WM-Spiele in der Nacht von Sonntag auf Montag
- 5. Juli, 22.00 Uhr (MESZ): Brasilien - Norwegen 1:2 (0:0) | Achtelfinale
- 6. Juli, 2.00 Uhr (MESZ): Mexiko - England 2:3 (1:2) | Achtelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 5. Juli
- Musiala-Treter Galarza nervt auch Olise & Co. (10.05 Uhr)
- Update zu FC-Bayern-Neuzugang Saibari (9.10 Uhr)
- Frankreich müht sich gegen Paraguay (7.05 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
10.05 Uhr: Musiala-Treter Galarza nervt auch Olise & Co.
Paraguays Matias Galarza hat bei der Fußball-WM erneut für Diskussionen gesorgt. Nach seinem umstrittenen Auftritt gegen Deutschland geriet der Mittelfeldspieler auch im Achtelfinale gegen Frankreich (0:1) mehrfach in den Fokus. Zunächst traf Galarza Kylian Mbappé abseits des Balles mit einem Schlag gegen den Arm, später ließ er sich nach einem Zweikampf mit FC-Bayern-Spieler Michael Olise theatralisch fallen. Trotz der umstrittenen Szenen gab es keine Karte.
Bereits im Duell mit Deutschland hatte Galarza mit seiner robusten Spielweise für Ärger gesorgt. Nach mehreren Nickligkeiten verlor Bayern-Youngster Jamal Musiala zwischenzeitlich die Nerven und sah nach einem Foul die Gelbe Karte. Wenig später revanchierte sich Galarza mit einem Tritt gegen Musialas Hacke.
9.10 Uhr: Update zu FC-Bayern-Neuzugang Saibari
FC-Bayern-Neuzugang Ismael Saibiri musste im Achtelfinale zwischen Kanada und Marokko früh verletzt vom Platz. Jetzt gibt es ein erstes Update. "Er hatte ein bisschen Schmerzen im Oberschenkel", berichtete Trainer Mohamed Ouahbi mit Blick auf die Auswechslung Saibari in der 22. Minute.
Mit der Auswechslung habe man "kein Risiko eingehen wollen", legte der Chefcoach nach: "Es ist wichtig, Spieler einzusetzen, die bei 100 Prozent sind, gerade in diesen Spielen, in denen es um alles geht." Wie lange der 25-Jährige ausfällt, steht noch nicht fest.
7.05 Uhr: Keine Zaubershow von FCB-Star Olise gegen Paraguay
Diesmal gab es keine Zaubershow von FC-Bayern-Spieler Michael Olise: Dank eines Elfmeter-Tores von Kylian Mbappé hat Topfavorit Frankreich mit viel Mühe Deutschland-Schreck Paraguay niedergerungen und ist nur noch drei Siege vom dritten WM-Titel entfernt. Die Équipe Tricolore setzte sich im Achtelfinale gegen die Südamerikaner mit 1:0 (0:0) durch und trifft im Viertelfinale am Donnerstag auf Marokko.
Nachdem Frankreich zuvor am Abwehr-Bollwerk der Südamerikaner verzweifelt war, verwandelte Mbappé (70. Minute) vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia schließlich einen Strafstoß. Der Angreifer von Real Madrid kommt damit auf insgesamt 19 WM-Treffer und liegt nur noch ein Tor hinter dem argentinischen Rekordhalter Lionel Messi.
WM-Spiele in der Nacht von Samstag auf Sonntag
- 4. Juli, 19.00 Uhr (MESZ): Kanada - Marokko 0:3 (0:0) | Achtelfinale
- 4. Juli, 23.00 Uhr (MESZ): Paraguay - Frankreich 0:1 (0:0) | Achtelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Samstag, 4. Juli
- Marokko kegelt Gastgeber Kanada aus dem Turnier und bangt um Bayern-Star Saibari (21.10 Uhr)
- 40 Jahre nach "Hand Gottes" - Tuchels Engländer wollen "Frieden mit Aztekenstadion schließen" (15.07Uhr)
- Klopp "bereit" für Nagelsmann-Nachfolge als Bundestrainer - Neuendorf offenbar auf dem Weg zu ihm (10.39 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.10 Uhr: Marokko wirft Kanada raus und sorgt sich um Saibari
Marokko hat der heldenhaften WM-Reise von Gastgeber Kanada ein Ende gesetzt. Der Afrika-Cup-Sieger setzte sich am Samstagabend in einem hitzigen und über weite Strecken zähen Achtelfinale mit 3:0 (0:0) durch. Dank der Treffer von Doppelpacker Azzedine Ounahi (50./82.) und Soufiane Rahimi (90.+8) zogen die Marokkaner zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale einer Weltmeisterschaft ein.
Auf dem Papier war es auch ein Duell zweier Spieler des FC Bayern München. Alphonso Davies kam auf Seiten der Kanadier jedoch nicht zum Einsatz und saß über die gesamte Partie hinweg auf der Bank. Neuzugang Ismael Saibari wirkte hingegen bei Marokko von Anfang an mit - und sorgte vor allem bei seinem neuen Arbeitgeber für Sorgenfalten. Der 25-jährige Offensivspieler, dessen Dienste sich der deutsche Rekordmeister 50 Millionen Euro kosten ließ, musste nach 22 Minuten ausgewechselt werden.
Saibari hielt sich nach einem Konter immer wieder den hinteren rechten Oberschenkel, bis er schließlich zu Boden sank und sich die Hände vors Gesicht hielt. Auf der Bank vergrub der 50-Millionen-Mann frustriert sein Gesicht in seinem Trikot.
15.07 Uhr: Krumbacher Tuchel: "Werden Frieden mit Aztekenstadion schließen"
Mit der legendären "Hand Gottes" brachte Diego Maradona 1986 Argentinien auf den Weg ins WM-Finale - und in Richtung Titel. Leidtragende damals waren die englischen Fußballer, die ein Endspiel gegen Deutschlands Kicker verpassten. Nun kehren die Engländer 40 Jahre danach wieder für ein WM-Spiel zurück ins Aztekenstadion zum Duell mit dem Co-Gastgeber Mexiko im Achtelfinale (in der Nacht auf Montag um 2 Uhr).
Und ihr schwäbischer Trainer Thomas Tuchel sagt: "Ich hoffe, wir können endlich Frieden mit dem Stadion schließen", sagte Tuchel, dessen Mannschaft auf Co-Gastgeber Mexiko trifft, englischen Medien. Maradona erzielte beim berühmten 2:1 gegen England nicht nur sein berühmtes Handtor, sondern wenige Minuten später auch das sogenannte "Jahrhunderttor". Bei diesem umkurvte Argentiniens Ikone von der Mittellinie aus die komplette englische Defensive und schoss schließlich zum 2:0 ein.
Tuchel sagte nun: "Es wird sich für uns auszahlen. Wir werden es zurückbekommen. Es ist Karma. Das Karma wird zu uns zurückkehren. Wir werden das Ganze umdrehen." Während Mexiko im bisherigen Turnier noch keine Probleme hatte, musste England gegen die Demokratische Republik Kongo lange einem 0:1 hinterherlaufen. Der späte Siegtreffer von Bayern-Torjäger Kane war zwar kein Jahrhunderttor, aber eines der schönsten der bisherigen WM.
14.22 Uhr: Warum Marokkos Saibari beim FC Bayern die Nummer "34" trägt
Am Abend will der FC-Bayern-Zugang Ismael Saibari ins Viertelfinale der Fußball-WM einziehen. Gegen Kanada sind die Nordafrikaner durchaus favorisiert, Saibari ist bester Torschütze der Mannschaft. Der 25-Jährige wird vermutlich Ende des Monats oder Anfang August zum ersten Mal in München aufschlagen, zuvor hat er bereits verraten, dass er mit der für einen Angreifer ungewöhnlichen Rückennummer "34" auf Torejagd gehen wird. "Ich trage die Nummer wegen eines Freundes, Abdelhak Nouri", sagte er nach seinem Wechsel aus Eindhoven zum FCB. Die Geschichte, warum er die Nummer ausgewählt hat, lesen Sie über den Link.
Im Audio: Klopp "bereit" für Bundestrainer-Job
Jürgen Klopp
10.39 Uhr: Klopp "bereit" für Bundestrainer-Job - Neuendorf offenbar auf dem Weg zu ihm
Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. "Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit", sagte Klopp bei "Magenta TV". Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: "Zeit".
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. "Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen", sagte Klopp. Der gebürtige Landsberger und Ex-FCB-Trainer Nagelsmann hatte am Freitag - vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay - das Amt aufgegeben.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke wollen Informationen der "Bild"-Zeitung zufolge in Kürze mit Jürgen Klopp in den USA sprechen. Ein Flug der Bosse des deutschen Fußballs zu einem Treffen mit dem Wunsch-Bundestrainer solle innerhalb der kommenden zehn Tage erfolgen, um "gegenseitige Vorstellungen auszutauschen".
Im Video: Kolumbiens Sieg gegen Ghana
FCB-Star Luis Diaz feiert mit Kolumbien
7.30 Uhr: FCB-Star Luis Diaz mit Kolumbien im Achtelfinale - Kap Verde verpasst Sensation knapp
Der Linksaußen des FC Bayern München, Luis Diaz, darf weiter von einer erfolgreichen Fußball-WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA träumen. Der 29-Jährige zog mit seinen Kolumbianern völlig verdient ins Achtelfinale ein. In der Nacht auf Samstag besiegten die Südamerikaner Ghana 1:0 (1:0). Trotzdem haderte Diaz mit seiner Chancenverwertung: "Es wäre noch besser gewesen, wenn ich ein Tor geschossen hätte. Das wollte ich unbedingt." Eine Reihe guter Gelegenheiten vergab er, dazu zählte sein Treffer in der 56. Minute wegen Abseits nicht.
Seit dem perfekten Start mit Tor und Vorlage im ersten Turnierspiel gegen Usbekistan (3:1) ging Diaz etwas die Effektivität verloren. "Er lebt von Toren, das ist ganz normal", sagte sein Trainer Nestor Lorenzo: "Irgendwann wird sich ihm das Tor öffnen, das ist klar - und dann wird er nicht mehr zu stoppen sein." Defensiv besticht Lorenzos Team ohnehin: In vier Spielen gab es erst einen Gegentreffer, Ghana schoss nicht einmal aufs Tor. Im Achtelfinale am Dienstag (22 Uhr) warten die Schweizer um den Augsburger Fabian Rieder auf Diaz und Co.
Derweil hat einer der kleinsten WM-Teilnehmer eine der größten Fußball-Sensationen nur äußerst knapp verpasst. Kap Verde scheiterte erst in der Verlängerung am Weltmeister Argentinien um den Superstar Lionel Messi. 2:3 mussten sich die Afrikaner nach großem Kampf und großer fußballerischer Leistung geschlagen geben Mit dem blauen Auge ist Argentinien übrigens nicht nur sprichwörtlich davongekommen: Über dem rechten Auge trug Messi auf der Stirn eine mächtige Beule davon, nachdem er ans Knie seines Gegenspielers prallte.
Audio: Kolumbien erreicht mit Luis Diaz das Achtelfinale
Luis Diaz
WM-Spiele in der Nacht von Freitag auf Samstag
- 3. Juli, 20.00 Uhr (MESZ): Australien - Ägypten 3:5 n.E. (1:1, 1:1, 0:1) | Sechzehntelfinale
- 4. Juli, 0.00 Uhr (MESZ): Argentinien - Kap Verde 3:2 n.V. (1:1, 1:0) | Sechzehntelfinale
- 4. Juli, 3.30 Uhr (MESZ): Kolumbien - Ghana 1:0 (1:0) | Sechzehntelfinale
Thomas Hitzlsperger
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Freitag, 3. Juli
- Hitzlsperger rät DFB: Nicht nur mit Jürgen Klopp sprechen (16.15 Uhr)
- Nagelsmann tritt offiziell als Bundestrainer zurück (11.58 Uhr)
- Licht und Schatten für bayerische WM-Fahrer in der Nacht (7.44 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
16.15 Uhr: Hitzlsperger rät DFB: Nicht nur mit Jürgen Klopp sprechen
Nach Meinung des früheren deutschen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger sollte sich der Deutsche Fußball-Bund auf der Suche nach einem Nachfolger für Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nur auf einen Kandidaten konzentrieren. "Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Jürgen Klopp jetzt der Top-Kandidat ist. Der DFB wäre aber gut beraten, nicht nur mit Jürgen Klopp zu sprechen, sondern auch, sich um Alternativen umzusehen", sagte Hitzlsperger der Sportschau.
11.58 Uhr: Nagelsmann tritt offiziell als Bundestrainer zurück
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Julian Nagelsmann gehen nach dem frühen WM-Aus der Nationalmannschaft getrennte Wege. Der bis 2028 laufende Vertrag des Bundestrainers wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der DFB am Freitag vier Tage nach dem verlorenen Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) mit. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen. Auch Nagelsmanns Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner werden den DFB verlassen.
7.44 Uhr: Licht und Schatten für bayerische WM-Fahrer in der Nacht
Die WM-Fahrer aus den bayerischen Vereinen haben in der Nacht zum Freitag für eine gemischte Bilanz gesorgt. Bereits am Donnerstagabend waren die Österreicher Konrad Laimer (FC Bayern München) und Michael Gregoritsch (FC Augsburg) gegen Spanien chancenlos gewesen und hatten im Sechzehntelfinale mit 0:3 (0:1) die Segel streichen müssen. Die Tore erzielten Mikel Oyarzabal (36., 89.) und Pedro Porro (66.).
Im zweiten Spiel der deutschen Nacht scheiterte mit Josip Stanisic und Kristijan Jakic ein weiteres München-Augsburg-Duo mit Kroatien an Portugal (1:2) . Die Kroaten waren durch den ehemaligen FCB-Star Ivan Perisic mit 1:0 in Führung gegangen (53.), bevor Cristiano Ronaldo per Strafstoß ausglich (68.). In der Nachspielzeit traf Goncalo Ramos zum Siegtreffer (90.+4), wobei der vermeintliche Ausgleich der Kroaten durch Josko Gvardiol in der 13. Minute der Nachspielzeit auf Eingreifen des VAR wegen Abseits aberkannt wurde.
Besser lief es dagegen für die Schweiz um FCA-Profi Fabian Rieder und den Ex-Augsburger Rubén Vargas. Gegen Algerien setzten sich die Eidgenossen dank Toren von Breel Embolo (10.) und Dan Ndoye (46.) souverän mit 2:0 (1:0) durch.
Josip Stanisic
7.23 Uhr: Nagelsmann plant offenbar Rücktritt als Bundestrainer
Bundestrainer Julian Nagelsmann soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Kürze seinen Rücktritt erklären. Der gebürtige Landsberger soll nach der Krisensitzung beim Deutschen Fußball-Bund am Donnerstag in Frankfurt/Main zu dieser Entscheidung gekommen sein, wie der TV-Sender Sky und die «Bild»-Zeitung berichteten.
Ursprünglich hatte der 38-Jährige nach dem blamablen Sechzehntelfinal-Aus bei der Fußball-WM 2026 gegen Außenseiter Paraguay noch erklärt, weiterhin im Amt bleiben zu wollen. Auf der Sitzung mit der DFB-Spitze sei ihm jedoch nahegelegt worden, sich einen Abschied zu überlegen, hieß es schon am Donnerstag in verschiedenen Medien.
Im Video: Julian Nagelsmann am Sportschau-Mikrofon nach dem WM-Aus
Julian Nagelsmann
WM-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag
Die ARD zeigt das WM-Sechzehntelfinale zwischen Spanien und Österreich ab 20.15 Uhr im Free-TV und im Livestream.
- 2. Juli, 21.00 Uhr (MESZ): Spanien - Österreich 3:0 (1:0) | Sechzehntelfinale - zum Sportschau-Livestream
- 3. Juli, 1.00 Uhr (MESZ): Portugal - Kroatien 2:1 (0:0) | Sechzehntelfinale
- 3. Juli, 5.00 Uhr (MESZ): Schweiz - Algerien 2:0 (1:0) | Sechzehntelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 2. Juli
- Schweinsteiger sieht Klopp als Nagelsmann-Nachfolger (20.52 Uhr)
- Gipfeltreffen in DFB-Treffen - Nagelsmann vor Ablösung (15.15 Uhr)
- England-Coach Tuchel staunt über Bayern-Star Kane (7.28 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
20.52 Uhr: Schweinsteiger sieht Klopp als Nagelsmann-Nachfolger
Bastian Schweinsteiger sieht in Jürgen Klopp und Rudi Völler das ideale Zweiergespann für die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft. "Wenn Julian Nagelsmann nicht mehr weitermachen würde, dann würde ich schon sagen, dass Jürgen Klopp und Rudi Völler das Dreamteam wären. Gerade Rudi Völler als Gegenpol für Jürgen Klopp, das würde schon gut passen", sagte der Weltmeister von 2014 am Donnerstagabend in der ARD.
Sportdirektor Völler sieht er dahingehend als wichtigen Faktor. "Natürlich muss man alles hinterfragen. Aber ich finde gerade Rudi Völler ganz wichtig, weil er hat die Erfahrung, er ist Weltmeister geworden, den würde ich schon gerne beim DFB weiterhin sehen", betonte Schweinsteiger. Der 66-Jährige kenne "das Geschäft". Er weiß, "was man braucht, um Veränderungen zu machen".
15.15 Uhr: Gipfeltreffen in DFB-Zentrale - Nagelsmann vor Ablösung
Nach einem Gipfel mit den Verbandsbossen in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstagvormittag steht Bundestrainer Julian Nagelsmann anscheinend unmittelbar vor der Ablösung. Informationen der Bild-Zeitung zufolge verließ der aus München eingeflogene gebürtige Landsberger das dreistündige Treffen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Geschäftsführer Andreas Rettig, Sportdirektor Rudi Völler und Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke in Frankfurt/Main kurz vor halb zwei in einer schwarzen Limousine.
Zunächst soll Nagelsmann seine Sicht auf das WM-Debakel im Sechzehntelfinale gegen Paraguay geschildert haben. Sportliche Fehleinschätzungen seien ebenso Thema gewesen wie die Atmosphäre im inzwischen heftig kritisierten WM-Camp von Winston-Salem. Dann wurde Nagelsmann laut Bild ein freiwilliger Rücktritt nahegelegt, der Bundestrainer habe Bedenkzeit erhalten. Bis "allerspätestens Anfang der kommenden Woche" werde eine Entscheidung fallen, am Donnerstag soll nichts mehr verkündet werden.
7.28 Uhr: Tuchel staunt über Bayern-Star Kane - "Verrückt"
Nach der nächsten Meisterleistung seines Kapitäns Harry Kane (FC Bayern München) blieb Thomas Tuchel verblüfft zurück. "Diese großen Spieler bei der Weltmeisterschaft – schauen die sich gegenseitig an und denken dann: 'Nein, nicht mit mir. Und dann treffe ich und mache einen Hattrick?' Was geht da eigentlich ab? Das ist verrückt", sagte der gebürtige Krumbacher, der als Nationaltrainer mit England gegen die Demokratische Republik Kongo 2:1 (0:1) im WM-Sechzehntelfinale gewonnen hatte.
Kane hatte die Partie nach Rückstand per Doppelpack (75./86.) gedreht, es waren seine Turniertore vier und fünf. Damit steht er in einer Reihe mit den übrigen Superstars Kylian Mbappé (Frankreich/sechs Tore), Lionel Messi (Argentinien/sechs Tore) und Erling Haaland (Norwegen/fünf Tore), die den Wettbewerb bislang dominieren. "Das sind alles Haie. Wenn sie Blut wittern, kommen sie und treffen", sagte Tuchel.
In der ewigen Torjägerliste, die Messi mit 19 WM-Treffern anführt, steht Kane nun bei 13 Toren und überholte damit Brasiliens Legende Pelé (zwölf). "Er ist unser Kapitän, unser Anführer. Er entscheidet Fußballspiele mit unglaublichen Abschlüssen", lobte Tuchel. Auch MagentaTV-Experte Jürgen Klopp staunte: "Ich weiß nicht, ob in England schon Statuen gebaut wurden, aber sie werden sicher gebaut. Den Einfluss, den Harry Kane hat, habe ich so noch nie gesehen."
In der Nacht zum kommenden Montag (2.00 Uhr MESZ) treffen die Engländer nun im Achtelfinale in Mexiko-Stadt auf den mexikanischen Co-Gastgeber. Tuchel richtete dafür eine Bitte an die Eltern der jüngsten Fans: "Schreibt eine Entschuldigung für die Schule und lasst sie Fußball schauen. Kommt schon – es gibt noch genug Zeit, um zur Schule zu gehen. Aber die Weltmeisterschaft findet nur alle vier Jahre statt. In vier Tagen steht ein riesiges Spiel an, und wir brauchen die Unterstützung von allen. Vor allem von den Kindern."
WM-Spiele in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag
Die ARD zeigt das WM-Sechzehntelfinale zwischen England und der DR Kongo ab 17 Uhr im Free-TV und im Livestream. Im Anschluss wird die Partie zwischen Belgien und Senegal im Fernsehen und im Stream übertragen.
- 1. Juli, 18.00 Uhr (MESZ): England - DR Kongo 2:1 (0:1) | Sechzehntelfinale
- 1. Juli, 22.00 Uhr (MESZ): Belgien - Senegal 3:2 n.V. (0:1; 2:2) | Sechzehntelfinale
- 2. Juli, 2.00 Uhr (MESZ): USA - Bosnien-Herzegowina 2:0 (1:0) | Sechzehntelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Mittwoch, 1. Juli
- Dank Doppelpacker Kane - England müht sich gegen den Kongo ins Achtelfinale (20.00 Uhr)
- Ex-FCB-Profis Schweinsteiger und Kahn: Fokus weg von Nagelsmann-Debatte (19.30 Uhr)
- Neuer meldet sich nach WM-Aus - "Dieses Ende tut sehr weh" (14.30 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.30 Uhr: Kapitän Kimmich meldet sich nach WM-Aus
Auch mit etwas Abstand ist der Frust bei Joshua Kimmich über das erneut frühe Scheitern bei einer Fußball-WM groß. "Ich bin gerade einfach nur leer und mir ist überhaupt nicht danach, mich zu melden. Aber es gehört dazu, sich auch diesen Situationen zu stellen", schrieb der DFB-Kapitän in einem Post bei Instagram: "Gemeinsam hatten wir vor, eine sehr erfolgreiche WM zu spielen, Deutschland würdig zu vertreten und einen kleinen Beitrag für eine positive Entwicklung in unserem Land zu leisten. Und wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig."
20:00 Uhr: Dank Doppelpacker Kane - England müht sich gegen den Kongo ins Achtelfinale
King Kane rettet England: Dank seines Star-Stürmers Harry Kane hat das Team von Trainer Thomas Tuchel eine Blamage vermieden und ist mit großer Mühe ins WM-Achtelfinale eingezogen. Der Mit-Favorit besiegte die DR Kongo nach Rückstand noch mit 2:1 (0:1) und trifft nun auf Co-Gastgeber Mexiko. Ein Doppelpack von Kane (75./86. Minute) drehte die Partie nach der frühen Kongo-Führung durch Brian Cipenga (7.) vor 68.239 Fans und sorgte für große Erleichterung bei den Three Lions.
19.30 Uhr: Ex-FCB-Profis Schweinsteiger und Kahn: Fokus weg von Nagelsmann-Debatte
Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger und Torwart-Legende Oliver Kahn haben inmitten der Diskussionen um die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann eine Debatte um Tugenden und Verantwortung der Fußballer entfacht. Man habe schon vor Jahren den Fehler gemacht zu sagen, jetzt müsse man versuchen, nur noch fußballerische Lösungen zu finden, sagte ARD-Experte Schweinsteiger.
"Und wir haben unsere eigenen Stärken - wahrscheinlich wollen das ein paar Leute nicht hören - unsere Tugenden, für die wir respektiert worden sind im Ausland, aufgegeben oder haben wir vernachlässigt", monierte der 41-Jährige. "Was wir verloren haben, ist Robustheit, Identität, Kampf", zählte der frühere Bayern-Star auf.
Ähnlich äußerte sich auch Oliver Kahn. Nach seiner Meinung führe die Debatte über den nächsten Bundestrainer am Kern vorbei, schrieb der frühere Welttorhüter bei LinkedIn. "Drei Bundestrainer sind am selben Punkt gescheitert: Joachim Löw, Hansi Flick und Julian Nagelsmann. Drei unterschiedliche Spielideen. Drei unterschiedliche Führungsstile. Derselbe Ausgang: Bei der WM 2018 und 2022 in der Gruppenphase, jetzt im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Wenn drei Trainer mit unterschiedlichen Ansätzen immer am selben Punkt scheitern, liegt die Ursache tiefer", erklärte der 57-Jährige.
14.30 Uhr: Neuer meldet sich nach WM-Aus - "Dieses Ende tut sehr weh"
Manuel Neuer hat sich nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay zu Wort gemeldet. "Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh", schrieb Neuer, dessen letztes Spiel im DFB-Trikot es gewesen war auf Instagram.
Vor dem Turnier war der Profi des FC Bayern München von Nagelsmann ins DFB-Tor zurückgeholt worden. Er habe sich "ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen", so Neuer. "Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus 4 WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte." Die Rückkehr bereue er "keine Sekunde".
Zum Abschluss des kurzen Posts bedankte sich der Torwart bei seinen Fans: "Meine Enttäuschung ist nicht zu beschreiben, dennoch bleibt große Dankbarkeit. Danke für eure Unterstützung über all die Jahre und bei diesem Turnier."
7.33 Uhr: Schiri-Legende Collina rechtfertig Aberkennung von Tah-Treffer
FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die umstrittene Entscheidung verteidigt, das Tor von Jonathan Tah (FC Bayern München) im WM-Sechzehntelfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay nicht anzuerkennen. "Trainer und Spieler wurden informiert, daher sollte es niemanden überraschen, dass die Schiedsrichter diese Fouls ahnden werden", wird Collina in einem Beitrag des Weltverbands zitiert.
In der Verlängerung hatte Tah nach einer Ecke beim Stand von 1:1 zur Führung per Kopf getroffen (102.). Nach einem Hinweis der Video-Assistentin Tatiana Guzman schaute sich Schiedsrichter Jalal Jayed die Szene noch einmal an und wertete ein Blocken von Waldemar Anton gegen den gegnerischen Torhüter Orlando Gill als Foul. Das DFB-Team schied anschließend durch das 3:4 im Elfmeterschießen aus.
Grundsätzlich, betonte Collina, sei es zwar erlaubt, Positionen einzunehmen. Die Schiedsrichter sollten jedoch eingreifen, "wenn ein Angreifer kein Interesse am Ball hat und sich absichtlich, selbst minimal, bewegt, um die Verteidigung des Gegners zu behindern", sagte Collina: "Dies gilt insbesondere dann, wenn die Taktik darauf abzielt, den gegnerischen Torwart am Verteidigen des Tores zu hindern."
Collina nannte Anton in seinen Ausführungen nicht beim Namen, der Beitrag auf der FIFA-Homepage endete aber mit einem großen Foto von genau dieser strittigen Szene. Der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Gill wird dabei grafisch hervorgehoben.
Die Entscheidung war in Deutschland deutlich kritisiert worden. Sie sei "absolut nicht nachvollziehbar", sagte der frühere Bundesliga-Referee Thorsten Kinhöfer im ZDF. "Das ist nicht nur ein Skandal, das ist ein Vollskandal!", schimpfte Bundestrainer Julian Nagelsmann. Und der um den vermeintlichen Siegtreffer gebrachte Tah meinte: "Für mich war das auf jeden Fall kein Foul."
7.27 Uhr: FCB-Star Olise sorgt für offene Münder - Mbappé schnupft Klose
Kylian Mbappé und Michael Olise sorgen bei der Fußball-WM weiter für Begeisterung - und lassen immer mehr Beobachter fassungslos zurück. "Was für eine Combo", staunte Frankreichs früherer Starstürmer Thierry Henry und ergänzte als Experte beim US-Sender Fox mit Blick auf die Titelchance der Équipe Tricolore: "Ich weiß nicht, wer sie stoppen soll."
Vor allem Olise, der zwar auf seinen ersten WM-Treffer wartet, aber bereits sechs Torvorlagen aufweist, hat es Henry angetan. Der Münchner sei "der wichtigste Spieler bei Frankreich. Der Kerl ist auf einem anderen Planeten", sagte der 48-Jährige, der Olise 2024 in Frankreichs Olympia-Auswahl trainiert hatte: "Was er abseits des Balls macht, das kann sonst keiner."
Nach dem souveränen Sieg (3:0) im Sechzehntelfinale gegen seine Schweden zollte auch Zlatan Ibrahimovic seinen größten Respekt. Er habe bei Les Bleus bislang keine Schwächen gesehen: "Sie sind beängstigend", sagte der schwedische Ex-Stürmer. Olise habe "eine 'split vision' - er sieht Dinge, die andere nicht sehen. Nur ein Genie kann das. Und Olise ist eins."
Olise hatte gegen Schweden als Spielgestalter und doppelter Vorbereiter einmal mehr geglänzt. Auch Mbappé setzte seinen Lauf fort, allein seine Statistiken sind beeindruckend: In 18 WM-Spielen erzielte der Starangreifer 18 Tore. Durch seine Turniertreffer fünf und sechs (45., 74.) überholte er Miroslav Klose (16) in der Rangliste. Neben dem Profi von Real Madrid traf auch PSG-Star Bradley Barcola (53.).
Im Video: Highlights zu Frankreich - Schweden
Michael Olise
WM-Spiele in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch
Die ARD zeigt das WM-Sechzehntelfinale zwischen der Elfenbeinküste und Norwegen ab 18 Uhr im Free-TV und im Livestream.
- 29. Juni, 19.00 Uhr (MESZ): Elfenbeinküste - Norwegen 1:2 (0:1) | Sechzehntelfinale - zum Sportschau-Livestream
- 29. Juni, 23.00 Uhr (MESZ): Frankreich - Schweden 3:0 (1:0) | Sechzehntelfinale
- 30. Juni, 3.00 Uhr (MESZ): Mexiko - Ecuador 2:0 (2:0) | Sechzehntelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Dienstag, 30. Juni
- DFB-Präsident kündigt Aufarbeitung an - stürzt Nagelsmann? (17.29 Uhr)
- DFB-Abschied? Klare Antwort von FCB-Star Kimmich (11.48 Uhr)
- Nagelsmann schließt Rücktritt aus (7.25 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.00 Uhr: Vor den Augen von Nowitzki - Norwegen schlägt Elfenbeinküste
Ein Traumtor des Bundesliga-Youngsters Antonio Nusa und ein später Treffer von Erling Haaland haben Norwegen ins Achtelfinale der Fußball-WM geführt, das "Ruuh!" der Wikinger hallt in Nordamerika weiter von den Rängen. Bei der Rückkehr ihrer Leistungsträger um Starstürmer Haaland und den Leipziger Nusa siegten die Skandinavier gegen den deutschen Vorrundengegner Elfenbeinküste am Dienstag in Dallas mit 2:1 (1:0) und zogen in die nächste Runde ein.
Das Team von Nationaltrainer Stale Solbakken steht dank des sehenswerten Treffers von Nusa (39.) sowie des fünften Turniertores von Haaland (86.) bei der ersten WM-Teilnahme seit 1998 in der Runde der letzten 16. Amad (74.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Elfenbeinküste verpasste es vor den Augen der Würzburger Basketball-Legende Dirk Nowitzki dennoch, bei der vierten WM-Teilnahme erstmals in ein Achtelfinale einzuziehen. Auch der europaweit heiß umworbene Shootingstar Yan Diomande - bei RB Leipzig ein Teamkollege Nusas - verhinderte das Aus nicht.
17.29 Uhr: DFB-Präsident kündigt Aufarbeitung an - stürzt Nagelsmann?
Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in einer Verbandsmitteilung eine intensive Aufarbeitung des WM-Debakels angekündigt. Neuendorf wird darin mit teilweise deutlichen Worten zitiert.
"Wir sind uns einig, dass das Abschneiden bei der WM nicht unseren Ansprüchen genügt", so der Präsident: "Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen."
16.05 Uhr: Ex-FCB-Spieler Schweinsteiger äußert sich zu Klopp
Nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay fordern ehemalige Spieler, Experten und Fans einen Neuanfang. Dabei kommt immer wieder auch der Name Jürgen Klopp ins Spiel. Doch der ehemalige FC-Bayern-Spieler und heutige ARD-Fußball-Experte Bastian Schweinsteiger findet: "Julian Nagelsmann ist Bundestrainer und wir sollten das respektieren. Solange es keine Veränderung gibt, sollten wir nicht über den Namen jürgen Klopp oder andere als Bundestrainer sprechen." Doch Schweinsteiger sagt auch: "Jürgen Klopp ist natürlich ein exzellenter Trainer, der mit Sicherheit auch den Wunsch hat, mal Bundestrainer zu werden. Ich glaub auch, dass er in den engeren Kreis kommen würde, falls Julian Nagelsmann nicht mehr Bunestrainer sein sollte."
Im Video: ARD-Experte Schweinsteiger zu Klopp-Gerüchten
Bastian Schweinsteiger
11.48 Uhr: DFB-Abschied? Klare Antwort von FCB-Star Kimmich
Joshua Kimmich hat klar Stellung zu einem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft bezogen. Auf die Option angesprochen erklärte der 31-Jährige vom FC Bayern München: "Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde, ist: aufgeben." Mit dem Kapitän bleibt dem DFB-Team somit eine wichtige Stütze erhalten.
Im Video: Joshua Kimmich im Interview
Joshua Kimmich
8.02 Uhr: Neuer beendet Nationalmannschaftskarriere
Manuel Neuer hat seine Nationalmannschaftskarriere im Anschluss an das desaströse Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 im Elfmeterschießen gegen Paraguay erneut beendet. Der Torwart des FC Bayern München, der für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nach seinem ersten Rücktritt vor zwei Jahren ins DFB-Team zurückgekehrt war, erklärte nach Abpfiff in Foxborough am Sportschau-Mikrofon, zukünftig nicht mehr für die DFB-Elf zur Verfügung zu stehen.
Auf die Frage, ob die Partie seine letzte für Schwarz-Rot-Gold gewesen sei, antwortete der 40-Jährige nur knapp: "Ja."
7.25 Uhr: Nagelsmann schließt Rücktritt aus
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem WM-Aus einen Rücktritt ausgeschlossen und seinen Willen zum Weitermachen gezeigt. "Ich stehe bereit, wenn man das möchte, und wenn man mich nicht möchte, muss man mir das sagen", sagte er nach dem Scheitern im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (3:4 i.E.) bei MagentaTV.
"Ich bin keiner der wegläuft", ergänzte der gebürtige Landsberger im ZDF. Zuvor hatte er auf Nachfrage noch einmal betont: "Ich möchte weitermachen, aber im Fußball hat man es nicht immer in der Hand. Wenn der DFB es möchte, dann bereite ich die Europameisterschaft vor und die Nations League." Nagelsmann hat beim DFB einen Vertrag bis Sommer 2028.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler stärkte dem Coach derweil den Rücken, ließ sich aber eine Hintertür offen. "Ich bin immer noch davon überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, um weiterzumachen", erklärte der 66-Jährige und schob hinterher: "Ich bin nicht der DFB alleine, ich habe das nicht alleine zu entscheiden."
WM-Spiele in der Nacht von Montag auf Dienstag
- 29. Juni, 19.00 Uhr (MESZ): Brasilien - Japan 2:1 (0:1) | Sechzehntelfinale
- 29. Juni, 22.30 Uhr (MESZ): Deutschland - Paraguay 4:5 n.E. (0:1) | Sechzehntelfinale
- 30. Juni, 3.00 Uhr (MESZ): Niederlande - Marokko 3:4 n.E. (0:0) | Sechzehntelfinale
Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 28. Juni
- Brown-Comeback? Nagelsmann offen für weitere Änderungen (8.24 Uhr)
- FCB-Star Davies eingewechselt - Kanada steht im Achtelfinale (7.25 Uhr)
- Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
21.05 Uhr: FCB-Profi Ito scheitert mit Japan spät gegen Brasilien
FCB-Profi Hiroki Ito und die japanische Nationalmannschaft haben den Einzug ins WM-Achtelfinale verpasst. Die "Blue Samurai" verloren mit 1:2 gegen Brasilien. Gabriel Martinelli traf im Sechzehntelfinale in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 2:1 (0:1)-Endstand. In den vergangenen gut drei Jahrzehnten hatte Brasilien immer mindestens das Viertelfinale erreicht.
Vor dem Arsenal-Profi hatte Casemiro (56. Minute) in Houston nach einer deutlichen Leistungssteigerung zum Ausgleich getroffen. Der fünfmalige Weltmeister trifft nun am Sonntag auf den Sieger der Partie Norwegen gegen die Elfenbeinküste. Japan tritt dagegen wieder einmal vorzeitig die Heimreise an. Der Mainzer Bundesliga-Profi Kaishu Sano (29.) hatte Japan zunächst in Führung gebracht und vom erstmaligen Einzug in ein zweites K.-o.-Spiel bei einer WM träumen lassen.
Im Video: DFB-Team bereit für Paraguay
Julian Nagelsmann
8.24 Uhr: Brown-Comeback - Nagelsmann offen für weitere Änderungen
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat personelle Veränderungen für das WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht ausgeschlossen. "Es gibt taktische Überlegungen, etwas zu verändern. Es gibt aber auch Überlegungen, alles so zu belassen", sagte der gebürtige Landsberger Nagelsmann vor dem Spiel am Montag (22.30 Uhr MESZ in der BR24Sport-Livereportage) in Foxborough.
Viel mehr ließ sich der 38-Jährige nicht entlocken. Es gehe schließlich auch darum, "dem gegnerischen Trainer die Arbeit nicht leichter zu machen, als es sein muss". Man wolle schauen, "was uns der Gegner anbietet und was unserem Spiel helfen kann".
Erwartet wird, dass Nathaniel Brown (Amberg) nach seinen leichten Adduktorenproblemen als Linksverteidiger in die Mannschaft zurückkehrt. Ob es weitere Änderungen gegenüber der Niederlage zum Abschluss der Vorrunde gegen Ecuador (1:2) geben wird, werde man am Montag "auf dem Spielbericht sehen".
Nagelsmann schwor seine Mannschaft auf ein heißes Spiel ein. "Sie definieren sich über den Defensivfußball, den sie gut spielen. Offensiv spielen sie sehr gradlinig. Es ist ein unangenehmer Gegner, der uns einiges abverlangen wird", sagte Nagelsmann.
7.25 Uhr: FCB-Star Davies eingewechselt - Kanada steht im Achtelfinale
Die kanadische Nationalmannschaft ist bei der Fußball-WM 2026 zum ersten Mal in ihrer Geschichte ins Achtelfinale eingezogen. Die Nordamerikaner, bei denen Bayern-Star Alphonso Davies sein Turnier-Debüt feierte, schlugen Südafrika im Sechzehntelfinale mit 1:0 (0:0). Stephen Eustáquio erzielte in der zweiten Minute der Nachspielzeit den umjubelten Siegtreffer für den Co-Gastgeber der Weltmeisterschaft.
Davies, der den Beginn des Turniers angeschlagen verpasst hatte und die beiden finalen Gruppenspiele der Kanadier über 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte, wurde von Trainer Jesse Marsh in der 75. Minute für Tajon Buchanan eingewechselt.
WM-Spiele am Sonntag
- 28. Juni, 21.00 Uhr (MESZ): Südafrika - Kanada 0:1 (0:0) Sechzehntelfinale
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