Mit einer Abkehr der baldigen Reform der Ausbildungsförderung BAföG, sorgte Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) für heftige Kritik bei SPD, Opposition und Studierenden. In einem Interview machte Bär am Sonntag klar: Es sei "kein Drama, wenn Studierende neben ihrem Studium jobben."
Was bedeutet das für Studierende? Darüber hat BR24 mit Kirsten Girschick, BR-Hauptstadtjournalistin in Berlin, und Paula Dobrinski, vom AStA der Technischen Universität München gesprochen. Das Video finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.
Mehr als eine halbe Million Studierende erhalten BAföG
Im Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und SPD auf eine BAföG-Novelle geeinigt. Diese sollte zum Wintersemester 2026/2027 die Wohnkostenpauschale von 380 auf 440 Euro pro Monat erhöhen. Der Grundbedarf für Studierende sollte in zwei Schritten zum Wintersemester 2027/28 und 2028/29 an das Grundsicherungsniveau angepasst werden.
Im Jahr 2024 haben mehr als eine halbe Million Studierende BAföG erhalten, hinzu kommen noch knapp 130.000 Schüler. Durchschnittlich erhalten die Geförderten 635 Euro pro Monat.
Mit Informationen von AFP
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
