US-Verteidigungsstrategie nimmt Europäer in die Pflicht
Washington: Europa muss sich nach Ansicht der US-Regierung stärker selbst verteidigen. Im neuen US-Strategiepaper heißt es, Verbündete sollten in Europa die Führung gegen Bedrohungen übernehmen. Die Unterstützung der USA sei entscheidend, aber begrenzt. Ob das bedeutet, dass die Trump-Regierung in Europa stationierte Soldaten abziehen wird, ist unklar. Die USA selbst wollen ihre Prioritäten in Zukunft anders setzen. Das Papier nennt hier einen Fokus auf Lateinamerika und den indopazifischen Raum. Anders als unter Ex-Präsident Biden wird in der neuen Verteidigungsstrategie der Klimawandel nicht mehr als Bedrohung aufgeführt. Irreguläre Migration hingegen wird als erhebliche Gefahr genannt. Grenzsicherung und Abschiebungen hätten daher Priorität.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 24.01.2026 19:00 Uhr
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