Sascha Hildmann, neuer Trainer des SSV Jahn Regensburg
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Später Schock: Jahn-Trainer Hildmann erlebt bitteren Auftakt

Später Schock: Jahn-Trainer Hildmann erlebt bitteren Auftakt

Der VfB Stuttgart II vermiest die Premiere des neuen SSV-Jahn-Regensburg-Trainers Sascha Hildmann. In den letzten zehn Minuten kassieren die Oberpfälzer im Drittliga-Duell gleich drei Gegentore.

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Der neue Trainer des SSV Jahn Regensburg, Sascha Hildmann, ist mit einer bitteren Niederlage in seine Amtszeit gestartet. Im Drittliga-Duell gegen den VfB Stuttgart II unterlagen die Oberpfälzer am 31. Spieltag mit 1:3 (0:0). Die Hausherren trafen den Jahn am Ende des Spiels mit voller Wucht: Innerhalb von nur sieben Minuten traf erst Noah Darvich (80.), dann gelang Abdenego Nankishi ein Doppelpack (87., 89.). Der Regensburger John Xaver Posselt (90.) konnte mit einem Last-Minute-Treffer immerhin noch Ergebnis-Kosmetik betreiben.

Neu-Trainer Hildmann wechselte an drei Stellen

Sascha Hildmann übernahm erst während der Länderspielpause die Verantwortung bei Jahn Regensburg. Zuvor hatte Interimstrainer Munier Raychouni das Sagen. Hildmann übernahm die Oberpfälzer aber immerhin in einer stabilen Phase: Weder nach oben noch nach unten hin ist viel möglich. Für den 53-Jährigen war es am Karsamstag auch eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: Als Coach von Sonnenhof Großaspach gab er 2017 sein Debüt als Trainer in der 3. Liga.

In seinem Premierenspiel als Jahn-Trainer wechselte er gleich dreimal: Im Vergleich zum 5:2 gegen Havelse vor der Länderspielpause kehrte Felix Gebhardt anstelle von Leon-Oumar Wechsel zurück ins Tor, der junge Nick Seidel spielte anstelle des routinierteren Felix Strauss und Noel Eichinger ersetzte John Posselt.

Torlose erste Halbzeit

Die ersten 45 Minuten blieben torlos. Beide Teams traten anfangs auch sehr zurückhaltend auf. Erst in der 35. Minute kam der VfB zu zwei Großchancen, anschließend hatte der Jahn gute Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Insgesamt aber blieb die Partie zunächst sehr chancenarm. Auch der zweite Durchgang plätscherte zunächst nur so vor sich hin. Ab der 70. Minute dann aber kam Tempo ins Spiel: Erst musste Gebhardt eine Großtat leisten: Der Jahn-Keeper lenkte einen Schuss des Niederländers Mohamed Sankoh mit den Fingerspitzen übers Tor. Kurz danach waren die Regensburger an der Führung dran: Nach einem Doppelpass tauchte Philipp Müller alleine vor dem Kasten auf, hob die Kugel aber zu locker in die Arme des VfB-Torwarts.

Furiose Schlussphase: Vier Tore in zehn Minuten

Dann der Dreifach-Schock für die Gäste: Innerhalb von nur sieben Minuten kassierten die Oberpfälzer gleich drei Tore: Erst schoss Noah Darvich (80.) die Stuttgarter mit einem Traumtor in Führung, dann legte Abdenego Nankishi mit einem Doppelpack nach (87., 89.). Aus dem Nichts kam dann jedoch Regensburg zum Zug - John Xaver Posselt gelang nach einer Flanke von Seidel zumindest etwas Ergebniskosmetik.

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