61 Menschen sterben in Afghanistan durch starke Schnee- und Regenfälle

Kabul: Durch starke Schnee- und Regenfälle sind in Afghanistan 61 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde starben die Menschen in den letzten drei Tagen in den zentralen und nördlichen Provinzen. Mehr als 450 Häuser wurden durch die Unwetter zerstört. Den Rettungskräften gelang es noch nicht, alle Straßen freizuräumen, um von der Außenwelt abgeschnittene Dörfer zu erreichen. Afghanistan ist häufig von extremen Wetterereignissen betroffen. Jahrzehntelange Konflikte, eine marode Infrastruktur, eine schwache Wirtschaft, Abholzung und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels haben die Folgen solcher Katastrophen verschärft.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 24.01.2026 16:00 Uhr

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