherfliegende große Gegenstände. Schäden an Gebäuden, abgedeckte Dächer, Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern seien möglich. Darüber hinaus drohen Aquaplaning, Erdrutsche und Hagelschlag.
16.50 Uhr: Wie sichere ich mein Haus? Was ein Kreisbrandrat rät
In den nächsten Tagen bringen Gewitter zwar Erfrischung, können aber auch kräftig ausfallen. Experten raten deshalb, Haus und Garten rechtzeitig "unwetterfest" zu machen. Nach Angaben von Kreisbrandmeister Michael Werner lässt sich mit wenigen Handgriffen viel erreichen. Grundregel: früh reagieren, nicht erst, wenn es kracht.
- Zum Artikel: Unwetter – Was Hausbesitzer beachten sollten
16.40 Uhr: Unwetterwarnung auch für Teile Oberbayerns und Schwabens
Auch für den äußersten Süden Oberbayerns und östliche Teile Schwabens warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Unwettern. Es drohen Gewitter mit Starkregen um 20 l/m² in kurzer Zeit sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h und Hagel.
16.05 Uhr: Unwetter in Nürnberg – Kleingartenanlage beschädigt, Unterführung überflutet
In Nürnberg ist bereits in der Nacht zum Montag (29.06.26) ein heftiges Unwetter aufgezogen. Die Polizei wurde zu 40 Einsätzen gerufen, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit. Bäume stürzten um und Straßen wurden überflutet.
Schäden richtete das Gewitter in Nürnberg auch in einer Kleingartenanlage im Nordwesten der Stadt an. 15 Parzellen waren betroffen, so die Polizei. Umstürzende Bäume trafen zwei Personen, eine davon wurde verletzt, so ein Polizeisprecher. Eine Unterführung in der Äußeren Bayreuther Straße wurde überflutet. Ein Auto blieb im Wasser stecken.
16.05 Uhr: DWD warnt im Nordosten vor schweren Gewittern
Nach der extremen Hitze der vergangenen Tage ziehen Gewitter über den Freistaat. In Teilen Niederbayerns, der Oberpfalz und Oberfrankens warnt der DWD vor heftigen Unwettern. Bei örtlichen Gewittern erwarten die Experten heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.
Montag, 29. Juni 2026
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