Pistorius betont beidseitiges Interesse an US-Militär in Deutschland
Berlin: Mit Blick auf den angekündigten Truppenabzug von US-Soldaten aus Deutschland hat Bundesverteidigungsminister Pistorius auf das beiderseitige Interesse an einer andauernden Stationierung verwiesen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sagte der SPD-Politiker, die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland sei für beide Seiten relevant. Insgesamt seien derzeit fast 40.000 Soldaten in Deutschland stationiert, etwa 5.000 sollen abgezogen werden. Das sei erwartbar gewesen, so Pistorius. Gleichzeitig werde dadurch deutlich, dass die Nato europäischer werden müsse, um transatlantisch bleiben zu können. Grünen-Parteichefin Brantner sagte dem Nachrichtenportal T-Online, der Abzug zeige, wie gefährlich es ist, sich in Verteidigungsfragen auf US-Präsident Trump zu verlassen. Das US-Verteidigungsministerium hatte gestern mitgeteilt, dass der Abzug Tausender US-Soldaten innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate erfolgt.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 02.05.2026 18:00 Uhr
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