Unionspolitiker Krings wirbt für Sexkaufverbot
Berlin: In der Union wird erneut über ein Verbot des Kaufs sexueller Dienstleistungen diskutiert. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Der stellvertretende Unionsfraktionschef Krings will sich noch in dieser Wahlperiode für ein sogenanntes Sexkaufverbot einsetzen. Er hält dies für einen wirksameren Schutz von Frauen als die geplante Strafbarkeit von sogenanntem Catcalling. Konkret geht es um das sogenannte Nordische Modell. Dabei werden der Kauf sexueller Dienstleistungen und deren organisierte Vermittlung unter Strafe gestellt. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht ein solches Verbot bislang nicht vor.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 26.06.2026 04:00 Uhr
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