Zum aktuellen Ticker zur dritten Woche bei der Fußball-WM 2026 geht es hier.
WM-Spiele in der Nacht von Sonntag auf Montag
Die ARD überträgt das Spiel zwischen Uruguay - Kap Verde ab 0 Uhr live.
- 21. Juni, 18 Uhr (MESZ): Spanien - Saudi-Arabien 4:0 (3:0) Gruppe H
- 21. Juni, 21 Uhr (MESZ): Belgien - Iran 0:0 (0:0) Gruppe G
- 22. Juni, 0 Uhr (MESZ): Uruguay - Kap Verde 2:2 (2:1) Gruppe H | Zum Sportschau-Stream
- 22. Juni, 6 Uhr (MESZ): Neuseeland - Ägypten 1:3 (1:0) Gruppe G
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 21. Juni
- Spanien zeigt Meisterleistung: 4:0 gegen Saudi Arabien (20.05 Uhr)
- Mangelndes Fairplay? Ivorer-Coach attackiert DFB-Team (10.55 Uhr)
- Japan fertigt schwaches Tunesien ab (8.11 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
20.00 Uhr: Spanien zeigt Meisterleistung: 4:0 gegen Saudi-Arabien
Wunderknabe Lamine Yamal trifft bei seiner Premiere nach wenigen Minuten, Trainer Luis de la Fuente freut sich über das perfekte Geburtstagsgeschenk: Spanien hat bei seinem zweiten WM-Spiel Saudi-Arabien in Atlanta mit 4:0 (3:0) deklassiert und nach dem blamablen 0:0 gegen Kap Verde für einen Befreiungsschlag gesorgt. Von der ersten Minute an überrollten sie ihren hilflosen Gegner und zeigten eindrucksvoll, dass sie ein ganz heißer Anwärter auf den WM-Thron sind. Yamal (10.) und Mikel Oyarzabal (21., 24.) sorgten bereits früh für klare Verhältnisse. Auch ohne Yamal, der nach der ersten Halbzeit ausgewechselt wurde, hatten die Spanier das Spiel fest im Griff. Marc Cucurella erzwang ein Eigentor von Hassan Al-Tambakti (49.).
Im Video: Fußball-Deutschland im Undav-Fieber
Deniz Undav, WM 2026
10.55 Uhr: Mangelndes Fairplay? Ivorer-Coach attackiert DFB-Team
Emerse Faé war sauer. Nicht nur über die unglückliche 1:2 (1:0)-Niederlage der Elfenbeinküste gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM, sondern auch über das Verhalten des Gegners. "Glückwunsch an Deutschland zum Sieg. Von so einer großen Nation, an der wir uns ein Beispiel nehmen, erwarte ich aber mehr Fairplay", sagte der Coach der Ivorer und betonte: "Ich bin enttäuscht."
Der Hintergrund seiner Kritik? Der 42-Jährige hatte am Spielfeldrand eine Auseinandersetzung mit Mitgliedern des deutschen Stabs und lieferte sich ein Wortgefecht mit Verteidiger Nathaniel Brown. Er warf dem Frankfurter vor, eine Verletzung von Wilfried Singo missachtet zu haben, als er mit einem Einwurf einen Angriff einleitete, anstatt den Ball dem Gegner zuzuwerfen.
"Ich habe ihm gesagt, er solle demütig bleiben", erklärte Faé. "Er hat großartig gespielt und es nicht nötig, schlecht mit uns zu reden, nur, weil er gewinnen will."
8.11 Uhr: Japan fertigt schwaches Tunesien ab
Die tunesische Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Gruppenspiel deutlich verloren. Gegen Japan kassierten die Nordafrikaner eine deutliche 0:4-Niederlage. Tunesien war den Asiaten zu keinem Zeitpunkt gewachsen. Bereits in der 4. Minute waren die "Blue Samurai" durch Daichi Kamada in Führung gegangen.
Die Japaner blieben am Drücker und erhöhten durch einen Distanzschuss von Ayase Ueda (31.). Nach der Pause nahm Japan ein wenig Intensität raus, was Tunesien allerdings nicht für den Anschluss nutzen konnte. Stattdessen traf Jun’ya Ito (69.) zum 3:0. Kurz vor Schluss verwertete Ueda eine Flanke mit einem perfekt platzierten Kopfball zum 4:0-Endstand (83.).
Durch den Sieg springt Japan auf Rang zwei der Gruppe F hinter die Niederlande. Im ersten Gruppenspiel hatten Ueda und Co. gegen Oranje 2:2 gespielt. Weil die Niederländer aber am Samstagabend (MESZ) 5:1 gegen Schweden gewonnen hatten, belegen sie dank des besseren Torverhältnisses Rang eins, während Tunesien mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:9 abgeschlagen Letzter hinter Schweden ist.
7.06 Uhr: Curaçao ärgert Ecuador - Deutschland fix Gruppensieger
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht bei der WM 2026 bereits nach dem zweiten Spieltag als Sieger der Gruppe E fest. Nachdem das DFB-Team in der Nacht zum Sonntag die Elfenbeinküste in letzter Minute noch mit 2:1 niedergerungen hatte, stolperte im Anschluss Ecuador gegen den Karibik-Staat Curaçao. Die Südamerikaner kamen nicht über ein 0:0 hinaus. Da bei Punktgleichheit in dem Turnier zunächst der direkte Vergleich entscheidet, kann Deutschland um Deniz Undav nach zwei Siegen aus den ersten beiden Partien nicht mehr durch das bislang sieglose Ecuador vom ersten Platz verdrängt werden. Für Curaçao war das Unentschieden der erste Punkt bei der ersten WM-Teilnahme überhaupt.
Im Video: Highlights zu Ecuador - Curaçao
Curacao ärgerte Ecuador
WM-Spiele in der Nacht von Samstag auf Sonntag
- 20. Juni, 19 Uhr (MESZ): Niederlande - Schweden 5:1 (2:0) Gruppe F
- 20. Juni, 22 Uhr (MESZ): Deutschland - Elfenbeinküste 2:1 (0:1) Gruppe E
- 21. Juni, 2 Uhr (MESZ): Ecuador - Curaçao 0:0 (0:0) Gruppe E
- 21. Juni, 6 Uhr (MESZ): Tunesien - Japan 0:4 (0:2) Gruppe F
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Samstag, 20. Juni
- Neuer steigt zum WM-Rekordtorwart auf (22.00 Uhr)
- Niederlande trumpft gegen Schweden auf (21.00 Uhr)
- Rot für Mund verdecken - neue Regel "feiert" Premiere (10.56 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
01.45 Uhr: Sorgen um Schlotterbeck: "Es sieht nicht gut aus"
Nationalspieler Nico Schlotterbeck droht bei der Fußball-WM eine längere Pause. Der Innenverteidiger habe "irgendwas am Innenband, er muss morgen ins MRT. Es sieht auf jeden Fall nicht ganz so gut aus - leider", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem 2:1 (0:1)-Sieg gegen die Elfenbeinküste im ZDF. Eine Untersuchung am Sonntag soll genaueren Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben, MagentaTV berichtete vom Verdacht auf einen Innenbandriss.
Schlotterbeck war am Samstag zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden. Der 26-Jährige klagte in Toronto nach einem Zweikampf mit Amad Diallo über Schmerzen.
00.00 Uhr: Dank Super-Joker Undav: DFB-Elf in der K.o.-Runde
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist vorzeitig ins Sechzehntelfinale der WM eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewann ihr zweites Vorrundenspiel am Samstag in Toronto gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 (0:1). Damit stehen die Deutschen erstmals seit dem Titel-Triumph 2014 in Brasilien wieder in der K.o.-Runde.
Der eingewechselte Deniz Undav (68. und 90.+4) traf in der kanadischen Metropole doppelt für das DFB-Team, das zum Auftakt Außenseiter Curacao mit 7:1 abgefertigt hatte. Franck Kessié (30.) war für die Ivorer erfolgreich. | Zum Spielbericht
Im Video: Highlights zu Deutschland - Elfenbeinküste
Manuel Neuer
22.00 Uhr: Neuer steigt zum WM-Rekordtorwart auf
Manuel Neuer hat seiner beeindruckenden Karriere eine weitere Bestmarke hinzugefügt. Mit seinem 21. Spiel bei einer Weltmeisterschaft rückte der 40-Jährige am Samstag beim Duell der deutschen Nationalmannschaft mit der Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) zum alleinigen WM-Rekordtorwart auf. Neuer löste den Franzosen Hugo Lloris ab, der 2018 Weltmeister wurde, aber nicht mehr für die Équipe Tricolore aktiv ist.
Auf Platz drei der Torhüter-Liste folgen die FC-Bayern-Legende Sepp Maier, der Weltmeister von 1974, und der Brasilianer Claudio Taffarel, der den Titel 1994 gewann. Beide bestritten "nur" 18 Partien. Neuer ist der einzige Torwart im Top-Quartett, der auf Einsätze bei fünf Weltmeisterschaften kommt.
21.00 Uhr: 5:1 - Niederlande trumpft gegen Schweden auf
Die niederländische Nationalmannschaft hat den schwachen Start in die Fußball-WM vergessen gemacht und wieder beste Aussichten auf die K.-o.-Runde. Die Oranje-Auswahl gewann in Houston mit 5:1 (2:0) gegen Schweden und zog in der Gruppe F an den Skandinaviern vorbei auf Platz eins.
Brian Brobbey traf in der 5. und 17. Minute doppelt für die Niederländer. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte zweimal Cody Gakpo (47. und 54.). Schweden hatte der hohen Geschwindigkeit der in ihrem klassischen 4-3-3-System spielenden Niederländer nur wenig entgegenzusetzen - Anthony Elanga (59.) traf zum 1:4. Für den Endstand zum 5:1 sorgte der eingewechselte Crysencio Summerville (89.).
20.45 Uhr: Nagelsmann vertraut Curacao-Startelf
Keine Experimente: Julian Nagelsmann verzichtet im zweiten WM-Gruppenspiel auf Veränderungen. Der Bundestrainer setzt am Samstag (22.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste auf die Startelf vom furiosen Turnierauftakt gegen Curacao (7:1). "Es gibt keinen offensichtlichen Grund, etwas zu ändern", hatte Nagelsmann bereits im Vorfeld erklärt.
Manuel Neuer steht erneut zwischen den Pfosten und avanciert mit seinem 21. Einsatz zum WM-Rekordtorhüter. Vor dem 40-Jährigen bilden Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown die Viererkette. Davor kommen Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha im Maschinenraum zum Einsatz. Leroy Sané, Jamal Musiala und Florian Wirtz sollen in der Offensive hinter Stürmer Kai Havertz wirbeln.
Die deutsche Aufstellung: Neuer – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown – Pavlovic, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz – Havertz. – Trainer: Nagelsmann
19.05 Uhr: WM geht vor: Östigaard verfolgt Geburt per Facetime
Norwegens Fußball-Nationalspieler Leo Skiri Östigaard hat die Geburt seines ersten Kindes per Facetime verfolgt, während er sich mit der Mannschaft in den USA auf das nächste Turnierspiel gegen Senegal vorbereitete. "Was Frauen leisten, ist fantastisch. Ich habe großen Respekt", sagte der Innenverteidiger am Samstag.
Östigaard betonte, die Situation im Vorfeld mit seiner Partnerin Aurora Eidmann besprochen zu haben. "Natürlich hätte ich dort sein sollen. Aber Aurora und ich haben viel darüber gesprochen. Sie hat Verständnis dafür, dass ich bei der WM für Norwegen spielen möchte", sagte der Abwehrspieler, der beim 4:1 zum Auftakt gegen den Irak kurz nach seiner Einwechslung per Kopf getroffen hatte.
17.30 Uhr: Emotionaler Empfang für Koné im kanadischen Quartier
Nach seiner Horrorverletzung ist Ismael Koné zur kanadischen Fußball-Nationalmannschaft zurückgekehrt und emotional empfangen worden. Das ganze Team feierte den 24-Jährigen lautstark, als er mit Gipsbein und Krücken aus einem offiziellen WM-Van kletterte. Zusammen mit Trainer Jesse Marsch stimmten die Spieler "Ismael, Ismael"-Rufe an. Der Mittelfeldspieler hatte beim 6:0 gegen Katar einen Bruch des linken Schien- und Wadenbeins erlitten, er wurde im Vancouver General Hospital operiert.
16.17 Uhr: "Dunkles Kapitel" – erneute Kritik des iranischen Fußballverbands
Der iranische Fußballverband hat Gastgeberland USA erneut kritisiert. Der Generalsekretär des Verbands, Hedayat Mombeyni, sagte, der Umgang mit der iranischen Nationalmannschaft sei ein "dunkles Kapitel in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften" und stelle den Fußball an sich infrage. Trotz des Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran gibt es weiterhin von Reiseeinschränkungen für das iranische Team. Der Verband kritisiert, dass ein fairer Wettkampf dadurch verhindert werde. Anders als der nächste Gruppengegner Belgien darf die iranische Mannschaft erst einen Tag vor dem Spiel nach Los Angeles anreisen.
13.30 Uhr: DFB-Team ohne Personalprobleme gegen Elfenbeinküste
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) (heute, 22 Uhr, live in der Radioreportage bei BR24Sport) keine Personalsorgen. Bundestrainer Julian Nagelsmann versammelte am Freitagmorgen (Ortszeit) alle 26 Kaderspieler zur letzten Einheit vor der Abreise nach Toronto zum Duell mit dem dreimaligen Afrikameister.
Nagelsmann deutete an, dass Leroy Sané erneut in der Startelf stehen wird. Auch sonst sind keine größeren Veränderungen erwartet. Denkbar ist, dass Linksverteidiger David Raum gegen seinen Vereins-Teamkollegen Yan Diomande (RB Leipzig) eingesetzt wird. Diomande ist der Star der Ivorer und Raum im Vergleich zu Nathaniel Brown der defensivere Spieler.
Zum Artikel: Nagelsmann stärkt Sané den Rücken - Kritik ein "Phänomen"
10.56 Uhr: Rot für Mund verdecken - neue Regel "feiert" Premiere
Vor der Weltmeisterschaft 2026 hatte die FIFA eine neue Regel eingeführt: Spieler, die sich in einer Auseinandersetzung mit einem anderen Spieler mit der Hand den Mund verdecken, werden mit der roten Karte bestraft. Die Regeländerung solle diskriminierendes und unangemessenes Verhalten unterbinden und entstand aufgrund einer Situation in der Champions League. Im Februar hatte der europäische Verband UEFA Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon gesperrt. Er soll Real-Star Vinicius Junior in den Champions-League-Playoffs rassistisch beleidigt haben. Bei dem Wortgefecht hielt sich der Argentinier das Trikot vor den Mund und verhinderte so, dass durch die Auswertung der Kamerabilder nachvollzogen werden konnte, was tatsächlich gesagt wurde.
Im Duell zwischen der Türkei und Paraguay (0:1) kam es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zu genau so einer Situation: Der Südamerikaner Miguel Almiron hielt sich nach einer hitzigen Szene den Mund zu, als er in Richtung Mert Müldür einige Worte richtete - die neue Regel griff damit in Santa Clara erstmals, Almiron sah folgerichtig die Rote Karte nach Videobeweis (45.+3).
Miguel Almiron sieht die rote Karte bei der Fußball-WM 2026
09.19 Uhr: "Beschämend" - Güler spricht über Tränen in der Kabine
"Wir sind richtig, richtig traurig, es ist auch beschämend. Wir entschuldigen uns bei unserem Volk", sagte der türkische Jungstar Arda Güler (Real Madrid) nach dem WM-Aus der Türkei: "Wir weinen in der Kabine. Wir müssen alles tun, um das wieder gutzumachen." Auch der frühere Nationalspieler Halil Altintop musste das Aus "erstmal sacken lassen". Es gebe "sehr, sehr viele Fragezeichen", sagte Altintop bei MagentaTV: "Die Enttäuschung ist sehr, sehr groß, weil die Mannschaft viel individuelle Qualität hat."
07.30 Uhr: Nächste Niederlage - Türkei scheidet aus der WM aus
Nach nur zwei Spielen ist das Schicksal der türkischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 besiegelt. Nach dem 0:2 gegen Australien im Auftaktspiel, verlor nun die Türkei auch ihr zweites Spiel gegen Paraguay mit 0:1 und hat somit keine Chance mehr, für sich die K.o.-Runde zu qualifizieren. Mit jeweils drei Punkten sind Australien und Paraguay für die Türkei nicht mehr einzuholen, da der direkte Vergleich bei dieser WM zählt, nicht das bessere Torverhältnis. Aus demselben Grund steht in der Gruppe D auch Gastgeber USA bereits als Gruppensieger fest.
2.00 Uhr: FCB-Transferkandidat Saibari trifft weiter
Es sieht so aus, als habe der FC Bayern auf dem Transfermarkt einen guten Kauf abgewickelt. Ismael Saibari traf für Marokko schon beim Auftaktspiel gegen Brasilien (1:1), diesmal crashte er die schottische Party in Boston. Bereits nach 70 Sekunden erzielte der Offensivmann von der PSV Eindhoven, die angeblich bis zu 55 Millionen Euro Ablöse für den Wechsel erhält, den einzigen Treffer des Spiels. Der Afrikameister (4 Punkte), der zum Abschluss der Gruppe C auf Außenseiter Haiti trifft, ist auf dem besten Weg in die K.o.-Runde. Auch Schottland (3) hat noch Chancen - Gegner am Donnerstag (0.00 Uhr MESZ) ist Brasilien.
WM-Spiele in der Nacht von Freitag auf Samstag
Die ARD überträgt heute ab 20.15 und zeigt live das Spiel zwischen den USA und Australien. Reporterin ist Christina Graf. Esther Sedlaczek moderiert - an ihrer Seite der ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. Um 2.20 Uhr geht es weiter mit Brasilien - Haiti. Tom Bartels kommentiert, Co-Kommentator ist Thomas Hitzlsperger.
- 19. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): USA - Australien 2:0 (2:0) | Gruppe D, Livestream bei sportschau.de
- 20. Juni, 0.00 Uhr (MESZ): Schottland - Marokko 0:1 (0:1) | Gruppe C
- 20. Juni, 2.30 Uhr (MESZ): Brasilien - Haiti 3:0_(3:0) | Gruppe C, Livestream bei sportschau.de
- 20. Juni, 5.00 Uhr (MESZ): Türkei - Paraguay 0:1 (0:1) | Gruppe D
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Freitag, 19. Juni
- Wegen Messis Foulspiel: Algerien reicht Beschwerde ein (22.30 Uhr)
- Freie Sicht für Tuchel nach scharfer Kritik (14.15 Uhr)
- Kanada widmet Sieg verletztem Koné (7.00 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
23.00 Uhr: USA im Fußball-Fieber - Traumstart mit 2:0 über Australien
Gastgeber USA hat schon früh im Turnier eine große Welle der Begeisterung ausgelöst und mit dem besten WM-Auftakt seit 1930 die Qualifikation für die nächste Runde perfekt gemacht. Das Team von Trainer Mauricio Pochettino besiegte Australien in Seattle souverän mit 2:0 (2:0) und vollbrachte damit erstmals seit 96 Jahren wieder einen Start mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen.
Ein Eigentor von Cameron Burgess (11. Minute) sowie ein Treffer von Alex Freeman (43.) sorgten vor 66.925 Zuschauern im ausverkauften Lumen Field für die Entscheidung zugunsten der Amerikaner, die nach dem fulminanten 4:1 gegen Paraguay eindrucksvoll nachlegten.
14.15 Uhr: Nach Tuchel-Kritik: FIFA gewährt nun freie Sicht bei Hymnen
Nach Thomas Tuchels Ärger über Fotografen sollen Trainer bei der WM während der Nationalhymne künftig freien Blick auf ihre Spieler haben. Fotografen hatten Englands Trainer während des besonderen Moments unmittelbar vor dem 4:2-Sieg gegen Kroatien die Sicht auf sein Team versperrt. "Ich flehe die FIFA an, die Position der Fotografen während der Nationalhymnen zu ändern", hatte der gebürtige Krumbacher und ehemalige FC-Bayern-Trainer nach dem ersten WM-Spiel seiner Karriere gesagt. Die Bitte blieb nicht ungehört. Die FIFA hat einen Kompromiss für die betroffenen Spiele in Stadien mit beengten Platzverhältnissen gefunden.
Fotografen sollen nach dpa-Informationen zwar dort künftig auf der bisherigen Position bleiben, aber etwas enger zusammenrücken. Die Trainerstäbe aber können sich demnach während der Nationalhymne jeweils etwas an der Seitenlinie entlang links beziehungsweise rechts positionieren und hätten dann keinen Fotografen mehr direkt vor sich.
13.25 Uhr: Trinkpausen in der Kritik
Bei der WM werden in jedem Spiel Trinkpausen eingelegt. Hauptgrund sollen die hohen Temperaturen sein. Doch Kritiker vermuten dahinter teure Werbeflächen - und Werbepausen mit teils großen Folgen für das Spielgeschehen.
10.05 Uhr: Entsetzen nach Falschmeldung über Messis Vater
Nach einer fatalen Falschmeldung über Lionel Messis Vater Jorge hat sich die argentinische Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña bei der Familie des Fußball-Superstars öffentlich entschuldigt. In einer Sendung des Streamingdienstes Luzu TV hatte sie behauptet, Jorge Messi sei gestorben. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden entlassen, teilte Luzu TV mit. Peña beendete von sich aus die Zusammenarbeit, hieß es von beiden Seiten.
Die Familie Messi hatte nach den Spekulationen über den Gesundheitszustand des 68 Jahren alten Jorge Messi eine Stellungnahme veröffentlicht. Sohn Lionel (38), der eine sehr enge Bindung zu seinem Vater hat, hatte nach seiner Dreierpack-Gala von WM-Titelverteidiger Argentinien gegen Algerien von schweren Zeiten gesprochen, die aber nichts mit dem Fußball zu tun hätten.
Lionel Messi
7.00 Uhr: Kanada widmet 6:0 verletztem Koné
Co-Gastgeber Kanada feiert den ersten Endrundensieg bei einer Fußball-WM, muss aber die schwere Verletzung von Ismael Koné verkraften. Beim 6:0 (3:0)-Torfest gegen Katar wurde der Mittelfeldspieler mit einer Trage vom Platz gebracht. Ersten Eindrücken zufolge brach sich der Profi bei einem Foul von Katars Assim Madibo den Unterschenkel.
Es ist direkt vor der Bank passiert. Jeder konnte hören, wie der Knochen brach. Man fühlt natürlich tief mit ihm, und alle sind erschüttert von dem Vorfall – wegen der Art der Verletzung und auch, weil Ismael das Herz unserer Mannschaft ist", sagte Kanadas Trainer Jesse Marsch. Der Co-Gastgeber gewann bei seiner dritten WM-Teilnahme das erste Endrundenspiel und steht nun vor dem erstmaligen Einzug in die K.-o.-Phase.
Vor 52.497 Zuschauern in Vancouver erzielte Stürmer Jonathan David (29./45.+3/90.+2) gleich drei Tore für die Kanadier. Außerdem trafen Cyle Larin (16. Minute), Nathan Saliba (64.) und Mohamed Manai (75.) mit einem Eigentor. Katar beendete die Partie nach zwei Roten Karten nur mit neun Mann.
Video: Highlights Kanada - Katar
Ismael Kone
6.45 Uhr: Mexiko nach zweitem Sieg in der Zwischenrunde
Mexiko ist als erste Mannschaft in die K.-o.-Runde eingezogen. Der Mitgastgeber des Turniers kam in Zapopan gegen Südkorea zu einem 1:0 (0:0) und steht nach dem zweiten Sieg vorzeitig als Gewinner der Gruppe A fest. Luis Romo avancierte mit seinem Treffer in der 50. Minute zum Matchwinner.
Trotz der Niederlage kann auch Südkorea noch aus eigener Kraft weiterkommen. Die Asiaten, die erst in der Schlussphase Gefahr ausstrahlten, sind mit drei Punkten weiter Tabellenzweiter vor Tschechien und Südafrika (beide 1).
6.30 Uhr: Schweiz auf Kurs Zwischenrunde
Mit einem 4:1 (0:0) gegen Bosnien-Herzegowina ist die Schweiz dem Einzug in die K.-o.-Phase einen großen Schritt näher gekommen. Der eingewechselte Johan Manzambi vom SC Freiburg hatte mit zwei Toren in der 74. und 90. Minute großen Anteil am Sieg der Eidgenossen, für die zudem der ebenfalls eingewechselte Rubén Vargas (84.) und Kapitän Granit Xhaka (90.+7/Foulelfmeter) trafen.
Die Schweiz weist in der Gruppe B wie Kanada nun vier Punkte auf. Am letzten Vorrundenspieltag kommt es zum direkten Duell der beiden noch ungeschlagenen Teams. Bosnien braucht gegen Katar zwingend einen Sieg.
WM-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag
- 18. Juni, 18.00 Uhr (MESZ): Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0) | Gruppe A
- 18. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0) | Gruppe B
- 19. Juni, 0.00 Uhr (MESZ): Kanada - Katar 6:0 (3:0) | Gruppe B
- 19. Juni, 3.00 Uhr (MESZ): Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0) | Gruppe A
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 18. Juni
- Manipulationsvorwurf: Wahi darf doch gegen DFB auflaufen (20.30 Uhr)
- Díaz überragt: Kolumbien schlägt WM-Neuling Usbekistan (7.00 Uhr)
- Kane glänzt auch in der Nationalmannschaft (6.30 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
20.30 Uhr: Wende bei Wahi - Ivorer darf gegen DFB-Elf spielen
Wende im Fall Elye Wahi: Der ivorische Fußball-Nationalspieler darf nun doch nach Kanada einreisen (s. Meldung um 15.49 Uhr) und im WM-Spiel der Elfenbeinküste gegen die deutsche Mannschaft auflaufen. Wie der ivorische Verband mitteilte, liegen mittlerweile "die notwendigen Genehmigungen für seine Einreise nach Kanada vor".
Der 23 Jahre alte Stürmer vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt, der in der Rückrunde auf Leihbasis für OGC Nizza spielte, steht dem Team von Trainer Emerse Faé am Samstag (22.00 Uhr) in Toronto somit gegen die DFB-Elf zur Verfügung. Wahi werde "nach Kanada reisen und wie gewohnt an der Weltmeisterschaft teilnehmen", hieß es in einer Mitteilung. Der Verband freue sich "über dieses positive Ergebnis und dankt allen Beteiligten, die zur Lösung dieses Problems beigetragen haben."
Wahi war vor seiner WM-Reise offenbar in Frankreich zeitweise in Polizeigewahrsam gekommen. Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass ein 23 Jahre alter Fußballer am 29. Mai wegen Manipulationsverdachts festgenommen wurde. Zunächst hatte "The Athletic" über den Fall berichtet.
Im Video: Antonio Rüdiger - ohne Startelf, doch mit ruhigem Schlaf
WM 2026 - Deutschland Pressekonferenz
15.49 Uhr: Manipulationsvorwurf - Elfenbeinküste gegen DFB ohne Wahi
Harter Schlag für den DFB-Gegner: Die Fußball-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste muss im WM-Vorrundenspiel gegen Deutschland am Samstag (22.00 Uhr MESZ) in Toronto ohne Elye Wahi antreten. Nach Verbandsangaben wurde dem Frankfurter Bundesligaprofi, der an OGC Nizza ausgeliehen ist, von den kanadischen Behörden die Einreise verweigert.
In Frankreich läuft gegen Wahi (23) laut The Athletic ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche". Es geht um Auffälligkeiten rund um das Ligue-1-Spiel zwischen Nizza und dem FC Metz (0:0) am 17. Mai. Wahi soll sich dabei absichtlich eine Gelbe Karte abgeholt haben, der Ligaverband LFP stellte auffälliges Wettverhalten für den Fall seiner Verwarnung fest. Rund zwei Wochen vor WM-Beginn soll der Stürmer sogar vorübergehend festgenommen worden sein.
14.22 Uhr: Jubel über Haaland-Tore lässt in Norwegen die Erde zittern
Ein Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat wortwörtlich die Erde zum Zittern gebracht. Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch "deutliche Signale" - verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit.
Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. "Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden", hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst.
10.44 Uhr: Thierry Henry wirft Ronaldo Egoismus vor
Thierry Henry kannte keine Gnade mit Cristiano Ronaldo. Der französische Fußball-Weltmeister von 1998 warf dem erschreckend schwachen Altstar nach dem enttäuschenden 1:1 (1:1) der Portugiesen bei ihrem WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo blanken Egoismus vor. "Für alle Leute zu Hause, eine Sache ist ganz wichtig", sagte der frühere Torjäger Henry in seiner Rolle als TV-Experte bei Fox: "Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen."
Laut Henry verweigert "CR7" Laufwege, die seine Teamkollegen in gute Abschlusspositionen bringen würden, weil er selbst treffen will. Das belegte der Franzose mit einer Szene aus der zweiten Hälfte: "Weil er ein Tor machen möchte, steht er Bruno Fernandes im Weg." Am Ende der Partie stand für Ronaldo eine Horrorbilanz: Null Schüsse aufs Tor, null abgeschlossene Dribblings, null Schlüsselpässe - und sogar weniger Ballkontakte (25) als der kongolesische Torhüter Lionel Mpasi-Nzau (35).
7.00 Uhr: Díaz überragt: Kolumbien schlägt WM-Neuling Usbekistan
Ein starker Luis Díaz hat dem tapferen WM-Neuling Usbekistan das Debüt auf der weltgrößten Fußball-Bühne verdorben. Der Bayern-Angreifer führte Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum verdienten 3:1 (1:0)-Auftaktsieg gegen die Mannschaft von Trainer Fabio Cannavaro und verhinderte eine dicke Überraschung. Für ein erfolgreiches Turnier müssen sich die ambitionierten Kolumbianer aber noch steigern.
Der auffällige Díaz (66.) und Jaminton Campaz (90.+9) trafen im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt zum Sieg für den WM-Viertelfinalisten von 2014, der in Gruppe K die Tabellenführung übernahm. Zuvor hatte Abbosbek Faysullajew (61.) die kolumbianische Führung durch Daniel Munoz (41.) ausgeglichen und für das erste WM-Tor seines Landes gesorgt. Die "Weißen Wölfe" sind der erste Teilnehmer aus Zentralasien in der WM-Geschichte. Die weiteren Gruppengegner Portugal und DR Kongo hatten sich zuvor 1:1 getrennt.
6.45 Uhr: Ghana feiert Last-Minute-Sieg gegen Panama
Caleb Yirenkyi hat Ghana mit einem ganz späten Tor im strömenden Regen von Toronto den Sieg gegen Panama beschert. Der 20-Jährige vom FC Nordsjaelland in Dänemark traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum glücklichen 1:0 (0:0) für Ghana, das über weite Strecken der Partie enttäuschte. Panama muss weiter auf seinen ersten Punkt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft warten. Für die Mittelamerikaner ist es nach 2018 die zweite WM-Teilnahme.
Bei Ghana fehlte Thomas Partey, dem von Kanadas Behörden wegen eines gegen ihn in England laufenden Gerichtsverfahrens die Einreise verweigert worden war. Ein Einspruch des 33-Jährigen vom FC Villareal gegen diese Entscheidung war am Tag vor dem Spiel vom kanadischen Bundesgericht abgewiesen worden.
6.30 Uhr: Kane glänzt auch in der Nationalmannschaft
Mit einer herausragenden Leistung beim überzeugenden Auftaktsieg gegen Kroatien schürt Harry Kane die englische Hoffnung auf den zweiten WM-Titel nach 60 Jahren Wartezeit. Der Stürmerstar vom FC Bayern München war beim 4:2 (2:2) der überragende Mann und traf zweimal. "Wir haben einfach das gemacht, was wir machen müssen, um ein Spiel zu gewinnen", sagte Kane. "Wir sind bereit, wir sind gut eingestellt."
Der 32-Jährige war mit einem Foulelfmeter im zweiten Versuch (12. Minute) und mit einem Kopfball (42.) erfolgreich. Mit seinen WM-Toren neun und zehn zog Kane mit Englands bisherigen Rekordhalter Gary Lineker gleich. Jude Bellingham (48.) und Marcus Rashford (85.) erzielten die weiteren Tore für den Turnier-Mitfavoriten. Für Kroatien konnten Martin Baturina (36.) und Petar Musa (45.+5) zwischenzeitlich zweimal ausgleichen.
WM-Spiele in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag
- 17. Juni, 19.00 Uhr (MESZ): Portugal - DR Kongo 1:1 (1:1) | Gruppe K
- 17. Juni, 22.00 Uhr (MESZ): England - Kroatien 4:2 (2:2) | Gruppe L
- 18. Juni, 1.00 Uhr (MESZ): Ghana - Panama 1:0 (0:0) | Gruppe L
- 18. Juni, 4.00 Uhr (MESZ): Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1) | Gruppe K
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Mittwoch, 17. Juni
- DR Kongo trotzt Ronaldos Portugal Remis ab (21.04 Uhr)
- Schiedsrichter für zweites deutsches Gruppenspiel offiziell (19.35 Uhr)
- DFB-Ausrüster geht das V aus (10.30 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.04 Uhr: DR Kongo trotzt Ronaldos Portugal Remis ab
Die DR Kongo hat bei der Fußball-WM 2026 am ersten Spieltag der Gruppe K für die nächste Überraschung des Turniers gesorgt. Gegen Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo erarbeiteten sich die Afrikaner ein 1:1 (1:1) und trotzten dem Mitfavoriten auf den WM-Titel einen Punkt ab. Dabei waren die Portugiesen denkbar gut in die Partie gestartet.
Nach nur sechs Minuten brachte Joao Neves den Europameister von 2016 in Führung. Doch Yoane Wissa glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem Kopfball aus. Nach Wiederanpfiff zeigte sich Portugal seltsam ideenlos. Echte Torchancen gab es kaum. Das vermeintliche 2:1 durch Joao Cancelo per Fallrückzieher wurde wegen einer klaren Abseitsstellung aberkannt.
In der Folge blieben die Kongolesen gefährlich und schnupperten zwischenzeitlich sogar an der Führung. Letztlich ging die Partie mit dem Unentschieden zu Ende. Für die DR Kongo der erste Punkt bei einer Weltmeisterschaft überhaupt.
20.18 Uhr: Tah für Rüdiger "der neue Chef"
Antonio Rüdiger hat seinen Job als Abwehrchef und seinen Stammplatz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verloren, doch er neidet seinen "Erben" ihre größeren Rollen keineswegs. "Jeder hat seine Zeit, jetzt ist deren Zeit. Sei den Jungs gegönnt. Ich kann nur unterstützen", sagte der 33-Jährige am Mittwoch im DFB-Quartier in Winston-Salem.
Es sei "nicht einfach, auf der Bank zu sein", bekannte er, über allem stehe aber das Team. "Wir alle haben hier nur ein Ziel, jeder ist wichtig. Wenn man von außen Input geben kann, umso besser." Daher versuche er, "mit den Leuten Spaß zu haben und gute Vibes zu verbreiten".
Das tat der Profi von Real Madrid auch auf der Pressekonferenz in den USA. "Sein linker Fuß ist Gold", sagte er über Verteidiger Nico Schlotterbeck, "das muss man ihm lassen." Dessen Nebenmann Jonathan Tah nannte er den "neuen Chef" und lobte: "Jona stellt einfach was dar. Allein von der Physis her, das kann schon eklig werden. Wenn ich Stürmer wäre und gegen Jona spielen müsste, dann wäre das schon hart." Der junge Nathaniel Brown sei "ein ruhiger Zeitgenosse, aber auf dem Platz wird er zum Monster, dem muss ich nicht viel sagen".
Gesagt wird dafür viel über Rüdiger, vor allem im Netz, wo er oft kübelweise Hass erfährt. "Ich bin kein Kind von Traurigkeit, ich respektiere Meinungen, aber seriöse Meinungen. Seriöse Kritik ist bei mir immer willkommen", sagte er. Ansonsten sei es ja so: "Mein Name bekommt viele Klicks. Manchmal ist schlechte Presse auch gute Presse."
Aber der Hass? "In der Social-Media-Welt bin ich der Buhmann, das ist für mich auch okay." In den Stadien würden seine harten Tacklings wie etwa in der Nations League gegen Italien auch gefeiert. Also: "Lassen wir Social Media Social Media bleiben - und wir bleiben in der realen Welt."
Antonio Rüdiger (links) mit Jonathan Tah
19.35 Uhr: Schiedsrichter für zweites deutsches Gruppenspiel fix
Juan Gabriel Benitez aus Paraguay ist der Schiedsrichter für das zweite WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 43 Jahre alte Referee wurde von der FIFA für die Partie am Samstag (22.00 Uhr) in Toronto gegen die Elfenbeinküste eingeteilt.
Benitez ist zum ersten Mal bei einer WM dabei. Die Profis von Borussia Dortmund haben aber schon Erfahrung mit ihm. Benitez war bei der Club-WM 2025 Schiedsrichter beim 4:3-Sieg des BVB gegen Mamelodi Sundowns aus Südafrika. In Toronto stehen ihm seine Landsmänner Eduardo Cardoso und Milciades Saldivar als Assistenten zur Seite. Der vierte Offizielle Khalid Alturais und der Ersatz-Referee Mohammed Alabakry kommen aus Saudi-Arabien.
Im Video: DFB-Team bereitet sich trotz Schlangenangst auf Elfenbeinküste vor
Das DFB-Team beim Training
18.07 Uhr: Wohl Manipulationsverdacht gegen Star von DFB-Gegner
Der ivorische Fußball-Nationalspieler Elye Wahi muss sich offenbar wegen des Verdachts der Spielmanipulation verantworten. Wie The Athletic am Mittwoch berichtete, sei Wahi rund zwei Wochen vor Beginn der WM in den USA, Mexiko und Kanada in Frankreich vorübergehend festgenommen worden. Am Samstag (22.00 Uhr) trifft der 23-Jährige mit der Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) auf die deutsche Nationalmannschaft.
The Athletic beruft sich bei seiner Berichterstattung auf "mit den Vorgängen vertraute Quellen". Demnach bestätigten die namentlich nicht genannten Personen, dass gegen Wahi ein Ermittlungsverfahren geführt werde. Dabei soll geklärt werden, ob sich Wahi am 17. Mai im Spiel seines Vereins OGC Nizza gegen den FC Metz absichtlich eine Gelbe Karte abgeholt hat.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte die vorübergehende Festnahme eines 23 Jahre alten Fußballers, "der in der französischen Ligue 1 spielt", nannte den Namen aber nicht. Es sei ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche" eingeleitet worden. Der betreffende Spieler "wurde nach seiner Vernehmung im Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. Der Fußballspieler gehört nicht zum französischen Aufgebot für die Weltmeisterschaft."
Bei der Partie zwischen Nizza und Metz hatte der Ligaverband LFP auffälliges Wettverhalten festgestellt. Unter anderem wurde gewettet, dass Wahi eine Gelbe Karte erhalte. Im Bericht heißt es, dass bislang keine Anklage gegen Wahi erhoben worden sei, die Ermittlungen dauerten an. Laut The Athletic soll noch ein zweiter Spieler bei der WM teilnehmen, gegen den ebenfalls wegen des Verdachts der Spielmanipulation ermittelt werde.
Thomas Tuchel will die Nationalhymne nicht mitsingen
8.15 Uhr: Eigentor und Elfmeter retten Österreich gegen Jordanien
Österreich ist mit einem Zittersieg gegen Jordanien in seine langersehnte erste Weltmeisterschaft seit 28 Jahren gestartet und hat erstmals seit 1990 wieder ein WM-Spiel gewonnen. Die Mannschaft des deutschen Teamchefs Ralf Rangnick besiegte den Außenseiter bei dessen WM-Premiere mit 3:1 (1:0). Vor 36 Jahren hatte es ein 2:1 in der Vorrunde gegen die USA gegeben.
Im San-Francisco-Bay-Area-Stadion profitierten die Österreicher nach einem Treffer von Romano Schmid in der 20. Minute diesmal auch von einem Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) und einem verwandelten Handelfmeter von Marko Arnautovic in der Nachspielzeit (90.+12.). Das wenig überzeugende Team um Kapitän David Alaba und FC-Bayern-Allzweckwaffe Konrad Laimer konnte sich zudem bei seinem Torwart Alexander Schlager sowie der Latte bedanken, dass die guten Jordanier nicht mindestens einen Punkt mitnahmen. Für sie reichte es nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ali Olwan (50.).
Marko Arnautovic hat für die österreichische Nationalmannschaft gegen Jordanien getroffen
6.55 Uhr: Argentiniens Superstar Messi zieht mit Klose gleich
Superstar Lionel Messi hat bei der Fußball-WM einmal mehr Geschichte geschrieben und den Torrekord von Miroslav Klose eingestellt. Der Argentinier erzielte im Auftaktspiel des Weltmeisters gegen Algerien (3:0) seine Treffer 14, 15 und 16 zog damit bei seiner sechsten Endrunde mit dem früheren DFB-Stürmer in der Rangliste der besten WM-Torschützen gleich.
Klose hatte den vorherigen Rekordhalter Ronaldo (15 Tore) im Halbfinale der WM 2014 in Brasilien gegen den Gastgeber (7:1) überholt. Für seine 16 Treffer benötigte er vier WM-Teilnahmen.
Messi ist mit seinem 200. Länderspiel genau 20 Jahre nach seinem WM-Debüt nun auch der erste Spieler der Geschichte, der bei sechs Weltmeisterschaften auf dem Platz stand. Nach seinen drei Treffern (17., 60., 76.) wurde er in der 79. Minute ausgewechselt.
Die Rekordmarke wird in den kommenden WM-Spielen aller Wahrscheinlichkeit noch verbessert werden. Frankreichs Starspieler Kylian Mbappé erzielte am Dienstag zwei Treffer gegen Senegal (3:1) und steht nun bei 14 Toren.
Video: Highlights Argentinien - Algerien
Linonel Messi
6.45 Uhr: Haaland trifft doppelt - Norwegen bezwingt mutige Iraker
Der Superstar liefert ab: Erling Haaland hat die hoch gehandelten Norweger bei seinem WM-Debüt zum erfolgreichen Comeback auf der großen Bühne geschossen. Der Ausnahmestürmer von Manchester City glänzte beim lange doch recht wackligen, aber nicht unverdienten 4:1 (2:1)-Sieg der Wikinger gegen den mutigen Außenseiter Irak mit einem Doppelpack.
Die norwegische Führung durch den kaum aufzuhaltenden Torgaranten (29.) egalisierte Irak-Star Aymen Hussein (39.) in einer teils wilden ersten Hälfte. Nur wenig später nutzte Haaland einen schlimmen irakischen Abwehrpatzer (43.). Der erst kurz zuvor eingewechselte Leo Östigaard (77.) machte dann alles klar, Hussein unterlief dann noch ein Eigentor zum Endstand (90.+7).
6.30 Uhr: Mit Rekordmann Mbappé: Frankreich holt Arbeitssieg zum Start
Ein Geniestreich der Superstars als Initialzündung: Das französische Milliarden-Ensemble um den Rekordmann Kylian Mbappé ist mit einem Arbeitssieg in seine Titelmission gestartet - muss sich für den Traum vom dritten Stern aber steigern. Das Team von Trainer Didier Deschamps bezwang Senegal mit 3:1 (0:0) und revanchierte sich damit für die Auftaktpleite bei der WM 2002.
Eine geniale Aktion von Michael Olise und Mbappé stellte in East Rutherford die Weichen, der Kapitän vollendete einen Traumpass des Münchners eiskalt (66.). Dazu erhöhte Bradley Barcola (82.) nach einem schnellen Angriff. Der Anschlusstreffer durch Ibrahim Mbaye (90.+5) änderte nichts, weil Mbappé (90.+6) mit einem Traumtor erneut zuschlug. Mit seinen Länderspieltreffern 57 und 58 überholte der Superstar dazu Olivier Giroud und stieg zu Frankreichs Rekordtorschützen auf.
WM-Spiele in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch
- 16. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): Frankreich - Senegal 3:1 (0:0)| Gruppe I
- 17. Juni, 0.00 Uhr (MESZ): Irak - Norwegen 1:4 (1:2) | Gruppe I
- 17. Juni, 3.00 Uhr (MESZ): Argentinien - Algerien 3:0 (1:0) | Gruppe J
- 17. Juni, 6.00 Uhr: Österreich - Jordanien 3:1(1:0) | Gruppe J
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Dienstag, 16. Juni
- Kimmich verteidigt Leroy Sané (19.04 Uhr)
- Wegen Partey: Ghana zeiht vor Gericht (17.55 Uhr)
- Nach nur einem WM-Spiel: Tunesiens Nationaltrainer entlassen (8.15 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
19.05 Uhr: "Extrem engagiert" - Kimmich verteidigt Sané
Joshua Kimmich hat mit Unverständnis auf die öffentliche Kritik am Auftritt von Leroy Sané im WM-Auftaktspiel gegen Curaçao reagiert: "Ich finde es nicht so verständlich, ehrlicherweise. Ich fand ihn extrem engagiert", sagte der DFB-Kapitän zur Leistung des Offensivspielers beim 7:1 gegen den großen Außenseiter.
Auch ohne Torerfolg habe Sané auf der rechten Seite überzeugt. "Natürlich ist es cool, wenn er jedes Spiel drei Tore macht, aber es gibt auch andere Aufgaben, die er zu erfüllen hat", sagte Kimmich. Zudem sprach Kimmich über den Teamgeist beim DFB-Team, das auf einem guten Weg sei, eine Familie zu werden.
Video: Freier Tag für das DFB-Team -aber Kimmich muss ran
Joshua Kimmich
17.55 Uhr: Ghana zieht wegen Partey vor Gericht
Ghanas Regierung ist im Streit um ein verweigertes Visum für Nationalspieler Thomas Partey vor ein kanadisches Bundesgericht gezogen. Wie der kanadische öffentlich-rechtliche Sender CBC berichtet, wurde für Dienstagmorgen (Ortszeit) eine Anhörung angesetzt, bei der Ghana eine einstweilige Verfügung erwirken will. Diese könnte es Partey ermöglichen, bereits in der Nacht zu Donnerstag (1 Uhr) im WM-Spiel gegen Panama in Toronto aufzulaufen.
Partey war im Juli 2025 in London wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt worden. Der Mittelfeldspieler des FC Villarreal bestreitet die Vorwürfe.
8.15 Uhr: Nach nur einem WM-Spiel: Tunesiens Nationaltrainer entlassen
Nach der krachenden Niederlage zum WM-Auftakt gegen Schweden ist Sabri Lamouchi seinen Job als Trainer der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft los. Dies bestätigte der tunesische Verband (FTF) zwei Tage nach dem ernüchternden 1:5. Als Nachfolger übernimmt Lamouchis französischer Landsmann Hervé Renard.
7.50 Uhr: Laute Pfiffe während iranischer Nationalhymne
Während des Abspielens der iranischen Nationalhymne unmittelbar vor dem Anstoß des WM-Spiels gegen Neuseeland sind im Stadion laute Pfiffe zu hören gewesen. Die iranische Mannschaft stand geschlossen im Mittelkreis, die Spieler hielten jeweils die Hand auf der Brust. Wegen des Iran-Kriegs ist die Partie in Inglewood politisch stark aufgeladen, vor dem Stadion hatte es Protestbekundungen gegeben.
"Die Fußballmannschaft der terroristischen Islamischen Republik vertritt nicht die Menschen im Iran", war auf einem Schild vor der Arena zu lesen. Viele Menschen schwenkten - dann auch im Stadion - alte iranische Flaggen aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Die Stimmung war in Inglewood nahe Los Angeles friedlich, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Das Spiel endete 2:2.
WM-Spiele in der Nacht von Montag auf Dienstag
- 15. Juni, 18.00 Uhr (MESZ): Spanien - Kapverdische Inseln 0:0 |Gruppe G
- 15. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): Belgien - Ägypten 1:1 (0:1) | Gruppe H
- 16. Juni, 0.00 Uhr (MESZ): Saudi-Arabien - Uruguay 1:1 (1:0)| Gruppe H
- 16. Juni, 3.00 Uhr (MESZ): Iran - Neuseeland 2:2 (1:1)| Gruppe G
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Montag, 15. Juni
- Spanien stolpert sensationell gegen Kap Verde (20.01 Uhr)
- Irans Fußballer dürfen doch in den USA übernachten (18.01 Uhr)
- Das Geheimnis hinter Nagelsmanns Kleidungswechsel (13.30 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
20.01 Uhr: Spanien stolpert sensationell gegen Kap Verde
Die Fußball-WM 2026 hat die erste richtig dicke Überraschung geliefert: Topfavorit Spanien ist gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Gegen den krassen Außenseiter und Turnierneuling Kap Verde blamierte sich das viel zu harmlose Team in seinem Auftaktspiel am Montag in Atlanta mit einem 0:0. Während die "Blauen Haie" gleich beim Debüt ihren historischen ersten Punkt bei einer Endrunde feierten, müssen sich die Spanier für ihren zweiten WM-Triumph nach 2010 erheblich steigern.
So ideenlos wie die Spanier, bei denen Nationaltrainer Luis de la Fuente 71 Minuten lang auf den zuletzt angeschlagenen Yamal verzichtet hatte, jedoch über weite Strecken aufgetreten sind, könnte es bereits im zweiten Vorrundenspiel am Sonntag gegen Saudi-Arabien schwer werden. Letzter Gegner in der Gruppe H ist Uruguay. Für Kap Verde, mit 500.000 Einwohnern drittkleinster WM-Teilnehmer, ist der Punktgewinn im Duell der Nummer 3 gegen die Nummer 64 der Weltrangliste schon jetzt der größte Erfolg der Fußballgeschichte.
18.01 Uhr: Irans Fußballer dürfen doch in den USA übernachten
Die iranischen Fußballer dürfen bei der WM in Amerika doch in den USA übernachten. Dies bestätigte der iranische Verband am Tag der Auftaktpartie gegen Neuseeland der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich war geplant, dass das Team um Angreifer Mehdi Taremi erst am Spieltag in die USA reist und direkt nach dem Spiel wieder ins Teamquartier ins mexikanische Tijuana zurückreist.
Doch die Mannschaft flog bereits am Vortag nach Inglewood, wo am Dienstag (3.00 Uhr) das erste WM-Spiel gegen Neuseeland steigt. Zur Pressekonferenz vor der Partie kamen Taremi und Trainer Amir Ghalenoei leicht verspätet. "Es war nicht unsere Schuld. Wir haben Tijuana um 10.00 Uhr verlassen und sind um 15.00 Uhr abgeflogen", berichtete Taremi. Die beiden Städte sind in etwa so weit voneinander entfernt wie Stuttgart und München. Entgegen der ursprünglichen Absprachen war das Team schon einen Tag vor dem Anpfiff geschlossen in die USA eingereist. Der iranische Verband verbreitete Fotos seiner Fußballer beim Aussteigen aus einem Flugzeug. Infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA hatte Iran sein WM-Quartier aus Arizona nach Mexiko verlegt.
11.50 Uhr: Nmecha und Tah beten mit Curacao-Spielern
Nach seinem besonderen WM-Debüt inklusive Tor beim 7:1-Sieg gegen Curaçao nahm sich Felix Nmecha Zeit für seinen Glauben. Arm in Arm mit Nationalteam-Kollege Jonathan Tah und mehreren Gegnern bildete der 25-Jährige auf dem Spielfeld einen Kreis.
"Wir sind im Spiel Gegner gegeneinander und dann nach dem Spiel sind wir alle Christen und wir sind Brüder", sagte er in der ARD. "Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir sind immer noch sehr dankbar."
Nmecha erklärte: "Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus verherrlicht wird durch das Spiel. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet." Bei Instagram schrieb er nach dem Auftaktsieg zu Bildern vom Spiel: "Thank you Jesus!"
10.05 Uhr: Fast schon weiter? Was das 7:1 bedeutet
Das 7:1-Torfestival gegen Curacao bringt die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in eine hervorragende Ausgangsposition. Drei Punkte und Tordifferenz plus sechs nach dem ersten Spiel - damit lässt sich beinahe schon für das Sechzehntelfinale planen.
Hintergrund: Bei der größten WM der Fußball-Geschichte mit 48 Nationen kommen in den zwölf Vierergruppen nicht nur die jeweils ersten beiden Teams in die K.o.-Runde, also zusammen 24, sondern auch noch acht Dritte. Nur 16 Mannschaften scheiden am Ende der Gruppenphase aus.
Selbst im Falle zweier Niederlagen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador ist es unwahrscheinlich, dass sich am Ende acht bessere Gruppendritte als Deutschland finden. Dafür müsste es in ungewöhnlich vielen Gruppen sehr eng zugehen, damit die Dritten mindestens vier Punkte sammeln.
8.30 Uhr: WM-Debüt nach Maß: Macht Youngster Brown FCB den Mund wässrig?
Erstes WM-Spiel, erstes Tor. Nathaniel Brown hat bei seinem WM-Debüt für das DFB-Team einen Fabel-Einstand gefeiert. Der 22-Jährige soll kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen – den Münchnern dürfte er den Mund wässrig gemacht haben.
7.10 Uhr: Elfenbeinküste gewinnt Duell der DFB-Gegner
Dank eines Last-Minute-Treffers von Joker Amad Diallo hat die Elfenbeinküste das Duell der nächsten beiden deutschen WM-Gegner gewonnen. Die Westafrikaner setzten sich in einer Partie mit etlichen Chancen mit 1:0 (0:0) gegen Ecuador durch und eroberten in der Gruppe E damit vorläufig den zweiten Platz hinter der Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der eingewechselte Diallo traf dabei in der 90. Minute.
Die intensive Partie vor 68.274 Zuschauern in Philadelphia zeigte: In ihren weiteren Vorrundenspielen beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko dürfte den Deutschen - vor allem körperlich - mehr abverlangt werden als beim 7:1 (3:1) zum Start gegen den krassen Außenseiter Curaçao. Gegen die Elfenbeinküste spielt das deutsche Team am kommenden Samstag in Toronto, gegen Ecuador zum Abschluss der Gruppenphase am 25. Juni in East Rutherford.
WM-Spiele in der Nacht von Sonntag auf Montag
- 14. Juni, 19.00 Uhr (MESZ): Deutschland - Curacao 7:1 (3:1) | Gruppe E
- 14. Juni, 22.00 Uhr (MESZ): Niederlande - Japan 2:2 (0:0) | Gruppe F
- 15. Juni, 01.00 Uhr (MESZ): Elfenbeinküste - Ecuador 1:0 (0:0) | Gruppe E
- 15. Juni, 04.00 Uhr (MESZ): Schweden - Tunesien 5:1 (2:1) | Gruppe F
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