Umjubelte Torschützin: FC Bayerns Lea Schüller (l.) wird von Glodis Viggosdottir gefeiert
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FC-Bayern-Frauen tilgen gegen Leverkusen Champions-League-Frust

FC-Bayern-Frauen tilgen gegen Leverkusen Champions-League-Frust

Die Fußballerinnen des FC Bayern München ziehen einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze der Frauen-Bundesliga. Nach dem Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen und vor dem Topspiel gegen Frankfurt kommen sie der dritten Meisterschaft in Serie immer näher.

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Nach dem Champions-League-Aus bei Olympique Lyon sind die FC-Bayern-Frauen wieder im grauen Ligaalltag angekommen. Am Sonntag trafen sie am Nachmittag auf die Frauen von Bayer 04 Leverkusen - und hatten dabei fast eine Stunde lang gehörig zu kämpfen mit den Verfolgerinnen.

Bühl schießt FCB-Frauen wie in Lyon in Führung

In der ersten Halbzeit ließen die Leverkusenerinnen nahezu keine Torchancen zu. Die formstarke Angreiferin Pernille Harder scheiterte bei der besten an B04-Schlussfrau Friederike Repohl, als sie einmal frei zum Kopfball kam (31. Minute).

Besser wurden die Gelegenheiten der Münchnerinnen nach einer Leistungssteigerung erst in der zweiten Halbzeit, als sich erneut Harder die Kugel schnappte. Sie setzte wenige Meter vor dem Strafraum die FCB-Außenangreiferin Klara Bühl ein, die von links aus spitzem Winkel platziert ins lange Eck traf (56.). Schon in Lyon hatte die 24-Jährige die FCB-Frauen in Führung geschossen, ehe sie dann komplett einbrachen und 1:4 unterlagen.

Schüller erhöht für FC Bayern - Meisterschaft rückt näher

Gegen Leverkusen gestaltete sich das diesmal erwartungsgemäß anders. Am heimischen Campus wurden die Münchnerinnen nach ihrer Führung sicherer und kamen zwölf Minuten später zum umjubelten 2:0. Wieder war Bühl entscheidend beteiligt: Sie flankte auf die eingewechselte Stürmerin Lea Schüller, die mutterseelenallein am Fünfmeterraum lauerte, cool blieb und den Ball ins Tor köpfte (68.). Wie zum Beweis ihrer eigenen Stärke legte sie sich beim Torjubel den Zeigefinger an die Schläfe - ein Jubel, den man sonst von Joshua Kimmich bei den Münchner Männern kennt.

Im Anschluss daran verwaltete das Team von Alexander Straus seine verdiente Führung - und die weiterhin sechs Punkte Vorsprung bei lediglich noch vier ausstehenden Partien in der Bundesliga auf die ärgsten Verfolgerinnen von Eintracht Frankfurt. Auf die treffen die Münchnerinnen in zwei Wochen, dann könnten sie die Saison bereits so gut wie entscheiden.

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