Österreichische Polizei fasst Verdächtigen im Fall vergifteter Hipp-Babynahrung
Eisenstadt: Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babykosthersteller Hipp haben die österreichischen Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft Burgenland bekanntgab, handelt es sich um einen 39-jährigen, der allein gehandelt haben soll. Der Mann wird derzeit verhört. Nach Angaben der österreichischen Krone-Zeitung wurde der Verdächtige in Salzburg gefasst, wo die Polizei sein Versteck gestürmt habe. Der Mann soll von dem deutschen Babynahrungshersteller zwei Millionen Euro in Kryptowährung gefordert und angeblich sechs mit Rattengift manipulierte Gläschen mit Karotten-Kartoffelbrei im Burgenland, in Tschechien und der Slowakei in Umlauf gebracht haben. Fünf davon hat die Polizei gefunden. Das deutsche Sortiment war nach Angaben von Hipp nicht betroffen.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 02.05.2026 19:00 Uhr
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