Der FC-Bayern-Basketballer Johannes Voigtmann hat mit der deutschen Nationalmannschaft große Erfolge gefeiert: 2023 wurde er Weltmeister, 2025 folgte der EM-Titel. Nun zieht der 33-Jährige einen Schlussstrich unter seine Karriere im DBB-Team. Nach elf Jahren verabschiedet sich Voigtmann aus der Nationalmannschaft.
"Die wenigsten schaffen es, auf einem Höhepunkt aufzuhören. Ich glaube, dass es für mich ein sehr guter Moment ist", sagte der 128-malige Nationalspieler im Interview mit der Mediengruppe Münchner Merkur/tz.
Nach Olympia war eigentlich Schluss
Ursprünglich hatte Voigtmann geplant, bereits nach den Olympischen Spielen seine Nationalmannschaftskarriere zu beenden. "Ich wollte eigentlich schon nach Olympia aufhören und hatte das mit Alex Mumbru besprochen", erklärte er. Der Bundestrainer habe ihn jedoch davon überzeugt, noch ein weiteres Jahr dranzuhängen und die Europameisterschaft zu spielen.
Eine Entscheidung, für die Voigtmann im Rückblick dankbar ist, "weil es noch einmal ein schöner Sommer war – auch wenn er durch meine schwere Verletzung etwas eingetrübt war."
Schwere Knieverletzung zum Abschied
Bei seinem letzten Sommer im Nationaltrikot musste Voigtmann einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Der FC-Bayern-Profi zog sich eine schwere Knieverletzung zu, die seine EM-Zeit überschattete.
Nun steht der offizielle Abschied bevor: Im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden in Köln soll Voigtmann aus der Nationalmannschaft verabschiedet werden. Damit endet eine elfjährige DBB-Karriere, die mit Welt- und Europameisterschaftstiteln ihren Höhepunkt gefunden hat.
