Bayerns Digitalminister stellt Microsoft-Vertrag infrage

München: Bayerns Digitalminister Mehring will die Zusammenarbeit des Freistaats mit Microsoft prüfen. In der "Augsburger Allgemeinen" begründete er das mit der geopolitischen Lage, die sich fundamental verändert habe. Digitale Souveränität sei eines der wichtigsten Themen, so Mehring. Der Freie-Wähler-Politiker wendet sich damit gegen ein Vorhaben, das CSU-Finanzminister Füracker vorangetrieben hat: Demnach sollen die Verwaltungen von Staat und Kommunen komplett auf das System Microsoft 365 umstellen und sich damit auf Jahre an den US-Tech-Giganten binden. Dagegen hatten deutsche Firmen und bayerische Oppositionsparteien protestiert. Sie warnen vor hohen Kosten und Risiken für die Daten-Sicherheit.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 12.01.2026 08:00 Uhr

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