Bauindustrie kürzt Umsatzprognose

Berlin: Die deutsche Bauindustrie hatte auf einen großen Schub durch das Infrastrukturpaket der Bundesregierung gehofft. Nun hat der Hauptverband der Branche die Umsatzprognose aber zurückgefahren. Er rechnet für dieses Jahr nur noch mit einem Umsatzplus von einem statt von 2,5 Prozent, wie die Welt am Sonntag berichtet. Hauptgrund ist demnach der Iran-Krieg mit der Sperrung der Straße von Hormus. Weil Energie und andere Güter teurer geworden sind, steigen auch die Kosten der Bauvorhaben. 20 Prozent der Unternehmen berichten von Verzögerungen bei laufenden Projekten. - Außerdem hatten sich die Firmen erhofft, dass das Sondervermögen schneller bei ihnen ankommt. Das habe sich vor allem im Tiefbau nicht erfüllt, so HDB-Hauptgeschäftsführer Müller. Trotzdem rechnen die Bauunternehmen prinzipiell weiter mit einem Aufschwung in der Branche und wollen mehr Mitarbeiter einstellen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 22.08.2026 01:00 Uhr

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