Der FC Ingolstadt und die Würzburger Kickers haben zum Auftakt in die 3. Liga am Samstagnachmittag die Punkte geteilt. Die Schanzer gaben vor heimischer Kulisse gleich zweimal eine Führung aus der Hand, der Aufsteiger aus Würzburg beeindruckte derweil mit seiner Mentalität und freute sich am Ende über ein verdientes 2:2 (2:2).
Ingolstadt belohnt sich für seine Überlegenheit
Der FC Ingolstadt erwischte den besseren Start in die Partie und war den Gästen aus Würzburg zunächst spielerisch überlegen. Nach zehn Minuten setzte Davide Sekulovic seinen Teamkollegen Lars Lokotsch mit einem herrlichen Steckpass in den Sechzehner perfekt in Szene, der Stürmer scheiterte jedoch aus etwa acht Metern am linken Innenpfosten.
Sechs Minuten später klingelte es aber doch noch. Emre Gül arbeitete sich über den rechten Flügel bis an die Grundlinie vor, von wo er auf den ersten Pfosten flankte. Dort tauchte Lokotsch auf und hielt seinen Fuß hin. Der Abschluss des Neuzugangs wurde durch die Füße von Torhüter Johann Hipper in das Tor abgefälscht (16.).
Würzburg meldet sich aus dem Nichts zurück
Der FCI war nach der verdienten Führung weiterhin am Drücker – und kassierte aus dem Nichts den Ausgleich. Auf dem rechten Flügel hatte Liam Omore alle Zeit der Welt und konnte unbedrängt in den Sechzehner flanken. Am Elfmeterpunkt stand Tarsis Bonga goldrichtig und köpfte ins linke Eck ein (21.).
Die Kickers bewegten sich anschließend auf Augenhöhe mit den Gastgebern, die kurz vor der Pause erneut den Bann brachen. In der 43. Minute legte Lokotsch den Ball gekonnt mit der Hacke am rechten Strafraumeck für Sekulovic ab. Letzterer nahm die Kugel kurz mit und schweißte sie schließlich mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position in den rechten Winkel.
Kickers kämpfen sich zum zweiten Mal zurück
Zum wiederholten Mal hatten die Würzburger aber eine Antwort parat: Tim Kraus machte den Ball in der dritten Minute der Nachspielzeit an der Grundlinie fest und flankte auf den ersten Pfosten, wo Omore eiskalt zum 2:2 einnickte.
"Nach vorne haben wir sehr, sehr ordentlich gespielt. Nicht alle unsere Chancen haben wir so genutzt, wie wir es sollten. Hinten haben wir dilettantisch verteidigt", ordnete Ingolstadt-Geschäftsführer Harald Gärtner in der Halbzeitpause das Geschehen auf dem Rasen ein.
Würzburg schnuppert noch an der Führung
In der zweiten Halbzeit spielte sich die Partie vor allem im Mittelfeld ab, Ingolstadt und Würzburg schenkten sich nichts. Der Aufsteiger schnupperte nach einer knappen Stunde an der erstmaligen Führung, als Bonga am Elfmeterpunkt den freistehenden David Kinsombi fand. Dessen unplatzierten Abschluss wehrte Torhüter David Klein aber mit dem Fuß ab (58.). Ein Torerfolg war letztlich keiner Mannschaft mehr vergönnt.
Am kommenden Spieltag gastiert Ingolstadt bei Preußen Münster (15. August, 14.00 Uhr), für Würzburg geht es derweil zu Hause gegen Wehen Wiesbaden (14. August, 19.00 Uhr).
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- 2. Spieltag: Preußen Münster - FC Ingolstadt 04
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