Finanzminister Füracker lehnt Vermögenssteuer als Bürokratiemonster ab

München: Der bayerische Finanzminister Füracker hat sich deutlich gegen die Einführung einer Vermögenssteuer ausgesprochen. Im BR bezeichnete der CSU-Politiker die Steuer als Bürokratiemonster. Auch mit Blick auf die Debatte um die Reform der Erbschaftsteuer betonte Füracker, er sei gegen jede Form weiterer Steuererhöhungen. Dies schaffe Verunsicherung und verhindere Investitionen. Die Vorsitzende der Bayern-SPD, Endres, verteidigte die von ihrer Partei angestoßenen Reformvorschläge. Wörtlich sagte sie: “Erben ist nicht ungerecht, nichts darauf zu zahlen ist ungerecht.” Endres fügte hinzu, der Großteil der deutschen Unternehmen sei nicht von der angedachten Erbschaftsteuer betroffen.

Sendung: BR24 Nachrichten, 05.02.2026 01:00 Uhr

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