Wirtschaft reagiert empört auf SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer
Mehrere Wirtschaftsverbände haben mit Empörung auf die SPD-Pläne zur Reform der Erbschaftsteuer reagiert. Vom Verband der Chemischen Industrie hieß es, dem Mittelstand drohten "überflüssige Belastungen". Geschäftsführer Welling sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, das Kapital der Familienunternehmer stecke im Betrieb. Auch die Stiftung "Familienunternehmen und Politik" griff die Sozialdemokraten scharf an. Vorstand Kirchdörfer sprach von "drastischen Steuererhöhungen", durch die private Investitionen zurückgefahren werden müssten. Laut einem Konzeptpapier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, soll jeder Erbe einen sogenannten Lebensfreibetrag von einer Million Euro haben - egal für welchen Verwandtschaftsgrad. Demnach sollen große Vermögen künftig stärker besteuert, kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 13.01.2026 04:00 Uhr
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