Lohnfortzahlung im Krankheitsfall soll offenbar gekürzt werden
Berlin: Die Spitzen von Union und SPD prüfen offenbar die Idee, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu reduzieren. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. So könnte der bisherige Zeitrahmen von sechs Wochen, in denen der Arbeitgeber den Lohn für einen kranken Arbeitnehmer weiter bezahlt, gekürzt werden. Außerdem gebe es die Überlegung, dass Arbeitgeber nur noch einmal im Jahr Lohnfortzahlung leisten müssen. Damit würden Arbeitnehmer im Krankheitsfall den Lohnausgleich von den Krankenkassen bekommen und weniger erhalten. Mit diesen Maßnahmen will die Koalition den deutschlandweit hohen Krankenstand drücken.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 13.04.2026 07:00 Uhr
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