Die wichtigsten News zum Ukraine-Krieg im Überblick
- Selenskyj auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos (09.29 Uhr)
- Rund 3.000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung (08.20 Uhr)
- Putin empfängt US-Gesandte Witkoff und Kushner (04.03 Uhr)
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Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
14.45 Uhr: Deutschland weist russischen Diplomaten wegen Spionageverdacht aus
Das Auswärtige Amt hat nach der Festnahme einer Frau in Deutschland wegen mutmaßlicher Spionage für Russland diplomatische Schritte eingeleitet. "Spionage in Deutschland toleriert die Bundesregierung nicht - erst recht nicht unter dem Deckmantel des Diplomatenstatus", schreibt das Ministerium auf der Plattform X. "Wir haben heute den Botschafter Russlands einbestellt und ihm die Ausweisung der betreffenden Person mitgeteilt, die im Auftrag von Russland spioniert hat." Nach Informationen des "Spiegels" handelt es sich um den Verbindungsoffizier für die festgenommene Deutsch-Ukrainerin, gegen die der Generalbundesanwalt Haftbefehl erlassen hat.
Die festgenommene Ilona W. sitzt derweilen in Untersuchungshaft. Sie soll Hintergrundinformationen über Teilnehmer hochkarätiger politischer Veranstaltungen gesammelt und Erkundigungen über Standorte der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Lieferungen von Drohnen an die Ukraine eingeholt haben.
14.14 Uhr: Russische Ölförderung 2025 trotz Sanktionen kaum gesunken
Russlands Ölförderung ist im vergangenen Jahr trotz westlicher Sanktionen und ukrainischer Drohnenangriffe nur leicht gesunken. Die Produktion schrumpfte um 0,8 Prozent im Vergleich zu 2024 auf 10,28 Millionen Barrel pro Tag, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Daten hervorging. Dies entspricht rund einem Zehntel der weltweiten Förderung. Dem stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Alexander Nowak zufolge hat sein Land im vergangenen Jahr 512 Millionen Tonnen Öl gefördert, nach 516 Millionen Tonnen im Jahr 2024.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte im Oktober Sanktionen gegen die beiden größten russischen Ölproduzenten Rosneft und Lukoil verhängt. Zudem verdoppelte sie die Einfuhrzölle auf indische Waren, um das Land für seine Käufe von russischem Öl zu bestrafen. Die Ukraine hat ihrerseits wiederholt die russische Energieinfrastruktur mit Drohnen angegriffen. Dennoch ist Russland nach den USA und Saudi-Arabien weiterhin der drittgrößte Ölproduzent der Welt.
13.24 Uhr: Treffen Trump-Selenskyj beginnt
In Davos beginnt nach Angaben der Regierung in Kiew das Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj.
12.45 Uhr: Gaza-Grenzübergang Rafah soll wieder geöffnet werden
Der seit mehr als zwei Jahren zumeist geschlossene Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten soll in der kommenden Woche wieder geöffnet werden. Dies kündigte der Chef der neuen palästinensischen Technokratenverwaltung des Gazastreifens, Ali Schaath, an. Für die Menschen in dem Palästinenser-Gebiet sei Rafah eine Lebensader und ein Symbol der Hoffnung. Die Öffnung von Rafah signalisiere, dass der Gazastreifen den Krieg hinter sich lasse.
12.17 Uhr: Ukraine meldet Angriff auf russisches Ölterminal
Nach Angaben des ukrainischen Militärs ist das russische Ölterminal Tamanneftegas in der südrussischen Region Krasnodar Ziel eines Angriffs geworden. Der ukrainische Generalstab machte keine näheren Angaben zu dem Vorfall, erklärte jedoch, dass die Anlage Treibstoff für die russischen Streitkräfte bereitstelle. Eine offizielle Reaktion aus Moskau lag zunächst nicht vor.
10.38 Uhr: 17-Jähriger durch russischen Angriff in Odessa getötet
Bei einem russischen Drohnenangriff in der südukrainischen Region Odessa ist den Behörden zufolge ein 17-Jähriger getötet worden. Der Jugendliche habe bei dem nächtlichen Angriff tödliche Verletzungen erlitten, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zuvor hatte er erklärt, eine Drohne sei zwischen dem 18. und 19. Stockwerk eines Hochhauses eingeschlagen, ohne jedoch zu detonieren. 58 Menschen, darunter acht Kinder, seien aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht worden.
10.22 Uhr: Selenskyj in Davos eingetroffen
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj ist Medienberichten zufolge in Davos eingetroffen. Auch das Präsidialamt in Kiew bestätigte ukrainischen Medien die Reise. Auf dem Wirtschaftsforum will er sich mit US-Präsident Donald Trump treffen. Selenskyj soll auch auf dem Forum sprechen. Aus Sicherheitsgründen werden Reisen des ukrainischen Staatschefs immer erst bekanntgegeben, wenn er angekommen ist.
09.29 Uhr: Selenskyj auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Büros auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Dies teilte sein Berater Dmytro Lytwyn am Donnerstag Journalisten mit. Angaben zu einem möglichen Treffen mit US-Präsident Donald Trump machte er zunächst nicht. Trump hatte am Vortag gesagt, dass er sich mit Selenskyj am Donnerstag zu Gesprächen in Davos treffen werde.
08.20 Uhr: Rund 3.000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem russischen Luftangriff in dieser Woche rund 3.000 Wohnblöcke weiter ohne Heizung. Dies teilte Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. In der Nacht seien jedoch 227 Gebäude wieder an die Versorgung angeschlossen worden. Klitschko hatte vor zwei Tagen mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die Wärmeversorgung Tausender mehrstöckiger Wohnhäuser bei eisigen Temperaturen unterbrochen wurde.
06.17 Uhr: Ukraine-Gespräche: Kommt Selenskyj nach Davos?
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos will sich US-Präsident Donald Trump heute mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj treffen. Nannte er zunächst den gestrigen Mittwoch als Termin, korrigierte er die Aussage später vor Journalisten und erklärte, das Treffen werde am Donnerstag stattfinden, wie der US-Fernsehsender CNN berichtete.
Er glaube, dass Selenskyj einen Deal machen wolle, sagte Trump in Davos. "Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermaßen nah dran sind." Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse. Aus Kiew gab es zunächst keine Bestätigung für eine Anreise Selenskyjs. Der Ukrainer hatte im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels erklärt, dass er nicht plane, in die Schweiz zu reisen. Allerdings publizierte Selenskyj am Mittwoch nicht wie gewöhnlich seine abendliche Videoansprache an die Ukrainer, was ein Indiz für eine Reise in die Schweiz sein könnte.
04.03 Uhr: Putin empfängt US-Gesandte Witkoff und Kushner
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner treffen heute mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu Gesprächen in Moskau zusammen. Witkoff und Kushner sind von Trump mit den Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts betraut.
Donnerstag, 22. Januar 2026
Zum Video: Die aktuelle Lage in der Ukraine
Jared Kushner (l.) und Steve Witkoff
17.37 Uhr: Trump gibt sich zuversichtlich: Abkommen "ziemlich nah"
US-Präsident Donald Trump sieht erneut Chancen für ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs. Er habe den Eindruck, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der russische Präsident Wladimir Putin bereit für eine Übereinkunft seien, sagt Trump in Davos. Ein Abkommen sei "ziemlich nah".
Ähnlich hatte sich Trump bereits in den vergangenen Monaten geäußert. Sollten sie sich nicht einigen, seien beide "dumm", sagt Trump in Davos zudem. Er kündigt an, Selenskyj am Donnerstag in der Schweiz treffen zu wollen. Kurz zuvor hatte Trump noch den Mittwoch in Aussicht gestellt.
16.27 Uhr: Trump - Beendigung des Ukraine-Krieges ist Aufgabe der Nato und Europas - nicht der USA
Sich "um die Ukraine zu kümmern" ist nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump Aufgabe der Nato und Europas - und nicht der USA. "Was haben die USA von all dieser Arbeit, all diesem Geld, außer Tod, Zerstörung und kolossalen Geldsummen, die an Menschen gehen, die unsere Taten nicht zu schätzen wissen?", sagte Trump in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
"Sie wissen nicht zu schätzen, was wir tun, ich spreche von der Nato, ich spreche von Europa. Es ist ihre Aufgabe, sich um die Ukraine zu kümmern, nicht unsere", sagte Trump weiter. Die USA seien "sehr weit entfernt, ein großer und schöner Ozean trennt uns. Wir haben damit nichts zu tun", erklärte der US-Präsident.
16.00 Uhr: Trump kündigt Treffen mit Selenskyj an
US-Präsident Donald Trump hat ein Gespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj angekündigt. Er werde Selenskyj noch am Mittwoch treffen, sagte Trump auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Das Treffen war nicht unter den öffentlich bekannt gemachten Terminen Trumps aufgeführt.
Offen blieb, ob Trump Selenskyj persönlich oder per Video-Schalte sprechen wird. Von einer Anwesenheit Selenskyjs in Davos war nichts bekannt.
15.31 Uhr: Urteile nach Attentat auf russischen General in Moskau
Nach einem tödlichen Bombenanschlag auf den russischen General Igor Kirillow hat ein Moskauer Gericht vier Männer zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptbeschuldigte wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, wie russische Medien meldeten. Drei Komplizen verurteilte das Gericht demnach zu Freiheitsstrafen von 18 bis 25 Jahren. Ihnen wird Beteiligung an dem Anschlag vorgeworfen.
Der ukrainische Geheimdienst reklamierte das Attentat für sich.
15.22 Uhr: Trump in Davos - Will "Blutbad" in Ukraine beenden
US-Präsident Donald Trump nennt den Krieg in der Ukraine in seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos ein Blutbad. "Und das ist, was ich beenden möchte", betont Trump. Er werde mit Russlands Präsident Wladimir Putin weiter beraten, noch heute könne er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, sagt Trump weiter.
14.32 Uhr: Rutte - Gefahren in der Ukraine sind größeres Problem als Grönland
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Fokussierung der Allianz auf den Streit über Grönland kritisiert. Die Nato dürfe über dem Zerwürfnis um die Annexionsforderung von US-Präsident Donald Trump die wirklichen Sicherheitsgefahren durch den Invasionskrieg Russlands gegen die Ukraine nicht aus den Augen verlieren, mahnte Rutte am Mittwoch in Davos. Er sei "ein wenig besorgt (...), wenn wir uns so sehr auf diese anderen Themen konzentrieren".
13.48 Uhr: "Putin nutzt Kälte als Waffe": Deutschland wirft Russland Kriegsverbrechen vor
Angesichts der wiederholten Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine hat die Bundesregierung der russischen Führung Kriegsverbrechen vorgeworfen. Russlands Präsident Putin nutze "Kälte als Waffe", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin: "Sein Vorgehen ist zutiefst unmenschlich und menschenverachtend." Russlands Kriegsführung solle die Ukraine zermürben: "Russland begeht hier aus unserer Sicht Kriegsverbrechen."
Rund jeder sechste Bewohner Kiews ist dem Aufruf von Bürgermeister Vitali Klitschko zur vorübergehenden Evakuierung gefolgt: 600.000 der 3,6 Millionen Einwohner hätten die Stadt seit dem 9. Januar verlassen, sagte Klitschko am Dienstag. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin wollte sich heute nicht zu der Frage äußern, wie viele dieser 600.000 Menschen in Deutschland Zuflucht suchen dürften. "Ich kann nicht spekulieren", sagte der Sprecher. Bislang habe man "keine Erhöhung der Fluchtbewegung" festgestellt.
13.28 Uhr: Selenskyj - Fast 60 Prozent von Kiew noch immer ohne Strom
Mehr als die Hälfte der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach dem russischen Angriff vom Dienstag offenbar noch immer ohne Strom. "Stand heute Morgen sind in Kiew noch immer rund 4.000 Gebäude ohne Heizung und fast 60 Prozent der Hauptstadt ohne Strom", schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Online-Plattform X.
13.20 Uhr: Witkoff - Will nach Treffen mit Putin auch mit Ukraine beraten
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff plant nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auch Gespräche mit der ukrainischen Seite. Witkoff reist am Donnerstag nach Moskau, um mit Putin über einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu sprechen. Wann er sich mit der ukrainischen Seite beraten will, sagte Witkoff vor der Presse in Davos nicht. "Wir planen, über Frieden, die Ukraine und Russland zu sprechen", erklärte er und fügte hinzu, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, an den Gesprächen teilnehmen werde: "Ich bin zuversichtlich, ... wir brauchen Frieden."
12.47 Uhr: Mutmaßliche Spionin Russlands in Berlin festgenommen
In Berlin ist eine Frau mit deutscher und ukrainischer Staatsangehörigkeit festgenommen worden, die für einen russischen Geheimdienst gearbeitet haben soll. Ihrem Kontaktmann habe sie Informationen mit Bezug zum Ukraine-Krieg verschafft, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Sie soll sich auch an frühere Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich des Bundesverteidigungsministeriums gewandt haben, die sie persönlich kannte.
12.40 Uhr: Brand in russischer Ölraffinerie nach ukrainischem Drohnenangriff
In der Ölraffinerie Afipsky in der südrussischen Oblast Krasnodar ist nach einem ukrainischen Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Der Brand sei mittlerweile wieder gelöscht worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Es sei niemand verletzt worden, es gebe keine Schäden. Die Raffinerie war in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel ukrainischer Angriffe auf die russische Energie-Infrastruktur. Die hauptsächlich auf den Export ausgerichtete Anlage Afipsky verarbeitete 2024 rund 7,2 Millionen Tonnen Rohöl. Zudem trafen ukrainische Drohnen weitere Städte in Südrussland. Dabei wurden örtlichen Behörden zufolge insgesamt elf Menschen verletzt.
12.22 Uhr: Rutte - Streit um Grönland darf nicht von Ukraine ablenken
Die Nato sollte sich ihrem Generalsekretär Mark Rutte zufolge durch die Spannungen um Grönland nicht von der Notwendigkeit ablenken lassen, die Ukraine zu verteidigen. "Die Ukraine sollte oberste Priorität haben, sie ist entscheidend für die Sicherheit Europas und der USA", sagte Rutte in einer Podiumsdiskussion beim Weltwirtschaftsforum in Davos: "Ich bin wirklich besorgt, dass wir das Ziel aus den Augen verlieren und dass die Ukrainer in der Zwischenzeit nicht über genügend Abfangjäger verfügen, um sich zu verteidigen."
12.11 Uhr: US-Gesandter Witkoff reist zu Treffen mit Putin nach Moskau
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist nach eigenen Angaben am Donnerstag zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werde ihn begleiten, sagte Witkoff dem Sender CNBC. Das Treffen finde auf Wunsch der russischen Seite statt. "Ich denke, das ist eine wichtige Aussage von ihrer Seite", sagte Witkoff.
Das Präsidialamt in Moskau bestätigte das Treffen, die russische Führung hatte bereits vergangene Woche mitgeteilt, sie bereite den Empfang von Witkoff und Kushner für Friedensgespräche zur Ukraine vor, aber noch keinen Termin genannt.
11.46 Uhr: Zwei Festnahmen in Brandenburg wegen Hilfe für prorussische Milizen
In Brandenburg sind ein Russe und ein Deutscher festgenommen worden, die jahrelang prorussische Separatisten der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine unterstützt haben sollen. Suren A. und Falko H. sollen in herausgehobener Stellung in einem Verein gearbeitet haben, der unter anderem den Transport von Drohnen in die Donbass-Region organisierte, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Ihnen wird demnach die Unterstützung ausländischer terroristischer Vereinigungen in mehreren Fällen zur Last gelegt.
10.30 Uhr: CDU-Außenpolitiker Kiesewetter - Schutz der Ukraine muss Priorität haben
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat die Europäer aufgerufen, sich durch den Konflikt um Grönland nicht von der Ukraine-Krise ablenken zu lassen. Das Thema Grönland lenke von "der eigentlichen Bedrohung" ab, sagte Kiesewetter dem WDR: "Russland bombt in furchtbarer Weise weiter, so etwas gab es noch nie in den letzten vier Jahren des Angriffskriegs. Die Priorität muss sein, die Ukraine massiv zu unterstützen. Und deswegen müssen wir auch Dänemark helfen, die die stärksten militärischen Unterstützer der Ukraine sind, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Also da kommt einiges auf uns Deutsche noch zu."
Wenn die USA die Ukraine nicht mehr unterstützten und es Europa auch nicht tue, "dann droht Massenflucht, der Zerfall", sagte Kiesewetter: "Es droht die Blaupause, dass China sich eingeladen fühlt, Taiwan zu nehmen in dieser europäischen Schwäche. Das heißt, Prioritätenwechsel auch unserer Bevölkerung klarmachen. Die Ukraine verteidigt unsere Sicherheit. Wenn sie wegfällt, dann weitet sich der Krieg aus."
09.42 Uhr: Vertreter der USA und Russlands verhandeln in Davos
Vertreter Russlands und der USA haben am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen. An dem Treffen am Dienstagabend nahmen nach Moskauer Medienberichten der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.
Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Witkoff äußerte sich nicht über seine sonst üblichen Kanäle. Vor einer Kamera der russischen Zeitung "Iswestija" sprach er von einem "sehr positiven Treffen".
08.54 Uhr: Zwei Tote durch russische Drohnenangriffe in Ukraine
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Ziel der Angriffe sei die Stadt Krywyj Rih gewesen, teilte die regionale Militärverwaltung mit. Bei den Opfern handele es sich um einen 77-jährigen Mann und eine 72-jährige Frau. Krywyj Rih, die Geburtsstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, liegt rund 80 Kilometer von der Front entfernt. Die russische Armee verübt seit Beginn der Invasion im Februar 2022 regelmäßig Luftangriffe auf die Stadt.
In der russischen Kaukasusrepublik Adygeja meldeten die Behörden derweil elf Verletzte bei einem ukrainischen Drohnenangriff. Unter den Verletzten seien zwei Kinder, erklärten die örtlichen Behörden. Adygeja grenzt an die Großstadt Krasnodar. Die Region rund um das Schwarze und Asowsche Meer wird immer wieder zum Ziel ukrainischer Drohnenangriffe.
07.39 Uhr: Zeitung - Streit über Trumps Grönland-Anspruch verzögert Ukraine-Hilfspaket
Der Streit über die Grönland-Politik von US-Präsident Donald Trump und Widerstand gegen dessen Pläne für einen globalen Friedensrat verzögern kaut "Financial Times" ein milliardenschweres Hilfspaket für die Ukraine. Die geplante Ankündigung eines 800 Milliarden Dollar schweren Wohlstandsplans zum Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Erholung auf dem Weltwirtschaftsforum sei verschoben worden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf sechs mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Der Plan sollte eigentlich diese Woche bei dem Treffen in der Schweiz zwischen der Ukraine, Europa und den USA vereinbart werden. Grund für die Verzögerung sei der europäische Widerstand gegen Trumps Bestrebungen, Grönland zu erwerben, sowie gegen seine Pläne für einen globalen Friedensrat.
03.45 Uhr: Strom und Heizung fallen nach Angriff auf Kiew aus
Nach einem russischen Luftangriff sind in Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kiew Strom, Heizung und Wasserversorgung ausgefallen. Bewohner hätten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Notzelten Schutz gesucht, hieß es. Ganze Wohnblöcke seien ohne Strom. Eine russische Stellungnahme zu dem Angriff lag zunächst nicht vor.
01.25 Uhr: Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff in Südrussland
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf den Süden Russlands werden nach offiziellen Angaben acht Menschen verletzt. In der Republik Adygeja sei ein Wohnhaus getroffen worden, teilt Gouverneur Murat Kumpilow auf Telegram mit.Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf den Süden Russlands werden nach offiziellen Angaben acht Menschen verletzt. In der Republik Adygeja sei ein Wohnhaus getroffen worden, teilt Gouverneur Murat Kumpilow auf Telegram mit. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Mittwoch, 21. Januar 2026
21.35 Uhr: 600.000 Menschen haben Kiew seit 9. Januar verlassen
Rund jeder sechste Bewohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist dem Aufruf von Bürgermeister Vitali Klitschko zur vorübergehenden Evakuierung gefolgt: 600.000 der 3,6 Millionen Einwohner hätten die Stadt seit dem 9. Januar verlassen, sagte Klitschko am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. "Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Stadt zu verlassen, aber momentan schrumpft die Bevölkerung." Angesichts der verschärften russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur hatte Klitschko zur vorübergehenden Evakuierung aufgerufen.
Nach einem russischen Angriff in der Nacht zum Dienstag war bei fast der Hälfte der Wohnungen in Kiew bei zweistelligen Minusgraden Strom und Heizung ausgefallen. "Die Temperatur liegt bei fast minus 20 Grad und Putin nutzt dies, um den Widerstand zu brechen", kritisierte Klitschko.
19.30 Uhr: Über eine Million Haushalte in Kiew ohne Strom
Nach den jüngsten russischen Luftangriffen sind in Kiew nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mehr als eine Million Haushalte ohne Strom. Zudem gebe es in mehr als 4.000 Wohnblocks keine Heizung, sagt das Staatsoberhaupt in seiner abendlichen Videoansprache.
17.05 Uhr: AKW Tschernobyl ist nach russischen Angriffen wieder am Stromnetz
Das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl ist laut dem Kraftwerksleiter nach russischen Angriffen wieder ans Stromnetz angeschlossen worden. Alle Anlagen des Kraftwerks würden mit Energie versorgt, erklärte am Dienstag der Leiter des Akws, Serhij Tarakanow. Es bestehe derzeit "kein Risiko für die Umwelt oder die Bevölkerung", fügte er hinzu. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hatte zuvor gemeldet, dass die gesamte Stromversorgung in dem havarierten Atomkraftwerk infolge russischer Angriffe unterbrochen worden sei.
16.05 Uhr: Hilfsorganisationen: Humanitäre Lage in Ukraine wird immer prekärer
Vor einer weiteren Verschlimmerung der humanitären Situation in der Ukraine haben mehrere Hilfsorganisationen gewarnt. "2025 war das tödlichste Jahr für Zivilistinnen und Zivilisten in der Ukraine seit der Eskalation des Krieges vor rund vier Jahren", erklärte die internationale Hilfsorganisation Help am Dienstag in Bonn. So seien im vergangenen Jahr rund 2.400 Zivilisten durch die Angriffe getötet und fast 12.000 verletzt worden. Das seien fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte der Help-Landesdirektor in der Ukraine, Oleksandr Novykov.
14.50 Uhr: Selenskyj schlägt Europa Aufbau einer gemeinsamen Armee vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Schaffung einer gemeinsamen Armee der Ukraine und Europas mit bis zu drei Millionen Soldaten vorgeschlagen. Er habe das Thema angesichts der Bedrohung durch Russland bereits im vergangenen Jahr angesprochen, sagt Selenskyj in einem Online-Chat mit Journalisten. Russland plant, seine Streitkräfte bis zum Jahr 2030 auf 2,5 Millionen Soldaten aufzustocken.
13.10 Uhr: Deutschland, Frankreich und Großbritannien beraten mit Ukraine in Davos
Ukrainische Unterhändler haben sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos mit Sicherheitsberatern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien getroffen. Weitere Treffen mit Partnern zu Sicherheitsgarantien, der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Wiederaufbau der Ukraine seien geplant, teilt der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Gespräche sind Teil der Bemühungen der Regierung in Kiew, eine breite internationale Unterstützung für ihre Friedensvorstellungen zu gewinnen.
Auch der russische Sondergesandte Kirill Dmitriew ist in Davos eingetroffen. Insidern zufolge will der Chef des russischen Staatsfonds sich in Davos mit US-Vertretern treffen.
12.39 Uhr: Selenskyj knüpft Davos-Reise an Fortschritte bei Verhandlungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos an Bedingungen geknüpft. Er werde nur dann in die Schweiz reisen, wenn dort Dokumente über Sicherheitsgarantien mit den USA sowie ein Wiederaufbauplan unterzeichnet werden könnten, sagte er in einem Online-Chat mit Medienvertretern. Zunächst sei er in Kiew geblieben, um sich um die Folgen eines neuen schweren Luftangriffs Russlands zu kümmern.
Dieser Angriff habe über Nacht die Heizungsversorgung für etwa die Hälfte der Wohngebäude in der Hauptstadt lahmgelegt, so Selenskyj. "Sicherlich habe ich mich in diesem Fall für die Ukraine entschieden, nicht für das Wirtschaftsforum, aber alles kann sich jeden Moment ändern", fügte er hinzu.
12.25 Uhr: IAEA - Atomkraftwerk Tschernobyl ohne externe Stromversorgung
In der Ukraine hat das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge nach Militäraktivitäten seine gesamte externe Stromversorgung verloren. Mehrere für die nukleare Sicherheit wichtige Umspannwerke seien betroffen, teilte die IAEA auf X mit. Zudem seien auch Stromleitungen zu einigen anderen Atomkraftwerken in Mitleidenschaft gezogen worden.
Ukrainischen Behörden zufolge hatte Russland in der Nacht auf Dienstag wieder einen massiven Drohnen- und Raketenangriff auf die Ukraine gestartet. Dabei seien in Kiew bei eisigen Temperaturen die Strom- und Wärmeversorgung für Tausende Wohnungen ausgefallen. In Tschernobyl ereignete sich 1986 der weltweit schwerste Atomunfall. Der letzte aktive Reaktor des Akw wurde im Jahr 2000 stillgelegt.
11.41 Uhr: UN-Menschenrechtskommissar empört über "grausame" Angriffe Russlands
Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat sich empört über die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur geäußert. Diese hätten die Heizungsversorgung für Hunderttausende von Familien unterbrochen, erklärte Türk: "Die Zivilbevölkerung trägt die Hauptlast dieser Angriffe. Sie können nur als grausam bezeichnet werden. Sie müssen aufhören."
Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur seien ein klarer Bruch der Kriegsregeln. Die Temperaturen in Teilen der Ukraine seien unter den Gefrierpunkt gefallen, sagte Türk. Kinder und ältere Menschen gehörten zu den am stärksten gefährdeten Personen.
11.36 Uhr: Kreml - Haben keine Einladung zu Treffen in Paris bekommen
Die russische Regierung ist nach eigenen Angaben bislang nicht zu einem G7-Treffen in Paris eingeladen worden. Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge auf eine entsprechende Anfrage.
Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagen, am Donnerstag ein Treffen der G7-Staaten unter Beteiligung Russlands und Dänemarks in Paris abzuhalten. Dabei sollten Fragen bezüglich des Kriegs in der Ukraine und des Konflikts um Grönland besprochen werden.
11.30 Uhr: Ukraine - Selenskyj hat über Teilnahme in Davos noch nicht entschieden
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat über eine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos noch nicht entschieden. Grund sei, dass seitens der USA noch nicht klar sei, ob es zu einem substanziellen Treffen mit Präsident Donald Trump kommen werde, sagte ein Regierungsvertreter in Kiew. Die Ukraine sei bereit, Dokumente über Sicherheitsgarantien oder zur Förderung des Wohlstands zu unterzeichnen, sollten die USA dazu bereit sein.
In einem Beitrag eines Axios-Reporters hieß es zuvor, Selenskyj reise nach massiven russischen Luftangriffen vorerst nicht nach Davos. Selenskyj könnte dem Bericht zufolge aber doch reisen, falls es zu einem bilateralen Treffen mit Trump kommt, um ein Abkommen zu unterzeichnen.
11.26 Uhr: Hilfswerke warnen vor Folgen durch Kälte in der Ukraine
Hilfswerke warnen angesichts eisiger Temperaturen in der Ukraine vor körperlichen und psychischen Folgen für die Menschen. Es komme täglich zu stundenlangen Ausfällen von Strom und Heizung, warnte Malteser International in Köln. "In der härtesten Phase des Winters komplett ohne Heizung dazustehen, verstärkt die Perspektivlosigkeit, die viele Menschen empfinden", sagte der Programmmanager Philipp Gliesche. Psychologen des Hilfswerks warnten, dass sich der psychische Zustand der Betroffenen zunehmend verschlechtere, so Gliesche. Alte Menschen und Behinderte seien der Situation fast schutzlos ausgeliefert.
Das Hilfswerk Care kritisierte die anhaltenden russischen Angriffe auf Energie- und Heizsysteme in der Ukraine. Strom, Wärme und Wasser würden systematisch lahmgelegt, sagte der Care-Länderdirektor in der Ukraine, Michael McGrath. Viele Menschen stünden "vor einer unmenschlichen Wahl: in bitterkalten Wohnungen auszuharren oder sich auf gefährliche Wege zu begeben, um Wärme und Schutz zu suchen". Viele Menschen bekämen nur noch bis zu fünf Stunden Strom am Tag. Dadurch würden grundlegende Alltagsroutinen wie Kochen oder Waschen unmöglich.
11.05 Uhr: Kreml - Gesandter Dmitriew wird in Davos mit USA über Ukraine sprechen
Der Kreml-Gesandte Kirill Dmitriew ist beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz eingetroffen. "Bin in Davos angekommen", schrieb Dmitriew auf Englisch im Onlinedienst X. Dazu postete er ein Friedenstauben-Emoji. Mit wem er in Davos sprechen wird, schrieb Dmitriew nicht, Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte jedoch in Moskau, der Gesandte werde in Davos Vertreter der US-Regierung treffen. Bei den Gesprächen werde es um die Bemühungen für ein Ende des Kriegs in der Ukraine gehen, sagte Peskow.
09.28 Uhr: Ukraine - Neuer Angriff Russlands muss "Weckruf" für Davos sein
Nach dem neuen russischen Luftangriff hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha dringend um weitere Unterstützung für sein Land gebeten. Es sei ein "barbarischer Schlag" gewesen, der ein Weckruf für die Staats- und Regierungschefs beim Weltwirtschaftsforum in Davos sein müsse, schrieb Sybiha auf der Plattform X: "Wir brauchen dringend zusätzliche Energiehilfe, Flugabwehr und Abfangraketen sowie Sanktionsdruck auf Moskau." Er verwies darauf, dass in der Hauptstadt Kiew wegen des Angriffs Tausende Wohnhäuser bei eisigen Temperaturen ohne Heizung seien.
09.46 Uhr: Energie-Versorger - Mehr als 335.000 Menschen waren in Kiew ohne Strom
Mehr als 335.000 Haushalte waren nach Angaben des Energiekonzerns DTEK infolge des russischen Angriffs in Kiew ohne Strom. Für 162.000 Haushalte gebe es inzwischen wieder Elektrizität. 173.000 Haushalte in der ukrainischen Hauptstadt seien von der Energieversorgung noch abgeschnitten.
09.43 Uhr: Selenskyj - Russland hat mehr als 300 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt
Russland hat die Ukraine nach Angaben aus Kiew in der Nacht mit mehr als 300 Drohnen angegriffen. Zudem seien eine erhebliche Zahl ballistischer Raketen und Marschflugkörper eingesetzt worden, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X. Erst einen Tag zuvor habe die Ukraine Luftverteidigungsraketen erhalten, was zur Stärkung der Abwehr beigetragen habe. Es würden aber dringend weitere Lieferungen benötigt. "Die Partner dürfen in dieser Hinsicht nicht nachlassen - Luftverteidigungsraketen sind ein echter Schutz für die Menschen", erklärte Selenskyj.
08.26 Uhr: Macron schlägt Trump G7-Treffen mit Russland in Paris vor
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der G7-Staaten mit Beteiligung Russlands vorgeschlagen. Es solle am Donnerstag in Paris stattfinden, schrieb Macron in einer Nachricht an Trump, die dieser veröffentlichte und deren Echtheit aus Macrons Umfeld bestätigt wurde. Macron schlug dem US-Präsidenten darin vor, das Treffen im Anschluss an das Weltwirtschaftsforum in Davos abzuhalten. "Ich kann die Ukrainer, die Dänen, die Syrer und die Russen am Rand einladen", schrieb er.
Zum Abschluss lud der französische Präsident Trump zum Abendessen in Paris ein, ergänzend fügte er die Sätze hinzu: "Mein Freund, wir sind auf einer Linie mit Blick auf Syrien. Wir können Großes vollbringen im Iran. Ich verstehe nicht, was Du in Grönland tust". Russland war ab 1998 Mitglied der Gruppe führender Industrienationen, die damals G8 hieß. Nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 wurde Russland ausgeschlossen und die Gruppe hieß wieder G7.
06.19 Uhr: Neue russische Luftangriffe auf Energie-Infrastruktur der Ukraine
Russland hat erneut mit massiven Luftangriffen die Energieversorgung in der Ukraine attackiert. Dabei wurde in der Region um Kiew ein Mann getötet, wie Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mitteilte. Zudem seien dort zwei Tankstellen beschädigt worden. In der Hauptstadt selbst fiel nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko in Tausenden Gebäuden die Heizung aus. Davon seien fast 6.000 mehrstöckige Wohnhäuser betroffen. Bei dem Großteil der Gebäude sei die Wärmeversorgung nach einem früheren Angriff vom 9. Januar gerade erst wiederhergestellt worden. Zudem sei es zu Störungen bei der Strom- und Wasserversorgung gekommen.
Auch in der südlichen Schwarzmeer-Region Odessa wurde den Behörden zufolge eine Energieanlage beschädigt. In der Hafenstadt Tschornomorsk habe zudem eine Drohne ein mehrstöckiges Wohngebäude getroffen. Zu Opfern gab es zunächst keine Angaben. In der westlichen Region Winnyzja wurde demnach ebenfalls eine Anlage der kritischen Infrastruktur attackiert.
Die Menschen suchten in U-Bahn-Stationen Schutz vor dem Beschuss
03.56 Uhr: Stromausfälle in Kiew nach russischem Angriff
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dies hat zu Unterbrechungen bei der Strom- und Wasserversorgung geführt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Ein nicht näher bezeichnetes Gebäude war getroffen worden, dabei wurde eine Person verletzt. Zudem wurde ein Lagerhaus beschädigt, und mehrere Autos standen in Flammen.
Dienstag, 20. Januar 2026
22.24 Uhr: Ukraine will Luftabwehr umbauen
Nach wochenlangen, verheerende russischen Luftangriffen auf Infrastruktur und Energieversorgungwill die Ukraine ihre Luftabwehr umbauen. Dabei werde großes Gewicht auf Abfangdrohnen gelegt, kündigte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache an. Es gehe um einen neuen Ansatz, der mobile Einheiten, Abfangdrohnen und andere Abwehrmaßnahmen mit kurzer Reichweite umfasse. Federführend bei der Entwicklung solle Pawlo Jelisarow werden, der deswegen zum neuen stellvertretenden Befehlshaber der Luftwaffe ernannt wurde.
21.41 Uhr: Selenskyj - Ein Mörder ukrainischer Gefangener gefasst
Der Geheimdienst der Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Russen gefangengenommen, der für die Tötung von neun ukrainischen Kriegsgefangenen verantwortlich sein soll. Die Tat habe sich im russischen Gebiet Kursk ereignet, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew.
18.41 Uhr: Todesopfer bei Bombenangriff auf Charkiw
Durch einen russischen Bombenangriff ist mindestens eine Frau in der ostukrainischen Großstadt Charkiw getötet worden. Elf Menschen seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit. Den Angaben nach hatten russische Flugzeuge nachmittags drei sogenannte Gleitbomben abgeworfen, die in einem Viertel mit Einfamilienhäusern einschlugen.
17.10 Uhr: Bundesregierung - Energieversorgung in Ukraine kurz vor Kollaps
Die fortgesetzten russischen Angriffe auf die Ukraine haben die Infrastruktur und Energieversorgung des Landes nach Angaben des Auswärtigen Amtes in die Nähe "eines Kollaps" gebracht. Das Außenministerium habe noch einmal 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher. Die Menschen litten unter extremer Kälte und "brutalen russischen Angriffen" auf die Energieinfrastruktur. Man unterstütze Bargeldhilfen für Menschen in frontnahen Gebieten zur Anschaffung der nötigsten Güter, von Notstromaggregaten für Schutzräume, Heizsystemen, Kleidung und Decken. Man schaue, was noch an Schritten möglich sei. Das Entwicklungsministerium verwies auf ein Winterhilfe-Unterstützungspaket über 50 Millionen Euro, das man geschnürt habe.
09.05 Uhr: Erneut russischer Angriff auf Energieanlagen in Region Odessa
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Region Odessa sind den örtlichen Behörden zufolge in der Nacht wieder Energie- und Gasanlagen und ein Wohnhaus getroffen worden. Eine Person sei verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Oleh Kiper mit. Im Bezirk Odessa sei eine Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus eingeschlagen. Dabei wurden zwei Wohnungen, die Fassade des Gebäudes, Fenster und in der Nähe geparkte Fahrzeuge beschädigt. Getroffen wurde den Angaben zufolge zudem eine nicht näher bezeichnete Einrichtung der "kritischen Infrastruktur".
Im Audio (17.01.): Stromausfälle in der Ukraine
Stromausfälle nach russischen Angriffen machen den Ukrainern seit Wochen zu schaffen. Ein Ende der Attacken ist nicht in Sicht.
06.22 Uhr: Ukraine – Russland intensiviert Kämpfe
Russland zeigt nach den Worten des ukrainischen Armeechefs kein Interesse an Friedensgesprächen. "Im Gegenteil, wir beobachten, dass die Kampfhandlungen zunehmen und die Produktion von Angriffswaffen, Raketen und Drohnen gesteigert wird", sagte Olexandr Syrskyj dem Online-Medium lb.ua in einem Interview.
Moskau plane, den Ausstoß auf bis zu 1.000 Drohnen pro Tag zu erhöhen. Syrskyj bezeichnet die ukrainischen Angriffe weit hinter der Front als "unsere Stärke". Dadurch seien 719 Ziele getroffen und Schäden in Höhe von 15 Milliarden Dollar verursacht worden, vor allem in der russischen Ölindustrie. Die ukrainischen Verluste seien 2025 zudem um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während die russischen Verluste "deutlich gestiegen" seien.
00.01 Uhr: Ukraine – Gespräche mit USA werden in Davos fortgesetzt
Die Ukraine und die USA wollen ihre Gespräche über eine Beilegung des Krieges mit Russland weiterführen. "Wir haben vereinbart, die Arbeit in den Teams bei den nächsten Beratungen in Davos fortzusetzen", erklärte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow im Messengerdienst Telegram. Bei dem jüngsten einer Reihe von Treffen in Florida hätten beide Seiten über Sicherheitsgarantien und einen Plan für den Wiederaufbau nach dem Krieg beraten.
Montag, 19. Januar 2025
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