Spielszene SpVgg Greuther Fürth - FC Schalke 04
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"VAR-Theater" und sechs Tore - Schalke erzwingt Remis in Fürth

"VAR-Theater" und sechs Tore - Schalke erzwingt Remis in Fürth

Diskussionen um strittige Schiedsrichter- und VAR-Entscheidungen prägen die Zweitligapartie der SpVgg Greuther Fürth gegen den FC Schalke 04. Am Ende müssen sich die Franken im Duell der Tabellennachbarn nach 3:1-Führung mit einem 3:3 begnügen.

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Elfmeter oder nicht? Tor ja oder nein? Die Zweitligapartie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Schalke 04 beschäftigte gleich mehrmals den "Kölner Keller". In der sechsten Minute der Nachspielzeit korrigierte der Video Assistant Referee eine Abseitsentscheidung und entschied auf Tor für Schalke - und so trennten sich die Tabellennachbarn unentschieden.

Roberto Massimo: Erst leichtsinnig, dann treffsicher

Die Königsblauen verzeichneten in der Anfangsphase klare Ballbesitz- und Feldvorteile und gingen durch Kenan Karaman früh in Führung. Der Routinier bestrafte einen Aussetzer Roberto Massimos, dessen versuchter Rückpass auf Torhüter Nahuel Noll zu kurz geriet, mit einem anspruchsvollen Schuss aus spitzem Winkel ins leere Tor (9.).

Das Kleeblatt glich fast im direkten Gegenzug durch den von Jomaine Consbruch bedienten Massimo aus, der per Flugkopfball netzte (11.). Allerdings nahm das Einschalten des VAR mehrere Minuten in Anspruch: Die Frage, ob der Treffer nun zählte oder wegen einer möglichen Abseitsstellung aberkannt werden muss, wurde schließlich mit "Tor für Fürth" beantwortet.

Felix Klaus, der im Sechzehner an Schalke-Keeper Loris Karius scheiterte, kam zur nächsten Fürther Großchance (17.). Die Franken waren nun sehr zielstrebig und schrammten durch einen Pfostenkopfball von Luca Itter erneut nur knapp an der Führung vorbei (24.).

Wegen VAR: Schiedsrichter lässt neuneinhalb Minuten nachspielen

Die gelang wenig später durch Consbruch. Aber wie! Dennis Srbeny scheiterte mit seinem vom Ex-Fürther Paul Seguin verursachten Foulelfmeter zunächst an Karius, auch an den Nachschuss brachte der Torwart noch seine Finger. Doch Consbruch spitzelte Karius den Ball schließlich aus der Hand und staubte so zum 2:1 ab.

Wieder dauerte es Minuten, ehe die Entscheidung Tor stand. Dabei war die Entstehung des Elfmeters fragwürdiger als die Szene mit Consbruch und Karius. Auch, weil Karius noch vor der Pause verletzt vom Platz musste (Verdacht auf Wadenbeinbruch), ließ Schiedsrichter Tom Bauer in der ersten Halbzeit neuneinhalb Minuten nachspielen, ehe es in die Kabinen ging.

3:1-Führung reicht nicht - Schalke schlägt in letzter Minute zurück

Nach dem Wechsel versuchte Schalke schnell zurückkommen. Ein Kopfballtor wurde den Knappen wegen Abseitsstellung aber aberkannt (51.). Kurz danach machte es Srbeny auf der anderen Seite besser: Der Stürmer tankte sich in der 54. Minute durch die vielbeinige Schalker Abwehr und ließ mit seinem satten Schuss dem eingewechselten Justin Heekeren im Kasten der Gäste keine Abwehrchance - 3:1.

War das die Vorentscheidung? Mitnichten. Schalke versuchte nochmal alles, um wenigstens einen Punkt zu retten. Amin Younes gelang der 2:3-Anschlusstreffer (84.). Das Kleeblatt hätte aber schon vorher alles klar machen müssen, etwa durch Klaus, der die beste Möglichkeit vergab (78.). In der letzten Minute der Nachspielzeit fiel dann doch noch der Treffer für die Gäste nach vermeintlicher Abseitsstellung von Schütze Moussa Sylla. So mussten sich beide Mannschaften mit einem Punkt zufriedengeben.

Im Video: Die Stimmen zum Remis zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Schalke 04

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