Führende Republikaner kritisieren Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland
Washington: Der angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland stößt bei führenden Republikanern im US-Kongress auf Kritik. Die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, Wicker und Rogers, zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung sehr besorgt. Sie warnen vor einem falschen Signal an Russland und schlagen vor, die 5.000 Soldaten, die US-Präsident Trump aus Deutschland abziehen will, stattdessen als Abschreckung weiter nach Osten zu verlegen. Die beiden Republikaner weisen außerdem darauf hin, dass Deutschland auf die Forderungen von Trump reagiert und seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht habe. Außerdem habe es sich im Iran-Krieg kooperativ gezeigt, etwa bei Überflugrechten für US-Flugzeuge. - Trump hatte am Abend vor Journalisten gesagt, er wolle die Zahl der US-Soldaten in Deutschland sogar um weit mehr als 5.000 reduzieren.
Sendung: BR24 Nachrichten, 03.05.2026 03:00 Uhr
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