Neues Mahnmal erinnert an verfolgte Zeugen Jehovas

In Berlin ist ein Mahnmal für verfolgte Zeugen Jehovas eingeweiht worden: Bei der Zeremonie im Tiergarten erinnerte Bundestagspräsidentin Klöckner daran, dass fast 14.000 Mitglieder der Religionsgemeinschaft während der NS-Zeit inhaftiert wurden. Mehr als 1.700 von ihnen starben in der Haft oder wurden als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet. Kulturstaatsminister Weimer sagte, mit dem Mahnmal werde eine Lücke in der deutschen Erinnerungskultur geschlossen.

Sendung: BR24 Nachrichten, 24.06.2026 14:45 Uhr

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