Drogenbanden überziehen Mexiko mit Gewalt

Mexiko-Stadt: Nach der Tötung eines Drogenbosses durch mexikanische Soldaten ist es in mehreren Teilen des Landes zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. So blockierten mutmaßliche Bandenmitglieder im west-mexikanischen Bundesstaat Jalisco zahlreiche Straßen mit brennenden Autos. In Guadalajara waren die Straßen nahezu leer, Geschäfte und Tankstellen blieben geschlossen, Veranstaltungen mit großen Menschenmengen sowie der Schulunterricht wurden abgesagt. Präsidentin Sheinbaum rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die deutsche Botschaft riet dazu, bis auf weiteres an sicheren Orten zu bleiben. Gewalttaten seien auch an beliebten Urlaubszielen wie Cancun oder Tulum nicht auszuschließen. Der Drogenboss El Mencho war bei einem Einsatz des Militärs tödlich verletzt worden. Sein Kartell gilt als eines der gewalttätigsten und steht in den USA auf der Terrorliste.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 23.02.2026 06:00 Uhr

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