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Wintersport-Ticker: Horngacher zu Geiger: "Hat Dampf abgelassen"

Wintersport-Ticker: Horngacher zu Geiger: "Hat Dampf abgelassen"

Skispringer Karl Geiger hat nach dem Ende einer enttäuschenden Vierschanzentournee seinen ersten Frust alleine im Wald verarbeitet. Skeletoni Christopher Grotheer kommt immer besser in Fahrt. Alle News der Wintersport-Woche im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport im Radio am .

Die wichtigsten Wintersport-News vom 7. Januar 2026

14.52 Uhr: Horngacher über Geiger - "Hat im Wald Dampf abgelassen"

Skispringer Karl Geiger hat nach dem Ende einer enttäuschenden Vierschanzentournee seinen ersten Frust alleine im Wald verarbeitet. Das verriet Stefan Horngacher. "In Bischofshofen gab es einen Rückschlag, da ist er in den Wald rausgegangen, zum Dampf ablassen. Vielleicht hat er einen Baum angeschrien", sagte der Bundestrainer am Mittwoch der Süddeutschen Zeitung.

Auch er selbst habe als aktiver Springer nach Enttäuschungen manchmal den Weg in den Wald gesucht, so Horngacher: "Ich habe Bäume angeschrien und den einen oder anderen auch getreten."

Der ehemalige Skiflug-Weltmeister Geiger (32) hatte bei keinem der vier Tournee-Springen den zweiten Durchgang erreicht, Platz 45 in der Gesamtwertung war sein schlechtestes Ergebnis seit elf Jahren.

Im Video: DSV-Bilanz bei der Vierschanzentournee

74. Vierschanzentournee - Bischofshofen
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74. Vierschanzentournee - Bischofshofen

13.15 Uhr: Legende Bö hofft auf Biathlon mit Müller und Hummels

Biathlon-Legende Johannes Thingnes Bö hat einen ganz besonderen Wunsch. "Ich hoffe, dass ich mal Biathlon mit Thomas Müller und Mats Hummels machen kann. Ich habe gehört, dass sie Biathlon-Fans sind", sagte der 32 Jahre alte Norweger in der Sport Bild über die beiden Weltmeister von 2014.

12.07 Uhr: Biathlon-Sprint Frauen wetterbedingt schon Donnerstag

Franziska Preuß muss beim Heim-Weltcup der Biathleten in Oberhof einen Tag früher als geplant antreten. Wie der Weltverband IBU mitteilte, wird der für Freitagnachmittag angesetzte Sprint der Frauen auf Donnerstagnachmittag (14.15 Uhr) vorgezogen. Grund hierfür sind die für Freitag am Rennsteig vorhergesagten Sturmböen von über 80 Stundenkilometern. Der Sprint der Männer startet am Donnerstag bereits um 11.30 Uhr und damit wegen der Verlegung des Frauen-Rennens knapp drei Stunden früher als angedacht.

Audio: Wetter bringt Terminplan in Oberhof durcheinander

ARCHIV - 09.01.2019, Thüringen, Oberhof: Ein Biathlet trainiert im Schneetreiben in der Lotto Thüringen Arena am Rennsteig. Hier beginnt am 10. Januar der Biathlon Weltcup mit dem Frauen-Sprint. Der Frauen-Sprint wurde auf Donnerstag vorverlegt wegen der Wettervorhersagen. (zu dpa: «Wetter-Kapriolen: Biathlon-Rennen in Oberhof verschoben») Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Biathlon Weltcup Oberhof - Training

12.00 Uhr: Skeletoni Grotheer kommt immer besser in Fahrt

Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer kommt einen Monat vor den Olympischen Spielen immer besser in Fahrt. Der 33-Jährige raste zum Auftakt des Weltcup-Doppelpacks in St. Moritz auf Rang drei und damit erstmals in dieser Saison auf das Podium. Nach einem enttäuschenden Saisonstart hatte Grotheer schon vor dem Jahreswechsel mit Platz fünf in Sigulda eine aufsteigende Form gezeigt. 

Der Abstand nach ganz vorne ist aber weiterhin riesig: Der britische Weltcup-Dominator Matt Weston lag nach zwei Läufen 1,5 Sekunden vor Grotheer und 1,29 Sekunden vor dem zweitplatzierten Italiener Amedeo Bagnis.

9.50 Uhr: Linus Straßer will im Nachtslalom Gas geben

Slalom-Spezialist Linus Straßer will nach einem durchwachsenen Start in die Skisaison endlich oben angreifen und an Erfolge wie die WM-Bronzemedaille im vergangenen Winter anknüpfen. Im italienischen Madonna di Campiglio bekommt er dazu ab 18.00 Uhr die nächste Chance.

"Der Slalom in Madonna di Campiglio ist nicht umsonst ein Klassiker im Weltcup: Nachtrennen, unter Flutlicht, gute Stimmung – immer wieder ein extrem cooles Rennen. Der Hang ist vermeintlich einfach, und deswegen ist es auch meist ein sehr knappes Rennen. Dort braucht man auf jeden Fall nicht groß zu taktieren, sondern muss vom ersten bis zum letzten Tor alles geben."

Neben Straßer sind für den DSV nochSebastian Holzmann (SC Oberstdorf) und Anton Tremmel (SC Rottach-Egern) am Start. Die bisherige Slalom-Saison wird vom Norweger Timon Haugan dominiert, den es im Nachtslalom von Madonna zu schlagen gilt. 

Im Audio: Straßer will Gas geben

Linus Straßer
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Linus Straßer

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 7. Januar 2026

Die wichtigsten Wintersport-News vom 6. Januar

18.40 Uhr: Domen Prevc gewinnt erstmals Vierschanzentournee

Der Slowene Domen Prevc hat die 74. Vierschanzentournee gewonnen. Dem 26-Jährigen reichte zum Abschluss in Bischofshofen Rang zwei, um genau zehn Jahre nach seinem Bruder Peter den goldenen Adler zu gewinnen. Der Tagessieg ging an den entthronten Titelverteidiger Daniel Tschofenig aus Österreich.

Bester Deutscher wurde beim Abschluss auf der Paul-Außerleitner-Schanze Felix Hoffmann als Zehnter, auch in der Gesamtwertung war der Thüringer als Sechster bester DSV-Adler. Philipp Raimund vom SC Oberstdorf wurde Gesamt-Achter.

Domen Prevc
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Domen Prevc

17.35 Uhr: Prevc führt - Raimund auf Platz sechs

Domen Prevc steht kurz vor seinem ersten Triumph bei der Vierschanzentournee. Der Führende der Gesamtwertung sprang im ersten Durchgang des abschließenden Springens in Bischofshofen auf 138,0 m und liegt vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi auf dem ersten Platz. Stoppen kann Prevc somit nur noch eine Disqualifikation. Bester Deutscher ist Philipp Raimund auf Rang sechs. Auch Felix Hoffmann liegt als Zehnter gut im Rennen. Weiter dabei ist auch Pius Paschke (25.), die Sorgenkinder Andreas Wellinger (35.) und Karl Geiger (45.) verpassten den zweiten Durchgang.

15.50 Uhr: Reisch springt sensationell aufs Podest

Die Oberallgäuer Skispringerin Agnes Reisch ist in Villach sensationell aufs Podium gesprungen - zum erst zweiten Mal in ihrer Karriere. Bei dem Sieg von Topspringerin Nika Prevc (248,8 Punkte) holte sich Reisch (240,9) am Dienstag den dritten Platz. Zweite wurde Lisa Eder (248,1 Punkte) aus Österreich. Mit Villach hatte Reisch zuvor schlechte Erinnerungen verknüpft, weil sie sich dort verletzt hatte. Nun freute sich die Bayerin ausgerechnet dort über ihren erst zweiten Podestplatz der Karriere in einem Einzel-Weltcup.

Auch die DSV-Adlerin Selina Freitag lieferte zwei grandiose Sprünge und verpasste das Stockerl als Vierte nur knapp. "Ich habe einen richtig coolen Wettkampf gemacht", sagte Freitag in der ARD. "Ich freue mich auch für die Agnes, dass sie jetzt auf dem Podest stehen kann. Sie hatte hier schon öfter Schwierigkeiten und hat sich da wehgetan. Es ist bombastisch stark, wenn du dann vom Kopf frei bist und Freundschaft schließen kannst mit der Schanze." Als drittbeste Deutsche landete Katharina Schmid auf Platz zehn. Juliane Seyfarth sprang auf Rang 23.

Video: Skispringerin Reisch auf dem Podium

ARCHIV - 20.12.2025, Schweiz, Engelberg: Ski nordisch, Skispringen, Frauen, Weltcup, Gross-Titlis-Schanze: Agnes Reisch aus Deutschland reagiert.
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Ski nordisch/Skispringen: Weltcup in Engelberg

14.35 Uhr: Skispringerinnen weiter ohne gemeinsame Weltcups mit Männern

Anders als ursprünglich geplant, werden Skispringerinnen und Skispringer auch in der kommenden Saison noch nicht alle Weltcups am selben Ort austragen. "Der Kalender 2026/27 wird nicht der gleiche sein für Männer und Frauen", sagte Sandro Pertile, Rennleiter des Weltverbandes FIS in Bischofshofen.

"Wir waren vielleicht zu optimistisch, dass wir den gleichen Kalender schon in der kommenden Saison haben. Es wird ein bisschen mehr Zeit brauchen, um ihn komplett anzugleichen", sagte der 57-Jährige. Dass es im nächsten Winter noch nicht klappt, hängt auch mit der dann geplanten ersten Vierschanzentournee für Springerinnen zusammen.

14.09 Uhr: Vierschanzentournee - Prevc Favorit, Hoffmann Dritter?

Die deutschen Skispringer haben einen Favoriten auf den Tournee-Sieg. Denn es ist klar, wenn der Slowene Domen Prevc beim letzten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Bischofshofen nicht rückwärts springt, wird es schwierig, ihm den Sieg noch zu nehmen. Für Olympiasieger Andreas Wellinger gelingt auch einem DSV-Adler der Sprung aufs Podest. Er tippt auf Felix Hoffmann.

Die K.o.-Duelle der deutschen Starter

  • Philipp Raimund (Oberstdorf/6.) - Felix Trunz (Schweiz/45.) 
  • Felix Hoffmann (Heidersbach/11.) - Antti Aaalto (Finnland/40.) 
  • Andreas Wellinger (Ruhpolding/23.) - Rok Oblak (Slowenien/28.)
  • Pius Paschke (Kiefersfelden/25.) - Yukiya Sato (Japan/26.)
  • Karl Geiger (Oberstdorf/44.) - Halvor Egner Granerud (Norwegen/7.)  

13.44 Uhr: Nach Tod von Bakken: Sprint in Oberhof ohne "1"

Zu Ehren des verstorbenen norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken wird beim Sprint der Männer in Oberhof die Startnummer "1" nicht vergeben. Wie die Internationale Biathlon-Union (IBU) mitteilte, wird beim Rennen am Donnerstag im Thüringer Wald (14.10 Uhr/ARD) der Startbereich zunächst leer bleiben. Zudem soll es vor dem Sprint eine Minute lang Applaus geben, "um Siverts Leistungen und seinen Beitrag zum Biathlon zu würdigen und einem Athleten und Menschen Tribut zu zollen, der für seine positive Art sehr geschätzt wurde".

9.26 Uhr: Horngacher-Nachfolge: DSV entscheidet "wahrscheinlich im März"

Der Deutsche Skiverband wird den Nachfolger des scheidenden Skisprung-Bundestrainers Stefan Horngacher voraussichtlich noch in der laufenden Saison bekannt geben. "Es wird sicherlich nicht vor Olympia passieren, aber wahrscheinlich im März", sagte Sportdirektor Horst Hüttel dem SID in Bischofshofen vor dem Abschluss der Vierschanzentournee.

Denkbar sei bei der Besetzung des Cheftrainerpostens eine interne wie externe Lösung. "Wir reden mit mehreren Leuten, schauen aber natürlich zunächst mal unsere Leute an, schon aus Gründen der Wertschätzung", sagte Hüttel.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 6. Januar 2026

Die wichtigsten Wintersport-News vom 5. Januar

18.00 Uhr: Alle DSV-Adler beim Tourneefinale dabei

Topfavorit Domen Prevc hat auch die letzte Tournee-Quali in Bischofshofen gewonnen. Die beiden besten DSV-Adler, Philipp Raimund und Felix Hoffmann, landeten auf den Rängen sechs und elf. Neben dem Topduo qualifizierten sich auch Pius Paschke, der stark verbesserte Andreas Wellinger und Karl Geiger für das abschließende Springen auf der Paul-Außerleitner-Schanze.

Zum Video: Raimund bester Deutscher bei Bischofshofen-Quali

Philipp Raimund in Bischofshofen
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Philipp Raimund in Bischofshofen

16.00 Uhr: Selina Freitag in Villach auf dem Podest

Nika Prevc hat in Villach ihren sechsten Saisonsieg gefeiert und erstmals in dieser Saison die Führung im Gesamtweltcup übernommen. Glänzend präsentierte sich auch Selina Freitag, die am 55. Geburtstag von Bundestrainer Heinz Kuttin Dritte wurde und zum dritten Mal in Folge auf dem Podest landete.

Die Slowenin Prevc flog auf der kleinen Schanze auf 94,5 und 94,0 m, schon nach dem ersten Durchgang lag die Topfavoritin klar in Führung. Zweite wurde Lokalmatadorin Lisa Eder aus Österreich.

Zweitbeste Deutsche im zweiten Normalschanzen-Wettkampf der Saison wurde Agnes Reisch auf Rang neun. Direkt dahinter folgte Rekordweltmeisterin Katharina Schmid auf dem zehnten Platz.

Video: Skispringen der Frauen in Villach

Selina Freitag in Villach auf dem Siegerpodium
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Selina Freitag (rechts) in Villach auf dem Siegerpodium

14.45 Uhr: Hirscher geht bei Slalom in Madonna nicht an den Start

Der achtmalige Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher plant seine Rückkehr in den Skizirkus für den Beginn des Olympia-Jahres. Beim Slalom in Madonna di Campiglio wird der mittlerweile für die Niederlande fahrende Österreicher aber nicht an den Start gehen.

Hirscher hatte sich in der vergangenen Saison bei seiner Rückkehr nach fünf Jahren Weltcup-Pause das Kreuzband gerissen. Seitdem arbeitet der Doppel-Olympiasieger von 2018 und siebenmalige Weltmeister an seinem abermaligen Comeback - immer das Ziel Winterspiele in Mailand (6. bis 22. Februar) vor Augen.

10.25 Uhr: Grotian kehrt in Weltcup-Team zurück

Selina Grotian ist beim Heimweltcup in Oberhof wieder Teil des Weltcup-Teams. Die Mittenwalderin verpasste die letzten Biathlon-Wettbewerbe wegen einer Corona-Infektion. "Die Erkrankung hat letztlich etwas länger gedauert als zunächst gedacht oder erhofft. Für mich fühlt es sich aktuell wie ein zweiter Saisonbeginn an, gewissermaßen wie ein Neuanfang", wird die 21-Jährige in einer DSV-Mitteilung zitiert.

Das DSV-Aufgebot für Oberhof

Frauen

  • Selina Grotian (SC Mittenwald)
  • Janina Hettich-Walz (SC Schönwald)
  • Franziska Preuß (SC Haag)
  • Julia Tannheimer (DAV Ulm)
  • Vanessa Voigt (SV Rotterode)
  • Anna Weidel (WSV Kiefersfelden)

Männer

  • Lucas Fratzscher (WSV Oberhof)
  • Philipp Horn (SV Frankenhain)
  • Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl)
  • Philipp Nawrath (SK Nesselwang)
  • Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg)
  • David Zobel (SC Partenkirchen)

9.25 Uhr: Die Tournee-Führenden nach Innsbruck: 23 von 25 kamen durch

Domen Prevc ist nicht nur wegen seines großen Vorsprungs, sondern auch statistisch gesehen fast am Ziel. Denn wer bei der Vierschanzentournee nach dem dritten Springen in Innsbruck die Gesamtwertung führt, darf in der Regel kurz darauf in Bischofshofen den Goldadler in die Luft stemmen. Bei den jüngsten 25 Auflagen kippte die Tournee nur zweimal im Abschluss-Springen - das aber spektakulär.

2017 löste sich im Finaldurchgang von Bischofshofen beim Norweger Daniel-Andre Tande die Skibindung, mit Platz 26 der Tageswertung rutschte Tande noch auf Gesamtrang drei ab. Und 2025 erwischte der Österreicher Stefan Kraft in einer spektakulär knappen Tournee-Entscheidung Windpech und musste sich ebenfalls mit dem dritten Platz begnügen. 

Vor Tande gaben zuletzt die Japaner Kazuyoshi Funaki (1994/95) und Noriaki Kasai (1998/99) ihre Führung nach Innsbruck bzw. nach dem Wettbewerb im Ausweichort Bischofshofen noch aus der Hand und landeten jeweils auf Platz zwei. Letzter deutscher Gesamtführender nach drei Springen war Sven Hannawald 2001/02, der dann auch in Bischofshofen Tages- und Gesamtsieger wurde.

Audio: Vorschau Springen Bischofshofen

Vierschanzentournee Bischofshofen
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Vierschanzentournee Bischofshofen

8.05 Uhr: Biathlon: Botn sagt Start in Oberhof ab

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof wird ohne den norwegischen Gesamtführenden Johan-Olav Botn stattfinden. Der 26-Jährige sagte seine Teilnahme an den Wettkämpfen vom 8. bis 11. Januar ab. Botn, der mit mehr als 100 Punkten Vorsprung vor dem Franzosen Eric Perrot an der Spitze steht, sei krank, teilte der norwegische Verband mit, ohne weitere Details zu nennen.

"Ich hätte wirklich gerne teilgenommen, aber ich muss auf meine Gesundheit achten, und daher ist dies die einzige Entscheidung, die ich treffen kann", sagte Botn der Mitteilung zufolge. Sein Landsmann Sturla Holm Lägreid, Sechster in der Gesamtwertung und Gewinner des Weltcups 2024/25, muss aus den gleichen Gründen passen. Das Duo wird durch Sverre Aspenes und Martin Nevland ersetzt.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 5. Januar 2026