Der EHC München hat in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) als dritte Mannschaft das Halbfinale erreicht. Der viermalige Meister nutzte im sechsten Viertelfinalspiel beim ERC Ingolstadt seinen ersten Matchpuck durch ein 7:3 (1:2, 3:1, 3:0) und gewann die Best-of-seven-Serie mit 4:2. In der Vorschlussrunde wartet nun Adler Mannheim auf die Münchner.
Das 7:3-Erfolg ist der Schlusspunkt in einer torreichen und hart umkämpften Serie, die über weite Strecken ausgeglichen war. Diesmal ging es allerdings sehr fair und sportsmännisch zu, nachdem das Duell phasenweise schon deutlich übers Ziel hinausgeschossen war - wie beim brutalen Bodycheck vom Münchner Fabio Wagner gegen Edwin Tropmann.
München aktiveres Team
Hirose eröffnete die Partie nach einem kapitalen Fehler von Goalie Brochu, dann wechselte die Führung durch den Krauß-Doppelpack. In der Folge waren die Münchner das aktivere Team, zeigten sich torhungrig und gingen nach teils starken Distanzschüssen und einem überragenden Konter mit einer 4:3-Führung ins letzte Drittel.
Zuvor hätten die Hausherren allerdings mehr Treffer als den Distanzschuss von Ellis erzielen müssen, vor allem Sheen hatte eine riesige Möglichkeit auf den Ausgleich. Stattdessen blieb der EHC dann defensiv enorm sicher im Schlussabschnitt, Rieders Solo und zwei Treffer ins leere Tor von Smits und DeSousa markierten den Schlusspunkt..
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