Ostern ist für Christen der höchste Feiertag des Jahres. Sie glauben: An diesem Tag ist Jesus, der Sohn Gottes, von den Toten auferstanden, nachdem er am Karfreitag gekreuzigt wurde und gestorben ist.
Ostern: Christen feiern den Sieg Jesu über den Tod
Ostern steht für den Sieg des Lebens über den Tod. Bei Festgottesdiensten in der Osternacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird am frühen Morgen die Osterkerze entzündet, die symbolisiert, dass Jesus das Licht in die Welt gebracht hat.
Ostersonntag ist auch das Ende der Fastenzeit, in der viele Gläubige von Aschermittwoch an auf liebgewonnene Nahrungsmittel oder Rituale verzichtet haben. Die Osterzeit geht bis Pfingsten, wo an Christi Himmelfahrt (der 40. Tag nach Ostern) die Rückkehr Jesu an Gottes Seite und an Pfingsten (dem 50. Tag nach Ostern) die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert wird.
Termin des Osterfests hängt vom Frühlingsvollmond ab
Wann Ostern ist, hängt vom Frühlingsvollmond ab. Es findet immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond statt. Damit ist der frühestmögliche Termin der 22. März, der spätestmöglichste der 25. April.
Das Wort Ostern leitet sich laut Herkunftswörterbuch des Duden vom altgermanischen "Austrō" = "Morgenröte" ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete. Im Althochdeutschen entwickelte es sich dann zu "ōst(a)ra" weiter.
Osterhase und Osterei - Symbole für das Leben
Rund um Ostern sind auch viele nicht-religiöse Bräuche entstanden. So suchen zum Beispiel Kinder nach Ostereiern, die der Osterhase für sie versteckt hat. Wieso Hase und Ei mit Ostern verbunden werden, dazu gibt es verschiedene Theorien.
Eine Begründung ist, dass beide Symbole der Fruchtbarkeit und des Lebens sind. Somit lassen sie sich wunderbar sowohl dem Osterfest als auch dem Frühling zuordnen.
Dieser Artikel ist erstmals am 2.4.2023 auf BR24 erschienen. Das Thema ist weiterhin aktuell. Daher haben wir diesen Artikel erneut publiziert.
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