GdP fordert mehr Personal bei der Bahn

Berlin: Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bemängelt die Gewerkschaft der Polizei das fehlende Personal der Bundespolizei im Zugverkehr und auf Bahnhöfen. Der GdP-Bundesvorsitzende Kopelke sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Bundespolizei sei rechtlich im Bahnpolizeibereich zuständig, warte aber seit Monaten auf Verstärkung. Landespolizeibehörden könnten kaum unterstützen. Kopelke forderte Bund und Länder auf, ihre Polizeikontingente aufzustocken und ein "Sofortprogramm" für alle Polizeibehörden zu starten. In einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz war am Montagabend ein Zugbegleiter von einem Schwarzfahrer attackiert und tödlich verletzt worden. Er starb an einer Hirnblutung. Ermittler werten nun unter anderem Videoaufzeichnungen aus dem Zug aus. Der Verdächtige, ein Grieche mit Wohnsitz in Luxemburg, schweigt bislang zur Tat.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 05.02.2026 06:00 Uhr

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