Nathaniel Brown und Max Eberl
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Die Brown-Vision des FC Bayern: "Ihm gehört die Zukunft"

Die Brown-Vision des FC Bayern: "Ihm gehört die Zukunft"

Am Mittwochnachmittag ist Neuzugang Nathaniel Brown offiziell beim FC Bayern München vorgestellt worden. Sportdirektor Max Eberl skizzierte die Pläne mit dem deutschen Nationalspieler aus Amberg – und hielt sich mit Lob nicht zurück.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Das größte Geheimnis wurde am Ende der Medienrunde im Trainingslager am Tegernsee gelüftet: Die Nummer elf wird den Rücken von Neuzugang Nathaniel Brown in der Saison 2026/27 zieren. Anders als sein numerischer Vorgänger Nicolas Jackson soll der 23-jährige Amberger im Trikot des deutschen Rekordmeisters aber große Spuren hinterlassen. Dazu passt, dass sich Sportvorstand Max Eberl bei der offiziellen Vorstellung seines Schützlings zu einer Lobeshymne hinreißen ließ.

Eberl überschwänglich, Brown ordnet nüchtern ein

"Ihm gehört die Zukunft", erklärte Eberl am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz am Tegernsee, wo der FC Bayern München seit Montag sein Trainingslager aufgeschlagen hat. Wie der 52-Jährige weiter ausführte, habe Brown vor allem mit seiner Flexibilität überzeugt. "Er kann auf mehreren Positionen spielen: auf der linken Seite vorne und hinten, Rechtsverteidiger und im Zentrum kann er ebenso spielen. Er ist unglaublich flexibel. Es ist nur verständlich, dass wir uns genau um diese Spielertypen – jung, bayerisch, flexibel, riesige Qualität – bemühen."

Brown selbst wirkte neben dem Sportdirektor nahezu schüchtern und zurückhaltend, ordnete sein neues Kapitel bei den Bayern in knappen und präzisen Sätzen ein. "Ich will einfach zeigen, was ich kann. Ich weiß, was ich drauf habe – und was mir noch fehlt", meinte er. "Mein Ziel: so viele Spiele wie möglich zu machen, der Mannschaft zu helfen und am Ende Titel zu holen."

Brown beeindruckt mit seiner Resilienz

Bis zu 55 Millionen Euro lassen sich die Bayern den gebürtigen Oberpfälzer kosten, der einen Vertrag bis 2031 unterschrieben hat. Bei der Eintracht aus Frankfurt (SGE), die ihn 2024 vom 1. FC Nürnberg geholt hatte, hat er Erfahrungen gesammelt, die ihm auch auf der ganz großen Bühne in Europa weiterhelfen werden.

Ihm persönlich gelang in der vergangenen Saison zwar der endgültige Durchbruch, die SGE fiel im Jahr nach der Qualifikation für die Champions League auf den achten Platz der Bundesliga zurück. "Es war schon sehr schwer, vor allem gegen Ende der Saison hat es einfach nicht mehr gepasst", meinte Brown. "Was ich daraus gelernt habe: Selbst wenn es nicht so läuft, muss man einfach standhalten, weitermachen und den Kopf nicht hängen lassen. Dann geht es wieder aufwärts."

Damit, betonte Eberl, habe sich der achtmalige Nationalspieler (ein WM-Tor) nur noch mehr für einen Wechsel an die Isar empfohlen. "Das ist es, was du bei Bayern brauchst: dem Druck standzuhalten. Das hat Nene gemacht und gezeigt, dass er ein besonderer Spieler ist. Das hat uns gefallen."

Wie einst Effenberg und Rummenigge: Brown tritt in große Fußstapfen

Aufholen könne er beim Verteidigen der Tiefe, und: "Kopfbälle muss ich üben." Helfen werde ihm dabei das "Hermann-Gerland-Gedächtnispendel", scherzte Eberl. Und natürlich Vincent Kompany. Der Trainer, einst selbst ein Weltklasse-Verteidiger, hinterließ beim Neuankömmling bei den ersten Begegnungen bleibenden Eindruck. "Der Trainer erklärt uns sehr viel, gerade als ehemaliger Verteidiger. Das ist schon sehr beeindruckend. Im ersten Training haben wir direkt die Viererkette trainiert", gab er einen Einblick.

Vor dem eingangs erwähnten Jackson trugen übrigens eine Vielzahl an prominenten Namen die Nummer elf auf dem Trikot: Kingsley Coman, Stefan Effenberg oder auch Karl-Heinz Rummenigge haben die Geschichte des Vereins einst mit dieser Rückennummer geprägt. Brown tritt also in große Fußstapfen – und scheint bereit zu sein.

Video: "Ich weiß, was ich kann": Brown stellt sich beim FC Bayern vor

Nathaniel Brown wird beim FC Bayern die Nummer 11 tragen
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