WM-Spiele am Sonntag
Die ARD zeigt das Sechzehntelfinale zwischen Co-Gastgeber Kanada und Südafrika im Free-TV und im Livestream.
- 28. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): Südafrika - Kanada 0:1 (0:0) Sechzehntelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 28. Juni
- FC-Bayern-Flirt Brown fit für Paraguay (18.43 Uhr)
- Österreich nach Sechs-Tore-Drama weiter (07.35 Uhr)
- Harry Kane ist Englands Rekord-Torschütze (07.11 Uhr)
18.54 Uhr: Ex-FCB-Star Santa Cruz warnt DFB-Team vor Paraguay
Der frühere FC-Bayern-Star Roque Santa Cruz ist 44 Jahre alt - und immer noch Erstliga-Profi in seiner Heimat Paraguay. Das Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Deutschland in Foxborough am Montag (22.30 Uhr MESZ in der BR24Sport-Livereportage) lässt sich der langjährige Nationalstürmer selbstverständlich nicht entgehen, er glaubt an eine Chance gegen den viermaligen Weltmeister. "Je körperlicher das Spiel wird, desto besser für uns", sagte Santa Cruz der Süddeutschen Zeitung.
Die Favoritenrolle liege zwar "klar" bei Deutschland, betonte er, aber er sieht auch Schwächen, an denen Paraguay ansetzen kann. "Man muss das Spiel körperlich intensiv gestalten und Deutschland dazu zwingen, viel zu arbeiten", sagte Santa Cruz. "Und ich hoffe auf hohe Temperaturen. Das käme uns entgegen." Ein "intensives Hin und Her" wäre ideal, denn die deutsche Mannschaft sei "am ehesten in Umschaltsituationen verwundbar. (...) Probleme bekamen sie meist nach schnellen Gegenangriffen, die mit viel Tempo und Präzision ausgespielt wurden."
Je länger es 0:0 stehe, desto höher werde zudem der Druck auf Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Team. "Dann richtet sich die gesamte Erwartungshaltung auf Deutschland, während Paraguay deutlich weniger zu verlieren hat."
Als Blaupause sieht Santa Cruz das WM-Duell von 2002 (0:1 im Achtelfinale) mit dem deutschen Siegtor erst kurz vor Schluss: "Dieses Spiel gibt vielen Menschen in Paraguay noch immer Hoffnung. Dass unsere Spiele gegen Deutschland fast immer sehr ausgeglichen waren, ist bei vielen präsent. Das gilt auch für ein Freundschaftsspiel 2013, das 3:3 endete."
Allerdings habe Paraguay bei der WM noch nicht das Niveau aus der Südamerika-Qualifikation erreicht. "Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt – denn Deutschland verlangt einem alles ab." Vielen Fans in Paraguay sei das Offensivspiel "zu vorsichtig", sagte Santa Cruz.
18.43 Uhr: FC-Bayern-Flirt Brown fit für Paraguay
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown, der vom FC Bayern München umworben wird, stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay an diesem Montag (22.30 Uhr in der BR24Sport-Livereportage) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
"Wir hoffen alle, dass es funktioniert", hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
Der Frankfurter WM-Neuling sollte gegen Paraguay wieder für David Raum in die Startelf kommen, der beim 1:2 gegen Ecuador einer der Schwachpunkte war. Völler nannte die sportliche Entwicklung von Brown "atemberaubend".
Erwartet wird, dass Nagelsmann bis auf den am Fuß verletzten Nico Schlotterbeck, für den Antonio Rüdiger im Abwehrzentrum verteidigen wird, ansonsten wieder die Aufstellung der beiden gewonnenen Gruppenspiele gegen Curaçao und die Elfenbeinküste wählen wird.
07.35 Uhr: Laimer, Gregoritsch, Österreich und ein Sechs-Tore-Drama
Mit Konrad Laimer (FC Bayern) und Michael Gregoritsch (FC Augsburg) stehen zwei weitere Kicker aus dem Freistaat in der nächsten WM-Runde - und das durch einen Treffer in der 6. Minute der Nachspielzeit. Sasa Kalajdzic traf für den bayerischen Nachbarn spät zum umjubelten 3:3-Ausgleich gegen Algerien. Mit einer Niederlage hätte Österreich, von vielen als Geheimfavorit gehandelt, vorzeitig die Heimreise antreten müssen.
Schon im Vorfeld der Partie war klar, dass ein Remis beiden Teams zum Weiterkommen reichen würde. Viele befürchteten schon eine Neuauflage der "Schande von Gijon" von der WM 1982. Doch beide Teams dachten gar nicht daran, auf 0:0 zu spielen.
Österreich und Algerien lieferten sich ein umkämpftes Match. Zwei Mal führte die Alpenrepublik, zwei Mal glich Algerien aus. In der 3. Minute der Nachspielzeit sorgte Riyad Mahrez mit seinem 3:2 dann für den vermeintliche K.o. Österreichs, ehe Joker Kalajdzic, gerade mal eine Minute auf dem Feld, traf.
Österreich spielt im Sechzehntelfinale nun gegen Mitfavorit Spanien (Donnerstag, 2.7.2026, 21.00 Uhr), Algerien trifft am Freitag (5.00 Uhr) auf die Schweiz.
Österreichischer Jubel nach dem 3:3
07.22 Uhr: Bayerns Luiz Diaz führt Kolumbien zum Gruppensieg
Neben Harry Kane ist ein weiterer FC-Bayern-Spieler mit seinem Team Gruppensieger: Kolumbien mit Luis Diaz verteidigte durch ein 0:0 gegen Portugal Platz eins in der Gruppe K. Mit einem Sieg hätte Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo noch an Kolumbien vorbeiziehen können.
Kolumbien bekommt es im Sechzehntelfinale am Samstag (4.7.2026, 3.30 Uhr) mit Ghana zu tun. Portugal trifft am Freitag (1.00 Uhr) auf Kroatien.
07.11 Uhr: Kane holt England-Rekord
WM-Mitfavorit England hat mit einem ungeährdetetn 2:0-Sieg gegen Panama seine Titelambitionen unterstrichen. Jude Bellingham und Harry Kane vom FC Bayern trafen für die "Three Lions". Für Kane war es der elftre Treffer bei einer Weltmeisterschaft. Damit ist er nun alleiniger englischer Rekordhalter. Bisheriger Top-Torschütze war Gary Lineker mit zehn Treffern.
England trifft im Sechzehntelfinale am kommenden Mittwoch (1.7.,2026, 18.00 Uhr) auf die DR Kongo, die sich durch ein 3:1 gegen Usbekistan Platz drei in der Gruppe K sicherte.
WM-Spiele in der Nacht von Samstag auf Sonntag
- 27. Juni, 23 Uhr (MESZ): Panama - England 0:2 (0:0) Gruppe L
- 27. Juni, 23 Uhr (MESZ): Kroatien – Ghana 2:1 (1:0) Gruppe L
- 28. Juni, 01.30 Uhr (MESZ): Kolumbien - Portugal 0:0 (0:0) Gruppe K
- 28. Juni, 01.30 Uhr (MESZ): DR Kongo - Usbekistan 3:1 (0:1) Gruppe K
- 28. Juni, 04.00 Uhr (MESZ): Jordanien - Argentinien 1:3 (0:2) Gruppe J
- 28. Juni, 04.00 Uhr (MESZ): Algerien - Österreich 3:3 (1:1) Gruppe J
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Samstag, 27. Juni:
- Ein Vorbild: Kolumbiens-Trainer lobt FCB-Star Diaz (09.30 Uhr)
- FCB-Star Kane mit England in der K.o.-Phase (09.00 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
09.30 Uhr: Ein Vorbild: Kolumbien-Trainer lobt FCB-Star Díaz
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo hat seine Hochachtung für FC Bayerns Luis Díaz formuliert. Bei der Pressekonferenz zum letzten Gruppenspiel gegen Portugal in Miami sagte er: "Lucho Díaz ist für Kolumbien bereits eine Führungspersönlichkeit - nicht nur durch seine Spielweise, sondern auch durch seinen Charakter, seine Bescheidenheit, seinen Einsatz und seine Vorbildfunktion."
Der 29 Jahre alte Díaz war vor einem Jahr für rund 70 Millionen Euro vom FC Liverpool zu den Münchnern gekommen. Auch darin sieht Kolumbiens Trainer eine Vorbildfunktion seines Stars: "Spieler zu Topklubs zu bringen, ist eines unserer Ziele", sagte Lorenzo. "Hoffentlich katapultiert diese WM viele Spieler in die Weltspitze und hilft uns, das Niveau anderer Nationalmannschaften zu erreichen."
09.00 Uhr: FCB-Star Kane mit England in der K.o.-Phase
Einige Mannschaften haben sich in der Nacht auf Samstag von der Couch aus für das Sechzehntel-Finale qualifiziert. Dazu zählt auch das englische Team, das mit FCB-Star Harry Kane und Trainer Thomas Tuchel (Krumbach, Coach beim FCB zwischen 2023 und 2024) zu den Mitfavoriten zählt. Durch die Ergebnisse in Gruppe H sind auch Portugal, Deutschlands Gegner Paraguay, Ghana und Ägypten in die K.o.-Phase eingezogen.
Im Audio: Deutschland muss gegen Paraguay ran
DFB-Team
WM-Spiele in der Nacht von Freitag auf Samstag
Die ARD zeigt das Spiel zwischen den Kapverdischen Inseln und Saudi-Arabien live im TV und in der ARD-Mediathek. Kommentiert wird von Tom Bartels und Almuth Schult.
- 26. Juni, 21 Uhr (MESZ): Norwegen - Frankreich 1:4 (1:3) Gruppe I
- 26. Juni, 21 Uhr (MESZ): Senegal – Irak 5:0 (1:0) Gruppe I
- 27. Juni, 2 Uhr (MESZ) Uruguay - Spanien 0:1 (0:1) Gruppe H
- 27. Juni, 2 Uhr (MESZ) Kap Verde – Saudi-Arabien 0:0 (0:0) Gruppe H
- 27. Juni, 5 Uhr (MESZ): Neuseeland - Belgien 1: 5 (0:1) Gruppe G
- 27. Juni, 5 Uhr (MESZ): Ägypten - Iran 1:1 (1:1) Gruppe G
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Freitag, 26. Juni:
- FCB-Kandidat Brown noch nicht wieder im Training (18.30 Uhr)
- FCB-Stars bemängeln fehlenden Hunger im DFB-Team (08.27 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
Manuel Neuer und Leon Goretzka nach der Niederlage gegen Ecuador
18.30 Uhr: FCB-Kandidat Brown noch nicht wieder im Training
Der designierte FC-Bayern-Neuzugang und gebürtige Amberger Nathaniel Brown stand am Freitag bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch nicht wieder auf dem Trainingsplatz in Winston-Salem. Für das WM-Sechzehntelfinale ist der angeschlagene Linksverteidiger jedoch fest eingeplant. "Ich denke, dass er Montag spielen kann", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Der von leichten Adduktorenproblemen geplagte Brown war nach dem Stimmungsdämpfer gegen Ecuador zum Abschluss der Vorrunde (1:2) wie andere Reservisten in der Regenerationsgruppe dabei, ein paar Einwechselspieler standen aber bei strahlendem Sonnenschein auch auf dem Rasen im Spry Soccer Stadium. Deniz Undav trainierte unter der Beobachtung von Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig ebenso wie Malick Thiaw.
Das Sechzehntelfinale steht am Montag (22.30 Uhr) in Foxborough an. Der Gegner steht noch nicht fest.
08.27 Uhr: FC-Bayern-Stars bemängeln fehlenden Hunger im DFB-Team
Jamal Musiala hat nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador die Einstellung im DFB-Team kritisiert: "Die haben vielleicht bisschen mehr den Hunger gehabt, das Spiel zu gewinnen, in allen Hinsichten. Intensität, die Aggressivität im Spiel war hoch bei denen. Ich glaube, so ein Spiel ist wichtig für uns alle. Wir müssen daraus lernen und dann mit dem 100-prozentigen Hunger in das nächste Spiel reingehen."
Ähnlich sah das FC-Bayern-Teamkollege Joshua Kimmich: "Was mich am meisten ärgert, ist, dass man das Gefühl hatte, dass der Gegner mehr gewinnen wollte als wir. Dass der Gegner, unabhängig von der Konstellation, griffiger ist und mehr auf Sieg spielt als wir das wollen." Damit bewerten die beiden Münchner das Spiel anders als Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Der hatte bei MagentaTV patzig auf die Nachfrage nach den fehlenden Prozentpunkten im Engagement der DFB-Elf reagiert: "Bitte hört auf mit dem Quatsch, ehrlich", reagierte Nagelsmann auf die Nachfrage. "Warum sollten die Jungs nicht Vollgas geben? Ne, die wollten es nicht mehr. Die haben halt ein bisschen mehr Risiko genommen in vielen Aktionen."
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 25. Juni:
- FC-Bayern-Stars bemängeln fehlenden Hunger im DFB-Team (08.27 Uhr)
- Fehler beim Gegentor? Neuer: "Auf gar keinen Fall" (07.31 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
07.31 Uhr: Fehler beim Gegentor? FCB-Keeper Neuer: " Auf gar keinen Fall"
Der Keeper des FC Bayern München, Manuel Neuer, hat die Frage nach einem Torwartfehler beim Siegtreffer Ecuadors gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft energisch verneint. "Auf gar keinen Fall", schloss der Rekordschlussmann seine ausführliche Erklärung zur Ursache und zum Ablauf der fatalen Situation in der 77. Minute, als Gonzalo Plata den Ball über seine fangbereiten Arme zum entscheidenden 2:1 für die der Südamerikaner ins Tor schoss.
Der Schlussmann des FC Bayern und der Nationalmannschaft wirkte bei der Fragerunde im WM-Finalstadion von East Rutherford klar in seiner Meinung. "Jeder Torwart, der schon einmal gespielt hat, der weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss. Das ist wie, wenn ein Spieler zum Ball geht, und der eine, der kommt halt eine Fußspitze vor dem anderen dran. Ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was vorn passiert", erläuterte der 40-Jährige.
Nationaltorhüter Manuel Neuer
WM-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag
Die ARD zeigt das Spiel von Co-Gastgeber USA gegen die Türkei. Kommentiert wird von Christina Graf und Thomas Hitzlsperger.
- 25. Juni, 22 Uhr (MESZ): Ecuador - Deutschland 2:1 (1:1) Gruppe E
- 25. Juni, 22 Uhr (MESZ): Curacao – Elfenbeinküste 0:2 (0:1) Gruppe E
- 26. Juni, 1 Uhr (MESZ) Tunesien - Niederlande 1:3 (0:2) Gruppe I
- 26. Juni, 1 Uhr (MESZ) Japan - Schweden 1:1 (0:0) Gruppe I
- 26. Juni, 4 Uhr (MESZ): Türkei - USA 3:2 (2:1) Gruppe D (im Livestream auf sportschau.de)
- 26. Juni, 4 Uhr (MESZ): Paraguay - Australien 0:0 (0:0) Gruppe D
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 25. Juni:
- DFB-Team kassiert bittere Niederlage (0.15 Uhr)
- Ex-Bayer Sané sorgt für deutschen WM-Rekord (22.33 Uhr)
- Zittern für Bayern-Star Kim - kommt nun das DFB-Team (10.12 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
0.15 Uhr: DFB-Team kassiert bittere Niederlage
Die deutsche Nationalmannschaft verliert das finale Gruppenspiel der Fußball-WM 2026 gegen Ecuador trotz eines perfekten Starts mit dem frühen Tor durch Leroy Sané. In der Folge verliert das DFB-Team den Faden und hat in der zweiten Halbzeit den Südamerikanern nichts mehr entgegen zu setzen. | Zum Spielbericht
Im Video: Musiala analysiert DFB-Pleite
Jamal Musiala
22.33 Uhr: Ex-Bayer Sané sorgt für deutschen WM-Rekord
Leroy Sané, ehemaliger Spieler des FC Bayern München, hat mit seinem Tor für die deutsche Nationalmannschaft zum 1:0 gegen Ecuador im dritten Gruppenspiel der Fußball-WM 2026 deutsche Geschichte geschrieben. Sein Rechtsschuss in den ecuadorianischen Kasten in der 2. Minute war der schnellste Treffer eines DFB-Teams bei Weltmeisterschaften seit 1934.
Schneller war bis dato nur der gebürtige Augsburger Ernst Lehner, der 1934 im Spiel um Platz drei gegen Österreich bereits in der 1. Minute getroffen hatte.
20.51 Uhr: Mit Sechs Bayern - Nagelsmann rotiert kaum gegen Ecuador
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat vor dem 3. Gruppenspiel gegen Ecuador auf die erwartete Rotation verzichtet. Mit Ausnahme des angeschlagenen Nathaniel Brown, der unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Bayern München stehen soll, und Antonio Rüdiger, der Nico Schlotterbeck ersetzt, ist die Startelf dieselbe wie schon in den ersten beiden WM-Partien. Statt dem gebürtigen Amberger Brown spielt David Raum auf der Linksverteidiger-Position, der aus Nürnberg kommt.
Damit bleibt der bayerische Anteil in der Anfangsformation weiterhin hoch. Neben Raum spielen mit Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala fünf Profis des FC Bayern München von Beginn an.
Startelf des DFB-Teams:
Neuer - Kimmich, Rüdiger, Tah, Raum - Pavlovic, Nmecha - Sané, Musiala, Wirtz - Havertz
Deniz Undav und Malick Thiaw kamen für Kai Havertz und Joshua Kimmich ins Spiel
20.03 Uhr: Neues DFB-Trikot - Musiala im Beckenbauer-Look
Der US-Sportartikel-Riese Nike kleidet ab 2027 auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ein - und hat jetzt einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie das aussehen wird. Im Vorfeld des letzten deutschen Gruppenspiels gegen Ecuador startete das Unternehmen am Donnerstag in New Jersey eine Guerilla-Aktion unter dem Wortspiel-Motto "Hallo New Jersey", also: Hallo, neues Trikot.
Ein Boot fuhr dabei von Staten Island den Hudson-River hoch, vorbei an der Freiheitsstatue und bis vor die imposante Skyline von Manhattan. Auf dem Boot war ein Foto von Zauberfuß Jamal Musiala zu sehen - im neuen Dress.
Das erinnert in klassischem Weiß mit schwarzem Rundhalskragen an jenes, das "Kaiser" Franz Beckenbauer und Co. beim zweiten WM-Triumph 1974 in München trugen. Auf der Brust des neuen Dresses prangen der DFB-Adler und der berühmte Nike-Swoosh. Allerdings: Weil der US-Ausrüster das Shirt noch nicht komplett zeigen darf, ist es auf dem Musiala-Foto noch verpixelt. Bis Ende des Jahres wird die deutsche Auswahl noch von adidas ausgerüstet, wie auch bei der WM mit dem Spiel gegen Ecuador (22.00 Uhr in der Livereportage bei BR24Sport und Livestream auf Sportschau.de).
Das Unternehmen aus Herzogenaurach begleitet die Nationalelf seit mehr als 70 Jahren. Im März 2024 hatte der Deutsche Fußball-Bund bekanntgegeben, dass er ab 1. Januar 2027 bis 2034 eine Partnerschaft mit Nike eingehen wird. Der US-Konzern soll dem DFB dem Vernehmen nach künftig 100 Millionen Euro pro Jahr zahlen.
10.12 Uhr: Zittern für Bayern-Star Kim - kommt nun das DFB-Team?
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss sich nach den ersten Entscheidungen in der WM-Gruppenphase nur noch auf acht mögliche Gegner im Sechzehntelfinale einstellen. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann trifft am 29. Juni (22.30 Uhr/MESZ) in Foxborough bei Boston auf einen Dritten aus den Gruppen A, B, C, D oder F. Am Mittwoch kamen Bosnien und Herzegowina (B), Schottland (C) und Südkorea (A) in ihren Gruppen auf Rang drei.
Bei Südkorea hofft auch Abwehrspieler Min-jae Kim vom FC Bayern auf ein Weiterkommen. Die besten acht der zwölf Drittplatzierten ziehen in die K.o.-Runde ein. Bosnien-Herzegowina hat mit vier Punkten bereits das Ticket fürs Sechzehntelfinale sicher. In der Gruppe D kommen nur noch Australien und Paraguay für Tabellenplatz drei infrage, in Gruppe F noch drei Teams (Niederlande, Japan, Schweden).
Südkorea steht aktuell mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von –1 auf Rang vier der Tabelle der Drittplatzierten und muss noch ums Weiterkommen zittern. In einem Duell mit dem DFB-Team und damit mit zahlreichen Vereinskollegen von Kim wäre Südkorea sicherlich ein Außenseiter. Aber diese Aussicht würde Südkorea einem Vorrunden-Aus bei der Fußball-WM 2026 sicher vorziehen
04.23 Uhr: Kein Einsatz von FC-Bayern-Star Davies - Marsch spricht von Trick
Laut Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch war die nicht eingehaltene Einsatzgarantie für Kapitän Alphonso Davies im Vorhinein geplant. "Um ehrlich zu sein, Alphonso war noch nicht so weit", sagte der Amerikaner nach dem 1:2 (0:0) der Kanadier im letzten WM-Gruppenspiel gegen die Schweiz: "Also habe ich ihn ein bisschen als Ablenkungsmanöver benutzt."
Am Vortag hatte Marsch noch betont, er wolle Davies, den bis zuletzt eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, "auf jeden Fall ins Spiel bringen". Gegen die Schweiz saß der Linksverteidiger des FC Bayern dann aber wie schon in den ersten beiden Gruppenspielen über die komplette Spielzeit auf der Bank. Davies, erklärte Marsch im Nachhinein überraschend, "sollte nie spielen. Ich wollte, dass die Schweiz sich mit ihm auseinandersetzen muss." Für das Sechzehntelfinale am kommenden Sonntag in Los Angeles sei der Kapitän jedoch "bereit".
- Die Highlights aller WM-Spiele in der ARD-Mediathek: Hier geht's zur Zusammenfassung der Partie: Schweiz - Kanada
2.00 Uhr: Designierter FCB-Neuzugang Saibari trifft erneut
Alles deutet darauf hin, dass Ismael Saibari in der kommenden Saison die Fußballschuhe für den FC Bayern schnürt. Genauso viel deutet darauf hin, dass sich die Münchner jemanden geangelt haben, der durchaus kicken kann. Bei dem 4:2-Sieg Marokkos über Haiti erzielte Saibari erneut einen Treffer. Damit hat er nun in jedem Turnierspiel getroffen und steht bei drei Toren.
- Die Highlights aller WM-Spiele in der ARD-Mediathek: Hier geht's zur Zusammenfassung der Partie: Marokko – Haiti
WM-Spiele in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag
- 24. Juni, 21 Uhr (MESZ): Schweiz - Kanada 2:1 (0:0) Gruppe B
- 24. Juni, 21 Uhr (MESZ): Bosnien-Herzegowina - Katar 3:1 (2:1) Gruppe B
- 25. Juni, 0 Uhr (MESZ): Schottland - Brasilien 0:3 (0:2) Gruppe C
- 25. Juni, 0 Uhr (MESZ): Marokko - Haiti 4:2 (2:2) Gruppe C
- 25. Juni, 3 Uhr (MESZ): Tschechien - Mexiko 0:3 (0:0) Gruppe A
- 25. Juni, 3 Uhr (MESZ): Südafrika - Südkorea 1:0 (0:0) Gruppe A
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Mittwoch, 24. Juni:
- "Ich bin zurück - Ronaldo kontert Kritiker (04.55 Uhr)
- "Es ist alles möglich" - Klinsmann lobt DFB-Team (03.21 Uhr)
- England verpasst vorzeitiges Weiterkommen (0.02 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.15 Uhr: Mit Schlotterbeck und Brown - DFB-Team abgeflogen
Mit dem verletzten Nico Schlotterbeck als Glücksbringer und dem leicht angeschlagenen Nathaniel Brown (Amberg) ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu ihrem letzten WM-Gruppenspiel in East Rutherford aufgebrochen. Die Maschine hob um 15.12 Uhr Ortszeit (21.12 Uhr MESZ) ab, die Flugzeit beträgt rund zwei Stunden.
Innenverteidiger Schlotterbeck, der wegen seiner Bänderverletzung im Sprunggelenk lange ausfällt, trug einen Spezialschuh und ging wie in den vergangenen Tagen an Krücken. Brown könnte am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD) gegen Ecuador wegen muskulärer Probleme ausfallen.
Im Video: DFB aktuell - Undav drängt in die Startelf
WM 2026 - Deutschland - Elfenbeinküste
16.50 Uhr: Muskuläre Probleme - Brown fehlt wohl gegen Ecuador
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Gruppenfinale gegen Ecuador wohl auf Linksverteidiger Nathaniel Brown verzichten. Der gebürtige Amberger konnte am Mittwochvormittag (Ortszeit) nicht an der letzten Einheit vor der Abreise nach New York/New Jersey zum Duell mit den Südamerikanern teilnehmen. Stattdessen absolvierte Brown ein leichtes Lauftraining mit Athletikcoach Krunoslav Banovcic.
Als Ersatz für Brown steht David Raum parat. Der gebürtige Nürnberger hatte seinen Stammplatz erst im WM-Vorfeld an Brown verloren. Damit muss Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Startelf mindestens auf zwei Positionen verändern: Nach dem Turnier-Aus für Nico Schlotterbeck (Innenband) rückt Antonio Rüdiger ins Abwehrzentrum neben Jonathan Tah.
04.55 Uhr: "Ich bin zurück" - Ronaldo kontert Kritiker
Zu alt? Zu unbeweglich? Zu harmlos? Cristiano Ronaldo trat der Wand von etwa 50 Journalisten mit einem triumphierenden Grinsen entgegen. "Wir sind zurück, ich bin zurück", tönte der 41-Jährige und belehrte seine Kritiker: "So bin ich seit 23 Jahren drauf. Damit das niemand vergisst. Es war hart, das muss ich zugeben, aber ich habe durchgehalten, wie ich es immer tue."
Ronaldos emotionaler Doppelpack bei Portugals 5:0 (3:0) gegen allerdings harmlose Usbeken machte all den Druck, die Zweifel und negativen Schlagzeilen der letzten Tage und Wochen vergessen. Die Öffentlichkeit sei "sehr hart mit uns umgegangen", er persönlich habe sich in den "düsteren letzten Tagen" gefühlt, "als hätte ich meine Fußballkarriere bereits beendet", sagte Ronaldo.
03.21 Uhr: "Es ist alles möglich" - Klinsmann lobt DFB-Elf
Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM angetan und traut ihr noch Großes zu. "Es ist alles möglich", sagte der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996 bei einem Besuch des German House of Soccer, einem Fantreff in New York. "Ich bin wirklich guten Mutes, dass wir weit kommen in diesem Turnier." Er sei "happy, dass es so positiv angelaufen ist, dass die Stimmung wirklich angenehm rüberkommt, und drücke alle Daumen".
Das DFB-Team steht schon vor seinem abschließenden Vorrundenspiel gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und ARD-Mediathek) als Gruppensieger fest. «In dem Moment, in dem man durch die Gruppe durch ist, geht ein neues Turnier los», erklärte Klinsmann. «Dann ist jedes Spiel ein Endspiel.» Hier und da brauche die Mannschaft dann sicher auch Glück, vermutlich müsse sie auch mal in ein Elfmeterschießen. Sie könne sich aber auch noch steigern, so Klinsmann.
0.02 Uhr: England verpasst nach 0:0 gegen Ghana vorzeitiges Weiterkommen
Englands Luxus-Offensive um Bayern-Star Harry Kane ist im zweiten Spiel der WM-Titelmission an Ghanas Abwehrriegel verzweifelt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel verpasste durch das enttäuschende 0:0 gegen Ghana den vorzeitigen Sprung in die K.o.-Runde, die Three Lions haben aber als Tabellenführer der Gruppe L wie auch die Black Stars mit vier Punkten weiter gute Chancen aufs Weiterkommen.
Im Audio: Die WM-News aus der Nacht
England verpasst durch ein 0:0 gegen Ghana die vorzeitige Qualifikation für das Sechzehntelfinale.
WM-Spiele in der Nacht von Montag auf Dienstag
Die ARD überträgt heute, ab 19 Uhr, das Spiel Portugal - Usbekistan live im Fernsehen und im Stream. Moderatorin ist Lea Wagner. Almuth Schulth ist die Co-Kommentatorin von Philipp Sohmer. Anschließend folgt ab 21.15 Uhr die Übertragung des Duells zwischen England und Ghana. Esther Sedlaczek moderiert - an ihrer Seite der ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. Tom Bartels kommentiert. Ab 3.40 Uhr beginnt die Übertragung des Duells zwischen Kolumbien und dem Kongo. Bernd Schmelzer kommentiert, Moderator ist Malte Völz.
- 23. Juni, 19 Uhr (MESZ): Portugal - Usbekistan 5:0 (3:0) Gruppe K (Livestream auf sportschau.de)
- 23. Juni, 22 Uhr (MESZ): England - Ghana 0:0 (0:0) Gruppe L (Livestream auf sportschau.de)
- 24. Juni, 1 Uhr (MESZ): Panama - Kroatien 0:1 (0:0) Gruppe L
- 24. Juni, 4 Uhr (MESZ): Kolumbien - DR Kongo 1:0 (0:0) Gruppe K (Livestream auf sportschau.de)
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Dienstag, 23. Juni:
- Trump wird WM-Pokal überreichen - Bestätigung von Infantino (20.24 Uhr)
- Todesopfer nach Gedränge bei WM-Fest in Jordanien (12.15 Uhr)
- Nach Messi - auch Mbappe zieht mit Klose gleich (5.22 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.05 Uhr: CR7 bricht Rekorde von Messi und Eusebio - Portugal fegt Usbekistan weg
Cristiano Ronaldo hat mit seinem Gala-Auftritt im zweiten Gruppenspiel der portugiesischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 gleich mehrere Rekorde aufgestellt. Gegen Usbekistan (5:0) war der Superstar in der 6. und 39. Minute zum 1:0 und 3:0 erfolgreich und schrieb damit doppelt Geschichte.
Durch sein erstes Tor brach er einen Gleichstand mit seinem argentinischen Dauerrivalen um den Ballon d'Or Lionel Messi und war als erster Spieler überhaupt bei sechs Weltmeisterschaften erfolgreich. Messi, der ebenfalls bei sechs Weltmeisterschaften aufgelaufen ist, war zwar 2010 ohne Treffer geblieben, hatte Ronaldos alte Bestmarke von fünf WM-Turnieren mit einem Tor bereits im ersten Gruppenspiel der Argentinier gegen Algerien egalisiert.
Mit dem 1:0 erzielte Ronaldo zudem seinen neunten WM-Treffer, womit er zu Eusebio aufschloss, der bis dahin mit neun Toren der Rekordhalter Portugals gewesen war. Die Bestmarke brach Ronaldo schließlich in der 39. Minute durch das 3:0. Ganz nebenbei sicherte er sich durch seinen zweiten Treffer auch noch den Titel als ältester Doppelpacker der WM-Historie.
Neben den individuellen Meilensteinen von Ronaldo war das Duell mit Usbekistan aber auch für Portugal als Mannschaft erfolgreich. Elf Minuten nach dem 1:0 durch den 41-Jährigen erhöhte Nuno Mendes per Freistoß auf 2:0. Nach Ronaldos zweitem Treffer ging es mit dem 3:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit unterlief dem usbekischen Nationaltorwart Abduvahid Neʼmatov in der 60. Minute ein Eigentor, bevor Rafael Leao in der 87. Minute zum 5:0-Endstand traf.
Während die Usbeken von Trainer Fabio Cannavaro bei der WM nun vor dem Aus stehen, kann Portugal nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen die DR Kongo aufatmen.
"Damit das niemand vergisst: Wir sind zurück, ich bin zurück", sagte Ronaldo triumphierend im ersten Interview danach. "Ich bin unglaublich glücklich. Das Wichtigste ist natürlich, dass wir als Mannschaft gut gearbeitet haben. Wir haben alles getan, wir haben es verdient, wir haben auch die schwierigen Zeiten überstanden. Wir sind zurück." Die Rekorde seien ja "schön", aber viel wichtiger: "Wir wollen weit, weit kommen."
20.28 Uhr: Leweling erneuert Versprechen - Ronaldo-Frisur bei WM-Titel
Jamie Leweling hat mit seiner Hommage an den ehemaligen Weltklassestürmer Ronaldo für Aufsehen gesorgt - und will dem Brasilianer nicht nur auf dem Platz nacheifern. "Wenn wir das Finale gewinnen, mache ich mir die Frisur, auf jeden Fall", sagte der deutsche Fußball-Nationalspieler mit Blick auf das legendäre "Dreieck" auf dem Kopf des Angreifers bei der WM 2002 und ergänzte: "Das ist ein Versprechen an Deutschland!"
Leweling hatte im Vorfeld der WM sein Profilbild bei Instagram geändert und dort eine Fotomontage gezeigt, einen Mix aus Ronaldo und ihm selbst, inklusive der berühmten Frisur. Der kleine Scherz des 25-Jährigen, der wie einst "Il Fenomeno" jetzt in der Nationalmannschaft die "9" trägt, sprach sich sogar bis nach Brasilien herum. Die Reporterin Bruna Dealtry des brasilianischen Senders CazéTV organisierte für Leweling ein Trikot der Selecao, versehen mit einer Widmung von Ronaldo für Leweling.
"Das war als Spaß gedacht", sagte Leweling im Teamquartier über seine Aktion im Netz, diese habe aber "so viel Aufmerksamkeit bekommen, dass auch der echte Ronaldo mir ein Trikot geschenkt hat. Das hat mich sehr gefreut."
Als er im Hörsaal der Uni in Winston-Salem aufgefordert wurde, das besondere Stück Stoff auch mal anzuziehen, winkte Leweling jedoch ab. "Das kann ich leider nicht machen", sagte er und ergänzte lachend: "Deutschland ist besser als Brasilien."
Im Video: Wer spielt für Deutschland gegen Ecuador?
Deniz Undav
20.24 Uhr: Trump wird WM-Pokal übergeben - Infantino bestätigt
US-Präsident Donald Trump wird im Anschluss an das Finale der Fußball-WM 2026 am 19. Juli in East Rutherford dem Sieger den WM-Pokal überreichen. Das bestätigte FIFA-Chef Gianni Infantino am Dienstag. "Wir werden zusammen mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Gewinner natürlich gemeinsam die Trophäe überreichen", sagte der Schweizer in der Sendung Fox and Friends. Auf die Nachfrage des Moderators, ob der Pokal von den beiden gemeinsam übergeben werde, antwortete der Schweizer: "Natürlich, wir sind die ganze Zeit zusammen."
Im Vorjahr hatte Trump für Aufsehen gesorgt, als er beim Finale der Klub-WM in New Jersey die Trophäe an den FC Chelsea überreichte und während der Feierlichkeiten auf der Bühne blieb. Die Profis der Blues wirkten ziemlich verdutzt. Kapitän Reece James sagte später: "Ich ging davon aus, dass er die Bühne verlassen würde, aber er wollte bleiben."
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Staatsoberhaupt den WM-Pokal an das siegreiche Team übergibt. Etwa bei der WM 2022 nahm Argentiniens Kapitän Lionel Messi die Trophäe aus den Händen Infantinos und des katarischen Emirs Tamim bin Hamad Al Thani entgegen. In Russland übergab der FIFA-Chef den Pokal vier Jahre zuvor im strömenden Regen allein.
19.37 Uhr: Rot für Mund zuhalten - Almirón gesperrt
Nach der Roten Karte für das Zuhalten seines Mundes ist Paraguays Miguel Almirón für ein Spiel gesperrt worden. Damit wird der 32-Jährige im letzten WM-Gruppenspiel gegen Australien (Freitag, 4.00 Uhr MESZ im Livestream auf Sportschau.de) fehlen. Der Fußball-Weltverband FIFA gab die Entscheidung seines Disziplinarausschusses am Dienstag bekannt. Almirón hatte sich im Spiel gegen die Türkei (1:0) in einer Auseinandersetzung mit Gegenspieler Mert Müldür die Hand vor den Mund gehalten.
Die neue Regel, die das International Football Association Board (IFAB) für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada beschlossen hatte, griff am Freitagabend (Ortszeit) in Santa Clara erstmals: Ein solches Vergehen soll fortan immer mit einem Platzverweis bestraft werden. Für diese Art der Bestrafung hatte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino eingesetzt.
12.15 Uhr: Todesopfer nach Gedränge bei WM-Fest in Jordanien
Beim Public Viewing des WM-Spiels zwischen Jordanien und Algerien ist in der jordanischen Hauptstadt Amman ein Mensch gestorben, weil es zu einem Gedränge kam. Die Person wurde zwar noch ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber wenig später ihren Verletzungen, wie das jordanische Innenministerium mitteilte.
Acht weitere Personen, die die Fußball-Veranstaltung besucht hatten, wurden mit Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Deren Zustand sei stabil bis mittelschwer, teilte das Ministerium weiter mit.
Zu dem Gedränge war es auf dem Haschemitischen Platz im Zentrum Ammans gekommen. Dort hatten sich in den frühen Morgenstunden Tausende Menschen versammelt, um die Partie der jordanischen Nationalmannschaft gegen Algerien (2:1) auf einer Großleinwand zu verfolgen.
10.40 Uhr: Lahm kritisiert Infantino: "Die WM wird verkauft"
Philipp Lahm hat mit klaren Worten den Weltverband FIFA und dessen Präsidenten Gianni Infantino kritisiert. "Am bedenklichsten ist Gianni Infantinos Nähe zu Machthabern wie Donald Trump", schrieb der deutsche Weltmeister-Kapitän von 2014 in der "Zeit" mit Blick auf Infantinos Verbindung zu dem US-Präsidenten. "Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen. Die WM wird verkauft. Das raubt dem Fußball Glaubwürdigkeit."
Es würden Figuren am Fußball zerren, "die etwas anderes im Sinn haben, etwas Zwielichtiges", schrieb der langjährige FC-Bayern-Profi Lahm, der konkret die hohen Ticketpreise bei der WM anprangerte: "Die maximiert die FIFA, indem sie keine ehrlichen Angaben über die wahre Nachfrage macht." Die hohen Eintrittspreise und das dynamische Preismodell sind ein großes Thema bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.
Im Video: DFB-Team bereitet sich auf Ecuador vor
Kai Havertz
5.22 Uhr: Nach Messi - auch Mbappé zieht mit Klose gleich
Nur wenige Stunden nachdem Lionel Messi den jahrelangen Rekord von Miroslav Klose, der bislang die meisten Tore bei Weltmeisterschaften erzielt hatte, gebrochen hat, schickt sich der nächste Stürmerstar an, den FCN-Coach zu überflügeln. Nach seinem Doppelpack gegen den Irak steht der Franzose wie Klose bei 16 WM-Treffern. Während Messi 27 Spiele brauchte, um 16 Tore zu erzielen, brauchte Klose nur 24. Mbappé schaffte es in 16 Partien und ist damit dicht auf den Fersen von Messi, der aktuell bei 18 Toren steht.
4.35 Uhr: Frankreich oder Norwegen: Wer stellt sich dem DFB-Team in den Weg?
Norwegens Torjäger Erling Haaland hat zum zweiten Mal zweimal getroffen. Die Skandinavier gewannen mit 3:2 (1:0) gegen Senegal und qualifizierten sich damit, genau wie die Franzosen, vorzeitig für die K.o.-Phase. Vor 80.663 Zuschauern in East Rutherford brachte Marcus Pedersen die Norweger in der 43. Minute in Führung. Der frühere Dortmunder Haaland (48./58.) legte das 2:0 und 3:1 nach. Ismaila Sarr (53./90.+3) erzielte beide Treffer für die Westafrikaner.
Das zweite Gegentor in der Nachspielzeit könnte den Norwegern noch wehtun. Denn wäre es beim 3:1 geblieben, wären sie als Tabellenführer in das letzte Gruppenspiel gegen Frankreich gegangen. So müssen sie Mbappé und Co. schlagen, um Gruppensieger zu werden. Der Erste dieser Gruppe I ist ein möglicher deutscher Gegner im Achtelfinale dieser WM, falls die DFB-Elf in der ersten K.o-Runde gewinnt.
2.22 Uhr: Frankreich gewinnt Regenschlacht gegen den Irak
So lange hat bei dieser Fußball-WM noch kein Spiel gedauert: Wegen eines Unwetters über Philadelphia gab es beim 3:0 (1:0)-Sieg von Frankreich gegen den Irak eine mehr als zweistündige Unterbrechung - die Halbzeitpause eingerechnet. Wegen der starken Regenfälle wurden die 68.324 Zuschauer mit Beginn der Halbzeit aufgefordert, die Tribünen zu verlassen. Auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps meinte: "Wir haben uns lange unterstellen müssen." Helfer rückten an, um das Spielfeld von den Wassermassen zu befreien.
Sportlich gelang Frankreichs Superstar Kylian Mbappé bereits der zweite Doppelpack im zweiten Spiel des Turniers: Der Stürmer von Real Madrid traf in der 14. und 54. Minute. Das 3:0 erzielte Weltfußballer Ousmane Dembélé (66.).
WM-Spiele in der Nacht von Montag auf Dienstag
Die ARD überträgt heute, ab 19 Uhr, das Spiel Argentinien - Österreich live im Fernsehen und im Stream. Esther Sedlaczek moderiert - an ihrer Seite der ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. Christina Graf ist die Reporterin. Anschließend folgt ab 22.20 Uhr Uhr das Duell zwischen Frankreich und dem Irak. Tom Bartels kommentiert, Co-Kommentator ist Thomas Hitzlsperger.
- 22. Juni, 19 Uhr (MESZ): Argentinien - Österreich 2:0 (1:0 ) Gruppe J
- 22. Juni, 23 Uhr (MESZ): Frankreich - Irak 3:0 (1: 0) Gruppe I
- 23. Juni, 2 Uhr (MESZ): Norwegen - Senegal 3:2 (1:0) Gruppe I
- 23. Juni, 5 Uhr (MESZ): Jordanien - Algerien : (1:0) Gruppe J
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Montag, 22. Juni:
- Torrekord gebrochen - Klose reagiert (21.22 Uhr)
- Messi bricht Kloses Torrekord (19.46 Uhr)
- WM-Aus für Schlotterbeck (13.30 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.22 Uhr: Torrekord gebrochen - Klose reagiert
Miroslav Klose hat sich nach dem Verlust des Rekordes für die meisten Tore bei Weltmeisterschaften an Lionel Messi als fairer Sportsmann gezeigt. Der Trainer des 1. FC Nürnberg erklärt über seinen Verein: "Ich habe doch immer gesagt, Messi ist kein Schlechter. Lionel Messi ist für mich der beste Fußballer aller Zeiten! Glückwunsch, Champion!" Klose hatte die alte Bestmarke von 16 Treffern 2014 beim legendären 7:1 gegen Brasilien aufgestellt und damit die Seleção-Ikone Ronaldo (15 Tore) abgelöst. Messi, der Kloses Marke bereits vergangene Woche im ersten Gruppenspiel der argentinischen Nationalmannschaft durch einen Hattrick egalisiert hatte, legte am Montagabend gegen Österreich nach und erzielte einen Doppelpack, womit er nun bei 18 WM-Toren steht.
21.05 Uhr: Messi bricht Klose-Rekord - und schießt auch Österreich ab
Lionel Messi hat trotz eines kleinen Patzers den Rekord von Miroslav Klose für die meisten Tore bei Weltmeisterschaften gebrochen. Im zweiten Gruppenspiel der argentinischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 gegen Österreich traf der 38-Jährige in der 38. Minute mit einem satten Linksschuss von der Strafraumkante zum 1:0 für die Argentinier und überflügelte mit seinem 17. Treffer die Bestmarke von Klose, der in seiner Laufbahn auf 16 WM-Tore gekommen war.
Eigentlich hätte Messi den Rekord bereits nach neun Minuten per Strafstoß brechen können, doch dem achtmaligen Weltfußballer versagten die Nerven und er setzte seinen Versuch neben den rechten Pfosten. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf "la Pulga" sogar noch ein zweites Mal zum 2:0-Endstand, womit er sein Konto sogar auf 18 Treffer schraubte. Im ersten Duell Argentiniens am vergangenen Mittwoch gegen Algerien (3:0) hatte Messi mit einem Dreierpack die Lücke zu Klose, der aktuell den 1. FC Nürnberg trainiert, geschlossen.
"Ich denke nicht so viel darüber nach. Ich bin müde, völlig erschöpft. Ich genieße einfach den Moment und freue mich wieder mit meinen Teamkollegen zusammen zu sein", erklärte Messi nach Abpfiff.
15.43 Uhr: FC-Bayern-Star Harry Kane von Schamanen verhext?
Ein Schamane hat vor dem WM-Duell zwischen Ghana und England am Dienstag angekündigt, FC-Bayern-Stürmer Harry Kane zu verfluchen. "Ich arbeite an Harry Kane. Ich habe schon früher gezeigt, was ich kann, also weiß ich, was ich tun muss, um ihn zu stoppen", sagte Nana Kwaku Bonsam dem "Daily Star". "Ich wünsche ihm keine schwere Verletzung. Es wird gerade so viel sein, dass er gegen mein Land nicht spielen kann. Ich werde mein Bestes geben, damit Ghana davon profitiert", sagte Bonsam.
15.35 Uhr: Amerikanerin Penso pfeift Deutschland-Spiel gegen Ecuador
Die amerikanische Schiedsrichterin Tori Penso pfeift das letzte WM-Gruppenspiel Deutschlands gegen Ecuador. Dies teilte der Weltverband FIFA mit. Für die 39-Jährige ist die Partie am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD) in East Rutherford der zweite Einsatz bei diesem Turnier. Sie hatte zuvor Tschechien gegen Südafrika (1:1) geleitet.
Penso ist erst die zweite Frau in der Geschichte der Männer-WM, die ein Endrunden-Spiel pfiff. Vor vier Jahren in Katar war die Französin Stéphanie Frappart Unparteiische bei der Partie von Deutschland gegen Costa Rica. Sie war damit die erste Schiedsrichterin, die eine WM-Begegnung bei den Männern leitete. Bei dieser WM ist neben Penso auch die Mexikanerin Katia García im Aufgebot der Referees.
13.30 Uhr: WM-Aus für Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck für den Rest der WM aus. Der 26-Jährige von Borussia Dortmund hat sich beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann demnach beim Turnier in den USA nicht mehr für die Fußball-Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Ihm droht eine Pause von rund zwei Monaten.
Nach der Muskelverletzung von Lennart Karl muss Bundestrainer Julian Nagelsmann damit schon den zweiten Turnierausfall verkraften. Da die FIFA-Frist abgelaufen ist, kann er jetzt aber keinen Spieler mehr nachnominieren. Der Weltverband erlaubt nach der ersten Partie jedes Teams nur noch eine neue Berufung von Torhütern ins Aufgebot.
Nico Schlotterbeck
12.31 Uhr: Drei Endrunden als VAR: FIFA würdigt WM-Rekordler Dankert
Der Fußball-Weltverband FIFA hat den WM-Rekord des deutschen Schiedsrichters Bastian Dankert gewürdigt. "Er war bereits bei zahlreichen wichtigen Turnieren im Einsatz, darunter bei den Weltmeisterschaften in Russland 2018 und Katar 2022, der Frauen-WM in Frankreich 2019 sowie der Klub-WM 2025", schrieb die FIFA über den Rostocker: "Mittlerweile gehört er zu den Schiedsrichtern mit den meisten VAR-Einsätzen in der WM-Geschichte."
Tatsächlich ist der 46 Jahre alte Rostocker Dankert bisher der einzige Unparteiische, der bei drei WM-Endrunden als Video-Assistent zum Einsatz kam. Bei der laufenden Endrunde war Dankert schon bei mehreren Partien im Videocenter in Dallas aktiv. Auch auf das WM-Debüt von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) am vergangenen Freitag beim Spiel zwischen Co-Gastgeber USA und Australien (2:0) in Seattle hatte Dankert Einfluss, da der zweite US-Treffer erst nach seiner Intervention anerkannt wurde.
10.35 Uhr: Auf Rekordkurs? Schon acht Platzverweise bei der WM
Das Eröffnungsspiel setzt den Ton, die neue Regelfalle schlägt zu, aber der Rekord ist noch in weiter Ferne: Acht Platzverweise hat es schon bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada gegeben - und damit nach 40 von 104 Spielen bereits doppelt so viele wie insgesamt bei dem vergangenen Turnier in Katar.
Belgiens Nathan Ngoy war nach seiner Notbremse beim 0:0 gegen den Iran am späten Sonntagabend der achte Spieler, der des Feldes verwiesen wurde. Kurios: Alle bisherigen Platzverweise waren Rote Karten, Gelb-Rot fehlt noch in den Statistiken.
Nachdem im Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika gleich drei Akteure in einem Match frühzeitig in die Kabine mussten, schlug auch eine neue Regel zu. Paraguays Miguel Almiron hielt sich bei einer Auseinandersetzung mit Mert Müldür aus der Türkei den Mund zu - und war damit der erste Spieler, der bei der Endrunde für ein solches Vergehen bestraft wurde.
Der Rekord liegt bei 28 Platzverweisen, aufgestellt 2006 in Deutschland. Allein bei der "Schlacht von Nürnberg" zwischen Portugal und den Niederlanden gab es viermal Gelb-Rot. Nur neun waren allerdings Rote Karten.
9.29 Uhr: "Zutrauen enorm": Neuendorf glaubt an erfolgreiche WM
DFB-Präsident Bernd Neuendorf blickt nach dem vorzeitigen Einzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die K.o.-Runde der WM zuversichtlich auf die entscheidenden Spiele. "Das Zutrauen, das wir als Verband und ich als Präsident in die Mannschaft und die gesamte sportliche Leitung haben, ist enorm", sagte der 64-Jährige bei RTL/ntv und betonte: "Deshalb glauben wir, dass der Weg noch eine ganze Strecke weit führen kann."
Eine wirkliche Zielvorgabe aber sei "extrem schwierig, weil die Leistungsdichte mittlerweile so hoch ist. Da ist es oft auch ein Glücksfaktor, ob man weiterkommt oder nicht. Das haben wir bei der Europameisterschaft 2024 im eigenen Land leidvoll erfahren."
Optimistisch stimmt Neuendorf der Teamgeist. "Man hat gesehen, wie alle bei den Toren mitgegangen sind", sagte er über den Jubel nach den Treffern gegen die Elfenbeinküste (2:1) und betonte: "Das haben wir beim DFB auch nicht immer so gehabt. Ich nehme einen großen Zusammenhalt wahr. Das ist ein Verdienst des Trainerteams hinter dem Team, die dafür sorgen, dass der Fokus auf dem Fußball liegt und die Gemeinschaft stimmt."
Und dann hat Deutschland ja auch immer noch Deniz Undav. "Es ist einfach phänomenal, wie er von der Bank kommt, sich nahtlos in das Spiel einfügt und überhaupt keine Anlaufzeit braucht und mit welcher Selbstverständlichkeit er die Aufgabe wahrnimmt, die ihm zugedacht ist", schwärmte Neuendorf vom Stuttgarter Super-Joker. "Er denkt wenig nach, wenn er den Ball in der Box bekommt und versucht, das Beste draus zu machen." Undav habe es "hervorragend gemacht".
07:38 Uhr: "Zu hart" - Diskussionen um Rasen für DFB-Elf
Der Rasen im Finalstadion der Fußball-WM sorgt schon nach wenigen Spielen für Diskussionen. Er fühle sich eher wie ein Kunstrasen an, meinte Frankreichs Mittelfeldmann Adrien Rabiot. Der Untergrund sei vor allem sehr hart, erklärten mehrere Spieler und Trainer. In der imposanten Arena in East Rutherford vor den Toren New Yorks findet am 19. Juli das Endspiel statt. Die deutsche Mannschaft tritt dort am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD) zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an.
Die FIFA beschwichtigt. Die Spielfelder aller 16 WM-Stadien befänden sich "in einem hervorragenden Zustand, sowohl was die Bespielbarkeit als auch die Sicherheit der Spieler betrifft", teilte der Weltverband der Deutschen Presse-Agentur mit. Mehr als fünf Jahre sei geforscht und getestet - und mit führenden Rasenexperten und Stadionbetreibern zusammengearbeitet worden.
Brasiliens Offensivstar Vinícius Júnior hatte schon nach der ersten von insgesamt acht WM-Partien in East Rutherford Bedenken geäußert. Der Platz sei schwer bespielbar, berichtete der Stürmer von Real Madrid nach dem 1:1 gegen Marokko. Durch die Hitze trockne der Rasen schnell aus, sagte der 25-Jährige. Das Spiel werde langsam. Es sei schwer, Rhythmus aufzubauen.
07.00 Uhr: "Haben Geschichte geschrieben" - Ägypten mit erstem WM-Sieg
"Wir haben heute Geschichte geschrieben", sagte Salah nach dem historischen 3:1 (0:1) gegen Außenseiter Neuseeland am zweiten Spieltag der Gruppenphase: "Man sieht viele Mannschaften Spiele gewinnen, aber für uns kommt das nicht sehr oft vor." Erst im neunten Anlauf war den "Pharaonen" der ersehnte erste Sieg bei einer WM-Endrunde gelungen. Dank Salah, der ein Tor und eine Vorlage beigesteuert hatte - und damit auch die Gerüchte der vergangenen Woche vorerst vergessen machte.
In der Heimat war nach Salahs Auswechslung beim 1:1 zum Auftakt gegen Belgien über eine mögliche Missstimmung des Stars spekuliert worden. Trainer Hossam Hassan hatte die Spekulationen anschließend entschieden zurückgewiesen. Salah, so der Coach, sei ein "großartiger Spieler, der seinen Mannschaftskameraden hilft, sehr diszipliniert ist und ein Vorbild darstellt." Auch nach dem Erfolg von Vancouver lobte Hassan seinen Kapitän für dessen "harte Arbeit", aber auch sich selbst.
WM-Spiele in der Nacht von Sonntag auf Montag
Die ARD überträgt das Spiel zwischen Uruguay - Kap Verde ab 0 Uhr live.
- 21. Juni, 18 Uhr (MESZ): Spanien - Saudi-Arabien 4:0 (3:0) Gruppe H
- 21. Juni, 21 Uhr (MESZ): Belgien - Iran 0:0 (0:0) Gruppe G
- 22. Juni, 0 Uhr (MESZ): Uruguay - Kap Verde 2:2 (2:1) Gruppe H | Zum Sportschau-Stream
- 22. Juni, 6 Uhr (MESZ): Neuseeland - Ägypten 1:3 (1:0) Gruppe G
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