EVG-Chef Burkert fordert mehr Personal und Bodycams in den Zügen
München: Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz fordert der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Burkert, Konsequenzen. Im BR sagte er heute Früh, in den letzten zehn Jahren hätten sich die Attacken auf Bahnmitarbeiter verdoppelt. Nach seinen Worten haben mehr als 80 Prozent der Kollegen bereits verbale oder körperliche Angriffe erlebt. Burkert forderte Bodycams mit Bild und Ton, wie bei der Polizei. Außerdem müsse auch im Personennahverkehr mehr Personal eingesetzt werden. Wörtlich fügte Burkert hinzu: "Sicherheit ist nicht verhandelbar". Die Gewerkschaft der Polizei verlangt mehr Sicherheitspersonal. Der GdP-Bundesvorsitzende Kopelke beklagte, dass Bundespolizisten im Bahnbereich fehlen - etwa weil sie durch Grenzkontrollen gebunden seien. In einem Regionalexpress war am Montagabend ein Zugbegleiter von einem Schwarzfahrer tödlich verletzt worden. Er starb an einer Hirnblutung. Der Verdächtige, ein Grieche mit Wohnsitz in Luxemburg, schweigt bislang zur Tat.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 05.02.2026 08:00 Uhr
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