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Wahnsinn in Frankfurt: FC Augsburg stürmt an die Spitze

Wahnsinn in Frankfurt: FC Augsburg stürmt an die Spitze

Was für ein Bundesliga-Spiel: Der FC Augsburg drehte bei Eintracht Frankfurt einen frühen Rückstand binnen 103 Sekunden und gewann 4:1. Durch den starken Auswärtssieg klettern die Fuggerstädter an die Tabellenspitze.

Über dieses Thema berichtet: Blickpunkt Sport am .

Der FC Augsburg hat auch am zweiten Spieltag seine starke Form unter Beweis gestellt. Trotz eines frühen Rückstands setzte sich das Team von Manuel Baum bei Eintracht Frankfurt mit 4:1 durch und feierte damit den nächsten Erfolg nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen Schalke. Dank der drei Punkte steht der FCA erstmals in seiner Geschichte an der Tabellenspitze der Bundesliga.

Frankfurt geht früh in Führung

Die Fuggerstädter mussten auf den verletzten Anton Kade verzichten. Für ihn rückte FC-Bayern-Leihgabe Arijon Ibrahimovic in die Startelf und gab sein Pflichtspieldebüt.

Frankfurt erwischte den besseren Start und übernahm von Beginn an die Kontrolle. Die Hausherren hielten den Ball lange in den eigenen Reihen und drängten Augsburg tief in die eigene Hälfte. In der 6. Minute wurde die Überlegenheit belohnt: Nach einem sehenswerten Angriff über Kosugi, Uzun und Ebnoutalib köpfte Jonathan Burkardt eine präzise Flanke aus kurzer Distanz zum 1:0. Auch danach blieb die Eintracht das gefährlichere Team. Augsburg kam offensiv kaum zur Entfaltung, während die Gastgeber weitere Möglichkeiten auf den zweiten Treffer liegen ließen.

FC Augsburg schießt zwei Tore in 103 Sekunden

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch schlagartig. Augsburg erwischte einen Traumstart in die zweite Halbzeit. Gerade einmal eine Minute nach Wiederanpfiff brachte Wolf eine hohe Hereingabe in den Strafraum. Ibrahimovic setzte sich im Kopfballduell durch, profitierte von einer leichten Ablenkung und erzielte in der 46. Minute den Ausgleich.

Der Treffer gab den Gästen spürbar Auftrieb. Dann drehte der FCA die Partie komplett. Erneut war Ibrahimovic beteiligt, als er von halblinks zum Abschluss kam. Frankfurts Torhüter Atubolu konnte den eigentlich harmlosen Schuss nicht festhalten und ließ den Ball vor die Füße von Robin Fellhauer prallen. Der Mittelfeldspieler reagierte am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 2:1 für Augsburg ein. Zwischen den beiden FCA-Toren lagen nur 103 Sekunden.

Joker trifft, Traum-Freistoß besiegelt den Sieg

In der Folge entwickelte sich eine äußerst unterhaltsame Begegnung. Beide Mannschaften suchten immer wieder direkt den Weg zum gegnerischen Tor. Frankfurt versuchte auf den Ausgleich zu drängen, während die Schwaben auf die Entscheidung lauerten.

Dann bewies Trainer Baum ein gutes Händchen: Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung sorgte Alexis Claude-Maurice in der 76. Minute für die Vorentscheidung. Nach einer sehenswerten Kombination über Gregoritsch und Massengo setzte sich der Franzose im linken Halbraum durch und schlenzte den Ball unhaltbar ins lange Eck. Fabian Rieder setzte mit seinem traumhaften Freistoßtor in der 89. Minute den Schlusspunkt.

Video: Manuel Baum freut sich über die Tabellenführung

Manuel Baum im Interview
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