Klingbeil pocht weiter auf Markteingriffe wegen hoher Energiepreise
Berlin: In der Koalition geht der Streit um die Entlastung der Verbraucher von den hohen Energiepreisen weiter. Anders als Bundeskanzler Merz und seine CDU-Parteikollegin, Wirtschaftsministerin Reiche, dringt Finanzminister Klingbeil weiter auf staatliche Eingriffe. Der Süddeutschen Zeitung hat er gesagt, um die Verbraucher zu entlasten sei das Wirksamste gerade der Eingriff in den Markt. Konkret nannte der SPD-Minister eine Übergewinnsteuer, einen Sprit-Preisdeckel sowie eine niedrigere Energiesteuer. Das wiederum lehnen aber Merz sowie Reiche ab. Ähnlich sieht es die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Schnitzer. Sie plädiert stattdessen für ein sogenanntes Klimageld. Diese Idee stammt noch von der Vorgänger-Regierung, der Ampel-Koalition. Das Klimageld sollten die Bürger als Ausgleich für die CO2-Abgabe erhalten.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 11.04.2026 07:00 Uhr
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