Städtetag zeigt sich offen für mehr Kameraüberwachung
Berlin: Der Deutsche Städtetag hat sich prinzipiell offen dafür gezeigt, die Videoüberwachung im öffentlichen Raum auszuweiten. Städtetags-Präsident Jung bezog sich in der Neuen Osnabrücker Zeitung auf das wachsende Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung. Mit Videoüberwachung könne man einiges verhindern, so der Oberbürgermeister von Leipzig. Beim Thema "Gesichtserkennung" zeigte sich der SPD-Politiker dagegen skeptisch. Schon allein aus Datenschutzgründen sei es durchaus berechtigt, diese Kameras abzulehnen, sagte Jung -- Er verwies darauf, dass viele Menschen keine gläsernen Bürger sein wollten, die mit Gesichtserkennung überall und zu jeder Zeit erkannt werden könnten, wie in China. Der Städtetags-Präsident forderte mehr Polizeipräsenz auf den Straßen, um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 22.08.2026 02:00 Uhr
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