Wolodymyr Selenskyj (Aufnahme vom 16.10.2026)
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Wolodymyr Selenskyj (Aufnahme vom 16.10.2026)
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Ukraine-Ticker: Selenskyj – USA liefern wieder Daten

Ukraine-Ticker: Selenskyj – USA liefern wieder Daten

Die USA versorgen die Ukraine wieder mit Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe. "Wir sind dafür sehr dankbar", so Selenskyj. Gleichzeitig äußerte sich der ukrainische Präsident besorgt über den US-Kurs. Die News im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die wichtigsten News zum Ukraine-Krieg im Überblick

Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

18.47 Uhr: Selenskyj spricht über Erfolge der Bodentruppen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner abendlichen Videoansprache über Erfolge der Bodentruppen im Kampf gegen russische Streitkräfte im Osten des Landes gesprochen. "Wir setzen den Druck an der Front fort", sagte er. "Der Trend hält in diesem Jahr an: Seit Beginn des Herbstes haben unsere Soldaten mehr Gebiet befreit, als die Russen erobern konnten."

17.10 Uhr: Selenskyj besorgt über US-Kurs Richtung Moskau

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich tief besorgt über eine mögliche Annäherung der USA an Russland geäußert. "Sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern", sagte Selenskyj in einem Interview des Senders NBC zu den jüngsten Schritten von US-Präsident Donald Trump, wie etwa der Aussetzung von neuen Sanktionen oder dem Diesel-Deal mit dem Kreml. Ein Entzug der bisherigen US-Unterstützung für Kiew wäre "ein historischer Fehler, eine große Tragödie".

16.42 Uhr: Drohne in Luftraum Litauens eingedrungen – Ukraine entschuldigt sich

Nachdem eine Drohne in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes Litauen eingeflogen und abgestürzt war, entschuldigte sich die Ukraine einige Stunden nach Bekanntwerden dafür. "Wir bedauern den Zwischenfall, der sich am Morgen im Luftraum Litauens ereignet hat, der möglicherweise auf elektronische Kriegsführung Russlands zurückzuführen ist, die Drohnen beim Einsatz gegen legitime militärische Ziele in Russland abgelenkt haben", schrieb der ukrainische Außenamtssprecher Heorhij Tychyj auf X. "Wir entschuldigen uns für mögliche Beeinträchtigungen, Risiken oder Sorgen, die dadurch aufgekommen sein mögen." Kiew sei bereit, mit Vilnius zusammenzuarbeiten, um die Sache aufzuklären.

Der litauische Verteidigungsminister Robertas Kaunas hatte zuvor mitgeteilt, der unbemannte Flugkörper sei vermutlich aus dem benachbarten Polen kommend im Norden des Landes zu Boden gegangen. Trümmerteile hätten ein fahrendes ziviles Fahrzeug beschädigt. Verletzt worden sei niemand, sagte der Leiter des nationalen Krisenmanagementzentrums, Vilmantas Vitkauskas, im litauischen Radio. Es seien einige Trümmer und Teile des Flugobjekts gefunden worden. Noch sei aber unklar, ob die Drohne Sprengstoff enthielt.

16.26 Uhr: Russland meldet Beschuss von Schiff mit Militärfracht bei Odessa

Russland meldet den Beschuss eines Schiffes mit Militärfracht nahe dem ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

16.08 Uhr: Selenskyj – USA liefern Ukraine wieder Geheimdienstdaten

Die USA versorgen die Ukraine nach einer kurzen Unterbrechung wieder mit wichtigen Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe. Dies sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender NBC. Der Austausch von Geheimdienstinformationen sei unterbrochen, aber später wieder "freigegeben" worden. "Wir sind dafür sehr dankbar", sagte Selenskyj. "Jetzt funktioniert es."

Die Ukraine ist auf die US-Informationen angewiesen, um die schnell fliegenden ballistischen Raketen zu orten, die Russland in Wellen auf ihre Städte abfeuert. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang der Woche erklärt, Washington teile weiterhin Geheimdienstinformationen. Dies geschah, obwohl ukrainische Vertreter sagten, einige russische Angriffe seien ohne Vorwarnung erfolgt.

15.08 Uhr: Selenskyj – "Zehntausende Familien" ohne Strom

Nach neuen russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj "zehntausende Familien" ohne Strom. Russische Angriffe hätten in der Nacht Umspannwerke in vier ukrainischen Regionen getroffen, erklärte Selenskyj am Sonntag in Onlinediensten. Moskau versuche, die Ukrainer vor dem Winter ohne Wärme und Strom dastehen zu lassen.

Bei den Angriffen seien auch zwei Menschen in einem "landwirtschaftlichen Betrieb" in der westlichen Region Wolhynien an der Grenze zu Polen getötet worden, erklärte Selenskyj. Weitere zwölf Menschen, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden. Laut ukrainischen Behörden wurde in der Region Saporischschja zudem eine 27-jährige Frau durch russische Angriffe getötet.

14.48 Uhr: Brandanschlag auf Starlink-Lagerfirma – Litauen verdächtigt Russland

Litauens Ministerpräsident Mindaugas Sinkevicius hat einen versuchten Brandanschlag auf ein Unternehmen, das Starlink-Ausrüstung lagert, mit Russland in Verbindung gebracht. Es sei offensichtlich, dass es sich um einen versuchten Sabotageakt handle und Teil des hybriden Krieges Russlands sei, sagte der Regierungschef des baltischen EU- und Nato-Landes im litauischen Rundfunk. Ähnliche Aktionen seien in ganz Europa, darunter in Polen und Bulgarien, zu beobachten gewesen.

Sinkevicius hatte zuvor auf Facebook über den Vorfall informiert. Demnach sei in der Nacht zu Sonntag versucht worden, eine litauische Firma in Brand zu setzen, in dem Ausrüstung für Anlagen des Satellitendienstes Starlink gelagert wird. Der Anschlag sei aber gescheitert, weil die Behörden das Unternehmen vor möglichen Angriffen gewarnt hatten und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden seien, schrieb er.

13.06 Uhr: Litauen – Drohne in Luftraum eingedrungen und abgestürzt

In Litauen ist eine Drohne in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingeflogen und abgestürzt. Nach Angaben von Verteidigungsminister Robertas Kaunas ist der unbemannte Flugkörper vermutlich aus dem benachbarten Polen kommend im Norden des Landes zu Boden gegangen. Trümmerteile haben dabei ein fahrendes ziviles Fahrzeug beschädigt. Verletzt worden sei bei dem Vorfall niemand, sagte der Leiter des nationalen Krisenmanagementzentrums, Vilmantas Vitkauskas, im litauischen Radio.

"Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine greift auf die Ostflanke von Nato und EU über", schrieb Staatspräsident Gitanas Nauseda zuvor auf der Plattform X. Eine mutmaßliche Drohne sei über dem Norden des Landes explodiert und stelle eine Gefahr für die Zivilbevölkerung dar.

Die Behörden hatten die Bevölkerung mehrerer Regionen im Norden des Landes über eine mögliche Bedrohung aus der Luft alarmiert. Auch im benachbarten Lettland wurden die Bewohner einiger an Litauen grenzender Regionen gewarnt. Nato-Kampfjets sind aufgestiegen, um das Flugobjekt zu identifizieren. Aufgrund der Wetterbedingungen sei aber kein Sichtkontakt möglich gewesen, teilte Kaunas mit. Der Minister sagte weiter, er habe Polen eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls vorgeschlagen.

Ein Nato-Vertreter bestätigte, dass zwei italienische Eurofighter in Reaktion auf eine Drohne über litauischem Luftraum im Einsatz waren. Die Flugzeuge operierten unter Nato-Kommando. Eine Untersuchung sei im Gange, die Nato stehe in engem Kontakt mit den litauischen Behörden, sagte der Sprecher. Nach Angaben von Vitkauskas wurden bereits einige Trümmer und Teile des Flugobjekts gefunden. Noch sei aber unklar, ob die Drohne Sprengstoff enthielt.

12.19 Uhr: Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurück

Washington hat erneut eine absichtliche Drosselung des für militärische Zwecke von der Ukraine genutzten Satelliteninternets zurückgewiesen. "Niemand im Weißen Haus hat irgendjemanden angewiesen, das Internet zu drosseln oder die Übertragungsgeschwindigkeiten zu verringern, damit bestimmte Drohnen es nicht nutzen können", sagte US-Außenminister Marco Rubio Journalisten vor seiner Abreise nach Usbekistan. Was die Probleme verursacht haben könnte, ließ er offen. "Es ist einfach so passiert", führte er aus. Der Starlink-Zugang sei zudem wiederhergestellt. Rubio bestätigte, dass Kiew das Satelliteninternet für Drohnenflüge verwendet.

Der US-Chefdiplomat verneinte dabei, dass die Ukraine Zugriff auf das militärische Internetsystem Starshield habe. Bei Starlink handele es sich um ein kommerzielles, bei Starshield um ein militärisches Produkt, sagte Rubio. "Starshield ist ein Vertrag mit dem US-Militär. Das hat nichts mit der Ukraine zu tun", sagte Rubio. Kiew habe keinen Zugriff. "Sie (die Ukrainer) haben um Zugang dazu gebeten, um Angriffe tief im russischen Staatsgebiet durchführen zu können", erklärte er. Starlink und Starshield seien verschiedene Systeme

10.55 Uhr: Selenskyj – 76 Angriffe auf Energiesektor binnen einer Woche

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland massive Angriffe auf den Energiesektor seines Landes vorgeworfen, obwohl US-Präsident Donald Trump eine entsprechende Waffenruhe verkündet hatte. "Seit der Ankündigung des amerikanischen Präsidenten vor einer Woche hat Russland den Energie-, Öl- und Gassektor der Ukraine 76-mal gezielt angegriffen", schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Die jüngsten Angriffe hätten Umspannwerke in den Regionen Winnyzja, Schytomyr, Chmelnyzkyj und Odessa getroffen. Die von Trump verkündete Vereinbarung über eine Feuerpause für die Energie-Infrastruktur war zuvor weder von der Regierung in Kiew noch von der in Moskau bestätigt worden. Trump hatte die Einigung vor einer Woche bekanntgegeben.

09.11 Uhr: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf St. Petersburg

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Metropole Sankt Petersburg ist den Behörden zufolge ein Mensch getötet worden. Fünf weitere Personen wurden verletzt, wie Gouverneur Alexander Beglow mitteilt. Demnach brachen am Ölterminal von Sankt Petersburg, einem Öllager und in Industriehallen Brände aus. Der russische Online-Händler Ozon teilt mit, dass sein Logistikzentrum in der Stadt brenne. Das Internetunternehmen VK erklärt, sein Rechenzentrum in der Region Leningrad sei von Drohnen angegriffen worden, der Betrieb laufe jedoch normal weiter. Die russische Luftabwehr schoss nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 1015 ukrainische Drohnen über verschiedenen Regionen des Landes ab.

08.43 Uhr: Tote in Saporischschja und Poltawa bei russischen Angriffen

Bei russischen Luftangriffen sind in der Ukraine mindestens zwei Menschen getötet worden. Bei Attacken auf die Stadt Saporischschja im Südosten des Landes wurde der Militärverwaltung zufolge eine Frau getötet und eine weitere Frau sowie ein kleines Mädchen verletzt. Den Angaben nach wurden zwei Mehrfamilienhäuser, 18 Autos und eine Bildungseinrichtung beschädigt. Zum eingesetzten Waffentyp machten die Behörden keine Angaben.

In der zentralukrainischen Großstadt Poltawa gab es nach Behördenangaben Drohnenangriffe. Eine Frau sei getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, teilte Militärverwaltungschef Witalij Djakiwnytsch bei Telegram mit. Demnach wurden in der Stadt neun Wohnhäuser beschädigt, teils durch abgestürzte Drohnentrümmer.

In der westukrainischen Region Winnyzja führten russische Drohnenangriffe auf die kritische Infrastruktur zudem der Militärverwaltung zufolge zu Stromausfällen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte das russische Militär insgesamt bei seinen Angriffen 180 Kampfdrohnen ein, von denen 152 abgefangen werden konnten. Einschläge habe es an 20 Orten gegeben.

07.46 Uhr: Alarm wegen unbekannten Flugobjekts in Litauen und Lettland

Litauen hat die Bewohner im Zentrum und Norden des Landes wegen eines unbekannten Flugobjekts vorübergehend in die Schutzräume gerufen. Während der Luftwarnung seien Nato-Abfangjäger aufgestiegen und der Flughafen Kaunas geschlossen worden, wie die Armee und das nationale Krisenzentrum mitteilen. Das nördliche Nachbarland Lettland gab für einige Grenzregionen wegen einer "möglichen Bedrohung" vorübergehend ebenfalls eine Warnung heraus. In den vergangenen Monaten sind wiederholt ukrainische Drohnen in den Luftraum der baltischen Nato-Staaten eingedrungen. Der Regierung in Kiew zufolge werden sie durch russische Störsender vom Kurs abgebracht. Dies schürt Sorgen vor einer Ausweitung des russischen Krieges in der Ukraine auf das Nato-Gebiet.

07.17 Uhr: Russische Behörden melden massiven Drohnenangriff auf Region St. Petersburg

Die russischen Behörden haben einen massiven ukrainischen Drohnenangriff auf die Region St. Petersburg gemeldet. Der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, schrieb im Onlinedienst Telegram, 126 Drohnen seien abgeschossen worden. Trümmer seien auf Wohnhäuser, Autos und Stromleitungen gestürzt und hätten Stromausfälle verursacht. "Ein großangelegter Angriff mit UAVs (unbemannten Luftfahrzeugen) wird weiterhin abgewehrt", schrieb Drosdenko.

Der Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow, teilte mit, der ukrainische Angriff habe ein Feuer im St. Petersburger Öllager ausgelöst, das bereits im Juni getroffen worden war. "Die Luftverteidigungssysteme sind im Einsatz", schrieb Beglow auf Telegram. "Aus Sicherheitsgründen" sei der Betrieb am Petersburger Flughafen Pulkowo eingeschränkt worden.

05.46 Uhr: USA – Ausgesetzte Russland-Sanktionen werden 60 Tage lang geprüft

US-Präsident Donald Trump wird die ausgesetzten Sanktionen gegen Russland bis zu 60 Tage lang prüfen. In dieser Zeit sollten die wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet werden, sagt Außenminister Marco Rubio. Trump selbst erklärt, er habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Er hatte die Sanktionen und Zölle am Freitag angesichts hoher Energiepreise ausgesetzt.

02.45 Uhr: Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs

US-Präsident Donald Trump ist wegen der Aussetzung von Sanktionen gegen Russland auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten. "Das ist völlig unverantwortlich", erklärte der republikanische Senator Thom Tillis. "Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst - nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist."

Auch der republikanische Senator Ted Cruz erklärte, das Vorgehen von Trump sei ein "Fehler". Der republikanische Abgeordnete Michael McCaul forderte den Präsidenten auf "einen Rückzieher" zu machen. Auch der republikanische Senator John Cornyn äußerte sich bestürzt über das Vorgehen von Trump.

Vehemente Kritik kam auch aus den Reihen der oppositionellen Demokraten. "Trump hat Putin gerade sein bestes Geburtstagsgeschenk gemacht", erklärte der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer.

US-Außenminister Marco Rubio verteidigte Trumps Vorgehen und sprach von einer 60-tägigen Pause. Es gehe darum, die Auswirkungen der Strafmaßnahmen auf die Weltwirtschaft zu "analysieren", sagte Rubio am Samstag. "Der Präsident will diese 60 Tage nutzen, um zu analysieren, was Sanktionen und Zölle für die Weltwirtschaft und selbst die US-Wirtschaft bedeuten." Die Maßnahmen würden schließlich eine Reihe von Ländern treffen, nicht nur Russland.

Sonntag, 18. Oktober 2026

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